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10 Steueroasen sind die Parasiten der Weltwirtschaft

Erstellt von socky7, 04.04.2013, 00:20 Uhr · 185 Antworten · 7.948 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Hast du wieder einen Schub, knarfi?
    ohmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm



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  2.  
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  3. #52
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    ohmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm
    Wenigstens Einer, der es begriffen hat.

  4. #53
    Avatar von beran

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Gefängnis? Meinst du, Reiche können sich keine eigenen Kerker leisten? Und wenn ich den Dieb sehe, der einbricht, brauche ich auch keinen Richter. Und wenn ich ihn nicht sehe, dann leiste ich mir einen Detektiv. Erreicht der auch nichts: Pech gehabt. Aber das hätte ich dann auch mit Polizei und Gericht gehabt.

    Ich glaube, du hältst die Gesetze dauerhaft in Stein gemeißelt. Gesetze sind aber temporär. Und ohne Staat kann man sich eh eigene Gesetze schaffen: wirkungsvoll und fair. Was hätte ich denn davon, wenn ich den Falschen einkerkere? In einem Gericht kann das aber durchaus passieren, bei Selbstjustiz nicht. Sollte man mal drüber nachdenken.
    Es gibt ja Reiche, die glauben, weil sie Geld haben, müssen sie sich nicht an das geltende Gesetz halten und sie können sich ihre eigenen Gesetze schaffen. Zu denen scheinst du zu gehören.

    Deine Rechtsvorstellungen sind schlichtwegs eine Katastrophe. So kann kein Staat funktionieren.

    Selbstjustiz ist aus gutem Grunde verboten. Das Opfer eines Verbrechens urteilt meist emotional und selten rational. Da wird dann ein vermeintlicher Einbrecher eben kurzerhand erschossen. Hinterher stellt sich dann vielleicht heraus, dass es nur der Liebhaber der Tochter war, der ein Schäferstündchen wollte. Dessen Familie übt dann Rache, indem es die ganze Familie des Schießwütigen ausradiert usw....

    Ich jedenfalls möchte nicht in einem derartigen Staat wohnen.

  5. #54
    Willi
    Avatar von Willi
    Steuergerechtigkeit und die Schlupflöcher. Warum wird dieses Thema aktuell so hochgekocht ?
    Für mich ist es nur eine Neiddebatte. Nichts anderes.

    Wenn es die Bankenkrise "NIE" gegeben hätte, wodurch die Banken durch Steuergelder gerettet werden mußten, würde sich kein Mensch drüber aufregen, wie die Reichen ihr Geld im Ausland angelegt haben. Das war schon immer so und das wird auch so bleiben.

    Die Steuersätze sind für ALLE gleich. Was soll bitte schön daran ungerecht sein ? Wer mehr Einkommen erzielt, zahlt logischerweise auch mehr Steuern und Sozialbeiträge. Das gleiche gilt für die Mehrwertsteuer. Wer eine Uhr von 80 000 Euro sich leisten kann, zahlt halt mehr an MWst. als einer bei 300 €.

    Kommen wir zu den Schlupflöchern. Seit doch mal ehrlich zu Euch selbst. Wer betrügt den nicht das Finanzamt bei seiner Steuererklärung ?
    - da werden Kontoführungsgebühren angegeben, obwohl das Konto kostenlos ist.
    - da werden ein paar Kilometer zur Arbeitsstätte mehr berechnet als sie tätsächlich anfallen.
    - da werden Gewerkschaftsbeiträge abgesetzt, obwohl man schon jahrelang nicht mehr in der Gewerkschaft ist.
    - da wird privat monatlich Geld nach Thailand verschoben, weil ja der Wasserbüffel anfällig geworden ist und hier in D sogar noch über die Steuer abgesetzt wird. Aber man hat ja voll die soziale Schiene ( Unterstützungsleistung) !
    - Thema "Schwarzarbeit" ! Machen wir doch alles ohne Rechnung, nicht wahr ?
    - und ich bin mir sicher, wenn ihr die Möglichkeit hättet Flugtickets von der Steuer abzusetzen, ihr würdet es genau so machen.

    Wo fängt denn Reichtum an ? So wie es sich herauskristallisiert ab 100 000 € ! Was bitte schön ist das ? Viele haben eine Lebensversicherung mal abgeschlossen. Evtl. Höhe 100 000 € ? Vielleicht noch Steuerfrei, weil vor 2005 abgeschlossen ?

    Warum also sich über andere Leute aufregen ? Ich bin mit meinem Leben zufrieden, auch wenn ich mir keine Uhr von 80 000 € leisten kann.

  6. #55
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von Willi Beitrag anzeigen
    Steuergerechtigkeit und die Schlupflöcher. Warum wird dieses Thema aktuell so hochgekocht ?
    Für mich ist es nur eine Neiddebatte. Nichts anderes.
    Du sagst es, Willi! Jeder vernünftige Mensch -ob arm oder reich- versucht nach ökonomischen Prinzipien zu handeln und seine Ressourcen zu optimieren. Für die Reicheren bedeutet das häufig Kapital von den Hochsteuerländern fernzuhalten. Kommentare seitens einiger ZDF Journalisten, die sich scheinbar zu Richtern erheben um das angebliche 'Parasitentum' denunzieren fand ich höchst unangebracht.

    Überraschenderweise scheint sich jedoch niemand über das eigentliche Problem zu beklagen, nämlich darüber wie der deutsche Bürokratenstaat ungestraft seine einkommenserwirtschaftenden Bürger ausraubt.

    Cheers, X-pat

  7. #56
    ILSe
    Avatar von ILSe
    @Willi

    Sehr schoen gesagt. Danke!

  8. #57
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Hallo knärfchen, wo sind dort die 90% Steuerzahlungen, der 10% Reichen versteckt, und ab wann ist man denn reich genug, um als Reich zu gelten?


    http://www.bundesfinanzministerium.d...cationFile&v=5
    Reich ist man offiziell ab 41.016 EUR Bruttoeinkommen im Jahr.

    Die Information mit 90% und 10% habe ich aus einer TV-Talkshow. Ich habe gerade mal gegooglet, ob ich dazu die passenden Statistik erhalte. Ist aber nicht einfach, da es vorwiegend linke Seiten gibt, die versuchen, die Fakten mit Milchmädchenrechnungen zu verdrehen.

    So zahlten die obersten 26,8 Prozent der Steuerpflichtigen 79,6 Prozent der Lohn- und Einkommensteuer, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte.
    Quelle (2008):
    http://www.taz.de/!22157/
    Damals lag die Reichtumsgrenze bei 37.500 EUR pro Jahr, also etwas niedriger als jetzt.
    Also statt 90:10 waren es damals rund 80:27, was die Zahlen aber nicht wirklich viel verändert. Die klare Tendenz bleibt ja bestehen.

    Was willst du denn mit deinem Dokument aussagen?
    zahlen Reiche keine Versicherungssteuer, Kaffeesteuer, Grundsteuer, Solidaritätszuschlag etc.? Du suggerierst ja, dass Reiche ab 41.016 Einkommen ihr komplettes Geld an Börsen spielen lassen und Lebensmittel und was man sonst noch zum Leben braucht anscheinend geschenkt bekommt.

    Auch Reiche kaufen in Supermärkten ein (oder lassen einkaufen). Und natürlich zahlen die dann mindestens genauso viel Umsatzsteuer und von den anderen Steuern auch. Und da sie reicher sind, geben sie i.d.R. auch mehr aus.
    Ich habe gerade von jemanden gelesen, der sich einer der 4 verfügbaren ersten One-Way-Tickets auf den Mars für 6 Mrd. Dollar kaufen will. Das sind erhebliche Umsatzsteuern! Das wird sich Otto Normalverbraucher nicht erlauben können. Aber die Ärmeren profitieren natürlich indirekt von dem Flugkauf.

    Abziehen kann man evtl. Biersteuer und Tabaksteuer, da die Reichen natürlich ihren Kopf benötigen, um mit neuen Ideen noch reicher zu werden. Aber es wird von den "Normalbürgern" ja niemand dazu gedrängt, zu rauchen oder zu trinken.

    Also für mich bleibt das alles eine ganz billige Stammtischdebatte, um Wahlstimmen für das dumme Volk abzufischen. Dumm nur, dass sich alle Parteien in ihrer Jagd auf die Reichen (oder sagen wir mal lieber auf die wirklich Gebildeten) einig sind und daher niemand Vorteile haben wird. Es würde mal Zeit für eine "Partei der Cleveren". Aber wäre auch dumm, da es ja zu wenige Wähler gibt.
    Man sieht ja an Nordkorea, wie sehr ein Volk vom Staat aus dumm gehalten werden kann. Das ist ganz traurig, zumal ja die wahre Solidarität darunter enorm leidet.

  9. #58
    Avatar von Dune

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    @kcwknarf, durch Dein oben genanntes Bruttoeinkommen, kann ich jetzt ganz beruhigt schlafen... vllt. schlafe ich mich noch reicher, Montagnacht hat es ja geklappt.

  10. #59
    carsten
    Avatar von carsten
    Zitat Zitat von Willi Beitrag anzeigen
    Steuergerechtigkeit und die Schlupflöcher. Warum wird dieses Thema aktuell so hochgekocht ?
    Für mich ist es nur eine Neiddebatte. Nichts anderes.

    Wenn es die Bankenkrise "NIE" gegeben hätte, wodurch die Banken durch Steuergelder gerettet werden mußten, würde sich kein Mensch drüber aufregen, wie die Reichen ihr Geld im Ausland angelegt haben. Das war schon immer so und das wird auch so bleiben.
    Ist es für mich nicht.

    Ich habe mich schon immer darüber aufgeregt, und werde das auch weiterhin tun.

    Würden nämlich die sog. "Reichen" ihren gesetzlich vorgeschriebenen Beitrag (Steuern) leisten, statt das ganze Vermögen ins Ausland zu verbringen, könnten bei Aufkommensneutralität die Steuersätze für alle gesenkt werden.
    Dazu kommt noch, dass die Masse der Bevölkerung in DE keinerlei Möglichkeit hat, ihr verdientes Salär vor dem Steuerabzug ins Ausland zu verbringen, da dem gemeinen Arbeitnehmer (und das dürfte immer noch die grosse Masse der Bevölkerung sein) ja sein Einkommen bereits mit Steuerabzug ausgezahlt wird.
    Das ist wohl höchst ungerecht.
    Die beste Regelung wäre einfach die, dass das Kapital dort versteuert werden muss, wo es auch erwirtschaftet wurde. Weil genau dort werden ja auch die teilw. vom Staat aus Steuergeldern bereitgestellten Ressourcen (wie z.B. Strassen und andere Infrastruktur-Einrichtungen, bei Unternehmen auch Subventionen) genutzt.
    Frechheit ist, das Kapital z.B. in DE zu erwirtschaften, zum Teil auf Kosten der dortigen Steuerzahler, und dieses Kapital dann in ein (meist) aussereuropäisches Steuerparadies zu verbringen. Diese Machenschaften gehören schnellstens unterbunden, auch Herr und Frau Grosskotz sollten ihr Kapital und ihre Einnahmen in DE versteuern, sofern dort erwirtschaftet.

    Dass das leider ein Wunschtraum bleiben wird, ist mir bekannt. Aber aufregen darf man sich mal drüber....

  11. #60
    Avatar von strike

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    28.011
    Zitat Zitat von carsten Beitrag anzeigen
    ... Würden nämlich die sog. "Reichen" ihren gesetzlich vorgeschriebenen Beitrag (Steuern) leisten, statt das ganze Vermögen ins Ausland zu verbringen, könnten bei Aufkommensneutralität die Steuersätze für alle gesenkt werden.....
    Hmmm, wuerden die erwaehnten 10 Prozent dann also zukuenftig gar 99 Prozent der Steuerleistung erbringen?
    Und wenn es tatsaechlich so waere, dass die "Reichen" ihr ganzes Vermoegen ins Ausland verbringen, frage ich mich, wo die bisherigen 90% herkommen.

    Ansonsten:
    fuer mich ist das Ganze ebenfalls eine der typisch deutschen Neiddebatten* auf Basis irgendwelcher gesetzlicher Ungenauigkeiten.
    Ab wann man zum Klientel der "Betrueger" zaehlt ist beliebig und wahrscheinlich immer auch durch den eigenen Standpunkt gepraegt.
    Rationalitaet und Sachlichkeit sind dabei nur hinderlich.

    Lasst uns die Gerechtigkeitsluecken schliessen!
    Aber bitte immer nach unten.




    * moeglicherweise hilft das den sozialen Parteien in D aus ihrem Stimmungstief

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