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Alternative für Deutschland!?

Erstellt von strike, 03.05.2013, 16:59 Uhr · 5.592 Antworten · 252.066 Aufrufe

  1. #121
    Avatar von Chak

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    Kleiner Nachtrag:
    File:ESt Statistik D Einkünfte Steuersätze Splitting 2004.png - Wikimedia Commons
    Wenn man sich diese Statistik aus 2004 ansieht, dann sieht man, dass die Einkünfte über 150.000 Euro etwa 65 Milliarden zu versteuerndes Einkommen haben, daraus folgen etwas über 20 Milliarden an Steuern. Wenn nun ein Drittel davon entfallen wegen der Flat Tax von 25% (aus der im Kompromiss einer Koalition ohnehin eher 30 oder 35% werden dürften, wenn sie überhaupt jemals die Chance hat eingeführt zu werden angesichts der unweigerlich aufkommenden Neiddebatte), dann sind das 7 Milliarden oder 10 nach heutigem Steueraufkommen, nicht ein dreistelliger Milliardenbetrag wie von Beran behauptet.

    Bis etwa 120.000 Euro ergibt sich für verheiratete kein wirklicher Vorteil durch dieses Steuerkonzept, das allerdings nur groß überschlagen.

  2.  
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  3. #122
    Avatar von beran

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Nun gibt es allerdings nur eine Handvoll Fußballprofis.
    Im übrigen, 2012 betrug das Einkommensteueraufkommen 186 Milliarden. Wie kann da die Einbuße dreistellig sein, wenn der Fußballmillionär noch zwei Drittel zahlt, Beran?
    Vor einigen Wochen wurde in den Medien berichtet, dass es in Deutschland 1 Million Einkommensmillionäre gibt. Es geht also nicht nur um ein paar Fußballprofis. Außerdem wird ja immer betont, dass vor allem die oberen Einkommensschichten die Einkommenssteuer aufbringen.

    Wenn man die Reichen so massiv entlastet wie dies das Kirchhof-Modell vorsieht, dann entstehen auch erhebliche Einnahmefälle bei der Einkommenssteuer. Aber ich gebe zu, es werden wohl nicht dreistellige Milliardenbeträge sein, aber zumindest zweistellige Milliardenbeträge werden dann dem Staat fehlen, die dann durch andere Steuererhöhungen wieder gedeckt werden müssen.

  4. #123
    Avatar von Chak

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    Beran, ich habe dir doch gerade vorgerechnet, dass das höchstens 10 Milliarden sein werden. Zugegeben zweistellig, aber gerade so eben.

    Mit den Einkommensmillionären hast du wohl etwas verwechselt. Es gibt in Deutschland etwa eine Million Millionäre, darunter versteht man aber den Besitz. Personen mit einem Einkommen von mehr als einer Million gibt es etwa 15.000 bis 20.000.
    Einkommensmillionär
    Millionär

  5. #124
    Avatar von beran

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Beran, ich habe dir doch gerade vorgerechnet, dass das höchstens 10 Milliarden sein werden. Zugegeben zweistellig, aber gerade so eben.

    Mit den Einkommensmillionären hast du wohl etwas verwechselt. Es gibt in Deutschland etwa eine Million Millionäre, darunter versteht man aber den Besitz. Personen mit einem Einkommen von mehr als einer Million gibt es etwa 15.000 bis 20.000.
    Einkommensmillionär
    Millionär
    Du hast recht, es gibt mehr als 1 Million Vermögensmillionäre in Deutschland (wobei die selbstgenutzten Immobilien nicht mitgezählt wurden), Einkommensmillionäre sind es etwa 20.000. Das hatte ich falsch in Erinnerung.

    Es ändert allerdings nichts an der Grundaussage, dass die Reichen die Hauptprofiteure von Kirchhofs Steuermodell mit dem Einheitssteuersatz von 25% sind und dass dieses Modell dem Staat erhebliche Einnahmeverluste beschert.

  6. #125
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von beran Beitrag anzeigen
    Es ändert allerdings nichts an der Grundaussage, dass die Reichen die Hauptprofiteure von Kirchhofs Steuermodell mit dem Einheitssteuersatz von 25% sind und dass dieses Modell dem Staat erhebliche Einnahmeverluste beschert.
    Endlich mal jemand, der nicht kolportiert, dass sich die gut verdienenden ohnehin alle arm rechnen.

  7. #126
    Avatar von tuxluchs

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Im übrigen, 2012 betrug das Einkommensteueraufkommen 186 Milliarden. Wie kann da die Einbuße dreistellig sein, wenn der Fußballmillionär noch zwei Drittel zahlt, Beran?
    Einkommenssteueraufkommen 186 Milliarden, woher hast Du diese Zahl? Richtig ist 149.065 Mrd. Lohnsteuer, 37.262 Mrd. Einkommenssteuer, zusammen rund 186 Mrd., nur unter den Lohnsteuerzahlern, sind wohl kaum die Einkommensmilionäre zu finden.
    Hier werden immer wieder Äpfel und Birnen gemeinsam zu Mus verarbeitet.

  8. #127
    Avatar von sombath

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    Na ich bin ja nicht ganz verblödet und denke inzwischen weiß jeder was die Sozialversicherten
    von der FDP zu erwarten haben .
    Das aber Schröder u. Müntefering und der Oberabkocher Riester die Rentenversicherung
    zertrümmern habe ich nicht erwartet .
    Aber leider sehe ich in dieser Richtung von der AfD kein Licht .
    Daher habe ich leider keine Wahl .

    Sombath



    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Welche Partei loest denn Deines Erachtens dieses Problem bzw. kuemmert sich darum?
    Sag jetzt nicht die FDP.



    Wenn sich D mal komplett verschuldet hat, nuetzen uebrigens die besten Konzepte zu allen Themen vorher nichts.

    Sprich: aus dem Thema und Abenteuer Euro weitesgehend unbeschadet rauszukommen, wird ueberhaupt die Chance lassen etwas zu aendern. Nicht umgedreht.

    No Money, no honey.

  9. #128
    Avatar von MadMac

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    Zitat Zitat von sombath Beitrag anzeigen
    Das aber Schröder u. Müntefering und der Oberabkocher Riester die Rentenversicherung
    zertrümmern habe ich nicht erwartet
    Falsch, die kapitalgedeckte Rentenversicherung hat schon Adenauer (CDU) zertruemmert.
    Wie Rentenversicherung ruiniert wurde - Rente - Büro gegen Altersdiskriminierung

  10. #129
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von sombath Beitrag anzeigen
    Dh jedoch nicht , daß ich die Eurorettung für gut finde .
    Auch ich bin der Meinung , daß das alles rausgeschmissenes Geld ist .
    Wer in den Euro rein kann , kann auch wieder raus .
    Ich muß aber bei einer Wahl Schwerpunkte setzen und die sind für mich nun mal die Sozialversicherung .
    Sombath
    Wenn alles Geld rausgeschmissen ist, wird auch die Sozialversicherung gewaltig darunter leiden!
    Dann ist nichts mehr zu verteilen da!

  11. #130
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von beran Beitrag anzeigen
    ... Es ändert allerdings nichts an der Grundaussage, dass die Reichen die Hauptprofiteure von Kirchhofs Steuermodell mit dem Einheitssteuersatz von 25% sind und dass dieses Modell dem Staat erhebliche Einnahmeverluste beschert.
    Neid ist die Angewohnheit, statt der eigenen Glücksgüter die der anderen zu zählen.
    Ernst Freiherr von Feuchtersleben


    Danke fuer Deinen Post, @beran.
    Belegt er doch, wie man in D Wahlkämpfe gewinnt.

    Gegen die Reichen - weil man ja selber keiner ist.
    Eine Neiddebatte hat sich in Deutschland noch immer gelohnt.
    "Das Bloecken der Neidhammel" - Oscar verdaechtig.



    Zumal die Reichen das Geld hinterhergeworfen bekommen, dafuer kaum einen Finger krumm machen, 5h Wochenarbeitszeit haben (1 Stunde vormittags inklusive 45 Minuten Frühstück) und ihr tolles, sorgenbefreites Leben einfach geniessen.
    Die unteren Schichten erreicht man damit immer.
    Ideologisch Verblendete sowieso.

    Jemand, der nur einen Moment sachlich nachdenkt, dem wird allerdings auffallen, dass der Reiche in diesem Beispiel zwar 6,66 mal mehr Einkommen erzielt, aber 20,7 [26,7] mal (im Vergleich mit dem Verheirateten [beide arbeitend]) bzw. 13,5 mal mehr (im Vergleich mit dem Einzelverdiener) an Steuern zu entrichten hat. Siehe noch einmal die Beispiel unten.

    Ansonsten kann ich auch dieser Antwort der Alternative fuer Deutschland auf die Frage "Ist die Senkung des Steuersatzes von 45% auf 25% nicht extrem unsozial?" etwas abgewinnen:

    Die Steuerschuld bestimmt sich im gegenwärtigen System nicht nach der Höhe der Einkünfte, sondern nach der Findigkeit im Auffinden von Steuerschlupflöchern. Die 10% reichsten Steuerzahler Deutschlands führen im Durchschnitt ungefähr 24% ihres Bruttoeinkommens ab. Die durchschnittliche Steuerbelastung der Unternehmen (Kapital- und Personengesellschaften) liegt laut DIW Berlin (Wochenbericht Nr. 22, 2013) bei etwa 21%.

    Auch hier liegen die Gründe für das Auseinanderklaffen der tariflichen und der tatsächlichen Steuersätze in vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten: Sonderabschreibungen, Gewinnverschiebungen ins Ausland, Verlagerungen von Aufwendungen aus dem privaten in den betrieblichen Bereich. Dazu kommt, dass die Steuerbehörden aufgrund der Kompliziertheit des aktuellen Steuerrechts den effektiven Vollzug der Steuergesetzgebung nicht leisten können.

    Die durchschnittliche Steuerbelastung der oberen Einkommensgruppen würde sich somit bei einer Umsetzung des Kirchhof’schen Vorschlags nur unwesentlich ändern. Der Vorwurf, das Kirchhof‘sche Steuersystem sei im Vergleich zum heutigen Steuersystem unsozial, ist also völlig ungerechtfertigt. Gleichzeitig würden durch das Kirchhof‘sche Steuersystem die Steuerbehörden entlastet und könnten sich dem Vollzug der Steuergesetzgebung widmen und dadurch zu mehr Steuergerechtigkeit verhelfen.




    Beispiel 3:
    Alleinstehend, ohne Kinder, Bruttojahreseinkommen 200.000 EUR
    46.750 EUR Steuern im Jahr

    Beispiel 4:
    Verheiratet, ohne Kinder, Bruttojahreseinkommen 30.000 EUR.
    Es müssen als Alleinverdiener 2.250 EUR Steuern entrichtet werden.

    Beispiel 5:
    Alleinstehend, ohne Kinder, Bruttojahreseinkommen 30.000 EUR
    Diese Person zahlt 3.451 EUR Steuern im Jahr.

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