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Neue Klarheiten über Work Permits in Thailand

Erstellt von waanjai_2, 30.08.2012, 18:07 Uhr · 45 Antworten · 3.696 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Bukeo Beitrag anzeigen
    und wer diesen Expat-Klub gründet, benötigt vermutlich auch eine Arbeitserlaubnis, oder?
    Nein, ist ja zunächst nichts strukturell anderes als ein Gesprächskreis, der sich abwechselnd in verschiedenen Restaurants trifft.
    Erst eine Satzung wäre ein Schritt in Richtung dieser Formalitäten. Aber wenn der Verein sich keinen Wirtschaftsbetrieb leistet, dann winken die thail. Behoerden eher ab, wenn sie gefragt werden, ob ein Verein sich als allererstes registrieren lassen sollte. Das ist übrigens so ziemlich das Gleiche, was in D durch die Eintragung eines Vereins, also als e.V. passiert. Der nächste Schritt wäre dann die Beiträge steuerlich als Spenden zu behandeln usw.

    Davon ist ein Expat Verein meilenweit entfernt. Eine Interessen-Vertretung nicht zu gründen ist prinziupiell schon Leichtsinn. Das haben unsere türkischen Mitbewohner z.B. ganz schnell erkannt. Als der Rat der Stadt Koeln einen Ausländerbeirat etablierte.

  2.  
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  3. #12
    Antares
    Avatar von Antares
    Mit Verlaub, ein Expat Club als Interessenvertretung in Thailand? Wo hat den dieser Expat Club 1. Seine demokratische Legitimation 2.Wo sind die Rechte gegenüber den Thailändischen Behörden verankert. 3. Woraus leitet ein Expat Club seine Rechte und Pflichten ab?

    Traditionell sind solche Clubs in SOA doch ehr auf gesellschaftliches Zusammenleben und der Pflege und Aufbau von Netzwerken ausgerichtet. Natürlch hat der ein oder andere mehr oder weniger gute "Beziehungen" zu verschiedenen Behörden und daran wird auch nach Möglichkeit partizipiert. Das kann man aber nicht mit einem Ausländerbeirat wie in Deutschland vergleichen.


    M.

  4. #13
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Antares Beitrag anzeigen
    Mit Verlaub, ein Expat Club als Interessenvertretung in Thailand? Wo hat den dieser Expat Club 1. Seine demokratische Legitimation 2.Wo sind die Rechte gegenüber den Thailändischen Behörden verankert. 3. Woraus leitet ein Expat Club seine Rechte und Pflichten ab?
    Wir sind weder Bürokraten noch Juristen. Wir haben auch keine spezielle Legitimation aber auch kein Anspruchsdenken. Aber wird sind da, sollte es passieren, dass die Politik sich beraten lassen will. Und es gab auch für die Ausländerbeirate zunächst keine gesetzliche Verankerung, es gab kein Wahlrecht etc. Genau wie bei uns. Aber den Wunsch sich bei Bedarf auszutauschen. Nach rechtlichen Regelungen zu fragen, wird uns nicht einfallen. Auf Fakten kommt es an. Erst Recht in Thailand. Das gilt für die Außenbeziehungen.
    Und nach innen? Satzungen sind eine Form der Rechtssetzung. So man sie anerkennen muß, bevor man Mitglied werden kann. Natürlich steht in den Satzungen der ganz zentrale Satz von der Gültigkeit der thail. Gesetze. Die koennen nicht ausgehebelt werden. Selbst geschaffene Regelungen schaffen einen Rahmen für den Informationsaustausch und ggfs. Hilfeleistungen. Schwätzer wie in Foren verschwinden sehr schnell bzw. kommen erst gar nicht.

  5. #14
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Selbst der Schriftführer einer Condo- Eigentümerversammlung hat sich um ein work permit zu bemühen!

    es ist doch seit Jahren bekannt,

    Schriftführer von Condoversammlungen, Expatversammlungen, sowie anderer Freizeitvereine,
    die unendgeldlich, aber ohne work permit in Thailand arbeiten,

    gehören in Haft und abgeschoben.

    Condo Owner Busted For Work Permit - Real Estate, housing, house and land ownership - Thailand Forum

    ps.
    in Pattaya gab einen Deutschen, der unendgeldlich eine Art Ausleihe von deutschen Büchern betrieb - ohne work permit !,
    auch das Romeo Hotel in Naklua hatte in der Eingangshalle einen Bücherschrank stehen,
    wo jeder deutschsprachige Expat sich ein Buch nehmen konnte, oder ein Buch geben konnte, - keine Gewerbeanmeldung,
    es gibt unzählige Fälle, wo die Staatsmacht, die in wirklichkeit gar keine Staatsmacht ist,
    sondern ausserhalb von Bkk von jedermann, also auch Du und ich,
    instrumentalisiert werden kann,
    in Form eines Teegeldes zu schlechtbezahlten Staatsdienern,
    die dann jemanden Ramba Zamba machen,
    und ihn erstmal hinter Schloss und Riegel setzen.

    die asiatische Rechtssicherheit ist wohl der Punkt, unter dem Rentner am meisten in der asiatischen ferne leiden.

    noch mehr von leidenen :
    https://sites.google.com/site/thaila...-muss-man-sein

  6. #15
    Avatar von wasa

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    Schwätzer wie in Foren verschwinden sehr schnell bzw. kommen erst gar nicht.
    Ich finde Expats Clubs "BLOED",sind Steintisch Schwaetzer nur in anderen Lokalitaeten.
    Aber ich bin tolerant,jeder soll haben was er braucht zum Leben und wenn's sein muss sogar mit Satzung.

  7. #16
    Avatar von DisainaM

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    das grösste Problem für Expats in Thailand ist der Verlust von bua,
    die grosse Gefahr, die von Expatsclubs ausgeht, liegt darin,
    sich kollektiv seines bua zu berauben,
    und sich über jeden Mist aufzuregen.

    Dazu kommt bei vielen Rentnern das Maschendrahtzaun-syndrom,
    sich für Sachen zu angagieren, die einem in seiner Umgebung stören.

    In Deutschland werden Gerichte zu hauf beschäftigt,
    um gegen Lärmbelästigungen, Hahngeschrei in der Nachbarschaft, und Hundekot auf dem Fussweg vor dem Haus vorzugehen.

    Dieses Verhalten erweisst sich in Thailand als Boomerang, da man für derartige Unruhestifter wenig übrig hat.
    Klar kann derjenige sein Geld einsetzen, um gegen eine andere Person Krieg zu führen,
    doch sollte er niemals vergessen, dass Thais sehr emotional reagieren können,
    und dass es einen unvorstellbaren hohen Waffenbesitz in privaten Händen gibt,
    dann kann der ersehnte Ruhestand unter Palmen sehr schnell beendet werden.

  8. #17
    Antares
    Avatar von Antares
    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Wir sind weder Bürokraten noch Juristen. Wir haben auch keine spezielle Legitimation aber auch kein Anspruchsdenken. Aber wird sind da, sollte es passieren, dass die Politik sich beraten lassen will. Und es gab auch für die Ausländerbeirate zunächst keine gesetzliche Verankerung, es gab kein Wahlrecht etc. Genau wie bei uns. Aber den Wunsch sich bei Bedarf auszutauschen. Nach rechtlichen Regelungen zu fragen, wird uns nicht einfallen. Auf Fakten kommt es an. Erst Recht in Thailand. Das gilt für die Außenbeziehungen.
    Und nach innen? Satzungen sind eine Form der Rechtssetzung. So man sie anerkennen muß, bevor man Mitglied werden kann. Natürlich steht in den Satzungen der ganz zentrale Satz von der Gültigkeit der thail. Gesetze. Die koennen nicht ausgehebelt werden. Selbst geschaffene Regelungen schaffen einen Rahmen für den Informationsaustausch und ggfs. Hilfeleistungen. Schwätzer wie in Foren verschwinden sehr schnell bzw. kommen erst gar nicht.
    Okay, jetzt hab ich es verstanden, der Expat Club könnte, wenn er denn gefragt würde....wird er aber nicht, da nicht vorgesehen....

    Schau mal wannjai, auf einem kleinen Atoll im Golf von Thailand gibt es eine Müllverbrennungsanlage, technisch auf dem Stand der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, aber es würde genügen.
    Leider ist diese Anlage selten richtig in Funktion, entweder das Ding ist aufgrund von fehlerhafter Bedienung defekt oder aber es funktioniert nicht weil der gelagerte Müll klatschnass ist und in Folge
    riesige Dampfwolken über der Anlage hängen. Kurz gesagt, alles scheiße.
    Jetzt gibt es aber eine Menge Farang welche ständig auf dem Atoll leben und durchaus die Kentnisse und Fähigkeiten besitzen das Ding ans laufen zu bekommen, sogar der Antares in seinem Urlaub
    würde die ein oder andere Schicht in der Meßwarte machen um das Personal anzulernen.
    Und? Die Farang werden nicht gefragt. Niemals. Die ........ auf uns, kapiert? Da nützt auch kein Expat Club der irgendwelche Politiker beraten könnte. Alles Wunschdenken.

    M.

  9. #18
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    Die asiatische RechtsUNsicherheit ist wohl der Punkt, unter dem Rentner am meisten in der asiatischen Ferne leiden.
    Nicht nur Rentner, alle Betroffenen.

    Und es ist ein Ammenmärchen zu glauben, man koenne dieser begegnen aus einer Position sozialer Isolierung bzw. Vereinsamung. Das moegen viele Oberschichtler den Thais ja jahrhundertelang aufgeschwatzt haben. Sie, die ständig ein Vorbild dafür gaben, wie sinnvoll vernetzte Familien- und Freundschaftsbindungen sind.

    Wer's glauben will, der soll es doch. Vielleicht vermeint er sich in der gleichen sozialen und politischen Lage wie die Auswanderer des 19. Jahrhunderts in den mittleren Westen oder nach Canada. Da mußte jeder selbst klarkommen, mit den Bäumen, die da geholzt werden mußten. In Thailand gibt es da vergleichsweise mehr Menschen als Bäume. Und man muß mit einer Gesellschaft von Menschen auskommen.
    Wer aber schon in der alten Heimat unfähig zur Interessenaggregation war, gar schon ein apathischer Nichtwähler war, der ist ja im fremden Ausland ebenso fehl am Platz.

  10. #19
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von Antares Beitrag anzeigen
    Und? Die Farang werden nicht gefragt. Niemals. Die ........ auf uns, kapiert? Da nützt auch kein Expat Club der irgendwelche Politiker beraten könnte. Alles Wunschdenken.
    .
    weil es in Bkk fortschrittliche Politiker gibt, die eine Entwicklung zum besten des Landes wollen,
    heisst das noch lange nicht, dass der Rest mitzieht.

    Seien wir ehrlich, Thailands überwiegende Bevölkerung hat die Veränderungen durch das Internet und die Globalisierung nicht verarbeitet,
    die wollen zurück zum alten sabei sabei, und nicht täglich mit einer Informationsflut eingedeckt werden.

    Jetzt kommt durch den instrumentalisierten nationalismus (Ausverkauf des Landes) noch eine Farang Hemmung dazu,
    (ich verdiene durch Farangs nichts, ich hab nur Nachteile, alles wird teurer, das Land, die Lebensmittel, weil alle an Farangs verdienen wollen,
    nur ich hab nix davon. Wenn dann ein Farang auftaucht, der von mir was will, er bietet seine Hilfe an, für was (?), dann müsste er mir erstmal was zahlen,
    dass ich auch was vom farang hab, und dann würde ich für ihn was machen.)

    Es geht nie um die Sache, sondern meistens um die interne Hirarchie,
    man geht nicht zum Fürsten, wenn man nicht gerufen wird,
    bin doch nicht blöd, und tauche bei meinem Chef mit nem Vorschlag vom Farang auf,
    und handel mir am Ende einen Haufen Ärger ein,
    weil eben der Farang (er kann das) genauso, wie alle Thais (sie können ach alles),
    nur Sprüche, lolen machen,
    wofür nur ein Irrer seinen Job riskiert.

  11. #20
    Antares
    Avatar von Antares
    Fehl am Platze ist wer sein Wertesystem dem Gastland verkaufen möchte, quasi als Kolonisation durch die Hintertür.
    Wer was ändern möchte, der mache das bitte zuhause.

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