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2013 - Deutschland hat die Wahl

Erstellt von strike, 01.03.2013, 06:35 Uhr · 1.105 Antworten · 50.573 Aufrufe

  1. #981
    Avatar von strike

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    Respekt, Helmut Schmidt, da ist er: der "Mut zur Wahrheit!" - eine Forderung der AfD.
    Tja, die anderen werden natürlich alle erst nach dem 22.09. völlig überrascht sein und konnten das alles beim besten Willen nicht ahnen.

    Schmidt hält den Wahlkampfstil der Kanzlerin für gefährlich und wirft ihr eine Verschleierungstaktik in Bezug auf die Euro-Rettung vor. Merkel verschweige den Deutschen, dass Deutschland "spätestens im Laufe des Jahres 2014" wegen der Wirtschaftskrise in Griechenland, Portugal und anderen Länder Südeuropas "von allen Seiten zur Kasse gebeten" werde.



    Leider verschweigt aber auch Peer Steinbrück was Sache ist ........ deswegen gehören die in den gleichen Sack.

    weiter lesen: Aktuell: Helmut Schmidt zieht sich zurück: "Werde den Schnabel halten"

  2.  
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  3. #982
    Avatar von strike

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    Aber für die etablierten Parteien und das eingelullte Wahlvieh wahrscheinlich nur weitere N.azis .......

  4. #983
    Avatar von tuxluchs

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen




    Aber für die etablierten Parteien und das eingelullte Wahlvieh wahrscheinlich nur weitere N.azis .......
    Oder pöse Linke, zumindestens in dem letzten Clip klingt der der Gesang nahezu unisono.

  5. #984
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Oder pöse Linke ...
    Fakten sind Fakten.
    Eigentlich egal von wem sie benannt werden.

    Nicht in Deutschland - die etablierten Parteien haben sich das Land zur Beute gemacht.
    Nie wurde mir dies bewusster als in den letzten Wochen.
    Ich kann mittlerweile nachvollziehen, dass sich Leute an die Stirn tippen, wenn man denen mit "Souverän" und "Demokratie" kommt.

    In einem anderem Tab laeuft das Gesülze der Scheswig, der Künast und den anderen Clowns bei Anne Will. Furchtbar dieses Kasperltheater - dass dennoch regelmaessig von den im Studio Sitzenden beklatscht wird.

    Angesprochen auf den Pädo Skandal meint uns Renate: Gründungszeit und ausserdem sollte der S.ex ja gewaltlos erfolgen, ja und keine Ahnung, warum man dafür so lange gebraucht hat, aber nun wirklich dagegen ist ....... bin mal gespannt, ob sie diese Erfahrung bei dem nächsten Skandal hindert, zu schnell den Finger zu heben. Wobei ich der Künast sogar abnehme, dass ihre "Entschuldigung" wirklich aufrichtig gemeint ist.

    Der Bosbach spricht gerade genau das Problem an, dass die GRUENEN haben: Double Standards. Wir sind immer die Guten.

  6. #985
    Avatar von tmm.633

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    Zur Entspannung Ausschnitte von Jakob Augstein..... Sehr vieles treffend formuliert....


  7. #986
    Avatar von kcwknarf

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    Es ist schon eigenartig, dass sich hier einige ihre Meinung von einem schwer drogenabhängigen Altkanzler bilden lassen, der nach eigenen Angaben seine Informationen NUR aus Tageszeitungen erhält und jede andere Informationsquelle (TV, Internet) ablehnt anstatt sich durch meine logisch durchdachten Resultate überzeugen zu lassen.
    Na ja, man kann niemanden zum Durchblick zwingen. Ich bin ja eh der Meinung, dass man selbst zur Erleuchtung kommen sollte. Von daher soll eben jeder mit seinen Entscheidungen klar kommen. Auch die bilden ja.

    Andererseits komme ich natürlich jetzt auch ins Grübeln.
    Bislang haben sich ja nur Prominente mit eher eigenartigen Ansichten zur AfD bekannt. Doch nun twittert auch Bambi-Preisträger Bushido, den ich eigentlich für einen klugen Menschen hielt. Wie kann das sie? Habe ich vielleicht doch etwas übersehen? Dem muss ich nun in der Tat mal nachgehen.

    Was die Grünen-Debatte angeht. Die haben natürlich ein Dilemma. Wie sollen sie sich politisch korrekt vor der Wahl verhalten?
    Wenn sie sich nun von ihren Forderungen von Straffreiheit bei gewaltlosem Beischlaf distanzieren und sagen, dass sie damals Fehler gemacht haben, dann sollten sie durchaus Konsequenzen ziehen und z.B. zurücktreten.
    Oder sie stehen dazu und erklären, was sie gemeint haben und fördern eine gesellschaftliche Debatte.

    Nun distanzieren sie sich also. Dann kann man also erwarten, dass sie sich in 20 Jahren auch von ihrem Wahlprogramm 2013 distranzieren. Denn das ist natürlich ein sehr heftiger Fehler. Die Frage ist dann nur, warum die Grünen ständig etwas ausdenken, was sich stets nach einigen Jahren als Fehler herausstellt?

    Und ist das nur ein Fehler der Grünen oder ist das nicht ein grundsätzliche Problem nahezu aller Parteien. Auch die AfD muss natürlich bald ihren Wählern klar machen, dass das Programm 2013 ein Fehler war. Allerdings gibt es die Partei dann ja eh nicht mehr.

    Was nun Fehler sind sollte der Wähler entscheiden und auch durchschauen. Ich fürchte nur, dass 90% der Wähler dazu nicht in der Lage sind. Aber ein Trost: in 30 Jahren kommt die große Auflösung.

    Oder ihr vertraut mir, denn ich kenne die Lösung schon heute.
    Es gibt nur 2 vernünftige Dinge, was man am Sonntag tun sollte: Nicht zu wählen oder die FDP wählen. Alle anderen Alternativen werden sich leider später als großer Fehler darstellen.
    Und denkt dran: ich habe in den letzten 20 Jahren alles richtig vorhergesehen.

  8. #987
    Avatar von Dune

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    Knarf, wenn ich das so lese... Moment mal, ja meine Kristallkugel ist entstaubt und gleich zücke ich die bewährten Karten von Madame Lenormand... die große Deutung kann starten.

  9. #988
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Dune Beitrag anzeigen
    Knarf, wenn ich das so lese... Moment mal, ja meine Kristallkugel ist entstaubt und gleich zücke ich die bewährten Karten von Madame Lenormand... die große Deutung kann starten.
    Das hat damit nichts zu tun.
    Es gibt viele Simulationsprogramme auf PC etc. Da agiert die Software anhand von Informationen und Aktionen.
    Nehmen wir mal ein einfaches Beispiel: Schachprogramme.
    Warum kann mittlerweile wohl ein Schachprogramm einen Schach-Weltmeister schlagen?
    Weil es Aktionen weit im Voraus planen und entsprechend reagieren kann.

    Denn jede Aktion erfoldert eine bestimmte Folgereaktion. Kennt man das Spielverhalten des Gegners weiß man, wie die Gegenreaktion lautet. Entsprechend kann man Vorbeuge sorgen.
    Genau dasselbe pasiert auch im Hirn eines guten Schachspielers.

    Diese Logik gilt aber auch für andere Systeme. Das Wirtschaftssystem ist ein klassisches Beispiel dafür. Erhöht man die Löhne, steigen die Preise. Ein ganz einfaches Prinzip. Kommt jedetzt ein neuer Faktor ins Spiel (ein Konkurrenzunternehmen) steigen die Preise weniger. Dafür steigen aber auch die Löhne nicht so deutlich.
    Kommt jetzt ein Regulator ins Spiel, verändert das das Spielverhalten. Aber auch das ist natürlich vorher berechenbar.
    Selbst zufällige nicht vorrausgesehene Ereignisse (Unweltkatatstrophen etc.) kann man mit einberechnen. Dazu hat man eine Zufallskomponente und bestimmte Wahrscheinlichkeitswerte, die mit einfließen.

    Ich arbeite mit solch einem selbst erstellten Berechnungssystem seit Jahren für meine Buchaltung. Obwohl ich gar nicht genau wissen kann, wieviel Leute nächsten Donnerstag in meinem Laden einkaufen, kann ich dir ziemlich exakt sagen, wieviel Geld ich Ende 2016 auf meinem Konto haben werde. enn cih habe nun über 10 Jahre Erfahrung. Das reicht aus, um statistische Werte zu berechnen und eben auch Hindernisse einzukalkulieren.

    Das Leben ist im Grunde nichts anderes als eine Simulationssoftware. Jede Aktion mündet in eine Folgereaktion.
    Auch das Leben bietet genügend Erfahrungswerte, um z.B. schon 1949 zu erkennen, dass das Rentensystem nicht funktionieren kann, dass das Bankensystem in eine Scheinkrise geraten wird, wenn einzelne Banker es nicht verstehen und die Außenwelt Luftblasen zerstechen. Natürlich gehört dazu auch eine Menschenkenntnis (eben wie beim Schachprogramm, das seinen Gegner analysiert).

    So kann man eben auch ziemlich genau berechnen, was in 20 Jahren sein wird. Natürlich ändert sich das, wenn bestimmte Leute in das System eingreifen und es verändern. Aber auch solche "wenn, dann"-Fälle kann man vorher erkennen.

    Es ist also absehbar, was passiert, wenn Schwarz-Rot regiert und wenn Schwarz-gelb regiert.

    Wer diese Weitsicht jedoch hat, der kann die Zukunft natürlich positiv verändern. D.h. also dass es immer eine Zukunft aus Sicht von heute ist. Hätte also jemand 1950 erkannt, dass das Rentensystem Mst ist, hätte er es verändern können und somit die Zukunft verändert.

    Die Zeichen stehen derzeit auf Schwarz-Rot. Sollten aber nun viele meine Weisheiten lesen und aufgrund dessen ihre Entscheidung ändern, wird dann eben die bessere Zukunft wahr werden.
    D.h. Akteure können die Zukunft positiv gestalten oder noch positiver machen. Tut man gar nichts, passiert alles so, wie es anhand der Vergangenheit zu erwarten ist. Die Veränderung gelingt aber je nach Thema nur, wenn man entsprechend viele Mit-Akteure findet.

    Das ist nun mal die Realität.

  10. #989
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    ... Was die Grünen-Debatte angeht. Die haben natürlich ein Dilemma. ...

    "Eine halbgare Entschuldigung und Verweis auf Fehler reicht bei weitem nicht."

    18.02.2011
    Jürgen Tritten
    zur Erklärung Guttenbergs zu dessen "Doktorarbeit"

    Nicht dass ich den Guttenberg mag, aber so ist das, wenn man meint immer bei den Besseren und Guten zu sein.

    ... Die Grünen im Niedersächsischen Landtag zeigten sich noch im Sommer 1989 offen gegenüber den Forderungen ........... Das berichtet das Magazin „Stern“. Der Vorsitzende der Fraktion war damals Jürgen Trittin. Trittin hatte im August in einem Interview über pädophile Strömungen innerhalb seiner Partei gesagt, das „war insbesondere in NRW eine große Debatte“. Er gerät wegen der Affäre nun zunehmend selbst unter Druck.

    Trittins Leute standen damals im Kontakt mit der Arbeitsgemeinschaft Humane 5exualität (AHS). So zumindest berichtet es ein Ministerialdirigent des Niedersächsischen Kultusministeriums in einer Broschüre der AHS dem Magazin. Der hohe Beamte nahm selbst an dem Treffen teil. Die AHS war die Nachfolgeorganisation der DSAP, einer Kaderorganisation der Pädophilen in Deutschland.

    Am 20. Juli 1989 nahmen drei AHS-Vertreter eine Einladung der Grünen nach Hannover an und trafen die beiden Landtagsabgeordneten Peter Hansen und Marion Schole. Zuvor hatte die AHS den Grünen ihr Papier zur Sicherheitsverwahrung von 5exualstraftätern im Strafvollzug geschickt, heißt es im „Stern“.

    Es ging demnach um eine Lockerung des Strafrechts, für das sich Pädophilen-Aktivisten schon lange einsetzten. In dem Bericht von dem Treffen heißt es weiter: „Die Abgeordneten der Grünen sprachen auch allgemeine Probleme der Bestrafung .......... an; hier liegt nach eigenem Bekunden ein Schwerpunkt ihres Interesses. Es wurde vereinbart, den Kontakt untereinander aufrecht zu erhalten. Es bestehe, so die Grünen, eine grundsätzliche Bereitschaft, im Sinne der AHS-Positionen politisch tätig zu werden.“ (…)

    Die Frage des „Stern“, ob er sich an das Treffen seiner Abgeordneten erinnern könne, ließ Trittin durch seinen Pressesprecher beantworten: „Eine Beantwortung solcher Einzelfragen zu Sachverhalten, die mehr als 30 Jahren zurückliegen“ sei „so kurzfristig nicht möglich“.
    GRÜNEN-Abgeordnete trafen noch 1989 P.ädophilen-Aktivisten - FOCUS

    Was die Zeitraeume anbelangt hatte der Guttenberg allerdings in der Tat schlechtere Karten ........

  11. #990
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    "Eine halbgare Entschuldigung und Verweis auf Fehler reicht bei weitem nicht."

    18.02.2011
    Jürgen Tritten
    zur Erklärung Guttenbergs zu dessen "Doktorarbeit"
    Diese Vorwürfe ist ja ohnehin immer nur parteipolitisches Kalkül. Gerne sucht man die Fehler der anderen und reitet dann so lange darauf um, bis der Gegner reduziert wird. So läuft nun mal das Geschäft. Oftmals scheitern dabei die Besten, weil sie Verfolgung der Medien, der Politiker und der naiven Bürger nicht aushalten können oder wollen.

    Daher würde ich niemals auf Politiker hören, die andere in die Pfanne hauen. Privat würden die das vermutlich oftmals eh anders sehen.
    Das ist wie bei einem Fußballer, der Elfmeter fordert, obwohl er genau weiß, dass ihn der Gegenspieler nicht getroffen hat.

    Wenn jemand etwas macht, sollte er sich das vorher gut überlegen. Und wenn er dann etwas macht, dann soll er auch nach vielen Jahren dazu stehen. Wenn man das genau betrachtet, dann stellen sich durchaus interessante Fragestellungen, die für die heutige Gesellschaft interessant wären. Dann sollen sich Politiker doch mal gegen die Medienkampganen durchsetzen undgenaue Erklärungen abgbeben.

    Das hätte Guttenberg nutzen können, um das völlig veraltete Doktoren- und Unisystem mal zu hinterfragen. Auch Trittin hätte die Chance, die Grünen mal wieder zu einer Partei zu machen, die Gesellschaftsfragen zum Kern macht, die noch nicht von zahlreichen anderen Parteien belegt sind. Selbst wenn das zeitweise Wählerstimmen kosten sollte, wäre das langfristig sinnvoll.

    Aber nein. Um sich selbst und vor allem die Partei für die nächste Wahl (die ja sehr häufig kommt, wenn man mal alle 34 Wahlen nimmt) zu schützen, fährt man diese "Ich distanziere mich"-Methode und dann bleibt einem ja fast nur der Ausstieg.
    Dabei haben die Grünen doch eh gute Karten. Sie kommen ja garantiert nicht in den Bundestag. Von daher ist es doch egal, ob sie sich distanzieren oder nicht, aber eben auch, ob Trittin zurücktritt. Auf jedenm Fall sollten sie sich nöchste Woche schon mal das Parteiprogramm für 2017 ausdenken. Und da wäre es durchaus gut, für eine erotische Entspannung des Volkes zu sorgen - in jederlei Hinsicht.

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