Seite 3 von 7 ErsteErste 12345 ... LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 30 von 69

Wenn heute Neuwahlen waeren......

Erstellt von waanjai_2, 11.12.2009, 11:43 Uhr · 68 Antworten · 2.407 Aufrufe

  1. #21
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: Wenn heute Neuwahlen waeren......

    Zitat Zitat von waanjai_2",p="803306
    Hat ja keiner behauptet, dass hier im Forum alles Demokraten seien.
    ich gehe schon davon aus, das in erster Linie hier alles Demokraten sind.
    Nur gibt es wohl einige (mich inkl) die Demokratie nicht um jeden Preis einführen bzw. verteidigen.
    Weil dann dürfte man sich auch im Iran als Demokrat keinen Wechsel herbei sehnen - weil scheinbar wurde die Regierung ja demokratisch gewählt.
    Ich bin aber überzeugt, das die Mehrheit der Weltbevölkerung - ob Demokrat oder nicht, diesen Wechsel im Iran auch notfalls mit einem Putsch akzeptieren würden.

    Irgendein SEA-Experte hat mal geschrieben:

    Wenn man in TH deutsche Demokratie einführen möchte, müsste man vorher die thail. Kultur zerstören.

    Hier auch ein sehr treffender interessanter Artikel dazu:

    ----------------

    Der Putsch des Militärs in Thailand, das den Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra kurzerhand während dessen Auslandsaufenthalt bei der UN in New York absetzte, zeigt erneut, dass Thailand an einer fragilen Demokratie leidet. Im „Land hinter dem Lächeln“, wie es mein Freund und langjähriger Thailand-Experte einmal genannt hat, geht es nicht nur vorrangig um den Militärputsch als solchem, sondern um grundlegende Probleme eines demokratischen Machtwechsels, der ohne Gewalt oder auch Intervention des Militärs mit/oder auch ohne Billigung des Königs stattfinden kann.

    Nicht zuletzt der Umstand der nicht erst seit Thaksin endemischen Korruption in der thailändischen Politik - insbesondere des Stimmenkaufs bei Wahlen - schafft Probleme, die aufgrund ihres kriminellen Hintergrunds einen friedlichen Machtwechsel erschweren. Wer sein Mandat zunächst teuer erkauft, versucht später diese Kosten im Zuge von Einnahmen aus zweifelhaften Gefälligkeiten wieder einzutreiben.

    [highlight=yellow:dcb682a746]Gelingt es einem starken Mann, wie es Thaksin in den letzten Jahren geworden ist, mit seiner Regierung eine ganze Legislaturperiode durchzustehen und eine von ihm maßgelblich manipulierte Wiederwahl zu gewinnen, dann besteht eine akute Gefahr des Demokratieverlusts und eines hieraus entstehenden ausufernden Nepotismus.[/highlight:dcb682a746]

    Bisher hat der thailändische König es in den zurückliegenden Jahrzehnten – er feiert in diesem Jahr sein 60-jähriges Jubiläum als regierender Monarch – mehrmals vermocht, die Installation einer Diktatur insbesondere seitens führender Militärs oder wie in diesem Fall eines Wirtschaftsbosses wie Thaksin zu verhindern, da er aufgrund seiner überragenden Stellung als Vater der Nation von keinem potentiellen politischen Machthaber übergangen werden kann. Allerdings zeigt sich jetzt aufgrund des zunehmend hohen Alters des Regenten, dass es an glaubwürdigen Nachfolgern in seiner Dynastie fehlt. Mithin könnte nach einem möglichen Ableben oder einer Abdankung des Königs, diese wesentliche Kontrollinstanz zur Wahrung demokratischer Verhältnisse nachhaltig geschwächt werden.

    [highlight=yellow:dcb682a746]Daher sollte gerade jetzt - nachdem die Errichtung einer quasi Alleinherrschaft von Thaksin und seiner Partei verhindert worden ist[/highlight:dcb682a746] - eine intensive Stärkung der demokratischen Institutionen in Thailand mittels entsprechender politischer Reformen vorangetrieben werden. Dabei steht die Frage einer weniger korruptionsanfälligen Parteienfinanzierung und der nachhaltigen Verhinderung des Stimmenkaufs ganz oben auf der Agenda.

    Hinzu kommt, dass Thailand hinsichtlich des Wählerverhaltens ein gespaltenes Land ist. Aufgrund der großen kulturellen Unterschiede zwischen der Mega-Metropole Bangkok mit rund 12 Millionen Einwohnern einerseits und der in großen Teilen des übrigen Landes weitgehend noch rückständigen Landbevölkerung, die traditionell konservative Politiker im Zuge von Stimmenkauf wählen, gelingt kein nachhaltiger tragfähiger Interessenausgleich zwischen liberalem Bürgertum in Bangkok einerseits und von lokalen Landeigentümern abhängigen Massen andererseits.

    [highlight=yellow:dcb682a746]Nicht zuletzt die Asienkrise von 1998 hat Thaksins Machtbasis festigen können - mit einer Politik zugunsten der ärmeren Landbevölkerung, jedoch zum Preis eines massiv ansteigenden Staatsdefizit. Diese Politik kann auf Dauer nicht fortgesetzt werden. Es drohen wirtschaftliche Rückschläge, wenn ein kreditfinanziertes Wachstum nicht aufrechterhalten werden kann.[/highlight:dcb682a746]

    Hier hätte eine neue demokratisch gewählte thailändische Regierung ein breites Betätigungsfeld, denn nur im Gleichklang einer erfolgreichen Wirtschaftspolitik, die den Interessenausgleich zwischen ländlicher und städtischer Bevölkerung erreicht, einer nachhaltigen Stärkung der demokratischen Institutionen und eine neue Form der Parteienfinanzierung, die Stimmenkauf und Korruption drastisch einschränkt, kann die Demokratie in Thailand gesichert werden.

    [highlight=yellow:dcb682a746]Ein Blick in das Umfeld der ASEAN-Staaten zeigt deutlich, dass Thailand trotz der gegenwärtigen Schwierigkeiten immer noch zu den relativ demokratischsten Ländern der Region zählt. Mithin ist trotz aller Kritik an einem Militärputsch und der Entmachtung der demokratischen Institutionen durch das Militär festzuhalten, dass die Chancen, eine Demokratie im westlichen Verständnis am Leben zu erhalten, dort weiterhin am größten sind. Burma, Laos, Kambodscha, Malaysia, Singapore oder Vietnam sind weniger weit in ihrer Entwicklung zu einer liberalen Demokratie fortgeschritten.[/highlight:dcb682a746]

    Der Westen sollte daher zur Stärkung der Wahrung und des Ausbaus einer Demokratie in Thailand beitragen, denn derzeit gibt es ringsum in Südostasiens kaum besseres.

    http://www.readers-edition.de/2006/0...ein-kommentar/

  2.  
    Anzeige
  3. #22
    Avatar von waanjai_2

    Registriert seit
    24.10.2006
    Beiträge
    26.303

    Re: Wenn heute Neuwahlen waeren......

    Wer lange genug sucht, der findet irgendwelche Gruende oder Rechtfertigungen oder bastelt sich eigene. Man sollte die Leute nur vorab kennen, dann kann man sie auch besser einordnen.

  4. #23
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: Wenn heute Neuwahlen waeren......

    Zitat Zitat von waanjai_2",p="803315
    Wer lange genug sucht, der findet irgendwelche Gruende oder Rechtfertigungen oder bastelt sich eigene. Man sollte die Leute nur vorab kennen, dann kann man sie auch besser einordnen.
    ich habe lieber eine funktionierende, absolute Monarchie - als eine nicht funktionierende Demokratie mit Dauer-Bürgerkrieg.

  5. #24
    Avatar von Silom

    Registriert seit
    05.02.2008
    Beiträge
    4.776

    Re: Wenn heute Neuwahlen waeren......

    Zitat Zitat von Bukeo",p="803310
    ...

    .

    Der Putsch des Militärs in Thailand, das den Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra kurzerhand während dessen Auslandsaufenthalt bei der UN in New York absetzte, ..
    Wusste ich doch, dass ohne Mr. T. keine Argumentation möglich ist. ;-D

  6. #25
    Avatar von messma2008

    Registriert seit
    01.11.2008
    Beiträge
    3.077

    Re: Wenn heute Neuwahlen waeren......

    Zitat Zitat von Bukeo",p="803310
    Hinzu kommt, dass Thailand hinsichtlich des Wählerverhaltens [highlight=yellow:3649efdf25]ein gespaltenes Land ist[/highlight:3649efdf25].
    Und? was ist daran so schlimm??
    Ist doch in D. auch so.
    fast 50% Bürgerliche und fast 50% Linkslastige. Und wir besetzen auch nicht Flughäfen oder das Militär putscht weil ihnen mal die z.B. rot/grüne Regierung nicht gefällt.
    Das ist ne Frage der demokratischen Kultur. Und die wird seit Taksins Sturz mit Füssen getreten.
    Nee, bin kein Fan von ihm, pers. ists mir auch egal wer regiert, nur die Wahlverlierer müssen das Wahlergebnis anerkennen. Müssen sie bei der nächsten Wahl halt besser überzeugen.
    Und Stimmenkauf gibts doch auf beiden Seiten, und in D. heisst das Wahlversprechen.

  7. #26
    Avatar von waanjai_2

    Registriert seit
    24.10.2006
    Beiträge
    26.303

    Re: Wenn heute Neuwahlen waeren......

    Zitat Zitat von Bukeo",p="803318
    Zitat Zitat von waanjai_2",p="803315
    Man sollte die Leute nur vorab kennen, dann kann man sie auch besser einordnen.
    ich habe lieber eine funktionierende, absolute Monarchie - als eine nicht funktionierende Demokratie mit Dauer-Bürgerkrieg.
    In der Weimarer Republik waren die vergleichbaren Leute die Deutschnationalen. Sozusagen die PAD-Anhaenger von damals.
    Die waren auch in erster Linie Monarchisten und evtl. Demokraten, wenn alles nach ihren Vorstellungen ablief.

    Aenderte aber alles nichts an der Tatsache, dass sie spaeter zu Totengraebern der Demokratie wurden.

  8. #27
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: Wenn heute Neuwahlen waeren......

    Zitat Zitat von waanjai_2",p="803438
    In der Weimarer Republik waren die vergleichbaren Leute die Deutschnationalen. Sozusagen die PAD-Anhaenger von damals.
    Die waren auch in erster Linie Monarchisten und evtl. Demokraten, wenn alles nach ihren Vorstellungen ablief.
    kann man nicht so sehen.
    Immerhin ist TH - im Vergleich zu den anderen SEA-Staaten schon demokratisch.
    Wenn aber jemand die Demokratie aushebeln möchte, sollte er gestoppt werden - egal wie.

    Aenderte aber alles nichts an der Tatsache, dass sie spaeter zu Totengraebern der Demokratie wurden.
    Totengräber wären sie dann, wenn es heute in D keine Demokratie geben würde.
    Bitte nicht immer D mit TH vergleichen - funktioniert nicht, da sind sich alle Polit-Experten wohl einig.

  9. #28
    Avatar von waanjai_2

    Registriert seit
    24.10.2006
    Beiträge
    26.303

    Re: Wenn heute Neuwahlen waeren......

    Bei allen Schwierigkeiten, deutsche Begriffe auf Phaenomene in Thailand anzuwenden - von Vergleich kann ja keine Rede sein - erkennt man halt doch diejenigen politischen Beobachter, die eher monarchistisch als demokratisch eingestellt sind. Und das ist halt wichtig fuer den kursorischen Leser von Politikbeobachtung hier im Forum. Und dann verstehen auch die Leute, warum einige immer noch Probleme mit dem ......... und seiner geschichtlichen Verarbeitung haben.

  10. #29
    Avatar von Samuianer

    Registriert seit
    04.09.2003
    Beiträge
    17.303

    Re: Wenn heute Neuwahlen waeren......

    Zitat Zitat von messma2008",p="803402
    Zitat Zitat von Bukeo",p="803310
    Hinzu kommt, dass Thailand hinsichtlich des Wählerverhaltens [highlight=yellow:6d562d3182]ein gespaltenes Land ist[/highlight:6d562d3182].
    Und? was ist daran so schlimm??
    Ist doch in D. auch so.
    fast 50% Bürgerliche und fast 50% Linkslastige. Und wir besetzen auch nicht Flughäfen oder [highlight=yellow:6d562d3182]das Militär putscht weil ihnen mal die z.B. rot/grüne Regierung nicht gefällt.[/highlight:6d562d3182]
    Das ist ne Frage der demokratischen Kultur. Und die wird seit Taksins Sturz mit Füssen getreten.
    Nee, bin kein Fan von ihm, pers. ists mir auch egal wer regiert, nur die Wahlverlierer müssen das Wahlergebnis anerkennen. Müssen sie bei der nächsten Wahl halt besser überzeugen.
    Und Stimmenkauf gibts doch auf beiden Seiten, und in D. heisst das Wahlversprechen.


    Sorry, aber eine der typischen Aussagen die den Umstand klarstellen das du schlichtweg schlecht informiert Bist!

    Das Militaer puschte NICHT weil "denen die Regierung nicht passte"!



    Es gab zu dem Zeitpunkt des Putsches KEINE Regierung mehr, sie war von dem Premier Minister aufgeloest worden!

    Der Premier war demnach nur noch ein "technischer Verwalter" seiner eigentlichen Amtsfunktion!

    Sprach von seinem Ruecktritt, tat dies aber nicht!

    Da es keine Regierung mehr gab, konnt er auchinseinemAmt nicht wiederbestaetigt werden!



    Am 19. September 2006 kam es zu einem ruhig verlaufenen Putsch; Polizei und [highlight=yellow:6d562d3182]Militärkräfte besetzten Bangkok und erklärten die Amtszeit Thaksin Shinawatras, der sich zu diesem Zeitpunkt bei der UN-Generalversammlung in New York aufhielt, für beendet. [/highlight:6d562d3182]

    ........

    General Sonthi Boonyaratglin, Kommandant der Landstreitkräfte, verkündete die Ablösung des Ministerpräsidenten. Die Putschisten erklärten das Parlament, die Regierung und das Verfassungsgericht für aufgelöst; die Verfassung von 1997 für außer Kraft gesetzt. [highlight=yellow:6d562d3182]Ziel sei eine vorübergehende Machtübernahme, wobei der König weiterhin als Staatsoberhaupt anerkannt werde, während ein Rat für demokratische Reformen unter der konstitutionellen Monarchie die nächsten Schritte planen solle.[/highlight:6d562d3182]

    Thaksin Shinawatra rief daraufhin den Notstand aus, was an seiner Entmachtung jedoch nichts änderte.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Thailands

    ...



    Ein Staatsstreich, ein Staatsstreich jedoch [highlight=yellow:6d562d3182]zur Lösung einer Staatskrise, die Premierminister Thaksin selbst ausgelöst hat (auch wenn er demokratisch gewählt wurde.)

    Dem abgesetzten Premierminister Thaksin werden Korruption und Wahlbetrug vorgeworfen.
    Thaksin, auch genannt der Berlusconi Asiens, ist ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann, der zunehmend politisches und geschäftliches Gebahren nicht unterscheiden konnte, zum eigenen Vorteil handelte.[/highlight:6d562d3182] Zuletzt hat er noch die eigentlich für den 15. Oktober geplante Wahl verschoben (eine Wahl im Frühjahr hatte das thailändische Verfassungsgericht für nicht verfassungsgemäß erklärt).

    Man wolle die Macht nur zeitweise übernehmen und baldmöglichst wieder dem Volk geben, so ein Militärsprecher.

    http://www.ondamaris.de/?p=36


    Im Februar 2006 beantragten 28 Senatoren beim Verfassungsgericht ein Amtsenthebungsverfahren, Shinawatra rief daraufhin Neuwahlen aus, die Opposition boykottierten die Wahl, die TRT gewann sie. Wieder griff Bhumibol ein, nach einer Audienz beim König erklärte Shinawatra seinen Rücktritt. Später erklärte das Verfassungsgericht die Wahlen für ungültig, nun sollte am 15. Oktober 2006 neu gewählt werden.
    http://www.aufdemhoevel.de/thailand_bhumibol.htm



    Thaksin versuchte noch, in einer live aus
    New York übertragenen Fernsehsendung, General
    Sonthi zu entmachten und seinen Vertrauten Gene-
    ral Runjoj Mahasaranond zum Oberkommandieren
    zu ernennen. Die Leitung nach New York wurde
    jedoch unterbrochen, ehe Thaksin die Miteilung
    beenden konnte.

    ............

    Als Gründe für den Putsch gab
    das Militär die Korruption der Regierung Thaksin
    und die wachsende Spaltung des Landes an

    ................

    In kürzester Zeit wurden Thaksins Verbün-
    dete von den Schaltstellen der Macht entfernt. So
    wurden etwa der stellvertretende Premierminis-
    ter Chitchai, Kabinetssekretär Newin Chidchob
    und der Generalsekretär der Thai-Rak-Thai-Partei,
    Prommin Lertsuidej, nach dem Putsch vorüber-
    gehend festgenommen. Andere enge Verbündete
    des Premierministers, wie Außenminister Kantati
    oder Gesundheitsminister Sudarat, befanden sich
    ohnehin im Ausland und kehrten nicht in ihr Hei-
    matland zurück. Thaksins Frau Pojaman foh nach
    Singapur.

    .............


    2.019 Thais zeigten sich 84 Prozent
    der Befragten davon überzeugt, dass der Putsch
    die politische Lage entspannen werde (Bangkok
    Post, 21. September 2001). Auch die Zivilgesell-
    schaf schien den Putsch als notwendiges Übel hin--  - GIGA Focus Asien 10/006
    zunehmen. Schließlich hate sie den König bereits
    im Frühjahr dieses Jahres dazu aufgefordert, Thak-
    sin abzusetzen und eine Interimsregierung zu be-
    nennen. In einem Editorial der „Bangkok Post“ war
    zu lesen, dass der Putsch ein „notwendiger Schrit
    zurück war, um in Zukunf vorankommen zu kön-
    nen“. Einige Akademiker des Landes verteidigten
    den Coup als „notwendigen Präventivschlag“, da
    die Gesellschaf vor einer gewaltsamen Polarisie-
    rung gestanden habe.

    http://www.giga-hamburg.de/content/p...asien_0610.pdf



  11. #30
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: Wenn heute Neuwahlen waeren......

    Zitat Zitat von waanjai_2",p="803518
    Bei allen Schwierigkeiten, deutsche Begriffe auf Phaenomene in Thailand anzuwenden - von Vergleich kann ja keine Rede sein - erkennt man halt doch diejenigen politischen Beobachter, die eher monarchistisch als demokratisch eingestellt sind. Und das ist halt wichtig fuer den kursorischen Leser von Politikbeobachtung hier im Forum. Und dann verstehen auch die Leute, warum einige immer noch Probleme mit dem ......... und seiner geschichtlichen Verarbeitung haben.
    nein, ich kann nicht behaupten, das ich einen König als Staatsoberhaupt einem Regierungschef bevorzuge.
    Aber ein klug regierender Monarch, wäre mir z.B. lieber, als ein Staatschef Osama Bin Laden - auch wenn dieser demokratisch gewählt worden wäre.
    In Algerien wäre dies fast passiert, als die radikale Moslem Gruppe die Wahl gewann. - Gottseidank hat die Armee das Theater gestoppt.

    Es ist halt immer ein Problem, wenn ein Populist die Ungebildete Mehrheit als Stimmvieh missbraucht.

Seite 3 von 7 ErsteErste 12345 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Wußtest Ihr schon - es soll Neuwahlen geben?
    Von waanjai_2 im Forum Politik und Wirtschaft
    Antworten: 622
    Letzter Beitrag: 29.06.11, 00:29
  2. Keine Neuwahlen in Thailand
    Von waanjai_2 im Forum Thailand News
    Antworten: 11
    Letzter Beitrag: 25.02.09, 02:37
  3. Neuwahlen in THL bis Ende 2007
    Von Rene im Forum Thailand News
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 30.03.07, 16:12
  4. Thaksin beantragt Neuwahlen und Parlamentsauflösung
    Von Ralf_aus_Do im Forum Thailand News
    Antworten: 102
    Letzter Beitrag: 03.03.06, 10:50