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Alternative für Deutschland!?

Erstellt von strike, 03.05.2013, 16:59 Uhr · 5.592 Antworten · 252.177 Aufrufe

  1. #101
    Avatar von strike

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    Schon erstaunlich - ich kenne kaum einen, der den etablierten Parteien SPDCDUCSUFDPGRUENELINKEN wirklich noch vertraut.
    Aber den Mut, einfach mal eine andere Partei zu waehlen, haben die wenigsten.
    Keine Ahnung, woher dieses Paradox ruehrt .......

  2.  
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  3. #102
    Avatar von clavigo

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    Weil die anderen auch nur Sprechblasen rülpsen!

  4. #103
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    Weil die anderen auch nur Sprechblasen rülpsen!
    Nicht auszuschliessen.
    Aber dennoch auch erst einmal zu beweisen waere.
    Abwinken, nur weil man eh schon vorher alles besser weiss, gilt nicht ;)



    Nebenbei: die, die ich von der AfD kenne, sind engagierte und normale Menschen wie Du und ich.
    Vom Politikstudenten, ueber (Unternehmer, Pensionaer, Piloten, Rechtsanwaelte, Dozenten, Professoren, Lehrer, Polizeibeamte, Angestellte und Hausmaenner)innen und viele andere Berufe - alles dabei.

    Und (noch) ganz wenig Sprechblasen.
    Da wird im Job sicher mehr dummes Zeug gefaselt .....

  5. #104
    Avatar von clavigo

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    Nee, Strike, war nicht auf die AfD bzogen; eher auf Frau Zepp-La Rouche. Ich halte es ChangLek's zartem Alter zu Ggute das er sich nicht an die Aktivitäten dieser Dame und ihres (vorbestraften) Ehemanns in den 70/80igern erinnern kann. Hat manchmal auch einen Vorteil ein alter Sack zu sein....

  6. #105
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Schon erstaunlich - ich kenne kaum einen, der den etablierten Parteien SPDCDUCSUFDPGRUENELINKEN wirklich noch vertraut.
    Aber den Mut, einfach mal eine andere Partei zu waehlen, haben die wenigsten.
    Keine Ahnung, woher dieses Paradox ruehrt .......
    Das hab ich heute Abend bei meinem Freund extremst erlebt. Er, ein SPD-Wähler sagte mir, dass er dieses mal CDU wählen wird, nur um den SPD-Heini nicht nach vorne kommen zu lassen.
    Als ich ihm dann sagte, die AfD, kam ein hä.
    Du erinnerst dich, als ich fehlende Präsenz dieser Partei monierte?

  7. #106
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    .... Du erinnerst dich, als ich fehlende Präsenz dieser Partei monierte?
    Ja, die flaechendeckende Präsenz ist in der Tat (noch?) nicht gegeben.
    Dies wird sich mit dem beginnenden Wahlkampf aber sicherlich bessern.

    Die inhaltlichen Diskussionen sind manchem wichtiger, obwohl es natuerlich eine bestimmte Anzahl Stimmen der Buerger bedarf um diese ueberhaupt vortragen zu koennen ;)

    Vorgestern habe ich mich mal intensiver mit dem Thema Auf-/Abwertung bzw. Risiken fuer die deutsche Exportwirtschaft befasst.
    Rein gefuehlt habe ich darin noch nie ein Problem gesehen.
    Vielleicht ist es ja moeglich eine sachliche Diskussion zu den Argumenten zu fuehren?


    Argumente fuer einen Hartwährungsverbund (Nord-Euro?) bzw. moegliche Rueckkehr zur D-Mark:

    Eine Aufwertung führt immer auch dazu, dass die Importgüter billiger werden. Dies gilt für Mineralöl, Rohstoffe und Halbfertigfabrikate, die in deutsche Produkte eingehen, ebenso wie für Konsumgüter und Auslandsreisen, so dass eine Aufwertung der deutschen Währung eine höhere Kaufkraft der deutschen Bürger zur Folge hat. Die permanente D-Mark-Aufwertung ist eine quasi notwendige Begleiterscheinung des deutschen „Wirtschaftswunders“ und der starken Steigerung des Pro-Kopf-Einkommens gewesen. Die Aufwertung verbessert die realen Tauschverhältnisse (terms of trade) auf den Weltmärkten zugunsten der Deutschen.

    Die gute internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen, insbesondere des Mittelstands, resultiert also in erster Linie aus der hervorragenden internationalen Präsenz auf den Weltmärkten, einem effizienten Kostenmanagement bei der Herstellung innovativer Produkte und Dienstleistungen, nicht aus der Nutzung von Wechselkursvorteilen.

    Ein Blick in die Geschichte zeigt: Auch Anfang der siebziger Jahre wurden von der Exportlobby massiv Ängste vor einer Aufwertung der Mark geschürt. Nach jeder Aufwertung aber waren die Exportüberschüsse größer als davor! Eine Aufwertung verbilligt importierte Vorprodukte. Deutsche Exportprodukte bestehen zu über 40% aus solchen importierten Vorleistungen. Bei deutschen Produkten ist die Qualität, nicht der Preis kaufentscheidend.

    Eine Aufwertung der Währung wäre daher unvermeidlich; die damit verbundenen negativen Effekte werden aber weit überschätzt; so war die D-Mark über Jahrzehnte von Aufwertungen betroffen – gleichzeitig stieg aber der Export an. Eine harte Währung sorgt automatisch dafür, dass sich die Wirtschaft wettbewerbsfähig aufstellen und Innovationen vorantreiben muss.

    Dies war über Jahrzehnte das Erfolgsrezept Deutschlands; ohne eine harte Währung hätte es den wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands nicht gegeben. Man vergleiche hier auch die wirtschaftliche Entwicklung, die Staatsverschuldung und die Wachstumsraten von Ländern, die traditionell auf eine weiche Währung zur Exportförderung setzen.
    Zu Zeiten der D-Mark war Deutschland Exportweltmeister. Die Exportquote in die EU war sogar höher als zu Euro-Zeiten. Aktuell gehen lediglich ca. 33 % unserer Exporte in die Euro-Länder.

    Verbunden mit einer Aufwertung wäre eine zeitgleiche Verringerung der Preise der importierten Güter. Dies beträfe zunächst einmal Rohstoffe, Gas, Öl und Nahrungsmittel was uns als rohstoffarmem Land sehr helfen würde. (Man denke nur an die Entwicklung der Energiekosten in den letzten Jahren). Die Binnennachfrage und der Konsum würden steigen. Da aber aufgrund der Globalisierung fast alle deutschen Produkte einen „ausländischen“ Produktionsanteil haben (Automobile „Made in Germany“ beispielsweise ca. 30-40%), würde dieser Importanteil entsprechend billiger werden und den Aufwertungseffekt massiv mindern. Bei den traditionell qualitativ hochwertigen deutschen Produkten besteht eine deutlich geringere Preissensibilität; dies zeigte sich auch bei den Aufwertungsrunden, denen die D-Mark unterworfen war.

    Hinzu kommt, dass die aktuellen deutschen Exporte in die Eurozone für die Importländer zu einem Teil über das Zentralbankensystem von der Deutschen Bundesbank kreditiert werden (Stichwort: TARGET2). In welchem Umfang diese Kredite später getilgt werden, ist jetzt noch offen. Momentan belaufen sich die deutschen Forderungen hier auf ca. 665 Mrd. Euro.

  8. #107
    Avatar von beran

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Bei deutschen Produkten ist die Qualität, nicht der Preis kaufentscheidend.
    Der Preis ist immer ein wichtiges Kaufkriterium. Allein mit der Qualität wirst du bei vielen Produkten keinen Stich mehr machen, weil die Qualitätsunterschiede bei vielen Produkten nicht mehr gravierend sind. Die Zeiten, wo das Made in Germany allein als Kaufkriterium entscheidend war, die sind vorbei. Ohnehin werden ja viele deutsche Produkte gar nicht mehr in Deutschland produziert, sondern im Ausland.

    Wenn du hier Vergleiche mit den 70er Jahren aufstellst, dann sind diese Vergleiche allenfalls für den Papierkorb geeignet. Damals war es so, dass es beispielsweise für gefragte Automodelle Lieferzeiten von über einem Jahr gab, weil die Nachfrage so hoch war. Demensprechend hat sich eine Aufwertung kaum ausgewirkt, weil die Lieferbücher ohnehin gefüllt waren. Diese Zeiten sind aber vorbei.

    Du schreibst hier, dass der Aufwertungseffekt durch den Importanteil verringert wird. Das ist richtig, aber wenn der Importanteil bei 40% liegt, dann bedeutet das auch, dass sich für die restlichen 60% die Aufwertung als Preissteigerung im Ausland bemerkbar macht.

    Eine Aufwertung hat somit eine negative Auswirkung auf die Nachfrage und damit auf die Arbeitsplätze. Wer dies bestreitet, der belügt sich selbst und auch die anderen.

  9. #108
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von beran Beitrag anzeigen
    ... Eine Aufwertung hat somit eine negative Auswirkung auf die Nachfrage und damit auf die Arbeitsplätze. Wer dies bestreitet, der belügt sich selbst und auch die anderen.
    Das eine Aufwertung Folgen - auch negative - haben wird, bestreite ich nicht.
    Die Frage die sich stellt ist, ob die Folgen massivere Auswirkungen auf uns haben als das Weiterwurschteln.
    Und da glaube ich ausgewiesenen Fachleuten mehr als Politikern.
    Selbst wenn die EZB jetzt vorhersehbar ihre "fuehrenden Experten" zur Unterstuetzung von CDUCSUFDPGRUENESPDLINKEN an die Front schickt.

    Noch ein Hinweis (und um praezise zu sein):
    die obigen Argumente sind AfD - Antworten auf meine Fragen.
    Heute schau ich mir mal die Themen Steuern und Migration an.
    Morgen dann Bildung und Familie.

    Zu Steuern habe ich jetzt konkrete Vorschlaege vorliegen, die ich aber erstmal selbst verstehen will.
    Moeglicherweise kann sich dann @Chak dazu einklinken, der dass sicher besser ueberschaut.

  10. #109
    Avatar von ChangLek

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    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    Nee, Strike, war nicht auf die AfD bzogen; eher auf Frau Zepp-La Rouche. Ich halte es ChangLek's zartem Alter zu Ggute das er sich nicht an die Aktivitäten dieser Dame und ihres (vorbestraften) Ehemanns in den 70/80igern erinnern kann. Hat manchmal auch einen Vorteil ein alter Sack zu sein....
    ...........lieber in einem zarten Alter als von groben Nichtwissen geplagt zu sein.. Grob erklärt ging es (bei Lyndon LaRouche) erst um angeblichen Kreditbetrug. Hierbei darf man aber nicht vergessen das damals die zuständige Staatsanwaltschaft ein Einfrieren seiner Konten bzw seiner politischen Bewegung durchsetzte - klar wenn man so seine Kredite nicht mehr bedienen kann. Dagegen - das Einfrieren der Konten - wurde geklagt und die LaRouche-Bewegung bekam recht. Jetzt hatte man natürlich ein juristisches Problem, welches man dann so löste: man deklarierte die Darlehensanträge als Wertpapiere - die dann natürlich nicht bei der Börsenaufsicht gemeldet waren - und so kam es natürlich zu der von seinen poltischen Gegnern gewünschten Anklage . Ein solches Vorgehen war und ist eimalig in der amerikanischen Justizgeschichte. Einfach mal selbst - und zwar umfassend - informieren, als wie ein gelehriger Papagei alles brav nachplappern was z.B. in den Medien so schön vorgekaut wird. Ach übrigens, mein zartes Alter ist 63 - und jetzt darf der Herr Clavigo weiter an seiner Klampfe zupfen..................

    ...........einfach unglaublich sowas................

  11. #110
    Avatar von sombath

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    Die Argumentation über den Euro finde ich gut .
    Jedoch überwiegen meiner Meinung nach bei der AfD wieder die Beamten !
    Es gibt zu viele Lehr. Profs. Verwaltungsb.
    Bei so einer Ansammlung von Beamten dreht es mir den Magen um .
    War lange Mitgl. in der SPD und habe die auch immer gewählt , jedoch ist damit Schluß !
    Das sind die wahren Totengräber unserer Sozialversicherung .
    Von der AfD erwarte ich hier auch nichts Gutes .
    Daher habe ich persönlich leider keine Wahl .

    Sombath



    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Nicht auszuschliessen.
    Aber dennoch auch erst einmal zu beweisen waere.
    Abwinken, nur weil man eh schon vorher alles besser weiss, gilt nicht ;)



    Nebenbei: die, die ich von der AfD kenne, sind engagierte und normale Menschen wie Du und ich.
    Vom Politikstudenten, ueber (Unternehmer, Pensionaer, Piloten, Rechtsanwaelte, Dozenten, Professoren, Lehrer, Polizeibeamte, Angestellte und Hausmaenner)innen und viele andere Berufe - alles dabei.

    Und (noch) ganz wenig Sprechblasen.
    Da wird im Job sicher mehr dummes Zeug gefaselt .....

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