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Kinderkrebs-Stiftung verschlingt Unsummen

Erstellt von Doc-Bryce, 27.07.2009, 09:27 Uhr · 3 Antworten · 478 Aufrufe

  1. #1
    Doc-Bryce
    Avatar von Doc-Bryce

    Kinderkrebs-Stiftung verschlingt Unsummen

    xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

  2.  
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  3. #2
    Avatar von maphrao

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    Re: Kinderkrebs-Stiftung verschlingt Unsummen

    Kaum Personalkosten, aber 1,7 Mio. Euro für Verwaltung ausgegeben. Ja, so Mailinglisten kosten schonmal mehrere Hunderttausend Euros Ein Schelm, wer böses dabei denkt...

  4. #3
    Avatar von DisainaM

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    Re: Kinderkrebs-Stiftung verschlingt Unsummen

    entscheident ist doch, ob die Stiftung auch noch den Stempel der Gemeinnützigkeit hat,

    solche Stiftungen sind doch eher als steuerliche Abschreibungsmodelle zu verstehen,
    da wird dann halt aus dem ausländischen Ferienhaus eine teuer angemietete Auslandsvertretung, wobei die Miete an eine Firma geht, die ihren Sitz in Nassau hat. ;-D

    Kinderkrebs es geht um Champus-erhalt

  5. #4
    Avatar von DisainaM

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    Re: Kinderkrebs-Stiftung verschlingt Unsummen

    Bei Schickedanz haben sie den Bogen einfach überspannt, ist nur noch eine Frage der Zeit, bis da Haftbefehle rausgehen.
    Der erste, der fällt, wird Ex-Arcandor-Chef Thomas Middelhoff sein, sämtliche Auslands-Millionenwerte die er nutzt, gehören einer dubiosen Firma, Siegel TV hat gestern ganze Arbeit geleistet.

    Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftskriminalität übernimmt die Ermittlungen gegen den früheren Arcandor-Vorstandschef Thomas Middelhoff von der Staatsanwaltschaft Essen.
    wird wohl ne harte Kiste

    Der Top-Manager, Thomas Middelhoff (56), besitzt eine gebrauchte Mangusta-Jacht (33 m lang, 4000 PS)


    Thomas Middelhoff Wirbel um Luxusjacht des Ex-Arcandor-Chefs
    27.07.2009 - 10:21 UHR
    Eine Millionenvilla und eine 33-Meter-Luxusjacht in St.-Tropez bringen Ex-Arcandor-Chef Thomas Middelhoff in Bedrängnis.

    Die Staatsanwaltschaft Bochum, die gegen ihn wegen Untreueverdachts ermittelt, könnte sich für die Luxusgüter interessieren. Denn: Sie gehören laut „Spiegel“ der Firma S.C.I. Alder, deren Geschäftsführer auch als Rechtsanwalt für den Finanzinvestor Josef Esch arbeitet. Mit ihm pflegt Middelhoff engen Kontakt und investierte Geld in Esch-Fonds, die wiederum Immobilien überteuert an die Arcandor-Tochter Karstadt vermietet haben sollen.

    Die Ermittler gehen dem Verdacht nach, dass Middelhoff Klagen von Arcandor gegen Esch wegen der überteuerten Immobilien verhindert haben soll, weil er privat eng mit Esch verbandelt ist.
    Das Problem bei den Schiebereien, es wird mit den Jahren zu unübersichtlich, es werden zuviele Fehler gemacht.

    Die jetzigen Beteuerungen von Frau Schickedanz, sie habe angeblich kein Geld mehr, ist nur das Medienvorgeplänkel, bevor es in den Medien veröffentlicht wird, dass gegen sie ebenfalls ein dickes Steuerstrafverfahren läuft.

    Die Schiebereien laufen standartmässig immer nach dem selben Muster ab,

    Man nehme: Eine richtige Firma, eine Briefkastenfirma und eine Steueroase und schon ist das Vehikel für die Steuerhinterziehung perfekt. Experte John Christensen vom Tax Justice Network erklärte heute in Bern, wie man mit diesen Zutaten und vier verschiedenen Tricks das Geld am Staat vorbeischleusen kann.



    Zwei Mal verrechnen: Die Waren werden zu günstigen Preisen an eine Briefkastenfirma in einer Steueroase verkauft. Diese gibt an, die Produkte weiter zu veredeln und stellt darauf eine neue, höhere Rechnung aus. So fallen die grössten Einnahmen in der Steueroase an, wo sie überhaupt nicht oder nur zu tiefen Tarifen versteuert werden müssen. Die Ware selbst wird hingegen direkt an den Käufer geliefert, ohne Umweg über die Steueroase.


    Phantasiepreise angeben: Auch hier braucht es eine Tochtergesellschaft in einer Steueroase. Die anderen Standorte der Firma stellen dieser Tochtergesellschaft Rechnungen mit fiktiven Preisen aus. Das Ziel: Möglichst viel Gewinn soll bei der Tochtergesellschaft im Steuerparadies anfallen.


    Scheinverkäufe: Man gründe eine Tochtergesellschaft in einer Steueroase. Dieser werden dann zu symbolischen Preisen immaterielle Güter verkauft. Also Markennamen, Logos, Patente etc. Die Tochterfirmen kaufen diese dann zu überhöhten Preisen zurück. Dadurch wird der Gewinn in den Ländern mit hohen Unternehmenssteuern geschmälert und jener in der Steueroase steigt.


    Rechnung fälschen: Das ist ein geradezu klassischer Trick und geht auch ohne Steueroase. Die Rechnungen sowohl beim Einkauf als auch beim Verkauf von Produkten werden gefälscht. Damit wird der Gewinn in der Buchhaltung geschmälert. Die Lieferanten müssen aber mitmachen.
    im Fall Arcandor hat man sich mit zuvielen Personen vernetzt, wo beim Strafverfahren diejenigen, bei denen die Strafe am kleinsten sein wird, die Umfaller sein werden, die ein Geständnis ablegen.

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