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Situation für Expats wenn Europa den Bach runtergeht

Erstellt von storasis, 20.06.2009, 16:56 Uhr · 23 Antworten · 2.127 Aufrufe

  1. #11
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Situation für Expats wenn Europa den Bach runtergeht

    Mein Glück. Ich habe noch in Russland fest angelegt (mit meiner russischen Tochter). ;-D

  2.  
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  3. #12
    Avatar von Yenz

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    Re: Situation für Expats wenn Europa den Bach runtergeht

    Zitat Zitat von antibes",p="739004
    Mein Glück. Ich habe noch in Russland fest angelegt (mit meiner russischen Tochter). ;-D
    dann biste auf der gewinnerseite

  4. #13
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Situation für Expats wenn Europa den Bach runtergeht

    Och, ich bin da recht zuversichtlich
    Das kapitalistische System ist so pervers, dass es sich noch mal erholen wird, vielleicht langsam - aber es wird

    Und nach uns die Sintflut ;-D

  5. #14
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Situation für Expats wenn Europa den Bach runtergeht

    Zitat Zitat von storasis",p="738891
    Mich interessiert, wie ein möglicher wirtschaftlicher Zusammenbruch Europas mit Währungszusammenbruch und allem drum und dran sich für die in Thailand lebenden Expats auswirken würde. Sodass also die wirtschaftliche Lage in Thailand in etwa der von Europa entspricht.
    Das wird langfristig passieren und das ist ja auch gut so.
    Es gibt zwar immer noch einige, die glauben, man müsse den Lebensstandard in Europa hochhalten, aber das wird die Globalisierung höchstens etwas aufhalten.

    Wenn erstmal Afrika seine Sonnenkollektoren in der Sahara aufstellt und den Energiemarkt revolutionieren wird, dann wird Afrika schnell aufholen. Asien ist dank China, Japan, Indien und Thailand eh schon auf der Überholspur.

    Es ist also nur eine Frage der Zeit, wann der Globalo (die Nachfolgewährung des Euros, des Dollars und anderer Zahlungsmittel) überall die gleiche Kaufkraft hat.
    Natürlich wäre das für Expats, die derzeit Geld aus dem reichen Deutschland beziehen, nicht schön. Beträfe mich ja auch. Einfach zu sagen, die Entwicklung sei unrealitisch, ist eine Schutzbehauptung.

    Allerdings denke ich, dass es für die heutige Rentnergeneration trotzdem kein Problem sein wird. Noch beschäftigt man sich in Europa mit dem Wiederaufbau von Mauern anstatt an eine globale Welt zu denken. Die Waffenlobby wird das auch nicht unterstützen.
    Von daher wird es die nächsten 20 Jahre wohl abwärts gehen, aber noch nicht so dramatisch.

    Ich denke mal, für diejenigen, die heute unter 40 Jahre alt sind, könnte es dann ein Problem werden. Aber bis dahin kann auch in Thailand jeder arbeiten, was er will und verdient dann angemessen (denn die Löhne in Thailand steigen logischerweise an).

    Und Thaifrauen werden Deutschland nur noch von einem Urlaubsbesuch kennen.

    Das Fazit heißt also: langfristiges Umdenken ist nötig, aber Panik ist absolut nicht angesagt.

  6. #15
    Avatar von resci

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    6.960

    Re: Situation für Expats wenn Europa den Bach runtergeht

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="739099
    Wenn erstmal Afrika seine Sonnenkollektoren in der Sahara aufstellt und den Energiemarkt revolutionieren wird, dann wird Afrika schnell aufholen.
    dieses geplante 400 Mrd. Projekt einiger Konzerne steht auf sehr wackligen Beinen, ist ja noch nichtmal klar, mit welcher Technologie man das versucht zu realisieren, die Schwachstellen sind überall sehr deutlich erkennbar, egal ob Spiegel oder Solarzellen verwendet werden.
    Hört sich zwar alles toll an, aber der Kosten-Nutzeneffekt resultierend aus viel zu hohen Stromtransportkosten, ineffizienter und ungeklärter Technologie und riesigen politischen Unwägbarkeiten, wird das ganze als unbrauchbar deklassieren. In 10 oder 15 Jahren wirds heißen auf die Frage, wo denn die vom kleinen und großen Anleger eingesammelten 400 Mrd. verblieben sind: vom Winde verweht.

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="739099
    Asien ist dank China, Japan, Indien und Thailand eh schon auf der Überholspur.
    bei was? Beim Kopieren oder beim Überschwemmen der Welt mit Massen- und Ramschwaren?

    resci

  7. #16
    Avatar von hschub

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    1.065

    Re: Situation für Expats wenn Europa den Bach runtergeht

    dann wird Afrika schnell aufholen


    deine Hirngespinste und Szenarien sind sowas von fern jeglicher Realität, ein Wunder, das du die Toilette ohne fremde Hilfe findest.


  8. #17
    Thai-Robert
    Avatar von Thai-Robert

    Re: Situation für Expats wenn Europa den Bach runtergeht

    So ungefähr denke ich auch !
    Deutschland / Europa sollte sich etwas ducken
    oder etwas realistischer Arbeiten.

    Allerdings sind mal wieder einige Antworten in diesem Thread völlig daneben.

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="739099

    Wenn erstmal Afrika seine Sonnenkollektoren in der Sahara aufstellt und den Energiemarkt revolutionieren wird, dann wird Afrika schnell aufholen. Asien ist dank China, Japan, Indien und Thailand eh schon auf der Überholspur.


    Das Fazit heißt also: langfristiges Umdenken ist nötig, aber Panik ist absolut nicht angesagt.
    Wir sind gut ...aber nicht die Besten !

    Das Lied "Deutschland, Deutschland über alles" ist längst Vergangenheit.
    Genau wie " Made in Germany " !

  9. #18
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Situation für Expats wenn Europa den Bach runtergeht

    Zitat Zitat von resci",p="739114
    dieses geplante 400 Mrd. Projekt einiger Konzerne steht auf sehr wackligen Beinen
    Da muss man ganz genau hinschauen, wer die Kritiker sind und was dahinter steckt. Lobbyismus und eben die Verhinderung des wirtschatflichen Aufbaus Afrikas.

    Die Idee hat sich ja schon seit Jahren entwickelt.
    Schon vor einem Jahr hatte das Handeslblatt einen Artiekl darüber:
    http://www.handelsblatt.com/technolo...europa;2016846

    Nicholas Sarkozy war sehr angetan. Da sind mir die Nittayer-Dauer-Skeptiker oder die Lobby-Arbeiter ja wurscht.

    Bei Europlitan heißt es aktuell:
    Münchner Rück und Siemens träumen von Sonnenkollektoren in der Sahara
    http://www.europolitan.de/Wirtschaft...16133,0,0.html

    Hier werden auch die Kritiker angesprochen:

    Kritiker des Vorhabens befürchten eine übergroße politische Abhängigkeit der Empfängerländer wie Deutschland von den Gebieten, in denen der Strom erzeugt wird. Die internationale Zusammenarbeit der europäischen Partner und Nationalstaaten ist ebenfalls eine Herausforderung. Skeptisch äußern sich desweiteren Experten ais dem Umfeld von Hermann Scheer, dem Präsidenten von Eurosolar, einem europäischen Verband für erneuerbare Energien. Der SPD-Politiker hält den Stromtransport für zu teuer. "Es gibt keinen ökonomischen Gesichtspunkt, der wirklich für ein DESERTEC-Projekt spricht", verdeutlichte Scheer gegenüber der Zeitschrift "Technology Review" seinen Standpunkt.

    Wir werden gleich sehen, dass der teure Transport ein Scheinargument ist. Es geht um die erneute Abhängigkeit. Zuerst wollte man Öl und die arabischen Staaten wurden reicher. Und nun will man auch noch Afrika zu Reichtum verhelfen. Das würde ja wohl zu weit führen... Nicht, dass ein Afrikaner noch genauso gut lebt wie ein deutscher. Wen könnte man sonst ausnutzen und mit Spendengeldern zu Weihnachten prahlen?

    Krisenländer in Afrika?
    Na gut, soll Europa eben draußen bleiben. Es würde genügen, wenn Afrika den eigenen Kontinent und Asien abdeckt. Soll Europa doch mit seinen Windrädern glücklich werden und autark bleiben.
    Afrika wird sich entwickeln - ob nun mit EU-Geldern oder nicht. Es ist eine Frage der Zeit, bis die Afrikaner selber ihre "Schätze" erkennen und diese vermarkten.
    Und darüber sollte man glücklich sein, da hierzu auch eine friedliche Infrastruktur in den Ländern gehört. Aber auch das werden die Afrikaner bald erkennen.
    Und wer schlau ist, wird auch als Europäer die Entwicklung in Afrika beobachten und mitverdienen.
    Wer nicht schlau ist, jammert halt und demonstriert für Mindestlöhne.

    Auf Afriva-live heißt es:
    http://africa-live.de/index.php?opti...=2911&Itemid=3

    Hohe Investitionen
    Denn im Moment ist der Strom aus der Wüste noch teurer als Strom aus fossilen Quellen, sagt Solarexperte Pitz-Paal. Das liegt am frühen Entwicklungsstadium der Technologie und den hohen Investitionskosten. Außerdem ist eine große Netzinfrastruktur notwendig, um den Strom nach Europa zu übertragen.
    Die Anfangsinvestitionen für Solarkraftwerke sind zwar höher als bei Öl- oder Kohlekraftwerken, allerdings hat man dann keine Ausgaben mehr für den Brennstoff, um das Kraftwerk zu betreiben. "Den Brennstoff haben sie bei einem Solarkraftwerk praktisch am ersten Tag mitgekauft", sagt Robert Pitz-Paal. "Wenn man die Kosten vergleicht, dann muss man fairer Weise vergleichen, was kostet das Kraftwerk und was kostet das Öl, das das Öl-Kraftwerk sein Leben lang brauchen wird."


    So ist es. Wer von teuer spricht, ist ungeduldig und will möglichst sofort verdienen. Langfristig wird es sich aber auszahlen. Die Wüstensonne ist die vernünftigste Energiequelle überhaupt. Die Afrikaner hätten das schon längst ausnutzen müssen.


    Positive Nebeneffekte
    Gerade Länder wie Marokko, die keine eigene Ölförderung haben, sind am Desertec-Konzept sehr interessiert. Marokko verspricht sich zudem, neben der Stromerzeugung auch das Problem der Wasserknappheit zu lösen. Denn wie jedes Kraftwerk erzeugen solarthermische Kraftwerke Abwärme, die sonst in die Luft geblasen wird. Man könnte diese Abwärme dazu verwenden, Meereswasser zu entsalzen - kein unwichtiges Nebenprodukt für die MENA-Länder.


    So ist es. Es ist doch völlig wumpe, welchen Vorteil es für Europa bringt. Entscheidend ist, dass Afrika besser versorgt wird, mehr verdient und rasant schnell aufholt.
    Und das wollte ich mit diesem Beispiel ausdrücken.

    Der Tourismus ist ein anderer wichtiger Bereich.

    Zitat Zitat von resci",p="739114
    Zitat Zitat von kcwknarf",p="739099
    Asien ist dank China, Japan, Indien und Thailand eh schon auf der Überholspur.
    bei was? Beim Kopieren oder beim Überschwemmen der Welt mit Massen- und Ramschwaren?
    Es spielt doch überhaupt keine Rolle, welche Qualität die Produkte haben oder wie ramschig sie sind. Auf dem freien Markt entscheidet, was der Kunde haben möchte und was er kauft. Und wenn Europa schon Beschränkungen für chinesische Produkte auferlegen muss, dann kann die Nachfrage ja nicht so schlecht sein.

    Ich bin sicher, dass die Chinesen weniger Probleme mit einer Finanzkrise haben als die Deutschland, die fast nur auf den Autoexport fixiert sind.

    Wer ist also für die Zukunft besser aufgestellt?
    Derjenige, der auf Qualität achtet oder derjenige, der nach Kundennachfrage produziert? Die Antwort ist einfach.

    Das alles spricht für Asien und Afrika, die die Gewinner der nächsten Jahrzehnte sein werden. Nordamerika und Europa werden verlieren. Und das sind keine Träumereien, sondern Beobachtungen des Marktes und ein logischer Blick in die Zukunft.

    Es ist eben nur eine Frage der Zeit. 5, 10, 20 oder mehr Jahre... das kann ich so genau auch noch nicht sagen.

  10. #19
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Situation für Expats wenn Europa den Bach runtergeht

    Betrachte doch die chinesische Wirtschaftspolitik in deren Land.
    Zitat:
    Im Zuge des Abschwungs hätten gut 15 Prozent der insgesamt rund 130 Millionen Wanderarbeiter aus ländlichen Regionen ihre Arbeit verloren oder keine Beschäftigung gefunden, sagte Chen Xiwen, ein hochrangiger Regierungsvertreter für ländliche Entwicklung.

    An die 190 Millionen Menschen sind nicht krankenversichert.

    China als Vorbild?
    OECD warnt vor Umweltschäden in China

    Die chinesische Wirtschaft wächst rasant - mit verheerenden Folgen für die Umwelt. Die Organisation mahnt die Regierung, das Wirtschaftswachstum umweltfreundlicher zu gestalten. Denn sonst könnte es bald gebremst werden.

    Gestern kam ein Bericht, in dem die Bodenerosion sowie die Vergiftung der Gewässer dokumentiert wurde.

    weiter hier
    http://www.welt.de/politik/article10..._in_China.html

    Sehr interessant der Fototeil zu diesem Bericht.

  11. #20
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: Situation für Expats wenn Europa den Bach runtergeht

    Zitat Zitat von storasis",p="738891
    Mit Ausnahme jener, die überdurchschnittlich gut integriert sind, würden die Farangs mehr oder minder hinausgeekelt werden und ein hoher Anteil von Thai-Partnerinnen würde die Farangs verlassen.
    ich würde nach Laos oder Malaysia abwandern.
    Malyasia hat ein sehr interessantes "Second-Home-Programm" und freut sich über jeden Ausländer. 10-Jahres-Visum, einfache Unterhaltung in Englisch usw. - wäre also für mich interessant.
    Dann am besten nach Kotha Baru - dann kann ich mit dem Fahrrad abends in Sungai Golok mein Chang-Bierchen trinken :-)

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