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Staatlich gebilligter Sklavenhandel in Thailand?

Erstellt von Dart, 11.06.2014, 03:25 Uhr · 216 Antworten · 17.421 Aufrufe

  1. #91
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Die Frage ist, was das thailaendische Strafrecht im Fall von Zwangsarbeit vorsieht und in welchem Masse dieses national umgesetzt wird. Dies ist allein entscheidend und hierfuer bedarf es keiner Uno-Abkommen, sondern alles steigt und faellt damit. Warum sich im eigenen Land selbst versklaven, siehe Deutschland in Sachen EU und sich einer internationalen Rechtssprechung unterwerfen, die einem in manchen Faellen um saemtliche Souveraenitaet beraubt?

    Strafrecht in Thailand. Was meinen deutsche Advokaten dazu:

    strafrecht in thailand mit der Rechts- und Steuerkanzlei Trempel & Associates


  2.  
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  3. #92
    Avatar von somtamplara

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    Zitat Zitat von chonburi Beitrag anzeigen
    Auch wenn manche Wochenblitz-Allergiker jetzt wieder nen hässlichen Hautausschlag bekommen , passt die Meldung hier scheinbar ganz gut rein (oder wurde das schon aus englisch-sprachigen Gazetten gepostet?)
    Wohl ein Zusammenfassung von hier:
    Thailand snubs ILO pact to halt forced labour | Bangkok Post: news

  4. #93
    Avatar von uwalburg

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    Zitat Zitat von somtamplara Beitrag anzeigen
    Es wäre bestimmt das Ende aller Glückseligkeit, wenn der General seine Maid auch noch bezahlen müßte.

  5. #94
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Die Frage ist, was das thailaendische Strafrecht im Fall von Zwangsarbeit vorsieht und in welchem Masse dieses national umgesetzt wird. Dies ist allein entscheidend und hierfuer bedarf es keiner Uno-Abkommen...
    Nein, eine Berufung auf das Strafgesetz reicht wahrscheinlich nicht aus. Das thailändische Strafgesetzbuch enthält zwar einen spezifischen Paragraphen für Sklaverei und Zwangsarbeit (2. Buch, Sektion 312 ff.), aber das Problem dürfte die Beweisbarkeit und die Anklageführung sein. Insbesonders schwierig wäre es die bestehenden Gesetzen auf die Drahtzieher und Zwischenhändler anzuwenden.

    Die Migrantensklaven werden durch Syndikate vermittelt, gegen die die Betroffenen quasi machtlos sind. Ohne die Einrichtung einer Sonderkommission mit der speziellen Aufgabe der Bekämpfung dieser Art von organisiertem Verbrechen lässt sich das Problem wahrscheinlich nicht in den Griff kriegen.

    Wenn außerdem von seiten des Staates den Opfern kein Rechtsschutz und keine Kompensation verbrieft werden, so wie in dem UN Abkommen vorgesehen, wird es in der Praxi darauf hinaus laufen, dass man das Problem durch Abschiebung löst... sofern das Opfer nicht vorher verschwindet.

    Cheers, X-pat

  6. #95

  7. #96
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Die Migrantensklaven werden durch Syndikate vermittelt, gegen die die Betroffenen quasi machtlos sind. Ohne die Einrichtung einer Sonderkommission mit der speziellen Aufgabe der Bekämpfung dieser Art von organisiertem Verbrechen lässt sich das Problem wahrscheinlich nicht in den Griff kriegen.
    Yep, dieses ein nationales Problem wenn diese Syndikate auf thailaendischem Boden ihr Unwesen treiben. Und dann natuerlich auch ein nationales Problem in den Laendern, woher die Migrationsarbeiter herkommen, so dass eine Wirtschaftflucht nicht mehr notwendig ist. Also gilt es im ersten Schritt das Problem bei der Wurzel zu packen und die liegt offenbar in Herkunftslaendern der Migrationsarbeiter.

    Somit muessen dann die Herkunftslaender mit den Ziellaendern fuer Migrationsarbeiter miteinandern kooperieren, so dass alles auf legaler Ebene ablaeuft, was die "Sklavenhaendler" arbeitslos machen wuerde. Hier ist der eigentliche Ansatzpunkt anstatt lediglich dazu aufzurufen zukueftig auf bestimmte Produkte zu verzichten. Den meisten Konsumenten ist es naemlich sicherlich im Grunde voellig egal woher die begehrten Produkte kommen, solange der Preis stimmt.

    Wie schon erwaehnt, Geiz ist geil oder anders gesagt die eigene Brieftasche wertvoller als Humanitaet. Zur Humanitaet wird lediglich aufgerufen. Aber auch nur, wenn es nichts kostet.

  8. #97
    Avatar von waanjai_2

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    European retailers put pressure on Thai prawn supplier - The Nation

  9. #98
    Avatar von uwalburg

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    Was Öffentlichkeit bewirken kann!

  10. #99
    Avatar von strike

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    Lebensmittel : ALDI will keine Garnelen von Sklaven-Kuttern - DIE WELT

    Auf Fischkuttern in Thailand sollen Arbeiter wie Sklaven behandelt worden sein. Die produzierten Garnelen wurden in Europa verkauft. Auch Aldi Nord prüft die Vorwürfe – und droht mit Sanktionen.

  11. #100
    Avatar von alder

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    Na hoffentlich treten sie CP in den Hintern. Weltweit einer der schlimmsten Ausbeuter und Umweltverschmutzer.

    Einfach abartig, wie skrupellos und gierig die sind. Bei mir wäre der komplette Vorstand einschliesslich Chefe im Bau. Zu fressen gäbs dann nur noch die Restbestände seiner Antibiotikakrabben.

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