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2013 - Deutschland hat die Wahl

Erstellt von strike, 01.03.2013, 06:35 Uhr · 1.105 Antworten · 50.476 Aufrufe

  1. #941
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    zum Vorwurf von kcwknarf : AfD = Rechts.
    Sind sie rechts, weil sie auf das Schweizer Modell von Demokratie verweisen?
    Oder rechts, weil sie das kanadische Einwanderungsmodell empfehlen?
    Nach meiner Kenntnis hatte sich Prof. Lucke vor eigenen Anhängern mit diese Aussage in eine Richtung bewegt, die von den etablierten Parteien im Bundestag als starke Rechtslastigkeit ausgelegt wurde:

    "Lucke erklärt, dass es Menschen gebe, die ins Land kämen, ohne Deutsch zu können, überhaupt ohne Bildung. Sie kämen voller Hoffnung und Naivität. Doch wegen ihrer schlechten Voraussetzungen könnten diese Menschen gar nicht zurechtkommen. Für sie bliebe nur ein Leben in Hartz IV. "Dann bilden sie eine Art sozialen Bodensatz - einen Bodensatz, der lebenslang in unseren Sozialsystemen verharrt." Ein dauerhaftes Leben in Hartz IV aber wäre nicht menschenwürdig. Man solle sie aus Verantwortungsgefühl auch für sie nicht ins Land lassen. Um sie zu schützen."

    Schlepperbanden erzählen zu Hause den Tschetschenen - um nur ein Beispiel zu nennen -, dass Deutschland ein Paradies für arbeitslose und sozial schwache Migranten sei, weil die deutschen Sozialleistungen an Asylbewerber, die nicht arbeiten, höher seien als die Einkommen, die sie zu Hause mit harter Arbeit erzielten.
    Den Migranten, die zu uns kommen, darf man keinen Vorwurf machen, wenn sie die Heimat verlassen um ins "gelobte Land" zu fahren.
    Die deutschen Auswandererzahlen in den vorigen Jahrhunderten wären erheblich größer gewesen, wenn Länder wie U.S.A., Kanada und Australien jedem Einwanderer sofort eine möblierte Wohnung beschafft und monatlich ein Grundeinkommen gezahlt hätten.

    Ich behaupte: die etablierten Parteien im Bundestag versündigen sich an ihren Wählern und Wählerinnen. Deshalb habe ich als langjähriges SPD- Mitglied dieses Mal in Briefwahl mit Zweitstimme AfD gewählt und mache auch keinen Hehl daraus. Fazit: Ich werde laufend von Freunden, Verwandten und Bekannten - vorwiegend von notorischen langjährigen Nichtwählern - angesprochen: "Socky, wenn du dieses Mal AfD wählst, dann wähle ich auch AfD."
    (Jedenfalls hat mein Umfeld bei mir noch keine Ausländerfeindlichkeit festgestellt. Das ist bei mir auch nicht zu vermuten, da ich eine thailändische Frau und eine philippinische Schwiegertochter habe sowie gute muslimische Freunde aus Pakistan.)
    Das würde mich wirklich wundern, wenn mein Parteifreund Manfred Güllner von FORSA mit seiner 3 % Prognose für die AfD Recht behielte. Wenn nicht, dann würde Prof. Lucke mit seinen Manipulationsvorwürfen gegen FORSA im Recht sein. Das wäre eine Ohrfeige für FORSA und die Richter(innen) im Rechtsstreit Güllner ./.Lucke.

  2.  
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  3. #942
    Avatar von beran

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    Zitat Zitat von Hermann2 Beitrag anzeigen
    Du scheinst dich mit dem Thema recht wenig beschäftigt zu haben!
    Das Kind hatte am Geschlechtsteil von Cohn-Bandit gespielt!
    Das war aus dem zitierten Beitrag nicht erkennbar. Da ich die Hintergründe nicht kenne (wessen Kind, freiwillige Handlung des Kindes oder strafbewehrte Aufforderung) kann ich hierzu keine Wertung abgeben.

    Mich interessieren mehr die aktuellen politischen Einstellungen einer Partei und die Vorstellungen, wie diese Partei die Politik in den nächsten Jahren gestalten will.

  4. #943
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von beran Beitrag anzeigen
    Mich interessieren mehr die aktuellen politischen Einstellungen einer Partei und die Vorstellungen, wie diese Partei die Politik in den nächsten Jahren gestalten will.
    Und wer als Fraktionsvorsitzender diese Ein- und Vorstellungen der Partei gestaltet ist also unwichtig?

  5. #944
    Avatar von beran

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    Zitat Zitat von Hermann2 Beitrag anzeigen
    Und wer als Fraktionsvorsitzender diese Ein- und Vorstellungen der Partei gestaltet ist also unwichtig?
    Cohn-Bendit ist nicht Fraktionsvorsitzender der Grünen, also was schreibst du hier für einen Blödsinn.

  6. #945
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von tmm.633 Beitrag anzeigen
    Möglichkeiten:

    • Du hast Vorurteile gegenüber der Partei und akzeptierst deren Begründung nicht, auch nicht warum sie gebildet wurde und wer ihr anhängt.
    • Du verstehst das Programm der AfD nicht und kannst deren Begründungen nicht folgen.
    • Du plapperst bedingungslos den "etablierten" nach, weils einfacher ist....
    • Du unterstützt die Ausbeutung des Systems und findest es gut das es ausgebeutet wird.
    • Du findest es gut das es Arbeiter "dritter Klasse" gibt, die man ausbeuten kann.
    Das ist doch völliger Bullshit. Wer mich kennt, der weiß, dass ich die etablierten mindestens so dämlich finde wie die AfD. Nur die FDP bildet derzeit eine kleine Ausnahme, weil man da wenigstens etwas logisch denkt und nicht nur idiologisch.

    Ich habe auch keine Vorurteile. Im Gegenteil. Im gegensatz zu vielen anderen bilde ich mir meine eigene Meinung durch Fakten (Lesen des Parteiprogramms, Nachdenken über deren Begründungen). Erst DARAUFHIN habe ich mir die jetzige Meinung gebildet. Ganz am Anfang habe ich mich überhaupt nicht geäußert, weil ich eben zu wenige Informationen hatte.

    im Übrigen ändere ich Meinungen über parteien häufig, sofern sich das Programm ändert. Ich war mal großer Freund der Grünen, teilweise der Linken (damals noch PDS) oder der Piraten. Und mit der FDP konnte ich jahrzehntelang wenig anfangen.
    Auch meine Meinung über die AfD kann sich ja durchaus ändern, wenn sie ihre Anti-Euro-Kampagne beendet und offene Grenzen fordert.
    Es hängt also alles von den Parteien ab - nicht von mir. Meine Meinung ist immer logisch durchdacht und nicht willkürlich nach Lust und Laune verteilt.

    Das sozialistische und "demokratische" System finde ich nicht gut. Deshalb will ich es ja ändern.
    Es muß niemand ausgebeutet werden. Ich bin aber der Meinung, dass man das den Menschen mitteilen sollte, anstatt ihnen Angst zu machen und sie unten im Regen stehen zu lassen.

    Und gerade weil ich das Programm der AfD verstanden habe, halte ich es für völligen Unsinn in den Kernthemen,.
    Es gibt nebenbei noch sinnvolle Punkte (z.B. mehr Volksabstimmungen). Nicht umsonst ist die AfD im Wahl-o-mat bei mir auf Platz 5 gelandet - übrigens exakt punktgleich mit den Republikanern.

    Was sagt das aus? Auch rechte Parteien haben durchaus gute Ansichten im Programm. Noch es gibt eben absolute No-Gos, die alles andere überschatten. Sagen wir mal so: auch die ..... hatte sicherlich einige gute Ansichten. Dennoch hätte ich sie nicht gewählt.
    Sollte sie aber die 2 wichtigsten Punkte (wie oben benannt) ablegen, dann wäre sie sicherlich eine Option, weil sie dann durchaus man die FDP rankommen würde.

    Aber die Ausländer- und die Währungspolitik ist einfach völlig falsch - für alle. Logisch und moralisch betrachtet. Das wäre doch Selbstmord, diese Partei zu wählen. Derzeit!

  7. #946
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von beran Beitrag anzeigen
    Cohn-Bendit ist nicht Fraktionsvorsitzender der Grünen, also was schreibst du hier für einen Blödsinn.
    Du hättest dich nur mit dem Thema beschäftigen müssen, dann wüsstest du, daß es hier um den Fraktionsvorsitzenden Trittin geht!
    Wenn man keine Ahnung hat, sollte man sich erst informieren! Pädophilie-Debatte: Trittin mit dem Rücken zur Wand | ZEIT ONLINE

  8. #947
    Avatar von tmm.633

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Aber die Ausländer- und die Währungspolitik ist einfach völlig falsch - für alle. Logisch und moralisch betrachtet. Das wäre doch Selbstmord, diese Partei zu wählen. Derzeit!
    Eines kann man sagen, Du gibst dir recht viel Mühe total daneben zu liegen. Erstens steht die AfD für kontroverse Diskussionen welche die vorherrschende Alternativlosigkeit und den politischen Konsens nicht länger unterstützen will. Welcher nebenbei bemerkt auf Grund von Lobbyismus und persönlichen Interessen seit 10 Jahren unser Land zerlegt. Zweitens gibt es keine rechten Ansichten und keine Unterstützer von der rechten Seite, geschweige denn aktive Mitglieder aus der rechten Szene in dieser Partei. Drittens ist es nicht das ausschließliche Ziel dieser Partei sich nur um deutsche Belange zu kümmern, wie die Diskussionen um das Thema Euro und die Diskussionen um die Wettbewerbsfähigkeit der anderen EU-Länder zeigen.

    Gerade im Ganzen betrachtet muss man doch den etablierten zuviel Nähe zu rechts vorwerfen, da sie es mit der bisherigen Politik geschafft haben Deutschland vom Rest abzusondern und das in mehrfacher Hinsicht und ausschließlich mit Blick auf den Industriestandort Deutschland. Eigentlich politische Alleingänge, alternativlose Konsenspolitik (mit der Gleichschaltung wink), Arbeiten > 65 / Altersarmut, moderne Sklaverei, Unterdrückung durch H4 und gesetzliche Armut wohin man blickt. Das beste daran ist es ja noch den anderen Ländern Vorschriften aufdrücken zu wollen.

    Sorry, viele Wege in unserer aktuellen Politik sind eindeutig in die falsche Richtung gegangen. Gestern gab es sogar ein Bericht wo offensichtlich Schlachthäuser in anderen EU-Ländern geschlossen werden, weil sie in Deutschland bessere Bedingungen vorfinden um die Mitarbeiter zu unterdrücken. Der Hit waren Arbeitsverträge in bulgarischer Währung (800 RON) und das hier in Deutschland. Nimmt man jetzt noch die H4 Sanktionen und Gängelungen dieser Behörde, sowie das wegschauen der Bevölkerung hinzu, befinden wir uns nicht mehr sehr weit vom 3. Reich entfernt, nur etwas moderner ausgedrückt und durchformuliert.....

  9. #948
    Avatar von Clemens

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    ....wäre doch prima, wenn diese Debatte die Grünen auf 4,9% brächte......dann könnten sich am Wahlabend der Brüderle und die Künast in den Arm nehmen und sich gegenseitig trösten.....ich wünsche beiden dieser Egoistenparteien die 4,9% an den Hals!!!!!!!

  10. #949
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von tmm.633 Beitrag anzeigen
    Erstens steht die AfD für kontroverse Diskussionen welche die vorherrschende Alternativlosigkeit und den politischen Konsens nicht länger unterstützen will. Welcher nebenbei bemerkt auf Grund von Lobbyismus und persönlichen Interessen seit 10 Jahren unser Land zerlegt.
    Ich gehe ja damit völlig konform, dass es fast zu jedem Thema im Bundestag eine Alternative gibt. Aber im vermutlich EINZIGEN Punkt der letzten 100 Jahre, bei dem ich einer Regierung mal recht geben muss kommt so einen Nonsense-Partei und beklagt fehlende Alternativen. Wo war die Partei bei den 1000 anderen Gesetzgebungen? Ich denke da z.B. an den A1-Deutschtest, an die Asylgesetzgebungen, bei den Steuererhöhungen, bei Einführung der 5%-Hürde bei Wahlen, bei Kriegseinsätzen etc...
    Die Partei kommt einfach viel zu spät und zum völlig falschen Zeitpunkt und Thema.

    Zitat Zitat von tmm.633 Beitrag anzeigen
    Zweitens gibt es keine rechten Ansichten und keine Unterstützer von der rechten Seite, geschweige denn aktive Mitglieder aus der rechten Szene in dieser Partei.
    Richtig, weil Lucke offiziell sagt, die Partei nähme keine früheren NPD-Mitglieder auf.
    Es gibt aber eine Studie der Wirtschaftswoche, die es wie folgt zusammenfasst:
    „Unsere Hypothese ist: Die AfD wird als Vehikel genutzt, um radikale Positionen wieder gesellschaftsfähig zu machen“, so der Geschäftsführer von linkfluence Deutschland. Die AfD habe sich vor allem durch ihre europakritische Haltung und der Forderung, Klartext zu reden, in diese Position gebracht. Der Vorteil für die Extremen vom rechten Rand: „Radikalere Ansichten bekommen unter dem Absender der AfD einen politisch korrekteren Anstrich als unter dem Absender der NPD oder anderen rechten Gruppierungen“, so Tabino. Die Euro-Kritiker müssten folglich aufpassen, sich nicht vor den Karren Andersdenkender spannen zu lassen.

    Ich habe ja schon mal gesagt (auch schon vor der AfD): die wirklich gefährlichen ..... wären schön blöde, wenn sie sich in der NPD aufhalten würden. Die wird bewacht, kommt eh nie in den Bundestag. Es ist doch viel cleverer, sich nicht zu outen und in den großen Volksparteien Union und SPD Karriere zu machen und hier und da mal gewisse Richtungen vorzugeben. Das klappt ja leider zu gut.
    Und die AfD kam ja zunächst auch recht harmlos daher. Das gilt im Übrigen auch für die Partei "Volksabstimmung", die ich als gute Alternative mal vorgeschlagen hatte. Klingt ja erstmal gut. Aber wenn man sieht, aus welchem Lager die Leute kommen, dann wird dann nach näherer Betrachtung auch klar, was die eigentlich mit ihrer Volksabstimmung bezwecken.

    Also man muß schon genauer hinsehen, bevor man etwas wählt.

    Zitat Zitat von tmm.633 Beitrag anzeigen
    Drittens ist es nicht das ausschließliche Ziel dieser Partei sich nur um deutsche Belange zu kümmern, wie die Diskussionen um das Thema Euro und die Diskussionen um die Wettbewerbsfähigkeit der anderen EU-Länder zeigen.
    Na, das habe ich ja durchschaut. Politisch korrektes Geschwafel, um die Skeptiker zu beruhigen. Gerade den Punkt habe ich mir ganz genau angeschaut. Ist im Ergebnis genauso wioe die Verantwortung, Zuwanderer vor Hartz 4 zu bewahren und sie deshalb erst gar nicht einwandern zu lassen. "Verantwortung" ist eben das neue alternativlose Zauberwort. Wo ist denn hier der Unterschied zu den anderen Parteien? Es wird dem Bürger auch von der AfD nur Honig um den Mund geschmiert.
    Niemand hat etwas davon, den Euro zu wechseln. Weder die Deutschen noch die Griechen.
    Gerade hat die Regierung in Griechenland gesagt, dass sie bereits in 6 Jahren wieder im Lot sind - also viel früher als erhofft.
    Das belegt doch, dass die Entscheidungen für alle absolut richtig und in der Tat alternativlos waren.
    Nur scheinbar gönnt die AfD den Griechen nicht, dass sie bald wieder genauo gut dastehen wie die Deutschen.
    Ich freue mich jedenfalls riesig für die Griechen und die deutschen Kreditgeber. Denn ich gönne jedem den Erfolg - scheinbar im Gegensatz zur AfD.

    Zitat Zitat von tmm.633 Beitrag anzeigen
    Gerade im Ganzen betrachtet muss man doch den etablierten zuviel Nähe zu rechts vorwerfen, da sie es mit der bisherigen Politik geschafft haben Deutschland vom Rest abzusondern und das in mehrfacher Hinsicht und ausschließlich mit Blick auf den Industriestandort Deutschland.
    Hier stimme ich 100% mit dir überein. Aber das ist doch kein Grund, eine Partei zu gründen, die die Absonderung noch weiter vorantreibt. Wir brauchen ein Gegenströmung: hin zu mehr Globalsierung und weniger Souveränität für Nationalstaaten.

    Zitat Zitat von tmm.633 Beitrag anzeigen
    Eigentlich politische Alleingänge, alternativlose Konsenspolitik (mit der Gleichschaltung wink), Arbeiten > 65 / Altersarmut, moderne Sklaverei, Unterdrückung durch H4 und gesetzliche Armut wohin man blickt. Das beste daran ist es ja noch den anderen Ländern Vorschriften aufdrücken zu wollen.
    Ja, weil es anders keinen Sinn macht. Du siehst doch, wohin die Staaten treiben, die zu viel Sozialkosten haben. Wer soll denn das alles bezahlen? Sag jetzt nur nicht die Reichen. Wenn es keine Reichen mehr gäbe, würde es nämlich auch keine Kreditgeber mehr geben. Und dann könnten Staaten wirklich alle einpacken.
    H4 ist keine Unterdrückung, sondern ein Gewinn für eine Wohlstandsgesellschaft. Die halbe Welt wäre froh, wenn sie Geld für keine Arbeit bekommen würde. Und wenn H4 Unterdrückung ist: warum beklagen sich dann so viele, dass demnächst auch Rumänen und Bulgaren H4 erhalten? Ach ja, ich weiß: weil es sie demütigen würde. Aus Verantwortung bewahren wir sie vor H4. Geld ist ja schließlich schmutzig.


    Zitat Zitat von tmm.633 Beitrag anzeigen
    Sorry, viele Wege in unserer aktuellen Politik sind eindeutig in die falsche Richtung gegangen. Gestern gab es sogar ein Bericht wo offensichtlich Schlachthäuser in anderen EU-Ländern geschlossen werden, weil sie in Deutschland bessere Bedingungen vorfinden um die Mitarbeiter zu unterdrücken. Der Hit waren Arbeitsverträge in bulgarischer Währung (800 RON) und das hier in Deutschland. Nimmt man jetzt noch die H4 Sanktionen und Gängelungen dieser Behörde, sowie das wegschauen der Bevölkerung hinzu, befinden wir uns nicht mehr sehr weit vom 3. Reich entfernt, nur etwas moderner ausgedrückt und durchformuliert.....
    Mal abgesehen davon, dass es mir am liebsten wäre, wenn alle Schlachthäuser geschlossen werden würden:
    man kann doch nur günstige Arbeitsverträge abschließen, wenn es Menschen gibt, die darauf eingehen.
    Es kann doch jeder selbst entscheiden, ob er das macht, weil es immer noch mehr ist als im Heimatdorf oder nicht. Wenn jemand dann keine Arbeitskräfte findet muss der Unternehmer eh mit den Löhnen hoch gehen.
    Auch als Kunde kann man sagen: okay, ab heutze esse ich dann eben kein Fleisch mehr.
    Solche Dinge sollte die Politik nicht entscheiden, sondern ganz alleine der Markt.

    Schau dir doch mal an, in welchen Ländern es den Ländern besonders gut geht. Fangen wir mal in Deutschland selbst an: In Bayern geht es den Menschen gut, weil dort eine eher freiheitliche Marktwirtschaft vorherrscht. In eher sozialistisch geprägten Gegenden sieht es eher mau aus.

    Die UdSSR, DDR, China etc. hatten Durstrecken mit ihrer sozialen Einstellung. Nun schwimmen die Russen, Chinesen und Deutschen im Geld. Klar gibt es dann auch ein paar Megareiche. Aber davon profitieren dich auch doch die Anderen. Der Fehler ist es, nur auf die Reichen im eigenen Land zu schauen anstatt sich weltweit zu messen.
    ist doch völlig wumpe, wenn es in Deutschland ein paar Milliardäre gibt. Entscheidend ist doch, dass sich alle H4-Empfänger mehr kaufen können als 90% der Weltbevölkerung. Darauf kommt es doch an.
    Aber das geht eben nur mit einer liberalen Marktwirtschaft. Ansonsten werden die H4-Empfänger mal lernen, was wirkliche Probleme sind. Dann sitzen sie da wie heute die Griechen.

    Wir hatten also nicht zu viel Freiheit im Arbeitsmarkt, sondern zu wenig! Ich kann nur hoffen, dass das alle begreifen, bevor es wirklich zu spät ist. Daher gibt es nur eine einzige wahre Alternative für Deutschland: eine liberale Welt - in allen Bereichen. Erst dann wird es allen Menschen gut gehen.

  11. #950
    Avatar von tigerewi

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    Steinbrücks sensationeller Coup

    Nach dem Stinkefinger-Skandal tauchen nun noch unglaublichere Bilder des Kandidaten auf. Hintergrund ist eine neue Strategie der SPD. Das enthüllt der Postillon – wie immer knallhart, unverblümt und unrecherchiert. Weitere Nachrichten in dieser Folge: Türsteher vor Praxen sollen Zahl der Arztbesuche reduzieren, und: CDU einverstanden mit Mindestlohn von 0 Euro.


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