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2013 - Deutschland hat die Wahl

Erstellt von strike, 01.03.2013, 06:35 Uhr · 1.105 Antworten · 50.416 Aufrufe

  1. #371
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    No 5ex Today - Day ..... nix mit Migräne .......
    Selbst als überzeugter AfD-Fan bin ich mit der Machart dieses Videos absolut nicht einverstanden!
    Schade für die richtigen Themen!

  2.  
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  3. #372
    Avatar von hoko

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    +1 Zustimmung!

    Sieht aus wie gewollt aber nicht gekonnt. Dann lieber bleiben lassen.

  4. #373
    Avatar von Frankie

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    Also ein echtes Deppenvideo.

  5. #374
    Avatar von strike

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    Zurueck zur Kohle.
    Bergleute sind la letzten Endes auch nur Waehler ;)


  6. #375
    Avatar von tmm.633

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    Zitat Zitat von Hermann2 Beitrag anzeigen
    Selbst als überzeugter AfD-Fan bin ich mit der Machart dieses Videos absolut nicht einverstanden!
    Schade für die richtigen Themen!
    Ich zwar auch der Meinung das dieses Video nicht Professionell gemacht wurde, aber jeder fängt mal an.... An sonsten ist die AfD gemeinsam mit den "Linken" durchaus wählbar. Oder brauchen wir einen VeggiDay....

  7. #376
    Avatar von hoko

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    Die AfD und die ‘Linken' sind für Dich wählbar
    Was verbindest Du den mit den beiden Parteien bzw. wie vergleichst Du diese beiden Parteien, Stichwort: Gemeinsamkeiten? (wenn man fragen darf)

  8. #377
    Avatar von tmm.633

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    Zitat Zitat von hoko Beitrag anzeigen
    Die AfD und die ‘Linken' sind für Dich wählbar
    Was verbindest Du den mit den beiden Parteien bzw. wie vergleichst Du diese beiden Parteien, Stichwort: Gemeinsamkeiten? (wenn man fragen darf)
    Gemeinsamkeiten, für was?
    Linke = soziale Politik
    AfD = ökologische Betrachtung der verfahrenen Situation
    CDU, SPD, FDP, Grüne = genügend Unfug angestellt

    Da die Wahl im September ohnehin alternativlos ist, kann man sie gerne auch ausfallen lassen und die Demokratie wie wir sie kennen begraben....

  9. #378
    Avatar von strike

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    Das Problem ist, dass uns die etablierten Parteien erzaehlen koennen was sie wollen, die Details kennt der Waehler nicht, ueberfordern ihn eventuell auch und so reichen eben irgendwelche Schlagworte.


    Folgende Erläuterungen zu den "Erfolgen der Krisenstaaten" habe ich via eMail erhalten.
    Links zu den Zahlen kann ich nachfordern, selbst wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass sie am Ende niemanden wirklich interessieren.

    >>>>>
    Die Bundesregierung verkündet seit kurzem, die Politik der Strukturanpassungen in Südeuropa sei erfolgreich.
    Sie verweist dabei darauf, dass die Exporte in einigen der Krisenstaaten deutlich gewachsen sind.

    Leider hat das eine mit dem anderen nichts zu tun.
    Tatsächlich legen die Daten nahe, dass sich die gemeinsame Währung nach wie vor als Hindernis erweist.

    Ein Exportanstieg kann viele Gründe haben. Die zwei wesentlichen sind

    a) eine Verbesserung der preislichen Wettbewerbsfähigkeit des exportierenden Landes
    b) erhöhte Nachfrage in den importierenden Ländern, also ein Konjunkturaufschwung im Rest der Welt.

    Um es vorwegzunehmen: Die Daten suggerieren, dass praktisch der gesamte Exportanstieg auf b) zurückzuführen ist - also gerade nicht auf innere Reformen und damit eine Verbesserung der preislichen Wettbewerbsfähigkeit.

    Um dies zu sehen, muss man die Exportentwicklung in den Krisenländern vergleichen mit der Exportentwicklung in einem Land, das ebenfalls den Euro benutzt, aber nicht in der Krise steckt und deshalb keine Strukturanpassungsmaßnahmen umsetzt.
    Nehmen wir dafür Deutschland. Wenn die Krisenländer gemäß a) ihre preisliche Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Deutschland verbessert hätten, müsste ihr Exportanstieg stärker ausgefallen sein als der deutsche. (Der Nachfrageeffekt gemäß b) sollte alle exportierenden Länder gleichermaßen betroffen haben.)

    In der folgenden Tabelle sehen Sie, wie sich die Exporte der Krisenländer relativ zu den deutschen Exporten entwickelt haben. (Angegeben sind die realen Exporte der Krisenländer als Prozentsatz der deutschen realen Exporte).

    Sie sehen, dass für alle Krisenländer die Exporte von 2006-2012 sich schlechter entwickelt haben als in Deutschland. Sie sehen ferner, dass für einige unmittelbare Konkurrenten Griechenlands, die den Euro nicht haben, die Exporte sich besser entwickelt haben als in Deutschland:

    2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012
    Griechenland 4.50% 4.46% 4.41% 4.08% 3.77% 3.51% 3.30%
    Irland 13.39% 13.44% 12.92% 14.25% 13.31% 12.97% 12.87%
    Portugal 4.58% 4.56% 4.43% 4.53% 4.39% 4.37% 4.35%
    Spanien 23.96% 23.68% 22.79% 23.52% 23.01% 22.98% 22.84%
    Italien 38.77% 38.15% 36.04% 34.10% 33.40% 32.81% 32.38%
    Zypern 0.65% 0.64% 0.62% 0.63% 0.58% 0.56% 0.55%
    Bulgarien 2.67% 2.63% 2.63% 2.68% 2.70% 2.82% 2.71%
    Rumänien 10.16% 10.14% 10.68% 11.46% 11.41% 11.68% 10.93%
    Türkei 14.55% 14.46% 14.44% 15.73% 14.31% 14.31% 16.18%

    Dass keine Verbesserung der preislichen Wettbewerbsfähigkeit vorliegt, kann man auch unmittelbar an den Exportpreisen sehen.

    In der folgenden Tabelle sehen Sie die Exportpreise der Krisenländer relativ zu den deutschen Exportpreisen, die auf Eins normiert sind. (Ein Wert über Eins bedeutet also, dass die Preise für Exportgüter eines Krisenlandes höher sind als die entsprechenden deutschen Exportpreise. Ein Wert von 1.08 bedeutet z. B., dass die Exportpreise um 8% über den deutschen liegen).

    Wie Sie sehen, hat sich die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der Krisenländer fast durchweg verschlechtert. Lediglich Irland war und ist mit Deutschland preislich wettbewerbsfähig:

    2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012
    Griechenland 1.02 1.04 1.07 1.09 1.12 1.14 1.16
    Irland 1.00 0.99 0.98 1.02 1.01 0.99 1.01
    Portugal 1.03 1.04 1.06 1.04 1.05 1.08 1.08
    Spanien 1.03 1.04 1.06 1.06 1.06 1.08 1.09
    Italien 1.01 1.03 1.04 1.05 1.05 1.07 1.07
    Zypern 1.02 1.04 1.07 1.08 1.08 1.07 1.08
    Frankreich 1.01 1.02 1.04 1.03 1.03 1.04 1.06
    Deutschland 1.00 1.00 1.00 1.00 1.00 1.00 1.00



    Fazit: Die Wettbewerbsfähigkeit der Krisenstaaten hat sich nicht verbessert, sondern weiter verschlechtert.
    Der Exportanstieg ist lediglich darauf zurückzuführen, dass sich die Weltkonjunktur erholt hat. Der Exportanstieg fällt aber (wegen der Verschlechterung der preislichen Wettbewerbsfähigkeit) geringer aus als in Deutschland, während die Exporte von Nicht-Euro-Staaten stärker wuchsen als in Deutschland.
    <<<<<

    Vielleicht haben wir ja hier auch Volkswirtschaftler an Bord die dem Fazit widersprechen und andere Schlussfolgerungen ziehen?

  10. #379
    Avatar von tmm.633

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Das Problem ist, dass uns die etablierten Parteien erzaehlen koennen was sie wollen, die Details kennt der Waehler nicht, ueberfordern ihn eventuell auch und so reichen eben irgendwelche Schlagworte.
    Die Frage die sich mir stellt ist folgende: Muss der Wähler die Details überhaupt kennen? Es sollte doch davon ausgehen können das die Politik die Weichen, in die eine oder andere Richtung, richtig stellt und nicht so wie in den letzten Jahren auch noch komplett entgegengesetzt. Sprich, vieles wurde bei uns geändert das die Differenz in der relativen Wettbewerbsfähigkeit der anderen Länder zu uns noch verstärkt hat. Und wenn wir ehrlich sind war doch von vornherein klar, das kein anderes Land mit der Leistungsfähigkeit unserer Wirtschaft mithalten kann.

    Ein Exportanstieg kann viele Gründe haben. Die zwei wesentlichen sind

    a) eine Verbesserung der preislichen Wettbewerbsfähigkeit des exportierenden Landes
    b) erhöhte Nachfrage in den importierenden Ländern, also ein Konjunkturaufschwung im Rest der Welt.

    Um es vorwegzunehmen: Die Daten suggerieren, dass praktisch der gesamte Exportanstieg auf b) zurückzuführen ist - also gerade nicht auf innere Reformen und damit eine Verbesserung der preislichen Wettbewerbsfähigkeit.
    Anmerkung:
    Füge dem aber noch hinzu das "a)" auch zutrifft. In Deutschland wurden die falschen Reformen in die Wege geleitet, die unsere Wettbewerbsfähigkeit relativ zu anderen stärken. Das wäre der nicht erfolgte Reallohn-Anstieg (Verlust), Leiharbeit / Hartz4 / Rentenreform (Kürzung) uvm. In diesem Zusammenhang ist auch unser relativ schwacher Binnenmarkt zu nennen.

    Mein Fazit:
    Da wurden so viele handwerkliche Fehler gemacht das ich zum Schuss komme, das es in der Politik keine Ökologen mehr gibt, welche die Zusammenhänge verstehen, erklären und vertreten können. Das andere ist das die Politik sich zu weit von der Basis (dem Steuerzahler) entfernt hat und nur noch eigene Pfünde sichert. Gut zu sehen an der Differenz zw. Beamten und Angestellten / Pensionären und Rentnern. Eigentlich fast schon erschreckend....

  11. #380
    Avatar von strike

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    Das Wahlorakel






    Wahrscheinlich nur das Komma falsch gesetzt ;)

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