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Alternative für Deutschland!?

Erstellt von strike, 03.05.2013, 16:59 Uhr · 5.592 Antworten · 252.493 Aufrufe

  1. #1791
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    AfD: Alexander Gauland macht Hans-Olaf Henkel Vorwürfe - DIE WELT

    Die Basis hat sich das Vertrauen der Führung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Führung löste die Partei auf und wählte sich eine neue?


    frei nach Brecht
    ............... oder die Basis wählt eine neue Führung, auch in einer AfD II.
    So hat es keinen Sinn.

  2.  
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  3. #1792
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Joerg_N Beitrag anzeigen
    Der Henkel und seine Konsorten wollen doch auch nur ihre Pfründe , auf Kosten der gemeinenBevölkerung bewahren, ...................
    Ich will mal dem Henkel lautere Absichten, oder der eigenen Überzeugung folgend unterstellen.
    Wenn der in seinem Alter noch nach Pfründen schauen muss, hat er gravierend etwas falsch gemacht.

    Das gilt natürlich nicht für die anderen Karrieristen.

    Ich bin ja oft unbedarft und naiv, frage mich aber (meistens zu spät) wie es möglich ist, dass solche Gestalten die Meinungshoheit, erst erhalten und diese dann ändern können.

  4. #1793
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Die AfD - die aus der Wahlalternative 2013 entstand - ist sehr schnell und sehr konsequent von allen möglichen Kadern der Altparteien gekapert worden.
    Das ist ein ganz normaler Vorgang.
    Die Altparteien hatten es viel einfacher eine Hierarchie aufzubauen. Nachdem die Deutschen im Jahre 1945 demokratische Spielregeln verlernt hatten, bauten die West-Alliierten ganz langsam eine neue Demokratie von unten nach oben auf. Zuerst durften die Kommunalparlamente in den Städten, Gemeinden und Kreisen frei gewählt werden. Danach kamen die Parlamente in den Bundesländern an die Reihe. Erst zum Schluss folgte die Wahl zum deutschen Bundestag.
    Bei den Altparteien erfolgt normalerweise der Aufstieg von Parteimitgliedern innerhalb der Hierarchie von den Kommunalparlamenten in die Länderparlamente bzw. in den Bundestag.
    Bei der AfD mussten sich zunächst 20.000 Partei-Mitglieder um die sieben Sitze im Europa-Parlament raufen. Anschließend wurden nur wenige sichere Listenplätze für die Länderparlamente von Brandenburg, Sachsen und Thüringen vergeben.

    Man sollte dies berücksichtigen und erst einmal einige Jahre abwarten, bis die AfD in sämtlichen Kommunalparlamenten in Deutschland vertreten ist. Danach wird sich die Spreu vom Weizen trennen.
    Ich halte es auch für möglich, dass z.B. Frauke Petry, die Fraktionsvorsitzende der AfD im Parlament des Freistaates Sachsen, einmal Bernd Lucke als Bundesvorsitzenden ablösen wird.
    Hans-Olaf Henkel ist überhaupt kein Problem in der AfD. Der wird irgendwann seine politische Tätigkeit aus Altersgründen von allein aufgeben und von jüngeren, fähigen Leuten in der AfD ersetzt werden.
    In Hamburg hängen jetzt bereits Wahlplakate für die Wahl im Februar. Da wird die AfD mit einem akzeptablen Ergebnis abschneiden.
    Ich verstehe die Aufregung bei den Medien und bei den Altparteien nicht, wenn eine neue Partei -wie die AfD - die Möglichkeit erhält ihre Ansichten in den Parlamenten zu äußern.
    Das ist eben Demokratie - alternativlos war gestern !

    Als Mitglied einer deutschen Partei muss man Durchhaltewillen haben, wenn man in ein größeres Parlament gewählt werden will. Das kann manchmal mehrere Jahre oder ein Jahrzehnt dauern bis man z.B. als Kandidat gegen einen unfähigen und unbeliebten Gegenkandidaten in der Partei antreten kann. Wenn man dann seine Anhänger mobilisiert, dann klappt das auch (meist) mit der politischen Karriere.
    Ein gutes Beispiel ist der politische Werdegang von Martin Schulz (SPD) :
    "Im Jahre 1974 trat Schulz im Alter von 19 Jahren in die SPD ein, engagierte sich bei den Jusos und wurde 1984 in den Würselener Stadtrat gewählt, dem er knapp zwei Wahlperioden bis 1998 angehörte. 1987 wurde Schulz Bürgermeister von Würselen."
    Immerhin brauchte Martin Schulz zehn Jahre um in den Stadtrat der kleinen Stadt Würselen (knapp 40.000 Einwohner) gewählt zu werden.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Schulz

  5. #1794
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    Nachdem die Deutschen im Jahre 1945 demokratische Spielregeln verlernt hatten, bauten die West-Alliierten ganz langsam eine neue Demokratie von unten nach oben auf.
    Die Deutschen verlernten 1945 demokratische Spielregeln?

    Du hast schon ein verdammt schraeges Weltbild.

    Vor 1945 kannten die Deutschen ueberhaupt keine demokratischen Spielregeln.

  6. #1795
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Die Deutschen verlernten 1945 demokratische Spielregeln?
    Du hast schon ein verdammt schraeges Weltbild.
    Vor 1945 kannten die Deutschen ueberhaupt keine demokratischen Spielregeln.
    @Dieter1 :
    Die Fächer Geschichte und Erdkunde waren meine Lieblingsfächer.

    Die Weimarer Republik mit demokratischen Spielregeln dauerte 14 Jahre.

    Im "1000-jährigen Reich" danach verlernten die Deutschen diese demokratischen Spielregeln wieder. Dieses 3.Reich dauerte in Wirklichkeit jedoch nur 12 Jahre - gefühlt 1.000 Jahre.

    "Als Weimarer Republik wird der Abschnitt der deutschen Geschichte von 1918 bis 1933 bezeichnet, in dem erstmals eine parlamentarische Demokratie in Deutschland bestand. Diese Epoche begann mit der Ausrufung der Republik am 9. November 1918 und endete mit der Ernennung Ado lf Hi tlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933." (aus WIKIPEDIA)

  7. #1796
    Avatar von Dieter1

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    Sag mal gehts noch?

    Die Demokratie der Weimarer Republik hatte eben keine demokratischen Spielregeln sondern war durch Strassenschlachten und Notverordnungen gepraegt.

    Demokratische Spielregeln lernte man in Westdeutschland ab 1945 und in Ostdeutschland nach 1990.

  8. #1797
    ccc
    Avatar von ccc

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Sag mal gehts noch?
    ja, geht's so eben, danke der Nachfrage.

    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Die Demokratie der Weimarer Republik hatte eben keine demokratischen Spielregeln sondern war durch Strassenschlachten und Notverordnungen gepraegt. ...
    Die Weimarer Republik hatte durchaus demokratische Spielregeln, nur hielten sich nicht alle Spieler daran.

    - Fußball ist ein tolles Spiel, trotz der Fouls, trotz der Schiri-Fehler und trotz der Hooligans.
    - Die Weimarer Republik war eine Demokratie, trotz der Straßenschlachten, der Putschversuche und Polizeieinsätze.

  9. #1798
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von ccc Beitrag anzeigen
    Die Weimarer Republik hatte durchaus demokratische Spielregeln, nur hielten sich nicht alle Spieler daran.

    Die Weimarer Republik war eine Demokratie, trotz der Straßenschlachten, der Putschversuche und Polizeieinsätze.
    Niemand behauptet, dass die Weimarer Republik keine Demokatie gewesen waere. Sie war eine und sie starb mangels demokratischer Spielregeln.

    Das ist eigentlich unter allen bedeutenden Historikern Konsens.

    Wenn Du allerdings auch der Meinung bist, dass die Deutschen 1945 ihre demokratischen Spielregeln verloren haetten, dann waere es sicher hilfreich Du wuerdest Dich kurz ueber die Geschehnisse des Jahres 1945 im Allgemeinen informieren.

  10. #1799
    ccc
    Avatar von ccc

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    ... Sie war eine und sie starb mangels demokratischer Spielregeln.
    Da bin ich anderer Meinung, wie oben erwähnt: An Spielregeln hat es nicht gemagelt, nur an Spielern, die sich daran gehalten hätten.

    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Wenn Du allerdings auch der Meinung bist, dass die Deutschen 1945 ihre demokratischen Spielregeln verloren haetten, ...
    Zu dem Thema habe ich doch gar nichts geschrieben!

  11. #1800
    Avatar von Loso

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    Als Abklingbecken für Na.zis kann man eben nicht anders:

    AfD stimmt in Pasewalk für NPD-Anträge | NDR.de - Nachrichten - Mecklenburg-Vorpommern

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