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Gibt es einen Verbraucherpreisindex in Thailand? (Inflation)

Erstellt von nevergiveup, 08.10.2016, 20:46 Uhr · 68 Antworten · 2.816 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von crazygreg44 Beitrag anzeigen
    Im übrigen ist die jährliche Inflationsrate reine Statistik, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat, denn in diesem "Einkaufskorb" befinden sich leider nicht die wichtigsten Dinge die man im Leben benötigt, sondern lediglich Konsumartikel
    Die Frage hatte ich hier schonmal gestellt, ohne eine Antwort zu erhalten. Welche Warengruppe vermisst du denn im Warenkorb?
    https://de.wikipedia.org/wiki/Warenk...in_Deutschland

  2.  
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  3. #32
    Avatar von peter1

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    miete, strom, gas, heizung sind prozentual untergewichtet, dort muesste mindestens eine 41.7 % stehen

    mfgpeter1

  4. #33
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von peter1 Beitrag anzeigen
    miete, strom, gas, heizung sind prozentual untergewichtet, dort muesste mindestens eine 41.7 % stehen

    mfgpeter1
    Hier die genauere Zusammensetzung.
    https://www.destatis.de/DE/ZahlenFak...ublicationFile

    Klar, dass das nicht für jeden passt. Der eine wohnt in einem Ballungsraum und gibt 50% für Miete und Nebenkosten aus, der andere sagt, ich esse keinen Fisch und kein Kaninchen, der nächste braucht keinen Steuerberater, aber das sind doch statistische Durchschnittswerte über ganz Deutschland.

    Sicherlich wird in der nächsten Anpassung Miete einen höheren Anteil einnehmen.

  5. #34
    ffm
    Avatar von ffm

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Liegt vielleicht auch daran, dass das eher eine Frage von Volkswirtschaftslehre und nicht Hauswirtschaftslehre ist.
    Gerade unter den Volkswirten gab es bei dieser Frage schon immer Glaubenskriege. Zwar sind sich die meisten dahingehend einig dass eine dauerhafte Deflation nicht gut ist.

    Aber es gibt diejenigen Volkswirte, die in der Tendenz Preisstabilität für erstrebenswert halten, weil sonst die Wahrnehmung verzerrt wird und die Gerechtigkeit auf der Strecke bleibt. Andere ziehen eine niedrige Inflation im Bereich von etwa einem Prozent vor (so wie das lange Jahre die Bundesbank tat), um Spekulation auf sinkende Preise zu verhindern. Und dann gibt es noch diejenigen die meinen dass Inflation für das Wachstum der Wirtschaft unverzichtbar ist, und dass sie immer dann noch viel zu niedrig ist, so lange es noch einen einzigen Arbeitslosen gibt. Theorien ohne Ende. Das ganze Zeug füllt seit Jahrhunderten Bibliotheken, wird immer undurchschaubarer, und nützt letzten Endes keinem, ausser denen, die damit ihr Geld verdienen.

    Die Hauswirtschaftslehre dagegen hat den Vorteil, dass aus ihrer Sicht Inflation viel einfacher zu bewerten ist. Wenn die Hauswirtschaft Schulden hat, dann ist Inflation gut, weil dadurch die Schulden schrumpfen. Wenn die Hauswirtschaft Vermögen hat, dann ist sie schlecht, weil dadurch das Vermögen schrumpft. Punkt und aus.

    Und da die staatlichen Hauswirtschaften mehr Schulden haben als Vermögen, ist Inflation heutzutage sehr im Sinne der staatlichen Hauswirtschaften.

  6. #35
    Avatar von crazygreg44

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    sehr gute Antwort auf diese Frage.

    Und zu Chak, was ich unterbewertet finde: ist ungefähr das gleiche, was peter1 im post #32 aufführte. Mieten, Strom und Heizung sind total unterrepräsentiert im "Konsumkorb", und doch sind das die entscheidenden Kosten in unserem Leben, die etwas über die Lebensqualität aussagen. Was nützt mir im "Inflationswarenkorb" der Farbfernseher, den ich eh nur alle 8-10 Jahre brauch und der die Inflationsrate nach unten mogelt, weil sie ständig günstiger werden - ich spüre die Geldentwertung jeden Tag wo ganz anders, nämlich an den steigenden Mieten und steigenden Preisen für Energie. Das alles macht viel mehr als 50% meines Netto-Monatseinkommen aus und diese Werte sind ausserinflationär am steigen.

    ein anderes Beispiel als der Fernseher: Ein KfZ wird über die Jahre hin kaum teurer, also drückt der Preis für ein Auto den "Inflationsregler" im Warenkorb wohl kaum nach oben. Leider vergisst man beim Auto jetzt, dass relevante Dinge des Autos dafür immer teurer werden: zum Beispiel wird der Werkstattservice immer teurer, und ebenso der Preis für 4 neue Reifen.

    Das würde heissen, man darf nicht das Auto selbst in den imaginären Warenkorb aufnehmen, sondern muss die Kosten des Unterhalts zur Berechnung heranziehen. Und so ist es mit den meisten Konsumgütern in diesem "Warenkorb" : sie mogeln uns ein Trugbild zusammen, weil die tatsächlichen Kosten verzerrt dargestellt werden

  7. #36
    Avatar von peter1

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    in diesem sinne netzbetreiber erhoehen entgelte drastisch, euro 72 mehr bei 3500 kw.
    0.5 billionen euro mehr fuer die verbraucher in den naechsten 5 jahren

    mfgpeter1

  8. #37
    Avatar von Ferdinand

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    Zitat Zitat von crazygreg44 Beitrag anzeigen
    Was nützt mir im "Inflationswarenkorb" der Farbfernseher, den ich eh nur alle 8-10 Jahre brauch und der die Inflationsrate nach unten mogelt, weil sie ständig günstiger werden
    Ja, und Brot oder Brötchen brauche ich doch täglich - denkst du die Statistiker haben das nicht berücksichtigt, gar übersehen?
    Schreib mal denen einen Brief und weise sie auf den Missstand hin ...
    Ich höre schon den Tagesschausprecher sagen
    nach neuesten Berechnungen beträgt die Inflationsrate 7,6% - diese Erkenntnisse verdanken wir dem Hinweis eines Nutzers aus dem Nittaya Forum

  9. #38
    Avatar von tuxluchs

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    Diese allgemeinen Warenkörbe sind eh lull und lall, zB 10,27% für Nahrungsmittel und alk.freie Getränke, wer kommt den mit 100€ pro Monat dafür aus, ein Hungerkünstler?

  10. #39
    Avatar von peter1

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    @tuxluchs

    haste wohl nie sarazzin gelesen danach kannste fuer euro 4 am tach mit verpflegung auskommen.

    mfgpeter1

  11. #40
    Avatar von John

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    man braucht keinen Sarazzin zu lesen um zu wissen, dass man sehr wohl in D mit
    4 Euro pro Tag auskommen kann.

    Nun muß ich mich nicht mit jenen 4 Euro limitieren, gleichwohl erledige ich meinen
    Single-Haushalt seit Jahren, und kann somit aus Erfahrung sagen, dass jene 4
    Euro machbar-, wenn auch knapp-sind.

    Ich habe mal über ein halbes Jahr ein Haushaltsbuch geführt, es geht in D, dem
    Discoutparadies wirklich. Ich habe weder auf Fleisch,noch auf meinen geliebten Lachs
    verzichtet, aber viel Gemüse,Kartoffeln, Reis und Nudeln gegessen.

    Wer natürlich raucht,Alkohol trinkt (beides mache ich nicht), gar Kinder hat, dem wird das
    nicht gelingen.

    Süßigkeiten würden ebenfalls das 4 er Budget sprengen.

    Es ist eine andere Frage, ob man bei derlei Zwangssparmaßnahmen noch Freude am Leben hat..
    Keine Zigaretten, kein Alkohol und nichts Süßes, wenn das eh deine Lebensgewohnheit darstellt,
    lebst du gut und ohne dem Gefühl sich "totrechnen" zu müssen.

    Ich wundere mich immer wer so alles in einer Tankstelle für schlappe 10-30 Euro einkauft...
    meißtens sind es doch die, die es augenscheinlich eh nicht so dicke haben.Das Gleiche gibt es
    beim Discounter mindestens für die Hälfte...

    Zwischen 8.15.-9.00 lassen sich wunderbar auf viele Nahrungsmittel 30% sparen, sofern man
    gedenkt diese nahe dem Verfalldatum zu verspeisen (sofern nicht einfriebar).

    Das eigentliche Problem ist doch, wie hier schon mehrfach geschrieben, hohe und stetig steigende
    Mieten nebst Nebenkosten...wobei dieses Wort so langsam an Ironie kaum noch zu übertreffen ist...
    sie sind längst zur zweiten Miete geworden....

    Nun zahlt der Autofahrer in etwa 1,40 für "einen Becher Benzin"..das sind demnach rund DM 2,80...
    Wäre ich früher für DM 2,80 pro Liter tanken gefahren ?? nein, lieber wäre ich mit dem Bus gefahren...
    und weil ich mir das Ganze mal so auf der Zunge zergehen habe lassen, stellte ich fest, das ich von
    Jahr zu Jahr weniger Auto fahre, früher 40-50 tsd. p.a., letztes Jahr gerade 4.000 km, und da mußte
    ich mich schon "anstrengen"

    Da ich sehr gerne oft und lange Rad fahre, habe ich vor 3 Monaten meinen "Schlitten" verkauft...demnach
    ist jetzt mein Rad mein Auto :-))...oft sprang die Karre erst gar nicht mehr an, da mitunter 2 Monate
    komplett gestanden....gerechnet hatte es sich wahrlich nicht mehr....Erlös und monatliche Einsparung
    waren die Basis um für meine Tochter eine ETW zu kaufen....

    Will sagen, man lebt auf großem Fuß, ohne dem es oft auch genau so gut geht, zumindest dann, wenn man
    nicht mehr gezwungen ist damit täglich zur Arbeit zu fahren oder den Taximan für die Kids zu spielen.

    Was habe ich für einen irre gefüllten Kleiderschrank, meine letzte Zählung war 69 Hemden, unzählige
    T shirts und Pullover, Hosen von denen ich mehrere noch gar nicht getragen habe...

    Geben wir nicht oft -ja zu oft- viel Kohle "für Mumpitz" aus ?

    sorry, das war ein wenig weit augeholt...wollte aber nur sagen, dass vieles einfach auch zur
    Gewohnheit geworden ist ohne es hin und wieder einmal zu hinterfragen und auf den
    Prüftstand zu stellen.

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