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2013 - Deutschland hat die Wahl

Erstellt von strike, 01.03.2013, 06:35 Uhr · 1.105 Antworten · 50.554 Aufrufe

  1. #91
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Die Menschen in Florida sicherlich mehr, als sie die Regierung in Washington interessiert.
    Woher hast du diese Erkenntnis? Die Amis sind in erster Linie Amerikaner und keine Floridaner oder ähnliches (höchstens die Texaner und Kalifornier haben da einige Bauchschmerzen). Ist ja in Deutschland nicht viel anders. Selbst die Bayern haben sich inzwischen dran gewöhnt, Deutsche zu sein. Und daher ist es ja eh nur eine Frage der Zeit, dass heutige Deutsche sahen werden, sie seien Europäer. Reine Gewöhnungssache. Daher ist der Nationenwahn ja auch so blödsinnig. Es ändert sich doch eh ständig alles.

  2.  
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  3. #92
    Avatar von tuxluchs

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Woher hast du diese Erkenntnis? Die Amis sind in erster Linie Amerikaner und keine Floridaner oder ähnliches (höchstens die Texaner und Kalifornier haben da einige Bauchschmerzen). Ist ja in Deutschland nicht viel anders. Selbst die Bayern haben sich inzwischen dran gewöhnt, Deutsche zu sein. Und daher ist es ja eh nur eine Frage der Zeit, dass heutige Deutsche sahen werden, sie seien Europäer. Reine Gewöhnungssache. Daher ist der Nationenwahn ja auch so blödsinnig. Es ändert sich doch eh ständig alles.
    Was ist denn das für ein nichtdurchdachter Gedankengang ( das mit den Gedanken bitte nicht als Beleidigung unterstellen, diese würde ich Dir in diesem Fall nie unterstellen) Ein Kalifornian, oder einer aus Florida hat keinen "Nationalwahn", aber die Deutschen, sehen sich die US Amirakener als Gesamtamerikaner, also same in same mit Mexikanern, Bolivianern.......

  4. #93
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Ein Kalifornian, oder einer aus Florida hat keinen "Nationalwahn", aber die Deutschen, sehen sich die US Amirakener als Gesamtamerikaner, also same in same mit Mexikanern, Bolivianern.......
    Den Gedankengang habe ich ich nicht verstanden. Meinst du, die Deutschen meinen US-Amerikaner, Mexikaner und Bolivianer zusammen, wenn sie von Amis sprechen oder wie?

    Mein Gedankengang war folgender:
    die USA ist ja wie die EU eine Union von mehreren Staaten, z.B. Kalifornien und Texas.
    Und die USA wird in der Welt und eben auch innerhalb der US-Staaten so wahrgenommen.
    Man spürt in den USA ja auch viele mehr den Zusammenhalt. Da würde niemand aus Florida meckern, wenn man Alaska finanziell unterstützt, weil sie finanzielle Probleme haben. Die denken sich eben: sind ja auch US-Amerikaner.
    Mit Mexiko und Bolivien ist das leider nicht so. Wäre natürlich schön, wenn auch die zu den USA kämen würden, bzw. eine Gesamt-Amerika-Union entstehen würde. Aber in vielen Dingen war man halt vor 200 Jahren fortschrittlicher als heute.

    Man sieht übrigens gerade an den USA, wie lange und gut eine Union bestehen kann, sowie eine Einheitswährung wie der Dollar. Texas hätte ja auch eine eigene Währung schaffen können. Haben sie aber nicht. Warum wohl?

    Es ist halt oftmals gut, sich mal in der Welt umzuschauen. Man kann gerne positive Entwicklungen kopieren und negative selbst vermeiden (und die gibt es in den USA natürlich auch massiv).

  5. #94
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Man sieht übrigens gerade an den USA, wie lange und gut eine Union bestehen kann, sowie eine Einheitswährung wie der Dollar. Texas hätte ja auch eine eigene Währung schaffen können. Haben sie aber nicht. Warum wohl?
    Weil man sie mit Gewalt davon Überzeugt hat, nur den Greenback zu nehmen?

  6. #95

  7. #96
    Avatar von kcwknarf

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    Die wievielte Partei ist es denn, die weg vom Euro will? Bei jeder Wahl hat es doch mindestens eine davon gegeben, ob sie nun ProDM oder sonstwie hießen. Und alle sind sie weit unter 2% geblieben.

    Neu (und einzig deshalb gefährlich für die anderen Parteien) ist die augenfällige Medienpräsenz. Anscheinend sitzen da Leute, die Ahnung von viralem Marketing haben. Es hat wohl kaum eine Partei gegeben, die kurz nach Gründung derart häufig in den Medien vertreten war (ob nun positiv, negativ oder neutral). Selbst die Piraten brauchten ja etliche Jahren, bis man sie geputscht hat.

    Von daher gesehen traue ich der Partei durchaus zu, dass sie über 5% kommen. Nur bringt das natürlich Union und SPD nicht ins Schwanken.

    Den Auftritt bei Illner habe ich verfolgt. Auch wenn der Bernd Lucke seriös erscheint und vorgibt, der größte Europa-Freund zu sein, sind seine Argumente natürlich so kurz gedacht wie bei vielen anderen auch. Also doch nur billiger Populismus, der auf das wichtigste im Leben der Bürger gerichtet ist: dem Geld. Doch davon werden deren Wähler nicht mehr sehen - ob nun Euro oder D-Mark.

    Aber als Marketing-Experte würde ich ihn in meine Firma einstellen. Muss man neidlos anerkennen. Da kann sich die FDP noch einiges von abschneiden.

  8. #97
    Avatar von Helli

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    Hallo,
    hat sich jemand mal die Mühe gemacht nachzuschauen, für wen die Herrschaften arbeiten (bzw. wer sie bezahlt), die auf der Liste der AfD angegeben sind?
    z.B. "Seit 2006 berät Henkel die Bank of America als „Senior Advisor“ für den deutschsprachigen Raum, um ihre Marktposition im Investment Banking in Deutschland auszubauen." (Quelle: Wiki).
    Gehört der damit nicht auch zu den Leuten, die die wirtschaftlichen Probleme der letzten Zeit eingebrockt haben?

  9. #98
    Avatar von sombath

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    In Wirklichkeit haben wir keine Wahl .
    Da ich einige Jahre Mitglied in der SPD war , weiß ich worüber ich schreibe .
    ZB gibt es bei der Wahl der Stadtratskandidaten die sogenannte Blockwahl ,
    dh , der Parteivorstand stellt im Hinterzimmer eine Liste auf , über die dann abgestimmt wird .
    Die Wahl ist in 5 min vorbei !
    So geht das im Kreistag u. im Landtag .
    Auch bei den Bundestagskandidaten wird alles vorher abgesprochen .
    Alle Kandidaten die keine Beamten sind , sind bei der CDU-CSU zB Verbandsfunktionäre , wie Arbeitgeber ,
    NSM , Rotes Kreuz , Banken Verband und und .
    Bei der SPD sind es außer den Beamten besonders Gewerkschaftsfunktionäre .
    Bei den anderen Parteien ist es nicht besser !
    So kommt es , daß die Beamten u. ihre Freunde alle Parlamente beherrschen !
    Es ist also gleich welche Partei ich wähle , die Beamten sind immer in der ersten Reihe .
    Also bestimmen die Politker die Gesetze , die Beamten machen die Ausführungsbestimmungen zu
    ihren Gunsten und die Richter ( auch Beamte ) schützen das Ganze .
    Das ist ein Hauptgrund , daß unsere Sozialversicherung den Bach runter geht .
    Und es ist keine Besserung in Sicht !



    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Man hat immer eine Wahl.

  10. #99
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von sombath Beitrag anzeigen
    In Wirklichkeit haben wir keine Wahl .
    Da ich einige Jahre Mitglied in der SPD war , weiß ich worüber ich schreibe .
    ZB gibt es bei der Wahl der Stadtratskandidaten die sogenannte Blockwahl ,
    dh , der Parteivorstand stellt im Hinterzimmer eine Liste auf , über die dann abgestimmt wird .
    Die Wahl ist in 5 min vorbei !
    So geht das im Kreistag u. im Landtag .
    Hallo sombath !
    Auch wenn ich hier nicht alles von dir zitiert habe, dein gesamter Kommentar entspricht den Fakten, insbesondere die Rolle der Beamten in den Parlamenten - volle Zustimmung !

    Extrem selten gibt es Ausnahmen von diesen Abläufen.
    Ich hatte einmal im SPD-Ortsverein für den Kreistag kandidiert. Vor der Wahl sagt mein Gegenkandidat zu mir:
    "Socky, du hast überhaupt keine Chance gegen mich. Du solltest deine Kandidatur zurückziehen. Der SPD-Ortsvereinsvorstand hat mich einstimmig nominiert und auch die SPD-Fraktion."

    Bei der Wahl waren 43 Mitglieder anwesend. Ich stellte mich mit einer ziemlich guten und völlig frei gehaltenen zehnminütigen Rede vor, obgleich mich alle sehr gut kannten.

    Mein Gegenkandidat sagt nur einen Satz: "Was soll ich mich hier vorstellen, mich kennen alle !"
    Diese Arroganz war offenbar ein Fehler.

    Geheime Wahl:
    Am Tisch meines Gegenkandidaten sassen außer seiner Frau noch zwei befreundete Ehepaare, insgesamt sechs SPD-Mitglieder.
    Ergebnis der Wahl:
    37 Stimmen für mich und nur sechs Stimmen für meinen Gegner. Da hatte er selbst zugesehen, wie an seinem Tisch angekreuzt wurde.
    Mein Gegner wusste also, dass alle anderen im Raum gegen ihn gestimmt hatten. Das war für ihn sehr bitter.

    Aber ansonsten ist es wirklich so, wie du es beschrieben hast. Es herrschen keine demokratischen Zustände in den Parteien. Da ist meist eine sehr kleine Clique, die alle Posten unter sich verteilt. Diejenigen, die man loswerden will, bekommen Vorstandsposten bei den kommunalen Eigenbetrieben oder bei der Kreissparkasse bzw. bei einem Zweckverband für Abwasser, Wasserversorgung oder Abfallentsorgung.

    Übrigens: ich wurde bei der Kommunalwahl in einem Landkreis mit 200.000 Einwohnern als direkt gewählter Kreistagsabgeordneter für die SPD gewählt in einem Wahlbezirk, der sich vorher seit vier Jahrzehnten fest in der Hand der CDU befand. Aber die spätere gesamte Zeit im Kreistag hätte ich sinnvoller woanders nutzen sollen, denn die Kreisverwaltungen erfüllen zum größten Teil Aufgaben zur Erfüllung nach Weisung von oben, bei denen der Kreistag überhaupt kein Mitspracherecht hat. Die Abgeordneten haben in den Kreistagen nur Entscheidungsbefugnisse bei Selbstverwaltungsaufgaben.
    Ich war jedoch einer von neun Mitgliedern im Personalausschuss: 4 CDU-Leute, 4 SPD-Leute, ein FDP-Mann. Personal wird fast grundsätzlich nach dem Schema eingestellt oder befördert: eine(r) von euch, einer von uns ! Ein Beamter oder Angestellter ohne Parteibuch hat ganz selten eine Chance auf eine Spitzenposition, es sei denn, dass sein Ehepartner in einer Partei aktiv ist.

    Eine Tätigkeit als Kreistagsabgeordneter oder als Abgeordneter in einer kreisfreien Stadt ist sinnvoll für ehrgeizige Parteimitglieder, die später für den Landtag oder den Bundestag kandidieren wollen.
    Bei der SPD ist es nach meiner Erfahrung so:
    wenn man einmal im Landtag oder im Bundestag sitzt, dann bleibt man dort für lange Zeit - egal, wie man arbeitet.
    Das beste Beispiel ist Dieter Wiefelspütz aus Hamm bzw. Lünen. Der ist ziemlich unfähig und reichlich arrogant. Er wird jedoch seit 26 Jahren immer wieder in den Bundestag gewählt. Daran kann man sehen, wie doof und unbedarft die Mitglieder in den Parteien und die Wähler sind.

  11. #100
    Avatar von Helli

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    Hier überschneiden sich die Beiträge mit dem ebenfalls aktiven Threat "Ist Deutschland ein Beamtenstaat?"

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