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2012 - endlich mehr Geld fuer alle!

Erstellt von strike, 25.12.2011, 14:31 Uhr · 74 Antworten · 3.559 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Chak

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    Und, Volker, meinst du diesen ebenfalls hart arbeitenden Menschen sollte man noch mehr als ohnehin schon an Steuern abziehen?

  2.  
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  3. #32
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Das Durchschnittseinkommen eines deutschen Haushaltes lag 2009 bei ca. 30.879 Euro brutto.
    Da sollen die Leute froh sein, wenn sie nur mehr Steuern zahlen duerfen und ihnen nicht "alles oben drueber" einfach der Gerechtigkeit wegen abgenommen wird.
    Schliesslich wollen wir doch alle in einem gerechten System leben.
    Abgesehen davon, dass mir noch keiner schlüssig erklären konnte, warum ein progressives Steuersystem gerechter sein soll, lag das Haushaltsbruttoeinkommen 2008 im Durchschnitt bei 44.484 € laut Statistisches Bundesamt Deutschland - Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS)
    Woher hast du deine Zahl für 2009? Oder war das vielleicht netto?

  4. #33
    Avatar von strike

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    --- geloescht ---

    Ich muss und werde einfach damit leben, dass nicht jeder meine Posts versteht.

  5. #34
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    ... Woher hast du deine Zahl für 2009? Oder war das vielleicht netto?
    Neee, angeblich "brutto".
    Schau mal hier Durchschnittseinkommen in Deutschland 2009 / 2010 | ForwardDarlehen-Vergleich.de

  6. #35
    Avatar von schimi

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Und, Volker, meinst du diesen ebenfalls hart arbeitenden Menschen sollte man noch mehr als ohnehin schon an Steuern abziehen?
    Wahrscheinlich meint er das, da die ja kaum etwas bisher zahlen, aber erklärt hat er es nicht.
    Es sind in Deutschland gut 8 % Gutverdiener, so ab 66 Teuro, die bisher schon über 50 % des gesamten Einkommensteuer zahlen, knapp 25 % zahlen sogar über 75% der gesamten Einkommensteuer. Ich denke das reicht, wenn dir nur knapp die Hälfte der Kohle übrig bleibt (als Lediger), dann ist auch mal gut und braucht nicht weiter hochgeschraubt werden.
    Die linken Parteien wollen ja nur wieder Wahlkampf mit dem Thema Neid machen, anstatt vernünftige Politik zu betreiben.

  7. #36
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Eine beträchtliche Diskrepanz zu den Zahlen des statistischen Bundesamtes. Könnte es sein, dass die Rentenversicherung da nur die beitragspflichtigen Einkommen zugrunde gelegt hat?

  8. #37
    Avatar von schimi

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    da wirst du Recht haben Chak, denn die richtigen Gutverdiener sind ja eher die Selbstständigen und die werden nur durch die Einkommensteuer erfasst nicht durch das Rentensystem, daher wird es sicher höher sein als 30 Teuro brutto, eher netto.

  9. #38
    Avatar von tuxluchs

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Wie lange hält denn der Mindestunterhalt durch Mindestlohn? Was tut denn der klasische Unternehmer, wenn er mehr Lohn zahlen muss? Sofern keine anderen Sparmöglichkeiten gegegen sind: entweder Leute entlassen (die übrigen bekommen mehr Geld, müssen aber effektiv mehr arbeiten) und/oder die Kundenpreise erhöhen. Da das jeder macht, werden die Lebenhaltungskosten generell steigen und schon liegt der gerade geschaffene Mindestunterhalt schon wieder unter der Grenze. Auch die H4-Sätze werden durch die höheren Preise angehoben, so dass die Differenz zur arbeitenden Bevölkerung ja bestehen bleibt. Und so setzt sich das fort, bis die Inflation eine Geldentwertung nötig macht.

    Es ist ein Irrtum, der immer wieder von AN Vertretern verbreitet wird, anzunehmen das ein Mindestlohn signifikante Preissteigerungen im allgemeinen fördert.
    1. Betrifft der Mindestlohn nur die Verdiener am unteren Ende der Nahrungskette, dh. die die schon jetzt im Arsch sind, zB. ca 1,4 Millionen Hartz4 Aufstocker ( dh. der Gewinn des Unternehmers wird teilweise oder voll aus dem Steuersäckel bezahlt)
    2. zu fast 100% das so genannte Dienstleistungsgewerbe. zB.Frisöre, Gebäudereiniger, Wachleute etc. und das vor allem im Osten und Norden von D.

    Die meisten anderen Beschäftigten haben über 10,50 Euro/h, was der angepeilte Mindestlohn ist.

    zB. Frisör, wer jetzt kaum zum Frisör geht weil 20€ zuviel sind, ist kaum ein Umsatzausfall für diesen.

    Wenn ein Unternehmer bloß 7€ die Stunde zahlen kann, dann muß der sich fragen, ob diese Unternehmung überhaupt einen Sinn Macht, entweder er agiert auf einem Angebotsüberreichen Markt, oder seine Leistung stimmt nicht, ist nicht genug Wert, oder er ist einfach nur zu gierig schnell reich zu werden.
    Gerade weil der Mindestlohn sich nahezu nur im Binnenmarkt abspielt, ist er als soziales Instrument so interessant, und nicht vergessen wer mehr verdient gibt mehr aus, das ist gut für die Sozialkassen und Finanzamt, ein nicht auskömmlicher Lohn belastet diese mehr, also auch den Steuerzahler indirekt durch höherer und führt somit auch zum Preisanstieg durch höhere Steuern und Abgaben.
    Weiterhin nicht zu vergessen, Hartz4 bringt so ca. 750€ Netto ohne Arbeit, das entspricht ca. 6,25€ die Stunde bei 160h/Monat, nach Abzug der Steuern und Abgaben, da stellt sich für viele berechtigt die Frage, warum dafür schwitzen? wenns auch so geht.



    Dieses Preishochschaukeln gefährdet dann natürlich auch den Export. Die globale Konkurrenz könnte übrigens dann auch der einzige Grund sein, warum zumindest die globalen Händler versuchen werden, die Preise niedrig zu halten. Was machen die dann? Leute entlassen oder verstärkt im Ausland produzieren lassen, weil es dort eben billiger ist.
    Daher sehe ich keinen sinnvollen Grund für einen Mindestlohn. Es werden einzelne Personen zeitweise profitieren, aber die Masse wird ja eher darunter leiden. Nur den Unternehmern ist es eher egal, weil sie genügend Möglichkeiten haben, den Verlust auszugleichen. Arbeitnehmer oder H4-Empfänger haben diese Freiheiten nicht. Daher wäre ich sehr vorsichtig mit dem Jubel über Mindestlöhne. D.h. ja nicht, dass ich gegen gerechte Bezahlung bin. Im Gegenteil. Aber ein Zwangslohn ist weder gerecht noch gut für die gesamte Gesellschaft. Das haut schon mathematisch nicht hin. Man kann aus 1+1 nicht zwangweise 3 machen ohne beim Wurzelziehen auf die Fresse zu fallen.
    Im Bereich derer die ins Ausland gehen um Lohnkosten zu sparen, sind kaum Umternehmen die Löhne unter 10,50€ die Stunde zahlen, oder eher keine.

    VW hat mal begründet warum der TUAREG in der Slowakei endmontiert wird, da gings um einen Vorteil von 500€ pro Auto.
    Was bei diesem nicht mal 1% des Preises ausmacht.

    Es ist immer wieder heiter, höhere Steuern nein, höhere Preise nein, mehr arbeiten nein, höherer Lohn aber gerne.

  10. #39
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    VW hat mal begründet warum der TUAREG in der Slowakei endmontiert wird, da gings um einen Vorteil von 500€ pro Auto.
    Was bei diesem nicht mal 1% des Preises ausmacht.
    So ein nordafrikanischer Nomade auf 4 Rädern kostet mehr als 50 Kiloocken?
    Hätte ich jetzt nicht gedacht.

  11. #40
    Avatar von strike

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    Im Moment kommt es richtig dicke.
    Es gibt naemlich noch eine gute Nachricht:

    Preissturz
    Gold verliert rapide an Wert

    Gold ist damit so billig wie schon lange nicht!

    Zoegert nicht - schlagt zu!
    Endlich werden Hochzeiten wieder bezahlbar, Zaehne wieder schoen.

    Preissturz: Gold verliert rapide an Wert - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Wenn jetzt auch noch der Euro den alten Wert zum Dollar haette ......

    11:08 Uhr Kurs absolut in %
    DAX 5.841,36 -7,42 -0,13
    MDax 8.872,16 +44,35 0,50
    TecDax 680,09 +0,37 0,05
    E-Stoxx 2.293,09 +0,81 0,04
    Dow 12.287,04 +135,63 1,12
    Nasdaq 100 2.285,07 +17,99 0,79
    Nikkei (late) 8.455,35 +56,46 0,67
    € in $ 1,2930 -0,0024 -0,18
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    Öl ($) (late) 107,37 -0,97 -0,90
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