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Alternative für Deutschland!?

Erstellt von strike, 03.05.2013, 16:59 Uhr · 5.592 Antworten · 252.031 Aufrufe

  1. #151
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Les ich mal, aber Du bist noch ne Antwort schuldig zum ersten Teil, Entschuldigung das ich insistiere.
    Bin ich?

    Neee, ist fuer mich verplemperte Zeit.
    Da musst Du ein wenig zuruekblaettern und auch mal in andere Threads "Gruene Steuerplaene" z.Bsp. schauen.
    Dann wird Dir meine Unlust wahrscheinlich aufgehen.


  2.  
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  3. #152
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    ... Hayek -Bewunderer ...
    Um Gottes willen, zuviel der Ehre, @clavigo.
    Zumal die mir die in dem Papier erwaehnte Haltung* John Rawls wirklich sympathisch ist.


    * "Rawls’ Ziel ist die Befreiung der individuellen Lebenschancen von den Zufälligkeiten der sozialen Herkunft, des Geschlechts und der natürlichen Begabung."

  4. #153
    Avatar von clavigo

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    Dann jagst du einem Ideal nach was nie zu erreichen ist! Rawls hat auch gesagt
    Justice is the first virtue of social institutions, as truth is of systems of thought
    Und da sind wir wieder bei der "Gerechtigkeitsfrage". Ist es gerecht dass.....jeder bitte einsetzten was er für gerecht/ungerecht hält.
    Ehrlich, macht mir jetzt richtig Spaß, muss aber morgen Kühl/Gefrierkombi kaufen und sag Gute nacht!

  5. #154
    Avatar von tuxluchs

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    bzgl. @Beran? also die Unlust?

    Ansonsten habe ich momentan auch keine Lust altes zu "probieren"

    Dann lieber

    sanft zum chillen.

  6. #155
    Avatar von beran

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Sorry, auf solche Allgemeinplaetze und unqualifiziertes Gelabere gehe ich nicht mehr ein.
    Du haettest Dich hier konkret einbringen koennen und z.Bsp. den Beispielen von mir die ROT-GRUENEN Zahlen entgegenstellen können.

    Stattdessen agierst Du mit irgendwelchen Angaben, die Du dann wieder und auch nicht zum ersten Mal korrigieren musst oder im schlimmsten Falle mit irgendwelchen Vermutungen und Behauptungen.
    Es steht dir natürlich frei, auf meine Argumente einzugehen oder es bleiben zu lassen.

    Dass es sich aber bei meinem Beitrag um unqualifizierte Gelabere handelt, das stimmt sicher nicht.

    Ein einheitlicher Steuersatz von 25% bei der Einkommenssteuer führt eindeutig dazu, dass der Normalverdiener, dessen Einkommen unterhalb der Bemessungsgrenzen der Sozialversicherung liegt, eine höhere Abgabenbelastung hat wie der Besserverdienende. Er hat neben der Einkommenssteuer den Arbeitnehmeranteil an der Rentenversicherung zu zahlen (9,45%), der Arbeitnehmeranteil an der gesetzlichen Krankenkasse (8,2%), den anteiligen Beitrag zur Pflegeversicherung (1,025%) sowie den anteiligen Beitrag zur Arbeitslosenversicherung (1,5%). Zusammen addieren sich diese Beiträge auf eine zusätzliche Abgabenbelastung von ca. 20%.

    Für das Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenzen (ca. 50.000 €/Jahr bei der Kranken- und Pflegeversicherung; ca. 70.000 €/Jahr bei der Rentenversicherung) sind diese Abgaben nicht zu zahlen. Damit ist die prozentuelle Abgabenbelastung für die Besserverdienenden nach dem Einheitssteuerkonzept von Kirchhof, das die AfD propagiert, niedriger als für den Normalverdiener.

    Beim bestehenden Steuersystem beträgt der Spitzensteuersatz 45%. Wenn nach dem Kirchhof-Modell statt dieses Spitzensteuersatzes von 45% nur noch ein Steuersatz von 25% verlangt wird, dann führt dies für die Besserverdienenden zu erheblichen Steuernachlässen und damit für den Staat zu Einnahmeverlusten. Es ist zu erwarten, dass dies dann an anderer Stelle (MWSt?) ausgeglichen wird.

  7. #156
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Chak, Beamte werden in der Statistik als Lohnsteuerzahler behandelt, da nichtselbständiges Einkommen.

    Wenn man dann das Verhältnis betrachtet welche Summen die Einkommenssteuer zu der Lohnsteuer hat, ist die Behauptung das die oberen 10% der Einkommensbezieher, 90% der Steuern zahlen, blanker Bullshit, es sei den diese rauchen, saufen, .... hundert mal mehr als der Durchschnitt.
    Das ist kein Bullshit, weil die Statistik dadurch verfälscht wird, dass ja viele Arbeitnehmer Einkommensteuererstattungen bekommen. Diese werden nicht von der Lohnsteuer abgezogen, sondern von dem, was da gesondert als Einkommensteuer ausgewiesen wird.

    Hat denn jemand von 90% gesprochen? Das oberste Einkommens-Dezil zahlt etwas über 50% der Steuern.

    Ansonsten schließe ich mich Strike an, um an einer solchen Diskussion teilnehmen zu können sollte wenigstens Grundlagenwissen bestehen. Das sehe ich leider weder bei dir, noch bei Beran. Das kann man aber leider nicht durch Vorurteile ersetzen.

    Jeder meint es müsste Steuergerechtigkeit, oder soziale Gerechtigkeit, oder noch besser beides geben, das ist nie und nimmer möglich, fairness ja, Gerechtigkeit nein, denn es wird immer einen oder mehrere geben, welche aus der statistischen Norm rausfallen.
    Es meint nicht jeder, es müsse Gerechtigkeit geben. Ich stimme dir insoweit zu, würde aber nicht nur sagen, dass Fairness möglich ist, aber keine Gerechtigkeit, sondern auch, dass das gut ist.

  8. #157
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von beran Beitrag anzeigen
    Was die Besteuerung mit einem Einheitssteuersatz von 25% betrifft, so muss man sehen, dass das Durchschnittseinkommen ja nicht nur der Steuer unterliegt, sondern es müssen zusätzlich noch Sozialabgaben bezahlt werden. Der Normalverdiener bezahlt somit zusätzlich zu den 25% Steuern noch ca. 20% Sozialabgaben, so dass seine Belastung bei 45% liegt. Von jedem zusätzlich verdienten Euro bleiben bis zu den Grenzwerten bei der Sozialversicherung somit nur ca. 55% übrig.
    Deswegen gibt es ja auch für die Sozialversicherungsbeiträge Freibeträge. Insofern stimmt das mit den 45% nicht. Genügend Beispielerechnungen gab es ja hier. Nur weil sie dir nicht passen solltest du sie aber nicht ausblenden, sonst rutscht das ganze in Polemik ab.

    Mal abgesehen davon, dass du so tust, als wäre das Sozialversicherungssystem keines, aus dem man auch Leistungen bezieht. Ein weiterer Denkfehler, ein gut verdienender Arbeitnehmer zahlt ja bis zur Beitragsbemessungsgrenze auch Beiträge.

    Ansonsten wirkt das Kirchhof-System, wie ja Strike auch zitiert hat, nicht als reine Flat Tax, sondern durch die Freibeträge ebenfalls progressiv. Wenn du aber nicht mal diese grundlegende Eckpunkte liest (oder hapert es am Verstehen?), dann erübrigt sich in der Tat jede weitere Diskussion.

    Aber es ist schon bezeichnend, dass die Verfechter von Steuererhöhungen mit plakativen Behauptungen arbeiten, deren Gegner aber mit konkreten Angaben.

  9. #158
    Avatar von sombath

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    Chak , ich bin mir sicher , daß du ganz genau weißt , daß die hohen Steuern nur theoretisch sind .
    Ich habe hier in der Nachbarschaft ein mittleres Bauunternehmen mit einem großen Fuhrpark .
    Die Familie lebt auf ziemlich großem Fuß mit mehreren Reitpferden u. einigen 7er BMW .
    Der Sohn studiert in Kempten u. fährt mit einem neuen Audi TT zur Uni .
    Er hat mir erzählt , daß sein Vater in sehr knapp hält und er BAfög bekommt .
    Also gehe ich davon aus , daß die Fam. keine Gewinne macht u. daher auch keine Steuern bezahlt .
    Fast wie in Griechenland .

    Sombath



    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Deswegen gibt es ja auch für die Sozialversicherungsbeiträge Freibeträge. Insofern stimmt das mit den 45% nicht. Genügend Beispielerechnungen gab es ja hier. Nur weil sie dir nicht passen solltest du sie aber nicht ausblenden, sonst rutscht das ganze in Polemik ab.

    Aber das ist schon bezeichnend, dass die Verfechter von Steuererhöhungen mit plakativen Behauptungen arbeiten, deren Gegner aber mit konkreten Angaben.

  10. #159
    Avatar von Chak

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von sombath Beitrag anzeigen
    Chak , ich bin mir sicher , daß du ganz genau weißt , daß die hohen Steuern nur theoretisch sind .
    Nein, ich weiß, dass dies oft behauptet wird, aber nicht stimmt.

  11. #160
    Avatar von tuxluchs

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    Eventuell ist dies mal eine interessante Lektüre
    http://www.rwi-essen.de/media/conten...-den-Staat.pdf

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