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Mindestlohn

Erstellt von halbschlau, 18.03.2012, 14:28 Uhr · 192 Antworten · 10.749 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Eine gesetzliche Basis für Lohnanpassungen und Lohnverhandlungen wäre um einiges verträglicher als populistische Sofortmaßnahmen die nichts anderes als Publicity für Rothemdenscharen darstellen.

    Cheers, X-pat
    Ich fand das Förderprogramm der DP für die Niedriglöhner auch besser. Jetzt wird dieser Erfolg, den Abhisit erkämpft hat, einfach negiert.

  2.  
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  3. #62
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von savag Beitrag anzeigen
    Wenn wirklich im ganzen Land die Mindestlöhne markant steigen, so wird das die Endpreise der Güter und Dienstleistungen gewaltig nach oben drücken. Und viele kleine Unternehmen werden schliessen müssen. Verlierer sind dann wieder genau die, denen man helfen wollte.
    viele Fabriken in Grenznähe werden dann wohl auch überlegen, ob sie nicht ein paar Kilometer weiter eine Fabrik hinstellen, dann ohne Mindestlöhne.
    Auch hier wären dann die Thais die Verlierer, die dann gar nichts mehr haben. Daher bin ich gegen gesetzliche vorgeschriebene Mindestlöhne. Warum soll ich mir als Arbeitgeber vom Staat vorschreiben lassen, wieviel Lohn ich zahle. Niemand wird gezwungen bei mir zu arbeiten.

  4. #63
    Avatar von gerhardveer

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    ...und weltweit weg mit Arbeitnehmerrechten und Gewerkschaften, back to the roots - kein Mensch muss irgendwo irgendwann arbeiten, es sei denn in Leibeigenschaft...

    Am besten auch weg mit Krankenversicherung und Rente, schmälert alles den Gewinn....
    Ganz gut integriert ins thailändische "Sozial"gefüge...

  5. #64
    Avatar von siamthai1

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    tag bukeo

    aber irgentwie zwingst du sie doch bei dir zu arbeiten. sonst müsstet du ja alles selber machen !

  6. #65
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von Bukeo Beitrag anzeigen
    Auch hier wären dann die Thais die Verlierer, ...
    Seit ich in Thaiforen lese, schreiben die Experten: wenn die Thais dieses und jenes machen- oder nicht machen werden sie verlieren. Sie werden sich selber schaden, sie wissen es nur noch nicht usw ...

    Und die Thailänder verfahren so wie sie es für richtig halten ohne sich von fremden Experten beeinflussen zu lassen. Und sowohl ihre Wirtschaft als auch der Lebensstandard in ihrem Land steigt schnell und kontinuierlich.

    Bezeichnend ist auch, dass das Thailändische Volk keine Auflösungstendenzen zeigt, wie Ausbleiben von Nachwuchs in Verbindung mit Überalterung und Überfremdung.

  7. #66
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von gerhardveer Beitrag anzeigen
    ...und weltweit weg mit Arbeitnehmerrechten und Gewerkschaften, back to the roots - kein Mensch muss irgendwo irgendwann arbeiten, es sei denn in Leibeigenschaft...
    jedem steht es frei zu kündigen und sich einen anderen Job zu suchen. Aber es kann nicht sein, das mir ein Staat eine Menge Steuern abknöpft und dann auch noch ein Mitspracherecht bei der Entlohnung fordert.
    Man sah ja in D ganz deutlich, was passiert - wenn man zuviel Sozialstaat haben möchte. Auch Schweden - seinerzeit ein Muster-Sozialstaat, rudert massiv zurück. Ich weiss - ich denke Arbeitgeber-seitig :-)

    Am besten auch weg mit Krankenversicherung und Rente, schmälert alles den Gewinn....
    Ganz gut integriert ins thailändische "Sozial"gefüge...
    nicht weg - aber ev. auf freiwilliger Basis und als Selstzahler. Mal sehen, wieviele dann eine Krankenversicherung in Anspruch nehmen - schmälert ja auch das Einkommen :-)

    Zitat Zitat von siamthai1 Beitrag anzeigen
    tag bukeo

    aber irgentwie zwingst du sie doch bei dir zu arbeiten. sonst müsstet du ja alles selber machen !
    nein, die Auswahl ist einfach zu gross - als das wir keine Leute finden würden. Gekündigt, weil ihr die Arbeit nicht gefällt - hat bei uns noch niemand. Alle haben einen Freund gefunden und geheiratet, die erste sogar meinen Schwager.
    Wir machen das anders, sodass sich alle wohl fühlen. Meine Frau sorgt für das Mädchen und tw. auch sogar für die Familie des Mödchens. Kauft also ab und zu einen Sack Reis, hat sogar eine Spendenaktion in Österreich in die Wege geleitet und unserem 1. Hausmädchen ein Haus für die Familie gebaut usw.
    Es geht also auch anders - nur ich lass mir ungerne was vorschreiben.

    Zitat Zitat von Micha Beitrag anzeigen
    Und die Thailänder verfahren so wie sie es für richtig halten ohne sich von fremden Experten beeinflussen zu lassen. Und sowohl ihre Wirtschaft als auch der Lebensstandard in ihrem Land steigt schnell und kontinuierlich.
    bist du da sicher?
    Ich habe seinerzeit, als es hier massive Probleme mit Wasser für den Reisbau gab - begonnen, Süsskartoffen in der regenarmen Zeit anzubauen. Erst haben nur wir das gemacht, danach folgten immer mehr, als sie sahen - das es funktioniert :-)
    Thais lernen sehr schnell von ausl. Experten - vor allem die Jugendlichen, weil die natürlich sich hier im Internet Rat holen.

  8. #67
    Avatar von gerhardveer

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    Zitat Zitat von Bukeo Beitrag anzeigen
    Jedem steht es frei zu kündigen und sich einen anderen Job zu suchen.
    Aber es kann nicht sein, das mir ein Staat eine Menge Steuern abknöpft und dann auch noch ein Mitspracherecht bei der Entlohnung fordert.
    Man sah ja in D ganz deutlich, was passiert - wenn man zuviel Sozialstaat haben möchte. Auch Schweden - seinerzeit ein Muster-Sozialstaat, rudert massiv zurück. Ich weiss - ich denke Arbeitgeber-seitig :-)
    Dieser Zynismus kann nur von einem kommen, dem es zu gut geht...
    Bei jemandem, der in TH viel Steuern zahlt, kommt auch viel rein
    Die Beispiele hinken gewaltig, es gibt ja wohl Mittelwege...
    Du weißt schon, warum du hier die Kohle "verdienst" (besser wäre aus meiner Sicht "schröpfst") - ich sagte ja schon: prima integriert ins Ausbeutersystem, in D wärst du gut im 19.Jahrhundert zuhause...

  9. #68
    Avatar von Micha

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    Wer würde nicht gern in der thailändischen Provinz leben und gleichzeitig ein schweizer Durchschnittgehalt erzielen?

  10. #69
    Avatar von gerhardveer

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    Rischtisch - aber wenn der Charakter darunter leidet und man gegenüber den Habenichtsen zum Zyniker wird, ist irgendwas daneben gelaufen. Kommt öfters vor, kein Einzelfall....

  11. #70
    Avatar von Waitong

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    Leben und leben lassen !

    Ist mein Motto.

    Ausbeutung anderer Menschen hat etwas krankhaftes.

    Wenn ich hier lese mit welchem "Lohn" harte Arbeit abgespeist wird,

    dann wundern mich die gesellschaftlichen Spannungen nicht.




    Es geht auch anders, letzte Woche haben zwei unserer erwachsenen Kinder

    eine Auszeichnung ihrer Firma (Chin. Fam.) erhalten, weil sie in 2011 mit

    einem hohen zweistelligen Millionen Umsatz ein sehr gutes Ergebnis erbracht

    haben.

    Immerhin ist die Anerkennung drei bezahlte Urlaube wert gewesen.

    Es ging eine Woche nach China, Hong Kong, Macao

    dann eine 1 Woche Sued Korea und spaeter 1 Woche in die Schweiz.

    Alles im Abstand von 3-4 Monaten.

    Das sind Extras zu den so-wie-so gezahlten Umsatzbeteiligungen.




    Wenn wir hier in Bangkok Arbeiten zu vergeben haben (z.B. Umbauten von Haeusern)

    dann zahlen wir pro Nase und Tag 1000 THB aufwaerts.

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