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Alternative für Deutschland!?

Erstellt von strike, 03.05.2013, 16:59 Uhr · 5.592 Antworten · 252.263 Aufrufe

  1. #1251
    Avatar von Nokhu

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    Exakt ! Der größte gemeinsame Nenner ist ausschlaggebend.

  2.  
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  3. #1252
    Avatar von strike

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    Schau hier, @socky7, eines der Beispiele, wie wenig die Mehrheitsmeinung der Mitglieder in der AfD mittlerweile eine Rolle spielt:

    Ukraine: In der Frage der Sanktionen gegen Russland ist die AfD tief gespalten - DIE WELT

    Dieser Kommentar dürfte der Stimmung in der AfD am nächsten kommen:

    AfDler • vor 12 Stunden

    Herr Lucke sollte schnellstmöglich von seinem hohen Ross absteigen. Es steht ihm nicht zu, sich eigenmächtig über Bundesparteitags- und Bundesvorstandsbeschlüsse hinwegzusetzen und dann auch noch seine Mitglieder belehren zu wollen. Immerhin haben ihm diese zu seinem schnellen Aufstieg verholfen und können ihn auch genauso schnell wieder beenden. Zumal die Alternative für Deutschland - bedingt durch die mittlerweile gut ausgebauten Strukturen - auch gut ohne ihn auskommen könnte. Gleiches gilt natürlich auch für die Anderen, welche sich ebenfalls eigenmächtig über Bundesparteitags- und Bundesvorstandsbeschlüsse hinweggesetzt haben.

    Ob die Sanktionen sinnvoll sind oder nicht steht auf einem anderen Blatt. Es hätte für ihn durchaus die Möglichkeit bestanden - aufgrund der Lageänderung - kurzfristig einen außerordentliche(n) Bundesparteitag/Bundesvorstandssitzung einzuberufen, um über eine geänderte Vorgehensweise abstimmen zu lassen. Einfach über die Köpfe seiner Mitglieder eigenmächtige Entscheidungen zu treffen geht gar nicht! Schließlich heißt es in der Bundessatzung: § 11 - Bundesvorstand: (2) Der Bundesvorstand vertritt die Partei nach innen und außen. Er führt die Geschäfte auf Grundlage der Beschlüsse der Parteiorgane. Und unter § 10 - Organe der Bundespartei heißt es: Organe sind der Bundesvorstand, der Bundesparteitag und das Bundesschiedsgericht.
    Das Vorgehen gegen die Satzungskommission, deren Entwurf Bernd Lucke zu basisdemokratisch ist (Satzungskommission « Initiativkreis Demokratie), das "Verschwinden" von Festlegungen auf dem BPT (Bundesparteitag « Initiativkreis Demokratie), die Ungereimtheiten im Landesverband Sachsen (möglicherweise seit Monaten nicht beschlussfähig und damit eigentlich auch nicht zur Wahl zu zulassen!), die bevorstehende mögliche Abwahl des hessischen Vorstandes, verzweifelte Hilferufe aus Thüringen zur Unterstützung des Wahlkampfes, Streit in BW (AfD sagt Parteitag wegen mangelndem Interesse ab :: Streit im Vorstand - Baden-Württemberg) und und und ......

    Alles nicht wichtig.
    Kann man natürlich weiter als klärenden Streit und Orientierung, Säuberung und "Geburtswehen" verkaufen.

    Sich gegenseitig fertigzumachen und für lockende Mandate zu positionieren oder errungene Mandate und Posten mit aller Macht zu verteidigen scheint wichtiger.
    Viel wichtiger.

    Nein, ich kann im Moment für irgendwelche Wahlen gar keine Partei empfehlen.
    Und die AfD - wie schon länger formuliert - aktuell leider allenfalls als kleinstes Übel.
    Wobei sich bei Erfolgen sicherlich die Karrieristen, Sonnenkönige, Speichellecker und Mitläufer nur bestätigt fühlen - und weiter machen.

  4. #1253
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Schau hier, @socky7, eines der Beispiele, wie wenig die Mehrheitsmeinung der Mitglieder in der AfD mittlerweile eine Rolle spielt:
    Ukraine: In der Frage der Sanktionen gegen Russland ist die AfD tief gespalten - DIE WELT

    Nein, ich kann im Moment für irgendwelche Wahlen gar keine Partei empfehlen.
    Und die AfD - wie schon länger formuliert - aktuell leider allenfalls als kleinstes Übel.
    @strike :
    Für mich war die SPD zu Zeiten von Helmut Schmidt als Bundeskanzler das kleinste Übel im Parteien-Spektrum.
    Inzwischen erscheint mir die AfD das kleinste Übel von allen Parteien zu sein und insofern durchaus wählbar.

    Diese beiden Leserkommentare in der FAZ vom 19.8.2014 "Streit über Russland-Politik-Putin spaltet die AfD"
    kann ich so bedenkenlos unterschreiben :

    " Es ist doch ganz einfach
    LEO GRAZER (AFIS) - 19.08.2014 20:45
    Big-Brother USA & Little-Brother EU sind die Guten - Putin und Russland sind die Bösen. Wer diese, in ihrer Schlichtheit an Grimms-Märchen erinnernde Weltsicht nicht teilt und Russland als genauso gut oder schlecht wie USA oder EU einstuft, der ist ein böser Putin-Versteher, ein Kreml-Agent, ein Troll. Nur leider ist der durchschnittliche AfDler offensichtlich zu intelligent um das so einfach zu schlucken.

    Eine Patentlösung gibt es nicht - Meinungen sind vielfältig
    ANGELA MEIER (ANGELA111) - 19.08.2014 20:41
    Es gibt momentan wohl niemanden, der eine Lösung für die Probleme in der Ukraine hat. Offensichtlich bemüht sich die Afd um eine sehr differenzierte Lösung, die es naturgemäß nicht jedem Recht machen kann.


  5. #1254
    Avatar von socky7

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    In neun Tagen wissen wir mehr :

    "Es läuft gut für die Union in Sachsen, man könnte den Landtagswahlen am 31. August gelassen entgegenblicken. Und doch wirken viele Christdemokraten genervt. Und zwar immer, wenn sie auf die
    "Alternative für Deutschland" (AfD) angesprochen werden. Dann stöhnen sie auf in der Sachsen-CDU, rollen mit den Augen. Nicht schon wieder!
    Dabei haben es sich Tillich und Co. selbst zuzuschreiben, dass ihnen immer wieder die gleiche Frage gestellt wird: Ist die AfD ein möglicher Koalitionspartner für die CDU? Man könnte darauf mit Ja oder Nein antworten. Doch Tillich, der männliche Merkel, der gern im Ungefähren bleibt, sagt nur, die AfD sei doch nicht einmal im Landtag vertreten. Steffen Flath, sein scheidender Fraktionschef, schließt ausdrücklich ein Bündnis mit der Linken und der recht5extremen NPD aus, nicht aber mit der AfD."

    "Doch auch wenn die AfD kurzfristig nicht als Koalitionspartner für die CDU in Frage kommt, sie mausert sich immer mehr zur ernst zu nehmenden politischen Konkurrenz. Ein Erfolg in Sachsen wird der Partei Schwung geben für die Wahlen in Thüringen und Brandenburg zwei Wochen später. Praktisch auf einen Schlag könnte die AfD in drei Landesparlamenten sitzen. Sie schickt sich damit an, das Erbe der FDP anzutreten, die gleichzeitig aus eben jenen drei Landtagen rauszufliegen droht und dann nur noch in sechs Bundesländern parlamentarisch vertreten wäre."

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-987312.html

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-128239306.html

    Nach der Wahlbörse für Sachsen liegt die AfD deutlich vor Grünen, NPD und FDP.

    http://boerse.prognosys.de/markt/ltw-sn-2014

    Bisher waren die Prognosen der Wahlbörse deutlich besser als die Wahlumfragen der Meinungsforschungs-Institute mit Befragungen von nur 1.000 bis 2.000 Personen.

  6. #1255

  7. #1256
    Avatar von joachimroehl

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    Die Bismarckschen Züge ließen viele Mittelstandsbürger eine Allianz für Deutschland wählen. Dies dürfte Spaltpilz Lucke nun zunichte gemacht haben, denn erwartet wird eine Parteispaltung. Unterm Strich: Ziel erreicht kurz vor den nächsten Wahlen durch konzertierte Aktionen der Landesämter für Verfassungsschutz etc.


    Quelle:https://www.compact-online.de/russla...-fuer-die-afd/

    Enthüllung am 19.08. durch: http://juergenelsaesser.wordpress.co...egen-russland/

  8. #1257
    Avatar von socky7

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    Es wäre sinnvoller gewesen, wenn sich alle Europa-Abgeordneten der AfD wie Ulrike Trebesius bei der Abstimmung enthalten hätten.
    Nachher ist man immer schlauer.

    Das schreibt Ulrike Trebesius :

    "Gestern gab es einige Unruhe in unserer gesamten Partei betreffend der Abstimmung der AfD.‐Abgeordneten im Europäischen Parlament am 17. Juli 2014 zur Entscheidung der Ukraine‐Resolution.

    Ich habe mich an diesem Tag bei allen Abstimmungen enthalten, da ich im Vorwege keinerlei Unterlagen zu den dort abzustimmenden Punkten erhalten hatte, das heißt den genauen Wortlaut bzw. die konkreten Inhalte der zu entscheidenden Fragen nicht kannte. Des Weiteren gab es an diesem Tag keine Gelegenheit, die einzelnen Punkte vorab ausreichend zu diskutieren, vielmehr wurden in kürzester Zeit in hohem Tempo mehrere Abstimmungen kurz hintereinander durchgeführt.

    In der Vergangenheit habe ich immer kritisiert, dass die Abgeordneten im Bundestag Gesetze einfach abnicken und durchwinken – ich kann es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, dass ich nun im Europäischen Parlament über Inhalte abstimmen soll, die ich im Vorwege nicht habe lesen können bzw. wozu ich mir keine Meinung bilden konnte.

    Bitte bedenken Sie hierbei, dass wir erst ab dem 01. Juli 2014 Abgeordnete des Europäischen Parlamentes sind und am 17. Juli 2014 somit über Themen abstimmen sollten, die in der voran.‐gegangen Legislaturperiode erarbeitet wurden.

    Ich denke, ich habe mich mit meiner Stimmenthaltung also korrekt verhalten.

    Mit freundliche Grüßen
    Ihre
    Ulrike Trebesius"

    https://www.facebook.com/UlrikeTrebesiusMdEP?fref=ts

    Ich bin nachsichtig gegenüber dem Abstimmungsverhalten von Abgeordneten einer jungen Partei. Lucke und Henkel wurden offenbar bei der Abstimmung überrumpelt. Eine Tätigkeit als Abgeordneter mit dem stets richtigen Abstimmungsverhalten erlernt man nicht innerhalb von zwei Wochen.
    Entscheidend ist für mich das beschlossene Parteiprogramm der AfD. Das ist gut !

  9. #1258
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    Es wäre sinnvoller gewesen, wenn sich alle Europa-Abgeordneten der AfD wie Ulrike Trebesius bei der Abstimmung enthalten hätten. ...
    Das hätte meiner Erwartungshaltung entsprochen.

  10. #1259
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    Entscheidend ist für mich das beschlossene Parteiprogramm der AfD. Das ist gut !
    Und wie du vor kurzem geschrieben hast:

    Inzwischen erscheint mir die AfD das kleinste Übel von allen Parteien zu sein und insofern durchaus wählbar.

    Das sind für mich auch die Hauptmotive solange nichts Besseres am Parteienhimmel zu sehen ist!

  11. #1260
    Avatar von socky7

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    Neue Besen kehren gut. Ein Grund mehr die AfD zu wählen.

    "Die AfD Sachsen hat am Montag Strafanzeige gegen den sächsischen Wirtschaftsminister Sven Morlok wegen des Verdachts der Untreue gestellt. Hintergrund ist die zweifelhafte Ernennung der Staatssekretäre Fiedler und Werner im sächsischen Wirtschaftsministerium als Beamte auf Lebenszeit.Dazu erklärt Frau Petry: „Dass Herr Morlok die beiden Staatssekretäre zu Beamten auf Lebenszeit in der Besoldungsgruppe B 6 ernannt hat, ist ein Schlag in das Gesicht eines jeden Laufbahnbeamten im Freistaat Sachsen."

    "Vor dem Hintergrund von Stellenstreichungen und Kürzungen im öffentlichen Dienst - Stichwort Personalabbau bei Polizei, Justiz und Lehrermangel - stünde die Beamtenernennung in krassem Widerspruch zu dem, was den Beschäftigten im öffentlichen Dienst immer wieder gepredigt werde."

    http://www.focus.de/politik/deutschl...d_4083940.html

    Wer nach diesem Skandal in fünf Tagen in Sachsen noch FDP wählt, der muss verrückt sein. Es ist jedoch bezeichnend, dass alle Politiker(innen) der etablierten Parteien aus gutem Grund dazu schweigen.
    Die Regierungsparteien haben sich den Staat zur Beute gemacht und bedienen sich ungeniert kostenlos im großen Selbstbedienungsladen.

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