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Als Deutscher auswaerts arbeiten und leben

Erstellt von freimut, 03.03.2013, 11:53 Uhr · 38 Antworten · 1.536 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von freimut

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    Als Deutscher auswaerts arbeiten und leben

    Zitat Zitat von maphrao Beitrag anzeigen
    Mal davon abgesehen, dass "Auswandern" heute immer relativ ist, liegst du ziemlich falsch. Auswandern tun vor allem Fachkräfte, die im Ausland einfach deutlich besser bezahlt werden.
    Ich habe mehr den Eindruck, daß Fachkräfte in Deutschland mehr als genug verdienen und eher solche, die es hier nicht packen, es woanders versuchen.

    Hab das mal aus einem anderen Thread - in dem es um die Befindlichkeiten IN Deutschland ging - hierher gezogen.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von MadMac

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    Zitat Zitat von freimut Beitrag anzeigen
    Ich habe mehr den Eindruck, daß Fachkräfte in Deutschland mehr als genug verdienen und eher solche, die es hier nicht packen, es woanders versuchen.
    Hier liegts Du klar falsch . Es gibt zum einen die, die flexibel sind und sich Projekte in der ganzen Welt auspicken fuer gute Bezahlung und minimale Steuer und zum anderen die, die sich durch einen Auslandseinsatz von 2...3 Jahren ihre Wettbewerbsfaehigkeit und Wert fuer ihr weiteres Berufsleben sichern. Fuer beides sind Leute, die es in DL nicht packen, ungeeignet.

  4. #3
    Avatar von wasa

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    Es gibt zum einen die, die flexibel sind und sich Projekte in der ganzen Welt auspicken fuer gute Bezahlung und minimale Steuer
    Kann man tun,aber ein riskannter Weg bezueglich Alter und Rente.

    ...die sich durch einen Auslandseinsatz von 2...3 Jahren ihre Wettbewerbsfaehigkeit und Wert fuer ihr weiteres Berufsleben sichern.
    Wenn man in einem Multi arbeitet unerlaesslich fuer die Kariere.Ohne Auslandseinsatz sowie Nachweis ueber Teamfaehigkeit und Menschenfuehrung kein Aufstieg.

  5. #4
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Es gibt zum einen die, die flexibel sind und sich Projekte in der ganzen Welt auspicken fuer gute Bezahlung und minimale Steuer.
    Und das wird ja dank Internet immer mehr.
    Man sucht sich online die Länder raus, in denen die meisten reichen Leute leben (Nord/Mitteleuropa, Nordamerika, Asien, Japan, ggf. Arabien und Russland), um seine Waren und Dienstleistungen anzubieten (ohne vor Ort sein zu müssen), sucht für seinen Firmensitz (bzw. mehrere) Länder mit niedrigen Steuern und lebt zudem in Ländern mit geringen Lebenshaltungskosten, aber trotzdem einem guten Wohlgefühl. Eine gute Mischung wäre also z.B. Deutschland - Cayman Islands - Thailand.
    Das machen sicher bald nicht nur Leute, die es in Deutschland nicht packen, sondern einfach Leute, die die Globalisierung optimal nutzen. Und dagegen wird Deutschland wenig machen können - außer die Bevölkerung am Ausreisen hindern wie damals in der DDR.

    Im Moment wird das noch nicht so häufig genutzt, aber nur, weil viele nicht wissen, wie sie es anstellen sollen (in Schulen wird so etwas ja nicht vermittelt und Auswanderung wird ja immer als Steuerflucht gesellschaftlich verurteilt).

  6. #5
    Avatar von MadMac

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Im Moment wird das noch nicht so häufig genutzt, aber nur, weil viele nicht wissen, wie sie es anstellen sollen (in Schulen wird so etwas ja nicht vermittelt und Auswanderung wird ja immer als Steuerflucht gesellschaftlich verurteilt).
    Ja, das liegt daran, dass die Deitschen zumeist zu faul, zu bequem, zu dumm oder zu unsicher sind, um sich aus der sozialen Haengematte herauszutrauen. Gegenbeispiel sind z.B. die Englaender oder Hollaender, die auf der ganzen Welt als Contractor unterwegs sind. Schon seit vielen hunderten Jahren. Hat ja schliesslich auch nicht mit den deitschen Kolonien geklappt, abgesehen von der Brauerei in Tsingtao .

  7. #6
    Avatar von wasa

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    Ja, das liegt daran, dass die Deitschen zumeist zu faul, zu bequem, zu dumm oder zu unsicher sind, um sich aus der sozialen Haengematte herauszutrauen.
    Ich finde solche Aussagen dumm und zu pauschal.
    Gut nur das es Ausnahmen wie dich gibt oder?

  8. #7
    Avatar von MadMac

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    Zitat Zitat von wasa Beitrag anzeigen
    Ich finde solche Aussagen dumm und zu pauschal.
    Gut nur das es Ausnahmen wie dich gibt oder?
    Nein, was hat das mit mir zu tun? Das ist ganz einfach eine Beobachtung ueber viele Jahre, auf welche Leute man trifft. Deutsche (und noch seltener Franzosen) sind da nicht oft dabei.

  9. #8
    Avatar von MadMac

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    Hier mal noch eine kleine Geschichte. Ich schreibe aus eigener Erfahrung und vor Dir ziehe ich meinen Hut, lieber Wasa.

    Ich hatte (durch eigenes Engagement) die Chance, nicht lange nach dem Studium fuer 1 Jahr in Stockholm zu arbeiten fuer Ericsson. Das war 1999. Deren Asia HQ ist in KL und den Neueinsteigern da wurde nicht nur ein Auslandsjahr in Malaysia auf die Stirn gedrueckt, die waren da absolut heiss drauf.

    Jetzt zeige mir mal, wie das bei, sagen wir, Siemens ablaeuft? Da werden die Jobs in der Sonne unter dem Tisch gehandelt und wer Glueck hat, ist mindestens im mittleren Management zu finden nach Jahren buckeln fuer die Firma. Den Weg ins Ausland gibt es nicht, wenn man nicht irgendwo am Druecker sitzt und auch keine wichtige (unentbehrliche) Rolle spielt. Weil dann darf man daheim bleiben.

    Es liegt letztendlich an jedem selbst, dem guten deitschen Arbeitnehmer wird aber "per Design" keine Moeglichkeit gegeben, das System zu verlassen, so er nicht bereit ist, mit allen Bruecken aka "Versicherungen" zu brechen.

  10. #9
    Avatar von maphrao

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    Zitat Zitat von freimut Beitrag anzeigen
    Ich habe mehr den Eindruck, daß Fachkräfte in Deutschland mehr als genug verdienen und eher solche, die es hier nicht packen, es woanders versuchen.
    Fangen wir mal mit Handwerkern an, sind ja auch Fachkräfte. Zudem sind die deutschen Handwerker weltweit nach wie vor sehr hoch angesehen, aber die Bezahlung ist in den letzten 10-20 Jahren extrem eingebrochen. Geht jetzt ein Handwerker z.B. nach Australien, wird er erstmal überall mit Kusshand genommen und kann sich die Jobs quasi aussuchen, zudem kann er damit rechnen, dass er locker das doppelte von dem verdient, was in Deutschland möglich ist ( Selbstständigkeit ausgenommen ).

    Was andere Fachkräfte angeht, sicherlich wird man bei den Global Playern auch in Deutschland vernünftig bezahlt, das wa es aber auch schon.
    Ich habe in Australien in einer völlig fremden Branche (Tourismus, Camper Vermietung) als ungelernte Hilfskraft fast genauso viel verdient, wie in Deutschland als IT Fachkraft in einem mittelständischen Unternehmen. Mit dem Unterschied, dass ich in Australien ein weitaus entspannteres Leben hatte.

    Zitat Zitat von wasa Beitrag anzeigen
    Kann man tun,aber ein riskannter Weg bezueglich Alter und Rente.
    Rente? 555 Also wenn ich noch an eine Rente glauben würde, von der man im Alter leben könnte, müsste ich ja als Kind mit dem Vorschlaghammer gepudert worden sein.

  11. #10
    Avatar von franky_23

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    Von Siemens und P&G habe ich mir von Betriebsangehörigen sagen lassen, dass dies selbst ein normalen Facharbeitern relativ leicht ist mal so für ein paar Jahre in ein Werk in Übersee zu gehen.

    Aktuelle Stellenangebote
    z.B.
    Manufacturing Engineer (m/w) Mexiko Jobs in Querétaro (Mexiko)

    lassen den Schluss zu, dass dies nicht nur bei den Betrieben so ist. Die Stelle ist für den Level 6 ausgeschrieben.

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