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Scheint, dass sie die Eisenbahn mag

Erstellt von Micha, 11.08.2013, 10:52 Uhr · 117 Antworten · 10.808 Aufrufe

  1. #111
    Avatar von crazygreg44

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    ja ja, schrieb ich doch. Die Trassenführung will ich erstmal sehen!

    . . und wie "hochgeschwindigkeitsschnell" der Zug dann tatsächlich unterwegs sein kann

    meine ich doch, schrieb ich doch in wenigen Worten. Was die vorhaben hat auf der ganzen Welt noch keine Streckenführung für Hochgeschwindigkeitszüge vorgemacht!

    Wenn Deine Berechnung stimmt (was ich als zutreffend ansehe) sind die 22% für die Bimmelbahn machbar, aber doch nicht für einen ICE oder TGV

  2.  
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  3. #112
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von Ban Bagau Beitrag anzeigen
    Durch die Kassler Berge, von Kassel nach Fulda oder umgekehrt sind auf den ICE-Strecken Tunnel. Mit Tunneln hat man dieses Problem bei Hochgeschwindigkeitsstrecken auch in Japan und einigen anderen Ländern gelöst. Adhäsionsbahnen können mit einer maximalen Steigung bis zu 30 ‰ gebaut werden.
    Also, dabei müssen die Thai`s schon mal das Rad nicht neu erfinden.
    Zitat: "bei einem minimalen Kurvenradius von 5450 m, einer maximalen Steigung von 18 ‰ (im Tunnel 15 ‰) sowie einem Gleisabstand von 5 m" aus: Schnellfahrstrecke - WikiVisually

  4. #113
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von crazygreg44 Beitrag anzeigen
    ja ja, schrieb ich doch. Die Trassenführung will ich erstmal sehen!
    . . und wie "hochgeschwindigkeitsschnell" der Zug dann tatsächlich unterwegs sein kann
    meine ich doch, schrieb ich doch in wenigen Worten. Was die vorhaben hat auf der ganzen Welt noch keine Streckenführung für Hochgeschwindigkeitszüge vorgemacht!
    Wenn Deine Berechnung stimmt (was ich als zutreffend ansehe) sind die 22% für die Bimmelbahn machbar, aber doch nicht für einen ICE oder TGV
    Bevor Du Dich hier aufregst, solltest Du erst mal bei der VHS einen Kurs über den Unterschied zwischen Prozent und Promille belegen! Zum Thema: Wer sagt denn, dass die Bewältigung des Höhenunterschiedes auf der "Luftlinie" erfolgen soll?
    In Buriram wohnt doch noch ein politisch großer Kopf, der vielleicht auch noch einen Haltepunkt haben möchte (oder das dortige Rennkarusell will vielleicht auch noch eine Anbindung).
    Über die Streckenführung und den Bau durch die Chinesen braucht man sich keinen Kopf zu machen. Die haben schon oft genug gezeigt, dass sie das hervorragend können. Die werden auf dem Gleis auch keinem Wasserbüffel Platz lassen.
    Viel mehr Probleme sehe ich (wie @Spencer) in Organisation und Wartung durch unsere beratungsresistenten und "technisch so versierten" Freunde. Sie demonstrieren auf den landesweiten Buslinien seit Jahrzehnten bereits, dass sie einfach dazu nicht in der Lage sind!

  5. #114
    Avatar von crazygreg44

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    Zitat Zitat von Helli Beitrag anzeigen
    Zitat: "bei einem minimalen Kurvenradius von 5450 m, einer maximalen Steigung von 18 ‰ (im Tunnel 15 ‰) sowie einem Gleisabstand von 5 m" aus: Schnellfahrstrecke - WikiVisually
    wenn das stimmt, dann habe ich ja VÖLLIG recht. Dann funke mir bitte nicht ständig von der Hinterbank dazwischen.

    Zitat Hinterbänkler: Zum Thema: Wer sagt denn, dass die Bewältigung des Höhenunterschiedes auf der "Luftlinie" erfolgen soll?

    Solch eine Frage - die mir auch noch Blödheit unterstellt - ist eigentlich überflüssig. Ja warum wohl?


    Die OPTIMALE Strecke ist die Luftlinie. Diese führe ich an, um anhand der Berechnungen eine Ausgangsgrösse zu haben. In der Luftlinie beträgt die Steigung 22% und DAS ist die Ausgangsgrösse.

    Alles andere nach der Luftlinie ist dann eine Trassenführung mit entsprechend vielen Kehren. Je mehr Kehren, desto mehr Prozente darf man von den 22% abknapsen.

    Die Trassenführung darf also die maximale Steigung von 18% nicht überschreiten, laut Helli's verlinkter Seite. Wo hinter Saraburi man in der zerklüfteten Landschaft dann eine Strecke legt, die dem Hochgeschwindigkeitszug nicht das Prädikat "Hochgeschwindigkeit" aus den Segeln nimmt, das dürfen die Chinesischen Kopierspezialisten zusammen mit den Thailändischen Hochgeschwindigkeitsingenieuren gerne ausbaldoweren.

    Wenn man den Zug mal ein bisschen beschleunigt fahren lassen möchte, muss man ihn ja irgendwo auf der Strecke auch mal eine Steigung gönnen die unterhalb von 8% liegt, damit die Papaya mal Fahrt aufnimmt. Das geht allen anscheinend nach nur von Bangkok bis Saraburi, dann ist Sense.

    Ich hoffe mal, die Hochgeschwindigkeitspapaya wird noch zu meinen Lebzeiten fertig.

    Im übrigen hat Spencer Dein Lob gar nicht verdient. Was Spencer hier angeblich wissen will, hat jeder Farang nach spätestens einer Woche im Land auch ganz von selbst kapiert. Die Spezialisten in Thailand hat Spencer nicht erfunden. Die werden durch das thailändische Schulsystem jedes Jahr kontinuierlich in grosser Anzahl auf den Arbeitsmarkt gespült und dürfen dort ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen.

  6. #115
    Avatar von Ban Bagau

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    Zitat Zitat von crazygreg44 Beitrag anzeigen
    ja ja, schrieb ich doch. Die Trassenführung will ich erstmal sehen!

    . . und wie "hochgeschwindigkeitsschnell" der Zug dann tatsächlich unterwegs sein kann

    meine ich doch, schrieb ich doch in wenigen Worten. Was die vorhaben hat auf der ganzen Welt noch keine Streckenführung für Hochgeschwindigkeitszüge vorgemacht!

    Wenn Deine Berechnung stimmt (was ich als zutreffend ansehe) sind die 22% für die Bimmelbahn machbar, aber doch nicht für einen ICE oder TGV

    Zitat Zitat von crazygreg44 Beitrag anzeigen
    wenn das stimmt, dann habe ich ja VÖLLIG recht. Dann funke mir bitte nicht ständig von der Hinterbank dazwischen.

    Zitat Hinterbänkler: Zum Thema: Wer sagt denn, dass die Bewältigung des Höhenunterschiedes auf der "Luftlinie" erfolgen soll?

    Solch eine Frage - die mir auch noch Blödheit unterstellt - ist eigentlich überflüssig. Ja warum wohl?


    Die OPTIMALE Strecke ist die Luftlinie. Diese führe ich an, um anhand der Berechnungen eine Ausgangsgrösse zu haben. In der Luftlinie beträgt die Steigung 22% und DAS ist die Ausgangsgrösse.

    Alles andere nach der Luftlinie ist dann eine Trassenführung mit entsprechend vielen Kehren. Je mehr Kehren, desto mehr Prozente darf man von den 22% abknapsen.

    Die Trassenführung darf also die maximale Steigung von 18% nicht überschreiten, laut Helli's verlinkter Seite. Wo hinter Saraburi man in der zerklüfteten Landschaft dann eine Strecke legt, die dem Hochgeschwindigkeitszug nicht das Prädikat "Hochgeschwindigkeit" aus den Segeln nimmt, das dürfen die Chinesischen Kopierspezialisten zusammen mit den Thailändischen Hochgeschwindigkeitsingenieuren gerne ausbaldoweren.

    Wenn man den Zug mal ein bisschen beschleunigt fahren lassen möchte, muss man ihn ja irgendwo auf der Strecke auch mal eine Steigung gönnen die unterhalb von 8% liegt, damit die Papaya mal Fahrt aufnimmt. Das geht allen anscheinend nach nur von Bangkok bis Saraburi, dann ist Sense.

    Ich hoffe mal, die Hochgeschwindigkeitspapaya wird noch zu meinen Lebzeiten fertig.
    Man, was machst du dir für ein Kopp über Sachen die du sowieso nicht beeinflussen kannst. Oder ist dir wichtig, darüber mal gemeckert zu haben.
    "Hochgeschwindigkeit", was ist das? Maximal Shinkansen, TGV und Transrapid Shanghai verdienen diesen Namen. Einige wenige "Werbewirksame" Bahnen die wenige prestigeträchtigen Metropolen in machbarer Höchstgeschwindigkeit verbinden. Diese aber nur auf explizit eigenen Trassen etc. verkehren. Alle anderen Eierlegende Wollmilchsäue fahren als "Hochgeschwindigkeitszüge" in der regulären Fahrplanpraxis weitaus langsamer. Entweder weil sie vorhandene Trassen mit übrigen Verkehr (Güter-/Pendlerverkehr) teilen müssen.
    Zu den am stärksten durch alle Zuggattungen (Güter-, Regional- und Fernverkehr einschließlich ICE) belasteten Strecken zählen unter anderem der Korridor zwischen Mannheim und Frankfurt am Main bzw. Mainz mit der Riedbahn, der Main-Neckar-Bahn und der Bahnstrecke Mainz–Ludwigshafen mit etwa 650 Zugfahrten pro Tag, die Schnellfahrstrecke Augsburg–München mit etwa 300 Zügen täglich. Andererseits liegen die durchschnittlichen Reisegeschwindigkeiten auf Altstrecken im Mittelgebirge derzeit häufig im niedrigen Bereich, beispielsweise zwischen Erfurt und Leipzig bei 100 km/h oder zwischen Leipzig und Bamberg bei nur 88 km/h.

    Oder aus wirtschaftlichen Gründen die Triebköpfe bei modernen Fahrzeugen schon gar nicht mehr auf Geschwindigkeiten bis 300km/h ausgelegt sind. So ist die ICE4 Generation nur noch für Geschwindigkeiten bis zu 250km/h ausgelegt. Was ihn aber gegenüber seinen schnelleren Vorgängern weniger Verschleiß- und Wartungsintensiv machen soll.
    Auf vielen ICE Strecken in Deutschland kann wegen/trotz des schon 40 Jahre andauernden Trassenausbaus bzw. wegen nur Teilstreckenausbaus und auf Grund der schon mittlerweile vorhandenen Nutzungsdauer nicht mehr als 150km/h gefahren werden. Also maximaler IC Geschwindigkeit (für einen viertel des Fahrpreises mit gleicher Fahrzeit, kannst du an Hand des Fahrplanes der DB selbst überprüfen).




    Sollte in Thailand als "Hochgeschwindigkeitsbahnenentwicklungsland" bei der geplanten "Hochgeschwindigkeitsstrecke" mit 100km/h Durchschnittgeschwindigkeit rauskommen, ist es schon eine echte Rakete. Wenn sie denn überhaupt realisiert wird.

  7. #116
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von crazygreg44 Beitrag anzeigen
    Die OPTIMALE Strecke ist die Luftlinie. Diese führe ich an, um anhand der Berechnungen eine Ausgangsgrösse zu haben. In der Luftlinie beträgt die Steigung 22% und DAS ist die Ausgangsgrösse.
    Alles andere nach der Luftlinie ist dann eine Trassenführung mit entsprechend vielen Kehren. Je mehr Kehren, desto mehr Prozente darf man von den 22% abknapsen.
    Dann versuch' mal, den Thais die Verwendung von Siemens-Lufthaken schmackhaft zu machen!

  8. #117
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von crazygreg44 Beitrag anzeigen

    Die OPTIMALE Strecke ist die Luftlinie. Diese führe ich an, um anhand der Berechnungen eine Ausgangsgrösse zu haben. In der Luftlinie beträgt die Steigung 22% und DAS ist die Ausgangsgrösse.
    Wieso kriege ich ob dieser Aussage immer so ein Ziehen in den Eiern?
    22% Steigung besagt, dass du auf einer Strecke von 100 Metern, exakt 22 Meter höher bist. Bei einem Kilometer sind das 220 Meter.
    Bei der hier kolportierten Länge von 181 km ergibt das einen Höhenunterschied von 39.820 Metern, oder fast 40 Kilometer. Der Mount Everest schaut neidisch von unten zu dir rauf.
    Lasst uns das noch mal mit dem alten Griechen Phyton Garas überprüfen.
    Wir setzen mal als bekannt voraus, dass 100% Steigung 45° (Winkelgrade) sind.
    Die Formel lautet, der Tangens des Winkels errechnet sich aus Gegenkathete geteilt durch die Ankathete.
    Das heißt 22 / 100 = 0,22. Der Tangens 0,22 sind 12,4 Winkelgrade. Das ist mehr als bei einer Alpenetappe bei der Tour de France.

  9. #118
    Avatar von crazygreg44

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    . . 22% Steigung besagt, dass du auf einer Strecke von 100 Metern, exakt 22 Meter höher bist. Bei einem Kilometer sind das 220 Meter..
    danke für das Richtigstellen !

    Was immer noch nicht bestätigt, ob ich mit meiner Skepsis, einen Hochgeschwindigkeitszug an Saraburi vorbei in Richtung Korat bauen zu wollen, also von 22 Meter über dem Meeresspiegel auf die Isaan-Ebene hoch, nicht doch richtig liege.

    Das geht auch mit Tunnels nicht, die tun hier gar nix zur Sache

    Wie Ban Bagau ausführlich recherchiert und gepostet hat : Der Bangkok-Korat Hochgeschwindigkeits-Zug fährt letzten Endes eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 65 km/h.

    Damit sind wir wieder beim Anfang

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