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Rohingya.

Erstellt von Yogi, 06.07.2013, 22:35 Uhr · 304 Antworten · 21.394 Aufrufe

  1. #101
    Avatar von Dart

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    Die Menschenrechtsorganisation "Human Rights Watch" fordert von Thailand sicher zu stellen, das die Uiguren nicht gewaltsam nach China abgeschoben werden, sondern einen Zugang zu Asylverfahren durch das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen erhalten.


    Die Gruppe der Uiguren, einer überwiegend muslimischen, türkischen Minderheit, die aus dem westlichen China stammt, wurde am 13. März 2014 in einem Dschungelcamp in der thailändischen Provinz Songkhla entdeckt.


    Uiguren gewaltsam nach China abzuschieben, würde eine glaubwürdige Bedrohung von Folter bedeuten.
    "Thailändischen Behörden sollten erkennen, dass Uiguren die zu einer Rückkehr nach China gezwungen werden, in einem schwarzen Loch verschwinden", sagte Brad Adams , Direktor der Asien Abteilung von HRW.


    Mehr dazu: Thailand: Don

  2.  
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  3. #102
    Avatar von Dart

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    So geht es natürlich auch.
    Die Flüchtlinge wurden erstmal verhaftet, und pro Nase wurden 4000,- Baht wegen illegaler Einreise abkassiert!


    Muslim refugees in Songkhla fined, detained | MCOT.net | MCOT.net

  4. #103
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von Dart Beitrag anzeigen
    So geht es natürlich auch.
    Die Flüchtlinge wurden erstmal verhaftet, und pro Nase wurden 4000,- Baht wegen illegaler Einreise abkassiert!
    Wenn das der Schäuble liest?!?
    Vielleicht kann er unseren Haushalt doch eher sanieren?

  5. #104
    Avatar von Yogi

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    Wenn man mit der (vielleicht) Wahrheit nicht umgehen kann, unterdrückt man sie lieber.

    2 Reporter stehen morgen vor Gericht, weil sie die Th. Armee in Verbindung zu Menschenschmuggel brachten.

    “Taking Phuketwan’s journalists to court is absurd,” said Benjamin Ismaïl, the head of the Reporters Without Borders Asia-Pacific desk. “If the navy want to dispute the Reuters special report, which has just won a Pulitzer Prize, it can publicly give its version of events and demand the right of reply.
    Call for withdrawal of charges against Phuketwan journalists | Prachatai English

  6. #105
    Avatar von Yogi

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    Ich habe das erst gar nicht richtig verarbeitet. Da soll es also ca. 130.000 Flüchtlinge aus Myanmar geben, die nach Thailand geflohen sind.
    (was ein Quatsch, natürlich sind Flüchtlinge geflohen)

    Jetzt erklärt der Friedensgeneral Chan Ocha dem Friedensgeneral Min Aung Hlaing dass er seine Flüchtlinge wieder zurück haben kann.
    Wovor sind die noch mal geflohen? Ich will jetzt mal nicht zu schwarz malen, aber so latente Hilfestellung zum Genozid springen mich spontan an. Wahrscheinlich sehe ich aber nur weisse Elefanten, oder waren das Mäuse?

    In another development, the army chief announced on Friday night that Thailand had agreed with Myanmar to send back refugees to the neighbouring country. The agreement was reached in talks with Myanmar commander-in-chief Min Aung Hlaing during his visit to Thailand on July 4. More than 130,000 refugees fleeing border fighting in Myanmar have been living for years, and some for decades, at nine camps along the border in Thailand.
    ................................
    Thailand calls refugees from Myanmar displaced persons, a status that gives the kingdom full authority to send them back without international interference.
    Ehre, wem Ehre gebührt. Wichtig ist natürlich, dass das Lob aus einer Ecke kommt, die jedem Zweifel erhaben ist.

    Gen Min Aung Hlaing on July 4 praised the junta for its decision to take control of Thailand to restore security and political stability.
    Ich finde das "praised" Turbogeil.

    He said Myanmar had experienced a similar situation in 1988, although the circumstances then were worse than they were in Thailand now. The general was referring to the pro-democracy uprising in Myanmar that culminated in a bloody military reprisal in which thousands of people died.
    Prayuth won't loosen grip | Bangkok Post: news

    Ist es nicht zukunftweisend, dass ein dämlicher General einem anderen dämlichen General erzählt, wie er den Wunsch der Bevölkerung nach Demokratie mit tausenden Toten unterdrückt hat?

  7. #106
    Avatar von xxeo

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    Die Islamfeindlichkeit vor Ort habe ich gespürt, als ich im Januar in Myanmar war. Es gibt dort diese 969-Bewegung, die so gar nicht dem lieben, friedvollen, toleranten Buddhismus entspricht, wie wir ihn sehen. Mein Fahrer in Mandalay hat einige Äußerungen losgelassen, mein lieber Mann.

    Wobei ja auch die kleine muslimische Minderheit in Thailand seit Jahren für Zoff sorgt.

  8. #107
    Avatar von DisainaM

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    weiterhin ein riesen Geschäft,

    ein Naci Mönch, der sich in Burma hinter Aun Saun Su Chi verstecken kann,

    lässt die Häuser von Rohingyas anzünden.
    Aufgehetzte Fanatiker scheuchen sie ins Meer,

    in Thailand werden sie dann in die Verwertung gegeben.

    Polizeibeamte, die dagegen ermitteln, sind scheinbar machtlos,

    und beantragen im Ausland Asyl,

    weil ihr Leben in Thailand bedroht zu seien scheint.

    Polizeibeamter beantragt Asyl in Australien


    Bangkok - Der Polizeibeamte, der gegen die Menschenhändler in Thailand ermittelte, die Rohingya schmuggelten,suchte in Australien um Asyl nach, weil er um sein Leben fürchtet.
    Polizeigeneral Paween Pongsirin, der mit den Ermittlungen gegen Schleuser und Menschenhändler im Süden desLandes betraut war, sagte, einflussreiche Personen in Regierung, Militär und Polizei würden ihn am liebsten totsehen.
    Wie berichtet, sollte Paween ursprünglich in die südlichen Unruheprovinzen des Landes versetzt werden, doch der57-Jährige lehnte ab und reichte am 5. November die Kündigung ein mit der Begründung, sein Leben sei in Gefahr.
    Jetzt ging er noch einen Schritt weiter und verließ Thailand. Er reiste mit einem Touristenvisum nach Australien undstellte einen Asylantrag. An eine Rückkehr nach Thailand denkt er offenbar nicht.
    Polizeigeneral Paween im September 2014
    „Ich habe in dem Schleusergebiet gearbeitet, um Menschen zu helfen, die in Schwierigkeiten waren“, sagte er. „Ichhabe nicht über einen eigenen Vorteil nachgedacht, aber jetzt bin ich es, der in Schwierigkeiten steckt. Ich glaube,es sollte irgendwo einen sicheren Ort für mich geben, irgendwo auf der Erde, wo man mir helfen kann.“
    Paween hatte im Rahmen seiner Ermittlungen gegen Menschenhändler 153 Haftbefehle beantragt und 91 Personenverhaftet. Sein Eindringen in die Sphären der einflussreichen Schleuser habe ihn in Gefahr gebracht, sagte er undbeschwerte sich, dass er die Ermittlungen Ende Oktober abrupt einstellen musste, obwohl sie noch gar nicht beendetwaren.
    Was die verhafteten Verdächtigen betrifft, so glaubt Paween, dass sie nicht verurteilt werden, weil Zeugen bedrohtwerden. „Ich bin traurig, denn es ist unfair, dass diese Leute nicht bestraft werden.“

  9. #108
    Avatar von Yogi

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    Da wird man schnell eine Story erfinden und ihm grössere Summen zuordnen.

  10. #109
    Avatar von crazygreg44

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    Zitat Zitat von Dart Beitrag anzeigen
    So geht es natürlich auch.
    Die Flüchtlinge wurden erstmal verhaftet, und pro Nase wurden 4000,- Baht wegen illegaler Einreise abkassiert!


    Muslim refugees in Songkhla fined, detained | MCOT.net | MCOT.net
    können sie das Geld durch die freiwillige Spende Ihrer Niere wieder hereinholen?

  11. #110
    Avatar von xxeo

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    Die will auch keiner.

    Rohingya migration will continue in 2016 despite risks: Experts, SE Asia News & Top Stories - The Straits Times

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