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Wirtschaft

Erstellt von petpet, 30.01.2009, 08:37 Uhr · 572 Antworten · 22.676 Aufrufe

  1. #451
    petpet
    Avatar von petpet

    Re: Wirtschaft

    Zitat Zitat von Extranjero",p="837442
    Das schreibe ich schon seit fast einem Jahr und ich wundere mich lediglich [highlight=yellow:adde861276]warum die anderen Laender so lange still gehalten haben.[/highlight:adde861276]

    Nein, wir sind nicht zu gut. Wir sind nur voellige Irrlichter und haben mit unserer Lohnzurueckhalötung ein Chaos angerichtet.

    Das ist in FAchkreisen wahrlich keine neue Diskussion sondern eins der vorherrschenden Themen seit einem Jahr.
    Deutschland muss schon um den Supergau im eigenen Land zu begrenzen endlich wieder verantwortungsvolle Wirtschaftspolitik betreiben.

    Und die kann nur heissen, wieder angemessener Anteil am Wirtschaftszuwachs fuer die Arbeitnehmer.
    Was haben die anderen Länder mit den Lohnabschlüssen im deutschen Tarifvertragssystem zu tun?

    Wenn es sich ein Land wie Griechenland beispielsweise meint leisten zu können, dass ein Arbeitnehmer nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben mit über 100 % der letzten Bezüge gut versorgt sei, dann ist das doch deren Sache, solange zumindest, wie sich das Land auch derartigen Luxus leisten kann.

    Hat man allerdings bei der Debatte um die eigene Effizienz entdeckt, dass die nicht ausreicht um im internationalem Wettbewerb bestehen zu können, sucht man sich eben ein Land wie Deutschland, welches lange Zeit schon versucht einen harten Stiefel zu fahren um dem Wettbewerb gerecht zu werden und schiebt dem dann den schwarzen Peter zu.

  2.  
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  3. #452
    Avatar von

    Re: Wirtschaft

    petpet, das ist nicht fundiert was du bringst und geht am Kern vorbei.
    Wir haben eine Waehrungsunion, da kann eine voellig gegensaetzliche Wirtschaftspolitik eines einzigen Landes nciht funktionieren, davor warnen die Wirtschaftsprofessoren auch seit langem. Diese Diskussion ist nun so gar nicht neu, nur hat sie es bisher nicht in die breite Presse geschafft.

    Es ist ja auch nciht so dass D tatsaechlcieh Marktvorteile haette, eher im Gegenteil. Wir verteilen in nie gekanntem Mas um von unten nach oben und schaden damit 95 % der deutschen Bevoelkerung, das muss endlich einmal auch in die Koepfe.

    Es waere jetzt nun wahrlich fatal wenn es diese 5 % auch noch schaffen den deutschen Michel dazu zu bringen die mehr als notwendigen Korrekturen zu blockieren und sich gegen die voellig berechtigte Kritik aus dem Ausland zu stemmen.

    Damit schadet sich der deutsche Michel naemlich weiter nur selbst. In diesem Land laeuft seit Anfang der Neunziger in der wirtschaftspolitik so ziemlich alles schief. Es sit nur ein Wunder und auch ein Armutszeugnis dass das die anderen EU-Laender so lange hingenommen haben.

    WEnn sich das jetzt aendert, dann hat als erstes der deutsche aRbeitnehmer etwas davon. Das sollte er langsam mal kapieren.

  4. #453
    petpet
    Avatar von petpet

    Re: Wirtschaft

    Zitat Zitat von Extranjero",p="837503
    petpet, das ist nicht fundiert was du bringst und geht am Kern vorbei.
    Das sind so Sätze innerhalb einer Diskussion, die sind so richtig Substanziell!
    Wir haben eine Waehrungsunion, da kann eine voellig gegensaetzliche Wirtschaftspolitik eines einzigen Landes nciht funktionieren, davor warnen die Wirtschaftsprofessoren auch seit langem.
    Die Unabhängigkeit der Mitgliedsländer in ihrer Wirtschaftspolitik ist per Vertrag geregelt! Da gibt es wenig Ansatz zur rechtlichen Diskussion, höchstens auf moralischer Basis. Die zählt aber [highlight=yellow:69b07082e6]leider[/highlight:69b07082e6] nun mal NUllkommagarnicht!

    Diese Diskussion ist nun so gar nicht neu, nur hat sie es bisher nicht in die breite Presse geschafft.
    Natürlich nicht, bislang waren die Effizienzdefizite der anderen ja auch keine bekannte Größe. Das hat oder ändert sich aber gerade!

    Es ist ja auch nciht so dass D tatsaechlcieh Marktvorteile haette, eher im Gegenteil. Wir verteilen in nie gekanntem Mas um von unten nach oben und schaden damit 95 % der deutschen Bevoelkerung, das muss endlich einmal auch in die Koepfe.
    Auch eine innenpolitische Frage und hier muss tatsächlich mal der Wähler entscheiden, wie er die Dinge denn nun geregelt ahben möchte. EU bleibt aber da außen vor!

    Es waere jetzt nun wahrlich fatal wenn es diese 5 % auch noch schaffen den deutschen Michel dazu zu bringen die mehr als notwendigen Korrekturen zu blockieren und sich gegen die voellig berechtigte Kritik aus dem Ausland zu stemmen.

    Damit schadet sich der deutsche Michel naemlich weiter nur selbst. In diesem Land laeuft seit Anfang der Neunziger in der wirtschaftspolitik so ziemlich alles schief. Es sit nur ein Wunder und auch ein Armutszeugnis dass das die anderen EU-Laender so lange hingenommen haben.

    WEnn sich das jetzt aendert, dann hat als erstes der deutsche aRbeitnehmer etwas davon. Das sollte er langsam mal kapieren.
    Entweder man baut ein neues Gerüst auf globalen Stützen, welches dann Regulierungen in weitgehendsten Bereichen zulässt, oder Länder wie die BRD werden sich umgucken, wenn sie nicht bereit sind, im internationalem Wettbewerb zu bestehen. Traurig, aber so ist es nun einmal.

  5. #454
    Avatar von

    Re: Wirtschaft

    petpet, nein, die anderen Eurolaender sind durchaus berechtigt von Deutschland eine verantwortungsvolle und solidarische Politik zu verlangen und den deutscehn Amoklauf nicht laenger hinzunehmen.

    Es waere nun wirklich fatal wenn der Adler weiter seine manchesterkapitalistische verantwortungslose Wirtschaftspolitik weiterfuehrt. Das ist schief gegangen und wird weiter schief gehen.

    Das Stichwort Globalisierung zieht nun so gar nicht mehr, da D im Moment der groesste Schmarotzer davon ist und mehr als zu recht am Pranger steht, vor allem, diese Schmarotzerpolitik wurde auch und zuerst zu Lasten der deutschen Arbeitnehmner erkauft.

  6. #455
    Avatar von Conrad

    Registriert seit
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    Beiträge
    8.825

    Re: Wirtschaft

    Zitat Zitat von Extranjero",p="837442
    Das schreibe ich schon seit fast einem Jahr und ich wundere mich lediglich warum die anderen Laender so lange still gehalten haben.

    Nein, wir sind nicht zu gut. Wir sind nur voellige Irrlichter und haben mit unserer Lohnzurueckhalötung ein Chaos angerichtet.

    Das ist in FAchkreisen wahrlich keine neue Diskussion sondern eins der vorherrschenden Themen seit einem Jahr.
    Deutschland muss schon um den Supergau im eigenen Land zu begrenzen endlich wieder verantwortungsvolle Wirtschaftspolitik betreiben.

    Und die kann nur heissen, wieder angemessener Anteil am Wirtschaftszuwachs fuer die Arbeitnehmer.
    Ich weiß, es ist jetzt eine große Entäuschung für dich, aber wir leben hier nicht in der DDR_reloaded. Der Staat kann also nicht über die Exportquoten der Unternehmen bestimmen, noch was diese herstellen, noch kann der Staat den Unternehmen die Löhne diktieren.

    Wir sind zwar auf dem besten Weg dorthin, aber noch ist es nicht so weit, auch wenn sie dir in der Schule was anderes erzählt haben.

    Übrigens, von was für "Fachkreisen" ist da eigentlich die Rede ? Und von welchem Supergau ?

    Jeder vierte Deutsche findet es „manchmal wünschenswert, es gäbe die Mauer noch“. Das ergab eine Emnid-Umfrage (1001 Befragte) zum heute TV-Film „Die Grenze“. Rund 16 % finden sogar: „Etwas Besseres könnte gar nicht passieren“.

    [highlight=yellow:bff42eceec]Rund 80 % (Ost) und bis zu 72 % (West) können sich vorstellen, im Sozialismus à la DDR zu leben. „Freiheit“ nennen im Osten nur 28 % (West: 42 %) als wichtiges politisches Ziel.[/highlight:bff42eceec]

    Besonders alarmierend: Jeder siebte Ostdeutsche und jeder 12. Westdeutsche würde seine Wahlstimme für 5000 Euro an eine beliebige Partei verkaufen.

    http://www.bild.de/BILD/politik/2010...r-zurueck.html

  7. #456
    petpet
    Avatar von petpet

    Re: Wirtschaft

    Zitat Zitat von Extranjero",p="837521
    petpet, nein, die anderen Eurolaender sind durchaus berechtigt von Deutschland eine verantwortungsvolle und solidarische Politik zu verlangen und den deutscehn Amoklauf nicht laenger hinzunehmen.
    Sicher! Nur fehlt ihnen die formal-rechtliche Handhabe irgendetwas zu fordern! Ich als Regierung wäre ja auch bestürzt wenn ich sähe, wie es andere Länder schaffen ihre Wettbewerbsfähigkeit zu festigen und sogar noch auszubauen. Nur bleibt mir, außer meine Bestürzung zum Ausdruck zu bringen und an die Moral und den EU-Zusammenhalt und was weiß ich noch alles zu appellieren, nichts weiter übrig, als meinen eigenen Leuten zu erklären, dass der Gürtel immer enger werden wird.

    Es waere nun wirklich fatal wenn der Adler weiter seine manchesterkapitalistische verantwortungslose Wirtschaftspolitik weiterfuehrt. Das ist schief gegangen und wird weiter schief gehen.
    Dies ist in dem Sinne schief gegangen, wie die ganze EU-Kacke schief gegangen ist, stimmt. Auf das Land bezogen war es aber erfolgreich oder zumindest erfolgreicher als die Länder, die sich nach Oben orientiert haben, statt da zu bleiben, wo sie vorher waren.
    Das Stichwort Globalisierung zieht nun so gar nicht mehr, da D im Moment der groesste Schmarotzer davon ist und mehr als zu recht am Pranger steht, vor allem, diese Schmarotzerpolitik wurde auch und zuerst zu Lasten der deutschen Arbeitnehmner erkauft.
    Was heißt hier das Argument zieht nicht mehr? Das ist DAS Argument, was am allermeisten zieht, weil es aktueller gar nicht sein könnte. Deutschland hat seine internationale, globale Wettbewerbsfähigkeit gefestigt und bemüht sich, nicht den Anschluss zu verlieren. Wir können die Globalisierung nun einmal nicht wegreden und da sie nun einmal stattfindet - und das schon seit einiger Zeit, nur haben es einige verschlafen - muss man sehen, wie man damit zurecht kommt. Wie gesagt: Traurig aber wahr!

  8. #457
    Avatar von J-M-F

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    Re: Wirtschaft

    wow ... das sind depressionszahlen :-(
    http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=31...+fetch+pipe%29

  9. #458
    petpet
    Avatar von petpet

    Re: Wirtschaft

    Uns Merkel blockiert -aus Angst in NRW nun auch noch die letzten Stimmen zur Regierungsmehrheit zu verlieren- jegliche Entscheidung darüber wie, was und wem -in welchem Fall einer Fälle- denn nun bilateral, international oder innerhalb der EU-Gemeinschaft überhaupt denn nun irgendwie geholfen werden könne oder eben gar nicht.

    Indes hat sich Fitch zu einer Entscheidung entschlossen:

    Die Ratingagentur Fitch stufte die Kreditwürdigkeit Portugals herab.

    http://www.handelsblatt.com/
    Das freut den Euro!
    24.03.2010, 13:00
    43,1600 Bt
    −0,3000 −0,69 %

  10. #459
    Avatar von Conrad

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    8.825

    Re: Wirtschaft

    Ich glaube, die Wichtigkeit dieser Aussagen in den Medien zu Staatsbankrott und Überschuldung sind stark übertrieben.

    Welche Auswirkungen hätte denn ein Staatsbankrott Griechenlands für Otto Normalverbraucher ? Überhaupt keine. Die Ämter und Geschäfte sind weiter geöffnet, die Straßenbahnen und Busse fahren weiter.....

    Für den Normalbürger würde sich nichts ändern. Es würde wahrscheinlich eine Art Insolvenzverfahren eröffnet, wo einige Gläubiger ihre Forderungen reduzieren müßten oder ganz verzichten müssen, so daß eine Entschuldung erreicht wird.

    Das kann dem Bürger aber egal sein. Ist genau wie mit dieser ominösen "Finanzkrise". Das kann einem alles völlig egal sein. Man geht weiter seinen Geschäften nach, macht Urlaub und nichts besonderes ist los.

    Diese ganzen Schulden sind nur Buchwerte, die haben für den Bürger keinerlei Bedeutung. Man streicht einfach ein paar Nullen und das war es dann auch schon.

    Kein Grund zur Hysterie. Eine Aussage der Medien zu diesem Thema, was im Falle eines Staatsbankrotts passiert, habe ich bisher auch nicht gehört. Weil eben nichts passiert, das gibt keine Sensation her und Hysterie kann auch nicht erzeugt werden.

    Jedenfalls sind die Erwartungen der Hysteriker bisher nicht erfüllt worden. Keine 6 Mio. Arbeitslose, keine Massenpleiten......nichts....

    Auch die Kursschwankungen des Euro haben weder mit Griechenland noch den anderen PIGS-Staaten was zu tun, da sich der Wechselkurs allein aus Angebot u. Nachfrage der jeweiligen Währung errechnet.

    Griechenland ist weltweit viel zu unwichtig, als das eine Pleite oder ein Ausschluß aus der Währungsunion irgendwie bemerkbar machen würde.

  11. #460
    Avatar von

    Re: Wirtschaft

    Guter Artikel in der Zeit dieser Woche.

    Eigentlich wollte US-Finanzminister Tim Geithner einen neuen Handelsbericht vorlegen, der China als »Währungsmanipulator« brandmarkt. Das hat er nun erst einmal gelassen. Stattdessen wirbt Geithner mit neuen Sprüchen um Sympathie für die amerikanische Position. Die USA, erklärt er, verfolgten beileibe nicht nur ihren eigenen Vorteil: Chinas Billigwährung mache es auch »den Schwellenländern schwer, ihre Währung an Wert gewinnen zu lassen«.

    Bloß: Bei den besonders betroffenen Nachbarländern Chinas geht dieses paternalistische »Wir haben es auch für euch getan« zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus. Man hört hier und da Kritik, vor allem von den Bauern. Doch weder die Politiker der Region noch die asiatischen Medien oder gar große Teile der Bevölkerung singen die amerikanischen Leidenschoräle gegen Chinas Währungspolitik in gleicher Lautstärke mit. Daran wird sich auch beim 16. Treffen der Asean-Länder in Vietnam Ende der Woche nichts ändern.

    In Asien sind nicht einmal nennenswerte Stimmen zu hören, die das im Januar in Kraft getretene Freihandelsabkommen zwischen China und den zehn Asean-Staaten (Cafta) infrage stellen. Und das, obwohl die Währungsungleichgewichte eine große Belastung für dieses Bündnis bleiben und sich das Handelsdefizit zwischen China und Asean in der letzten Dekade verfünffacht hat. Der Stolz auf den neuen Bund überwiegt: Cafta ist nun das größte Handelsnetzwerk der Welt.


    Die Länder mit einem Handelsüberschuss gegenüber China, wie zum Beispiel Thailand, haben schon bewiesen, dass der niedrige Yuan sie nicht zwangsläufig zu Verlierern macht. China wird voraussichtlich dieses Jahr die USA als größter Exportmarkt der Thais ablösen. Thailand führt nicht etwa nur Obst und Gemüse nach China aus, sondern vor allem Computerteile, Gummi, Chemikalien und Kunststoff.

    In vielen Touristenorten des Landes wird nicht über die niedrige Währung geschimpft, sondern der Yuan als Zahlungsmittel akzeptiert und für die Zeit gehortet, in der China vielleicht doch einmal aufwertet. Bei seinem Besuch Mitte vergangenen Jahres in Peking versprach der thailändische Premier Abhisit Vejjajiva der chinesischen Regierung, sie dabei zu unterstützen, den Yuan als globale Währung aufzubauen.

    Die Chinesen haben Thailand derweil als günstigen Produktionsstandort entdeckt. Der größte Weißgerätehersteller Chinas, Haier, produziert in Thailand Kühlschränke, die nun trotz des niedrigen Yuan nach China exportiert werden sollen. Die Thai-Kühlschränke könne er »in China billiger anbieten als die chinesischen«, sagt Wu Yong, Geschäftsführer von Haier Electric in Thailand.
    http://www.zeit.de/2010/15/Asien-Waehrung?page=1

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