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Alternative für Deutschland!?

Erstellt von strike, 03.05.2013, 16:59 Uhr · 5.592 Antworten · 252.149 Aufrufe

  1. #1371
    Avatar von socky7

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    Das ist wieder typische Anti-AfD-Stimmungsmache der Staatsmedien.
    Frauke Petry hat nicht gesagt, dass sie "Happy Birthday" nicht mehr hören will. Sie hat lediglich ihre Meinung geäußert, dass sie privat auch gerne deutsche Lieder hört - auch zum Geburtstag.

    "Petry betonte dabei aber, dass sie englisches Liedgut keineswegs verbannen wolle. "Meine Kinder singen auch ,Happy Birthday'", sagte Petry. Worum es ihr jedoch gehe, sei, "dass die deutsche Sprache gepflegt wird, vor allem im deutschen Gebühren-TV". Und: "Bei uns zu Hause werden auch deutsche Lieder gesungen." (WELT)

    Mit den Anglizismen wird es in Deutschland m.E. auch übertrieben. Warum verwendet(e) die deutsche Bahn so viele englische Begriffe wie Service-Point, DB-Lounge, „Coffee-to-go“, Flyer, Ticket-Counter ?

    http://www.zeit.de/wissen/2011-11/an...schaftssprache

    Das schrieb jgmischke dazu:

    "1. Ein übermässiger Gebrauch von "englischen" Wörtern gilt ...vielleicht bei Prolls auf der Strasse als "gebildet und international". Im Allgemeinen zeigt es aber eher die Ungebildetheit des Gegenüber. Natürlich ist es Blödsinn für eine "Reinhaltung" der deutschen Sprache zu plädieren, Sprachen sollten immer lebendig und formbar bleiben, aber so Sätze wie "hier gibts Coffee to go" oder "We like your Küchenmöbel" oder ähnliche Wortschöpfungen zeugen ja eher davon, dass der "Schöpfer" solcher Aussagen von beiden Sprachen keine Ahnung hat. Das tut dann richtig weh!"

  2.  
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  3. #1372
    Avatar von uwalburg

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    Wenn aus einem Verb mal wieder ein Tunwort wird, aus einem Adjektiv ein Eigenschaftswort und aus einem Substantiv ein Hauptwort, dann wird die deutsche Sprache wirklich wieder gepfelgt. Wenn die Kinder aber schon in der Schule mit grammtikalischem Latein für die deutsche Sprache konfrontiert werden, kann das nichts werden.
    Was das Liedgut in den öffentlich rechtlichen Sendeanstalten angeht, da gibt es dort mehr als genug (Musikantenstadel, Fernsehgarten usw).
    Wenn die Tussi was bewegen will, muß sie in der Schule ansetzen.

  4. #1373
    Avatar von strike

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    Schon lustig, welche Diskussion die manipulative Darstellung der Äusserungen dieser Dame in den Staatsmedien auslöst.

    Deinen Vorschlag, @uwalburg, unterstütze ich (vollendete Vergangenheit, Vorvergangenheit oder 3. Vergangenheit statt Plusquamperfekt oder vollendete Gegenwart, Vorgegenwart oder 2. Vergangenheit statt Perfekt).

    Ansonsten finde ich die permanenten Einordnung aller Leute, die die AfD unterstützen als Spinner, Ultras und Nasiz sehr oberflächlich, nein, eigentlich sogar peinlich. Vielleicht macht dieses Schreiben, dass ich soeben in der Mittagspause las, nachdenklich(er) und vorsichtig(er)?

    Aus aktuellem persönlichem Anlass ein Brief an die AfD-Kritiker

    „Warum hast du bei einem AfD-Wahlwerbespot mitgemacht?! Die sind doch rechts!“, wird meine 13jährige Tochter angegangen.
    Ablehnung schlägt ihr entgegen, weil ich – ihr Vater – mich in der AfD engagiere. Weil ich das tue, bin ich rechts, rückwärtsgewandt und ausländerfeindlich. Und meine Tochter gleich mit.

    Bin ich rechts?

    Ich bin 43, habe mit meiner großartigen Ehefrau sechs Kinder, die auch ohne institutionalisierte Betreuung wohl geraten sind, habe in meinem Unternehmen Arbeitsplätze geschaffen, zahle Steuern, engagiere mich in meiner Kirchgemeinde und habe Apfelbäume gepflanzt. Meine Nachbarn schätzen mich. Für jedes unserer Kinder haben wir ein Patenkind in der sogenannten dritten Welt. Ein Zehntel unseres Einkommens geht an Einrichtungen und Personen, die sich um Kinder kümmern, denen es schlechter geht als unseren eigenen. Ich singe gern und lese viel. Ich denke nach, hinterfrage, und ja: ich lasse mich gerne korrigieren, wenn mich das weiterbringt.

    Und ich bin rechts. Steht in der Zeitung. Sagen die gebührenfinanzierten ARD und ZDF. Wird im Internet verbreitet. Denn die AfD ist rechts. Woran wird das fest gemacht?

    - Da sind zunächst AfD-Mitglieder, die sich vormals in Organisationen tummelten, die als rechts definiert sind. Von wem eigentlich? Und was konkret ist „rechts“? Egal – einmal rechts, immer rechts. Lernfähig ist man nur als maoistischer Steinewerfer oder grüner ..... – mit so einer Vita kann man deutscher Außenminister oder EU-Abgeordneter werden. Obwohl: lernfähig? Na, jedenfalls nicht rechts. Alles andere ist verzeihlich.

    - Da sind weiter gescannte Zettel, die dem offiziellen Parteiprogramm der AfD zwar entgegenstehen, aber von schnappatmenden des Schreibens immerhin mächtigen Personen („Journalisten“ würde ich hier nicht sagen wollen) dennoch als interne Parteimeinung verbreitet werden; Zettel, auf denen Kommunikationsüberwachung gefordert wird oder bestimmte Regularien für Kindergeld an Ausländer. Wen kümmert`s, dass diese Forderungen aus gutem Grund nicht im AfD-Programm stehen, sondern im Papierkorb gelandet sind? Der Zettel lag schon mal auf einem AfD-Schreibtisch! Wer schreibt, der bleibt. Mit dieser Gewissheit müsste ich mal Frau Dr. Merkels Dissertation lesen, die wohl kaum ohne Bezug auf Marx und Lenin ausgekommen sein dürfte, und aus der ich à la Anonymus Rückschlüsse auf Frau Dr. Merkels politische Absichten ziehen kann. Ach nein, geht nicht. Denn Frau Dr. Merkel ist nicht rechts – da darf man so vereinfachend nicht an die Sache herangehen. Ich vergaß.

    - Da sind auch Schlagworte auf den Wahlkampfplakaten der AfD, die ähnlich auch auf den Plakaten der NPD standen. Aber auch auf denen der CDU. Und der SPD. Und der FDP auch. Gut, bei den Grünen nicht so. Aber bei der NPD! Die sind ja rechts. Und deshalb ist jede politische Forderung, die aus dieser Partei kommt, unsinnig, ungehörig, fast schon eine Straftat. Man macht nichts, was auch N.azis machen. Zum Beispiel Unterwäsche tragen? Ein Argument hört offensichtlich auf, eines zu sein, wenn man das Etikett „rechts“ draufkleben kann. Kommt dasselbe Argument ohne das Etikett, ist es ein nachdenkenswerter Vorschlag und der Diskussion würdig. Schon klar.

    - Da sind schließlich Begriffe wie „Entartung der Demokratie“, die, von Herrn Prof. Lucke im Zusammenhang mit der Eurorettungspolitik gebraucht, eindeutig rechts zu verorten sind. Wenn Herr Dr. Schäuble zwei Jahre zuvor von „Entartungen von Macht und Politik“ spricht, ist das in Ordnung, denn erstens war der Zusammenhang ein politisch aktuell unverfänglicher – es ging um die Berliner Mauer – und zweitens: Herr Schäuble ist ja nicht rechts. Deshalb darf er das. Der Gute.

    Ich lerne: Du darfst alles, es sei denn, jemand kann dir ein Schild „Rechts!“ ankleben.
    Was macht aber nun die AfD für mich aus?

    Ich bin es leid, meine Steuergelder im Brüsseler und Berliner Nirwana verschwinden zu sehen, während das Finanzamt meine Unterlagen mit einer Grimmigkeit sichtet, als sei ich ein Verbrecher, der lediglich ein gutes Alibi hat.

    Ich bin es leid, mich für unser traditionelles Familienmodell zu rechtfertigen, als habe der Kindergarten einen Anspruch auf meine Kinder und der Bürosessel einen auf meine Frau.

    Ich bin es nicht leid, als Unternehmer das Risiko meines Geschäftes zu tragen, aber ich bin es leid, dass mir die Chancen meines Geschäftes geneidet werden.

    Ich bin es leid, ein Fernsehen bezahlen zu müssen, das mir Leitbilder unterjubelt, die mir fremd sind, und das meine Maximen verhöhnt.

    Ich bin es leid, ein Kruzifix im Nachttopf als Kunst und eine Mohammed-Karikatur als Kriegserklärung akzeptieren zu müssen.

    Ich bin es leid, mir mangelnde Solidarität vorwerfen zu lassen, weil ich nicht bereit bin, jedem die Selbstbedienung aus meinem zuvor von mir gefüllten Kühlschrank zu erlauben.

    Ich bin es leid, dass ich mich als Reaktion auf Gewalt von Ausländern gegen Deutsche in Lichterketten im „Kampf gegen rechts“ einreihen soll.

    Ich bin es leid, die Freude an meiner Heimat verstecken zu sollen.

    Und ich bin es leid, mir gedankenlose Plattheiten an den Kopf werfen zu lassen.

    Nun, ich engagiere mich in der AfD, weil ich genug davon habe, mir vorschreiben zu lassen, wie ich denken und vor allem, welche Argumente ich ausblenden soll, nur weil irgendwer den Joker „RECHTS!“ auf den Tisch knallt und damit alle anderen Karten sticht, und seien sie noch so gut.

    Der AfD wird vorgeworfen, sie sei eine bloße Protestpartei, weil sie betone, wogegen sie ist, und weniger, wofür. Auch ich liste ja auf, wessen ich alles leid bin. Aber es fängt damit an, die Punkte zu definieren, die man geändert haben will. Erst nach der Iststandsanalyse kann das Soll fundiert beschrieben werden. Und bereits diese Analyse ist es, die Parteien und Medien entweder verweigern oder mit dem Knüppel „Rechts!“ verhindern. Gut, dass es die AfD gibt, die die längst überfälligen Diskussionen ermöglicht! Dass der Bedarf an diesen Diskussionen vorhanden ist, beweisen die Wahlen.

    Man darf auf gesellschaftliche Probleme unterschiedliche Sichtweisen haben und entsprechend verschiedene Analyseergebnisse und Lösungskonzepte zur Debatte stellen. Debatte heißt für mich, bei dem Anderen ein gewisses Nachdenken vorauszusetzen, ihm zuzuhören, zu versuchen, mich mit seiner Sichtweise vertraut zu machen und seine Argumente nachzuvollziehen. Das passiert natürlich kritisch, und ich werde Schwachpunkte in der Argumentation genauso hinterfragen wie die zugrunde liegende – bspw. ideologische – Sichtweise.

    Und weil ich die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen und kapiert habe, dass ich lebenslang Lernender bleibe, lasse ich mich genauso hinterfragen. Aber ich fordere dabei Respekt; Respekt, den ich anderen auch gewähre.

    Wenn es um die Sache geht, kommen wir mit den billigen Jokern nicht weiter. Also schlage ich vor, die Kindereien bleiben zu lassen, Probleme ernst zu nehmen, miteinander Fakten zu suchen und zu reden.

    Und lasst meine Tochter in Ruhe!

    René Kaiser
    Kreisverbandsvorsitzender


    Quelle


    P.S.: ja, bei bestimmten, vor allem AfD-internen, Vorgängen und Entwicklungen bleibe ich kritisch, aber dennoch weit davon entfernt, deswegen jeden Unterstützer in eine Schublade zu stecken.

  5. #1374
    Avatar von Eutropis

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    theatralisch, selbstgerecht und populistisch
    Wem`s gefällt

  6. #1375
    Avatar von Nokhu

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    Zitat Zitat von Eutropis Beitrag anzeigen
    theatralisch, selbstgerecht und populistisch
    Wem`s gefällt
    Es muss dir nicht gefallen. Mir gefällt es.

    >aus dem von @strike verlinkten Brief.
    Ich lerne: Du darfst alles, es sei denn, jemand (@Eurodingens) kann dir ein Schild „Rechts!“ ankleben.


  7. #1376
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Eutropis Beitrag anzeigen
    theatralisch, selbstgerecht und populistisch ...
    Okay, @Eutropis, ich werde versuchen, dies dem guten Mann mitzuteilen.
    Darf er Dich dann bei geplant nächsten Veröffentlichungen vorab auf ein Review ansprechen?
    Qualität wird nur von noch mehr Qualität übertroffen.


  8. #1377
    Avatar von Eutropis

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    Ich sage ja bewusst nicht !: schlecht geschrieben.

    Nö lass mal - ich denke der hat seinen eigenen Markt schon erschlossen.

  9. #1378
    Avatar von socky7

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    Die Kirche sollte im Dorf bleiben.
    Wir sollten uns von islamistischen Fanatikern, wie den Salafisten, nicht auf der Nase herum tanzen lassen !

    "Solingen/ “Ernsthaft besorgt” zeigt sich Marcus Pretzell, Landessprecher der Alternative für Deutschland in Nordrhein-Westfalen, AfD NRW, und Mitglied des Europäischen Parlaments über die jüngsten Vorfälle in Wuppertal: Salafisten mit orangefarbenen Westen, die die Aufschrift “Scharia Polizei” tragen, patroullierten dort durch Straßen und Geschäfte, um vor allem Jugendlichen ihren religiös motivierten Verhaltenskodex aufzuoktroyieren. Pretzell sieht darin einen Beweis für das Versagen unseres Staates: “Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Religionsfreiheit werden hier mit Füßen getreten!”

    http://solinger-bote.de/nachrichten/...taatsversagen/

  10. #1379
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von woody Beitrag anzeigen
    Achwas. @Nokhu, bist du auf einmal kein Rechtsradikaler mehr?
    Wenn alle in Deutschland so geradlinig wie Nokhu wären, dann würde es in unserem Land bedeutend besser aussehen.
    Dann müsste ich meinen jugendlichen Freunden nicht empfehlen :
    "Lernt englisch wie eure Muttersprache und macht eine vernünftige und solide Berufsausbildung ! Dann könnt ihr nach Australien auswandern, nachdem Linke und Grüne sowie andere sog. "Gutmenschen" Deutschland richtig kaputt gemacht haben."

  11. #1380
    woody
    Avatar von woody
    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    ......
    Dann müsste ich meinen jugendlichen Freunden nicht empfehlen :
    "Lernt englisch wie eure Muttersprache und macht eine vernünftige und solide Berufsausbildung ! Dann könnt ihr nach Australien auswandern, nachdem Linke und Grüne sowie andere sog. "Gutmenschen" Deutschland richtig kaputt gemacht haben."
    Also unsere Kinder muessen nirgendwo hin auswandern. Sie leben gluecklich und mit sehr, sehr gutem Auskommen in Europa. Und natuerlich sprechen sie auch perfekt englisch, weil sie ein Highshool Jahr in den USA mit Abschluss gemacht haben.

    Ist aber fein, dass du deine rechten Volksgenossen brav unterstuetzt.

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