Seite 5 von 7 ErsteErste ... 34567 LetzteLetzte
Ergebnis 41 bis 50 von 69

Gibt es einen Verbraucherpreisindex in Thailand? (Inflation)

Erstellt von nevergiveup, 08.10.2016, 20:46 Uhr · 68 Antworten · 2.819 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von crazygreg44

    Registriert seit
    03.04.2009
    Beiträge
    4.618
    Zitat Zitat von Ferdinand Beitrag anzeigen
    Ja, und Brot oder Brötchen brauche ich doch täglich - denkst du die Statistiker haben das nicht berücksichtigt, gar übersehen?
    Schreib mal denen einen Brief und weise sie auf den Missstand hin ...
    Ich höre schon den Tagesschausprecher sagen
    kein Witz!

    bloss den Brief werde ich nicht schreiben. An wen denn? An den Finanzminister Herr Dr. Verschieberle?

    Die fehlenden 7,6% werde ich mir an anderer Stelle wieder rein holen müssen, hoffe dass es klappt. Nun, das hindert die Wirtschaft nicht daran, den Abstand von reich zu arm noch weiter zu vergössern

    Da höre ich schon den Tagesschausprecher verkünden: " Es bleibt dabei: Kindergelderhöhungen im Gegenzug von Steuererhöhungen beim Geldverdienen .

    Ein Nullsummenspiel mit Verarschungsvariante

  2.  
    Anzeige
  3. #42
    Avatar von peter1

    Registriert seit
    13.08.2013
    Beiträge
    2.556
    nehme ich die nettokaltmiete, die im jahrevergleich um 1.3 % gestiegen ist jedoch mit 21 % einiges zur teuerung beitraegt. dann noch den basiseffekt der oelpreise, der in den naechsten monaten zeitverzoegert zusaetzlich ueber die energiepreise durchschlaegt dann fuehle ich 6 % teuerung.

    mfgpeter1

  4. #43
    Avatar von Chak

    Registriert seit
    02.06.2010
    Beiträge
    15.195
    Zitat Zitat von crazygreg44 Beitrag anzeigen
    sehr gute Antwort auf diese Frage.

    Und zu Chak, was ich unterbewertet finde: ist ungefähr das gleiche, was peter1 im post #32 aufführte. Mieten, Strom und Heizung sind total unterrepräsentiert im "Konsumkorb", und doch sind das die entscheidenden Kosten in unserem Leben, die etwas über die Lebensqualität aussagen. Was nützt mir im "Inflationswarenkorb" der Farbfernseher, den ich eh nur alle 8-10 Jahre brauch und der die Inflationsrate nach unten mogelt, weil sie ständig günstiger werden - ich spüre die Geldentwertung jeden Tag wo ganz anders, nämlich an den steigenden Mieten und steigenden Preisen für Energie. Das alles macht viel mehr als 50% meines Netto-Monatseinkommen aus und diese Werte sind ausserinflationär am steigen.

    ein anderes Beispiel als der Fernseher: Ein KfZ wird über die Jahre hin kaum teurer, also drückt der Preis für ein Auto den "Inflationsregler" im Warenkorb wohl kaum nach oben. Leider vergisst man beim Auto jetzt, dass relevante Dinge des Autos dafür immer teurer werden: zum Beispiel wird der Werkstattservice immer teurer, und ebenso der Preis für 4 neue Reifen.

    Das würde heissen, man darf nicht das Auto selbst in den imaginären Warenkorb aufnehmen, sondern muss die Kosten des Unterhalts zur Berechnung heranziehen. Und so ist es mit den meisten Konsumgütern in diesem "Warenkorb" : sie mogeln uns ein Trugbild zusammen, weil die tatsächlichen Kosten verzerrt dargestellt werden
    Du hast also meinen Link gar nicht gelesen, sonst hättest du gesehen, natürlich sind auch die laufenden Kfz-Kosten enthalten, mal abgesehen davon, dass neue Autos sehr wohl ständig teurer werden.

    Du tust außerdem so, als sei da jeden Monat ein neuer Fernseher vorgesehen. Tatsächlichen machen Fernseher und sonstige Unterhaltungselektronik 5,5 %o des Warenkorbes aus. Du darfst gerne mal ausrechnen, wie viel das ist und wie hoch der Effekt der sinkenden Preise für diese Geräte auf die Inflationsrate ist.

    Aber das was du beschreibst ist ein sehr gutes Beispiel für die gefühlte Inflation, die ein Zerrbild abgibt.

  5. #44
    Avatar von Chak

    Registriert seit
    02.06.2010
    Beiträge
    15.195
    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Diese allgemeinen Warenkörbe sind eh lull und lall, zB 10,27% für Nahrungsmittel und alk.freie Getränke, wer kommt den mit 100€ pro Monat dafür aus, ein Hungerkünstler?
    Der Durchschnitt verdient allerdings deutlich mehr als 1.000 € im Monat.

  6. #45
    Avatar von Helli

    Registriert seit
    23.02.2013
    Beiträge
    4.211
    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Der Durchschnitt verdient allerdings deutlich mehr als 1.000 € im Monat.
    Du hast auch die Regierungsveröffentlichungen inhaliert!
    @Chak, Du kannst doch rechnen:
    48-Std.-Woche x Mindestlohn x 52 Wochen / 12 Monate = 1.768 € brutto. Das sind 1.237,24 € netto ... und das soll deutlich mehr als 1.000 € sein? Zieh' mal Wohnung/Heizung/Pflichtgebühren ab!
    Dieser Durchschnitt sind wohl die Leute, die sich einen Steuerberater nicht leisten können. Daher kennst Du die nicht!

  7. #46
    Avatar von Chak

    Registriert seit
    02.06.2010
    Beiträge
    15.195
    Mindestlohn ist doch nicht der Durchschnitt, sondern das unterste Gehaltsniveau, wie man schon aus der Bezeichnung schließen kann.

  8. #47
    Avatar von crazygreg44

    Registriert seit
    03.04.2009
    Beiträge
    4.618
    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Mindestlohn ist doch nicht der Durchschnitt, sondern das unterste Gehaltsniveau, wie man schon aus der Bezeichnung schließen kann.
    ohne jetzt zu guckln, sag ich aus dem Bauch heraus dass das Durchschnittseinkommen in Deutschland bei 22,000.- Euro brutto im Jahr liegt. Oder 24,000.- wie gesagt, ich hab jetzt nicht nachgeschaut, weil (siehe unten!)

    Allerdings wiederspiegelt diese Rechnung auch wieder ein verzerrtes Bild, da ja Einkommen und Jobs sich nicht an "Durchschnitte" halten, also keine lineare Kurve. Und die vielen Millionäre (auch wieder aus dem Bauch ich glaube es gibt circa 400.000 Millionäre in D) verzerren mit Ihren Einkommen diesen Durchschnittswert noch viel mehr als die vielen Millionen, die darunter liegen.

    Ich halte die meisten Statistiken von vorne herein mangelhaft, da man vielerorts die Realität nicht mittels einer Statistik auf einen Nenner bringen kann, gerade bei Dingen, die ständig am fluktuieren sind (Einnahmen, Ausgaben, Gebühren, Unvorhergesehenes). Stationäre Dinge kann man besser schätzen und berechnen.

    Einer Statistik glaube ich nur in groben Zügen, niemals an Ihre Exaktheit. Und dann kommt nach noch hinzu, daß viele Statistiken bewusst falsche Parameter zur Berechnung heran ziehen, um die Bürger zu täuschen. Alles schon da gewesen.

    Wie geht das schöne Sprichwort: Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast

  9. #48
    Avatar von Chak

    Registriert seit
    02.06.2010
    Beiträge
    15.195
    Zitat Zitat von crazygreg44 Beitrag anzeigen
    ohne jetzt zu guckln, sag ich aus dem Bauch heraus dass das Durchschnittseinkommen in Deutschland bei 22,000.- Euro brutto im Jahr liegt. Oder 24,000.- wie gesagt, ich hab jetzt nicht nachgeschaut, weil (siehe unten!)

    Allerdings wiederspiegelt diese Rechnung auch wieder ein verzerrtes Bild, da ja Einkommen und Jobs sich nicht an "Durchschnitte" halten, also keine lineare Kurve. Und die vielen Millionäre (auch wieder aus dem Bauch ich glaube es gibt circa 400.000 Millionäre in D) verzerren mit Ihren Einkommen diesen Durchschnittswert noch viel mehr als die vielen Millionen, die darunter liegen.
    Das Durchschnittsgehalt der Rentenbeitragszahler liegt bei 35.000 Euro für 2015, deine Schätzung ist also weit davon entfernt.

    Dein Einwand mit den Millionären geht auch fehl, weil die meisten Selbständigen und Privatiere gar kein rentenversicherungspflichtiges Einkommen haben. Mal abgesehen davon, dass ein Millionär nicht unbedingt ein hohes Einkommen haben muss.

    Wie geht das schöne Sprichwort: Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast
    Auch wenn man bei einer Statistik immer die Datengrundlagen und Berechnungsmethoden kritisch hinterfragen muss, so ist es doch immer noch besser seine Schlüsse aus einer Statistik zu schließen als aus dem Bauch heraus.

  10. #49
    Avatar von Micha

    Registriert seit
    28.01.2003
    Beiträge
    15.305
    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Das Durchschnittsgehalt der Rentenbeitragszahler liegt bei 35.000 Euro für 2015,
    Brutto? Netto?

  11. #50
    Avatar von Chak

    Registriert seit
    02.06.2010
    Beiträge
    15.195
    Brutto. Crazygreg sprach ja auch von brutto.

Seite 5 von 7 ErsteErste ... 34567 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Gibt es Ebenholz (ebony) in Thailand?
    Von Frank_Heise im Forum Treffpunkt
    Antworten: 13
    Letzter Beitrag: 12.10.16, 22:27
  2. Gibt es Diät-Bier in Thailand?
    Von ConnieNL im Forum Treffpunkt
    Antworten: 46
    Letzter Beitrag: 17.12.12, 10:34
  3. Gibt es Ebay auch in Thailand ?
    Von mk53 im Forum Talat-Thai
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 03.06.09, 05:40
  4. Gibt es auch Thailänder in Ostfriesland??
    Von markus_qu im Forum Ehe & Familie
    Antworten: 16
    Letzter Beitrag: 24.01.04, 23:44
  5. Als Farang in Thailand leben ist schön, aber gibt es einen G
    Von thai norbert im Forum Ehe & Familie
    Antworten: 13
    Letzter Beitrag: 20.05.03, 11:33