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Afghanistan - der Anfang vom Ende?

Erstellt von strike, 02.04.2011, 01:56 Uhr · 102 Antworten · 6.474 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    ... Deutschland beteiligte sich ohne Not in Afghanistan ...
    Nun ja, nachdem das GG aus fuer mich immer noch unerfindlichen Gruenden geaendert wurde, musste natuerlich auch irgendwo Bedarf bestehen.
    Im schlimmsten Fall muss der eben auch mal konstruiert werden.
    Und nebenbei konnte dann ja den USA auch indirekt bei der Befreiung des Irak geholfen werden.



    Wie wuerde der SPD-Struck dies wohl heute verkaufen?

  2.  
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  3. #22
    antibes
    Avatar von antibes
    Heute las ich in der Website Nachrichten - Service - Shopping bei t-online.de

    "Die Taliban sind bereits auf dem Weg zur Machtbeteiligung in Kabul."

    Diese brisante Einschätzung ist aus Kreisen des amerikanischen Auslandsnachrichtendienstes CIA in Washington zu hören. "Trotz der andauernden kriegerischen Auseinandersetzungen zeichnet sich eine solche Entwicklung intern immer deutlicher ab", sagte auch ein CIA-Angehöriger in Kabul. Es muss eine "afghanische Lösung" gefunden werden, meint der deutsche Geheimdienst, damit es dem Westen nicht so ergeht wie damals den sowjetischen Truppen.

    Desweiteren wurde verlautet, dass der Westen sich mit einer Gesichtswahrung bis 2014 aus dem Konflikt verabschieden möchte.
    Es soll bis Ende des Jahres in Katar ein Verbindungsbüro eines "Islamischen Emirats Afghanistan eingerichtet werden, welches die erste international anerkannte Vertretung der Taliban seit ihrer Vertreibung sein würde.

    Seit ihrem Einsatz 2001 haben es die sogenannten Friedenstruppen geschafft, ihre Camps und ein Territorium von ca. 500 m im Umkreis tagsüber zu sichern.
    Für diese glorreichen militärische Erfolge durften bis heute 53 deutsche Soldaten ihr Leben opfern.

    Die Taliban lassen bereits verlauten, dass alle Afghanen die gegen ihre Machtübernahme sind, erschossen werden.

    Verluste der Bundeswehr in Afghanistan - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten


    Die Verluste aller internationalen Soldaten sieht man hier in der Statistik. Über die Verluste der afghanischen Zivilbevölkerung und Taliban fand ich keine exakten Zahlen.

    • Gefallene Soldaten in Afghanistan 2011 | Statistik

  4. #23
    Avatar von Waitong

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    Zitat Zitat von antibes Beitrag anzeigen
    Über die Verluste der afghanischen Zivilbevölkerung und Taliban fand ich keine exakten Zahlen.
    >>> Unknown.News | Helen & Harry's cranky weblog of news and opinion | unknownnews@inbox.com

  5. #24
    antibes
    Avatar von antibes

    Afghanistan: Rohstoff-Schatz noch weitaus größer

    Die Rohstoffvorkommen in Afghanistan sind nach Einschätzung des afghanischen Bergbauministers Wahidullah Schahrani noch weitaus umfangreicher als bislang angenommen. "Das Potenzial scheint gewaltig zu sein", sagte Schahrani. Afghanistan verfüge über riesige Vorkommen an hochwertigem Eisenerz und Kupfer. Zudem gebe es Öl, Gas, Gold und Halbedelsteine.

    Afghanistan: Rohstoff-Schatz noch weitaus größer

  6. #25
    KKC
    Avatar von KKC

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    He,he und da glauben einige die Demokratie wird am Hindukusch verteidigt.
    Wahrscheinlich haben die Chinesen schon erste Verhandlungen mit den Taliban geführt.

  7. #26
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von KKC Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich haben die Chinesen schon erste Verhandlungen mit den Taliban geführt.
    Warum sollten sie den Amis da nachstehen?

    Eine Rueckkehr der Steinzeitislamisten waere Afghanistan allerdings wirklich nicht zu wuenschen.

  8. #27
    Avatar von Ban Bagau

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    8.184

    Post

    Das hört sich eher wie ein stummer Schrei der Regierung an, das die westliche Welt das Land doch nicht so übereilt verlassen soll. Nötigenfalls mit Waffengewalt im Umfeld für ruhe bei und in den abbauenden Gebieten sorgen soll.

  9. #28
    Avatar von wingman

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    womit bewiesen wäre, das unsere soldaten umsonst gestorben sind. der gesamte einsatz dort für den dackel war und ist. da wir und alle anderen zudem dort unerwünscht sind, sollten alle abziehen......so schnell es geht.
    danach legt man einen grossen deckel über den steinhaufen und wartet bis sich nichts mehr bewegt.
    wir hatten und haben da nichts zu suchen.

  10. #29
    Avatar von tuxluchs

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    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    womit bewiesen wäre, das unsere soldaten umsonst gestorben sind. der gesamte einsatz dort für den dackel war und ist. da wir und alle anderen zudem dort unerwünscht sind, sollten alle abziehen......so schnell es geht.
    danach legt man einen grossen deckel über den steinhaufen und wartet bis sich nichts mehr bewegt.
    wir hatten und haben da nichts zu suchen.
    Ja denk mal an Herrn ex Bundespräsidenten Köhler, hat es ausversehen mal Angedeutet, Ergebnis bekannt. Und wer ob der vielen Nachrichten nicht vergessen hat, wie das angefangen hat, zb. unter welchem Stein Karzai hervorgekrochen ist, hat von Anfang an gewusst warum, und das es nur sinnlose Tote geben wird.

  11. #30
    Avatar von strike

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    Nach zehn Jahren Krieg in Afghanistan, vielen Tausenden toten Nato-Soldaten und Hunderttausenden afghanischen Toten ist es eine bittere Bilanz: Die Taliban, die dauerhaft entmachtet werden sollten, sind so mächtig wie nie zuvor. Und der Westen im Allgemeinen und die USA im Besonderen werden weit weniger Einfluss haben auf die Gestaltung Afghanistans als erhofft. Zugleich stehen viele afghanische Taliban-Gegner hochgerüstet da und warten auf ihre Chance.

    Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass das Land nach einem Abzug der westlichen Truppen im Chaos versinkt. Eine echte Übergabestrategie gibt es nicht.
    Karzai bricht mit Amerika

    Und wieder eine Grossmacht (vorhersehbar) gescheitert?
    Ob Schroeder und Fischer ihre durchgesetzte Entscheidung (Geschwaetz von gestern) heute noch interessiert?
    Die Toten, die genau fuer was gestorben sind?

    Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat mit den militärischen Erfolgen in Afghanistan für die Zustimmung zur Bereitstellung von Bundeswehrsoldaten und um Vertrauen für sich selbst geworben. Durch die Militärerfolge sei der Weg frei für die humanitäre Versorgung der Bevölkerung in Afghanistan. Deutschland werde sich substanziell an der Hilfe beteiligen, sagte Schröder am Freitag vor der Abstimmung über die von ihm gestellte Vertrauensfrage.

    Der geplante Bundeswehreinsatz für den Anti-Terror-Krieg sei eine Zäsur, sagte Schröder am Freitag im Parlament. Erstmals würden deutsche Soldaten für einen Einsatz außerhalb des Nato-Gebietes bereitgestellt. Dafür sei es unabdingbar, dass sich der Kanzler auf die Mehrheit der Koalition stützen könne. "Es geht um die Verlässlichkeit unserer Politik."
    .....
    Außenminister Joschka Fischer (Grüne) warb eindringlich für einen Bundeswehreinsatz im Kampf gegen den internationalen Terrorismus. "Wenn Gewalttäter auftreten, muss durchgegriffen werden"*), sagte Fischer in der Debatte über die Vertrauensfrage des Kanzlers und die Bereitstellung von 3900 Soldaten für den Anti-Terror-Krieg. Der Militäreinsatz sei letztes Mittel.
    Afghanistan-Debatte - Schlagabtausch im Bundestag - sueddeutsche.de

    Fuer den Zusammenhalt der "Reform"-Koalition kann man natuerlich auch mal ein paar aussenpolitische Risiken eingehen:

    Kerstin Müller, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, appellierte an das Verantwortungsgefühl ihrer Fraktion: In der Abstimmung gehe es nicht nur um den Einsatz deutscher Soldaten in Afghanistan, sondern auch um den Fortbestand der "Reformkoalition". Rot-Grün habe eine eindrucksvolle Bilanz aufzuweisen, so die Politikerin. Außerdem lägen noch "große Aufgaben" vor ihnen. Dies alles sei bei der Abstimmung zu bedenken.
    Und wenn es nicht die eigenen Kinder trifft, geht so etwas wahrscheinlich auch relativ leicht von den Lippen.

    Deutscher Bundestag - Gerhard Schröders Vertrauensfrage

    *) wollte er damit auch ein gewisses Verstaendnis fuer die Polizei in der Auseinandersetzung mit dem revolutionaeren Joschka ausdruecken?

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