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Gelebter Buddhismus

Erstellt von Tramaico, 11.05.2012, 04:53 Uhr · 126 Antworten · 6.146 Aufrufe

  1. #81
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von waltee Beitrag anzeigen
    Solltest mal das Tibetanische Totenbuch Bardo Thödröl lesen.
    Oder lies die Geschichten von Carlos Castaneda.
    Oder falls du es lieber westlich hast dann lies die Erfahrung des Chemikers Albert Hofmann.

    Und wenn du dann immer noch glaubst es gibt nur ein Bewusstsein auf rein biologischer Ebene dann hast du was verpasst.
    Warum wird staendig auf irgendwelche anderen Leute verwiesen? Keine eigene Zunge und kein eigener Geist? Wenn Du mit meiner Schlussfolgerung nicht einverstanden bist, widerlege sie und verweise nicht auf irgendwelche Leute, die sie bereits angeblich widerlegt haben.

    Hier noch einmal meine These, mit noch einem Hupfel oben drauf: "Bewusstsein erfordert eine biologische Basis und somit kann auch nicht von einer kuenstlichen Intelligenz ausgegangen werden. Der Ausdruck "kuenstliche Intelligenz" ist somit falsch und irrefuehrend." Nun Du, lieber Waltee. Weder Herr Thoedroel, noch Herr Castaneda noch Herr Hofmann sind hier nach meinem Wissen Mitglieder. Du muesstest sie somit hierherbitten oder in ihrem Interesse sprechen.

    Ein Vorschlag, einfach eine Gegenthese zu der meinigen, auf die ich dann mit meinen eigenen Worten und Schlussfolgerungen eingehen kann.

    Und dabei sind es gerade diese tolerierten Drogen die das Bewusstsein einengen und auf eine tiefere Ebene bringen. Wieso sind diese verboten und die bewusstseinserweiternden nicht? Gefährlich bei falscher Anwendung sind beide.
    Einigen wir uns doch darauf, dass empfehlenswerter Weise grundsatzlich auf jegliche Art von Droge verzichtet werden sollte, da unerwuenschte Nebenwirkungen nicht grundsaetzlich ausgeschlossen werden koennen. Ansonsten haette ich noch die Alternative, dass die Gesetzgeber eben Deppen sind oder auch eine secret agenda haben, wenn Dich dies mehr befriedigt. Kann uns aber doch letztendlich egal sein, da wir ja helle Koepfe sind und somit von uns aus bereits veranwortungslos handeln, gell?

  2.  
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  3. #82
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Auch auch in meinem frueheren Job als Abteilungsleiter kein guter Deligator sondern agierte oftmals nach dem Motto, nur bei dem was ich wirklich selber tue kann ich sicher sein, dass es auch klappt. Mehr als einmal ermahnten mich meine Vorgesetzen auch, "Herr Hall, sie koennen nicht alles selber machen, sie muessen deligieren". Hatte ich mich an den Rat gehalten und deligiert und es ging in die Hose, dann sagten dieselbe Vorgesetzn natuerlich, dass ich das als Abteilungschef zu verantworten haette.
    In diesem Fall bist du in Thailand ja richtig aufgehoben. Da kaum ein thailändicher Arbeitnehmer die sogenannten Softskills "Problemlösung, Eigeninitiative, und Selbstverantwortung" erlernt hat, kannst du nach Herzenslust micro-managen und wie ein Dompteur ständig mit Zuckerbrot und Peitsche hinter den Leuten stehen. Ich habe das selbst einige Jahre lang gemacht. Das ist selbst mit den Akademikern hierzulande nicht ganz einfach; allerdings fand ich das später ziemlich ermüdend, vor allen Dingen nachdem ich mit 12-15 Leute an die Grenze der Anzahl von Köpfen stieß die ich persönlich micro-managen kann. Ich habe dann schließlich Leute mit Überseeausbildung an Bord geholt, die richtig teuer waren und mir einen Teil dieser Arbeit abgenommen haben. Das Selbsterledigen geht nämlich nur bis zu einer bestimmten Grenze, und viele kleine Betriebe die nur eine N=1 Hierarchie haben wachsen nie über diese Grenze hinaus.

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Eine Frage ist aber unbeantwortet geblieben. Warst Du in Deiner Jugend von Haschisch und aehnlichem angetan, hast es zumindest probliert oder wie ich vehemment abgelehnt?
    Ja sicher, das war ja damals allgegenwärtig. Allerdings habe ich es nur gelegentlich genommen und auch nur eine gewisse Zeit lang. Die psychotropischen Effekte von Cannabis fand ich in mancher Hinsicht, hauptsächlich als Musiker, ganz interessant. Cannabis verändert nämlich die Zeitwahrnehmung. Man hat also das Gefühl dass sich die Zeit in die Länge zieht. Bei mir hat es die Wirkung gehabt, dass ich jede einzelne Note meines Instruments (Schlagzeug) individuell wahrnehmen konnte ohne dass das rhythmische Ganze dabei verloren ging. Dies resultierte in einer größeren Klarheit der Hörwahrnehmung und daher habe ich es gerne zum Üben oder Muszieren verwendet. Außerhalb dieses Kontexts konnte ich allerdings nicht so viel mit Cannabis anfangen. Einfach in einer Gruppe zusammensitzen und kichern fand ich ziemlich bescheuert. Ich habe auch gemerkt, dass die Leute die regelmäßig Cannabis rauchten ziemlich passiv wurden. Daher habe ich es später aufgegeben.

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Persoenlich wuerde ich doch eher das Genussmittel wie Alkohol, Nikotin, Koffein in Massen vorziehen als Substanzen die eine psychoaktive Wirkung haben.
    Das ist ja lustig! Soll dass etwa heißen, dass Alkohol, Nikotin, und Kaffee keine psychoaktive Wirkung haben? Ich hoffe das die gesellschaftliche Gehirnwäsche nicht so weit gegangen ist, dass du das wirklich glaubst. Alkohol und Nikotin gehören für mich zu den heimtückischsten Drogen. Zum Glück habe ich nichts (mehr) damit zu tun. Ich würde sagen, dass alle Drogen die aus Genusssucht eingenommen werden, d.h. sogenannte "recreational drugs", verdächtig sind, wozu natürlich auch Cannabis gehört. Sicherlich sind nicht alle gleich schlimm, aber ich finde man sollte immer eine langfristige Kosten/Nutzen-Rechnung machen, d.h. Spaßpotential versus Risikopotential, Vergnügen versus Leid. Die meisten Drogen schneiden dabei sehr schlecht ab. Als einzige Ausnahme würde ich Halluzinogene und Entheogene ansehen, und auch nur in einem Kontext wo sie kontrolliert und diszipliniert eingesetzt werden, das heißt für spirituelle, wissenschaftliche, oder therapeutische Zwecke.

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Also mit Ayahuasca habe ich absolut nichts im Sinn, aber mit dem Schamanen wuerde ich mich durchaus bei einer Tasse Tee einmal austauschen. Wenn der dann aber ueber Geisterwelt spricht, Hoellenwesen, physische Widergeburt als ich weiss nicht was, dann wuerde ich vermutlich schnell mein Interesse verlieren, da dieses mit einen neurolgoischen Erkenntnissen in's Gehege kommen wuerde.
    Und...? Möglicherweise sind deine "neurologischen Erkenntnisse" falsch. Möglicherweise liegst du daneben. Möglicherweise würde eine einzige Dosis Ayahuasca ausreichen deine Augen zu öffnen. Die mystische Erfahrung ist das sine qua non der Religion, denn alle Religionen haben einen mystischen Ursprung und Kern. Leider haben die wenigsten Leute heute eine echte Verbindung mit der mystischen Seite des Daseins, und das ist etwas das wir von den Amazonas Indios lernen können. Ein Blick in unsere eigene menschliche Vergangenheit. Stattdessen zerstören wir in idiotischer Selbstsicherheit ihre Regenwälder, fühlen uns dabei überlegen, und belächeln die "Primitiven". Du hast ja bereits die Erfahrung gemacht, dass wir von den Thais und dem Buddhismus lernen können, warum also nicht von einem Schamanen? Statt den mystischen Kern der Religionen zu suchen, geben die meisten Leute sich mit der mechanischen Ausübung irgendeines "...-ismus" zufrieden. Das ist reine Idiotie aus meiner Sicht.

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Bewusstsein ist nach meiner festen Meinung nur auf einer biologischen Lage moeglich wobei die Neurologie von wesentlichster Bedeutung ist. Kommt es somit zum physischen Tod dann kommt das gesamte System zum erliegen und das Bewusstsein erlischt ein und fuer alle Male. Es ist nicht nur eine Formatierung der Festplatte sondern dieses geparrt mit der physischen Zerstoerung des Datentraegers.
    Du wirst ja irgendwann selbst einmal erfahren, dass das nicht die Wahrheit ist, allerdings sehe ich einen gewissen Vorteil darin wenn man schon zu Lebzeiten erkennt, dass der Materialismus ebenso ein Hirngespinst ist wie die meisten Wörter die mit "...ismus" enden. Und damit wären wir wieder beim Buddh-ismus. Ist doch prima wie wir wieder zum Thema zurückgefunden haben.

    Cheers, X-pat

  4. #83
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Jetzt habe ich dennoch mal alle drei Links angeklickt und bin offen gesagt wenig beeindruckt und wurde in keiner Weise animiert mich den Riten des 8. Jahrhunderts auseinanderzusetzen oder den Erlebnissen und Experimenten der anderen beiden Herren.

    Nicht mein Interessengebiet diesbezueglich selbst zu experimentieren, weil ich basierend auf meinen eigenen derzeitigen Schlussfolgerungen keinerlei Notwendigkeit darin sehe. Haette ich unbeantwortete Frage oder Umstaende, die mich quaelen und fuer, die ich dringend nach Antworten lechze, okay. Da dem aber nicht so ist, nein danke.

    Schau kuerzlich habe ich mich mit der Frage der Unendlichkeit es Universums Gedanken gemacht. Einfach nur so. Manchen Leuten brummt schnell hierbei der Kopf oder es hat andere negative Auswirkungen bis hin zur ansich natuerlich unbegruendeten Furcht. Unbegruendete Furcht? Ja, denn rationell besteht doch eigentlich gar kein Grund vor irgendetwas Furcht zu haben. Rein objektiv meine ich, nicht subjektiv. Okay, zurueck zum Universum. Ich kam zu dem Schluss, dass das Universum in der Majoritaet aus "nichts" besteht. Du verstehst mich. Nichts. Nichts hat kein Anfang und kein Ende. Sicherlich ein simpler Gedankengang, nichts hochwissenschaftliches oder so sonder einfach nur Vorstellung eines Nichts und die Schlussfolgerung das ein Nichts eben einfach kein Anfang und kein Ende hat. Faktum. Wie es eben auch kein halbes Loch gibt. Du konntest mir folgen, net wahr? Hoffentlich ohne bewusstseinerweiternde Substanzen, denn eine Gefaehrdung Deines Gesundheit waere keinerlei Thematik wert.

  5. #84
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von waltee Beitrag anzeigen
    Oder lies die Geschichten von Carlos Castaneda. Oder falls du es lieber westlich hast dann lies die Erfahrung des Chemikers Albert Hofmann.
    Castaneda ist definitiv für das Thema "Schamanismus in Südamerika" relevant, und Hofmann ist nicht nur Wissenschaftler und Erfinder von LSD, sondern auch ein faszinierender Sprecher mit sehr tiefen Einsichten in Wissenschaft, Wissenschaftsphilosophie und Religion. Man muss ihn einfach mögen. Stanislav Grof ist ebenfalls einer der großartigen Pioniere auf diesem Gebiet. Waltee zeigt schon in die richtige Richtung.

    Zitat Zitat von waltee Beitrag anzeigen
    Und dabei sind es gerade diese tolerierten Drogen die das Bewusstsein einengen und auf eine tiefere Ebene bringen. Wieso sind diese verboten und die bewusstseinserweiternden nicht?
    Das ist eine sehr interessante Frage. Was ist denn deine Hypothese, waltee?

    Cheers, X-pat

  6. #85
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    In diesem Fall bist du in Thailand ja richtig aufgehoben. Da kaum ein thailändicher Arbeitnehmer die sogenannten Softskills "Problemlösung, Eigeninitiative, und Selbstverantwortung" erlernt hat, kannst du nach Herzenslust micro-managen und wie ein Dompteur ständig mit Zuckerbrot und Peitsche hinter den Leuten stehen. Ich habe das selbst einige Jahre lang gemacht. Das ist selbst mit den Akademikern hierzulande nicht ganz einfach; allerdings fand ich das später ziemlich ermüdend, vor allen Dingen nachdem ich mit 12-15 Leute an die Grenze der Anzahl von Köpfen stieß die ich persönlich micro-managen kann. Ich habe dann schließlich Leute mit Überseeausbildung an Bord geholt, die richtig teuer waren und mir einen Teil dieser Arbeit abgenommen haben. Das Selbsterledigen geht nämlich nur bis zu einer bestimmten Grenze, und viele kleine Betriebe die nur eine N=1 Hierarchie haben wachsen nie über diese Grenze hinaus.
    Okay, mein Wahlspruch. Der beste Mitarbeiter ist kein Mitarbeiter. Mehrarbeit ist zwar ermuedend aber nicht so auslaugend wie einen Dompteur-Taetigkeit. Da ich mit einem ganz guten Auskommen voll und ganz zufrieden bin, strebe ich auch nicht eine Expansion ueber "small business" an. Haette dann ja keine Kapazitaeten mehr fuer meine vierbeinigen Kumpels, die mir im Regelfall weniger Kopfzerbrechen bereiten.

    Ja sicher, das war ja damals allgegenwärtig. Allerdings habe ich es nur gelegentlich genommen und auch nur eine gewisse Zeit lang. Die psychotropischen Effekte von Cannabis fand ich in mancher Hinsicht, hauptsächlich als Musiker, ganz interessant. Cannabis verändert nämlich die Zeitwahrnehmung. Man hat also das Gefühl dass sich die Zeit in die Länge zieht. Bei mir hat es die Wirkung gehabt, dass ich jede einzelne Note meines Instruments (Schlagzeug) individuell wahrnehmen konnte ohne dass das rhythmische Ganze dabei verloren ging. Dies resultierte in einer größeren Klarheit der Hörwahrnehmung und daher habe ich es gerne zum Üben oder Muszieren verwendet. Außerhalb dieses Kontexts konnte ich allerdings nicht so viel mit Cannabis anfangen. Einfach in einer Gruppe zusammensitzen und kichern fand ich ziemlich bescheuert. Ich habe auch gemerkt, dass die Leute die regelmäßig Cannabis rauchten ziemlich passiv wurden. Daher habe ich es später aufgegeben.
    Passt.


    Das ist ja lustig! Soll dass etwa heißen, dass Alkohol, Nikotin, und Kaffee keine psychoaktive Wirkung haben? Ich hoffe das die gesellschaftliche Gehirnwäsche nicht so weit gegangen ist, dass du das wirklich glaubst.
    Nein, keine Sorge. Geraucht habe ich anfangs weil es cool war und dann hat die Phase mehrere Jahre lang gedauert, weil es mir der Lungenschmacht schwer machte den Scheiss aufzugeben. Die Kurzatmigkeit beim Treppensteigen und beim Sport hatte mich hierbei mehr gestoert, als die gesundheitlichen Gefahren. Jugend eben, tz, tz, tz. Alkohol hat auf mich eine beruhigende einschlaefernde Wirkung und je hoeher der Pegel, desto schlaefriger wurde ich. Auch mochte ich den Geschmack von Bier, waehrend ich Spirituosen absolut nichts abgewinnen konnte. Auch nicht dem gzielten Alkoholrausch, ala halb besoffen ist rausgeschmissenes Geld. Alkoholrausch finde ich auch absolut nicht prall, speziell dann wenn der Blick langsam trueb wird, denn dann ist die Erbrechphase nicht weit. Geschweige dann von dem ekelhaften Hubschrauber wenn man im Bett lag und sich dachte, verdammt, warum habe ich Depp bloss soviel gesoffen. Also mein regelmaessiges Bier war einige Jahre mein Laster bis mein damaliger Schwiergervater klaeglich an einer Leberzhirrhose eingegangen ist. Machte meiner damaligen Freundin/Verlobten/Frau schwer zu schaffen und ihr zuliebe gab ich dann fuer ca. 10 Jahre jeglichen Bierkonsum von heute auf morgen auf. Den Biergeschmack ersetzte ich durch alkholfreies Bier. Als mir nach fuenf oder so Jahren versehentlich im Flugzeug ein Paulaner statt dem alkoholfreien Bier ausgehaendigt wurde, nahm ich den darin enthaltenen Alkohol als stoerend stechend wahr. Ist mir noch nie vorher aufgefallen. Bier mit einer ausgepraegten Ethanol-Geschmacksnote.

    Spaeter als ich mich von meiner deutschen Frau trennte und nach Thailand ging, kam ich wieder zum Bier zurueck. Genaugenommen Singha-Bier. Ich mochte ja einfach den Geschmack von Bier. Wollte man mir an anderer Stelle nicht abnehmen, als ich mal verkuendete, dass ich mein taegliches Bier nicht wegen des Alkohol trinke, sondern wegen des Geschmacks. Abends nach der Arbeit lechzte ich praktsich nach meinem kuehlen Singha. Warum? Fand ich erst spaeter heraus. Grund war, weil ich voellig dehydriert war, weil ich tagsueber im Buero so gut wie nichts trank. Als ich dies nach gesundheitlichen Problemen abstellte und nun ueber den Tag verteilt ca. 3,5 Liter Wasser bis zum Feierabend trinke, ist mein Drang nach dem Abendbier auch dahin. Mein letztes Bier hatte ich am 13.04. zu Songkran, als wir in Gruppe in Chiang Mai unterwegs waren. Also immer nur dann Bier, wenn ich mit Bekannten oder Freunden unterwegs bin, aber auch nur in meistens in Mengen bis maximal 2 Litern. Manchmal auch weniger. Zu Hause trinke ich gar kein Bier mehr uns somit bin ich dann manchmal ueber Monate abstinent obwohl meine Frau ihr Abendbier geniesst. Sie schlaeft dann besser, meint sie.

    Bei Kaffee war es aehnlich. Ich liebe den Kaffegeschmack. Nicht nur das Stimmulanzgtraenk Kaffee sondern auch Schokolade mit Kaffeegschmack oder auch Kaffeeeis. Dennoch ging mein Konsum nicht ueber den morgendlichen Becher hinaus. Schmeckt gut und half beim Aufstehen. Der Kaffee fuehrte aber dazu, dass ich mein Wasserintakequantum nicht mehr einhielt. Manchmal meinen Becher Kaffe, kein Wasser und auf die Piste. Erneue Gesundheitsprobleme. Mein linkes Knie, Kreuzbandriss und noch Schraube drin schwoll an und machte das Gehen schmerzhaft und beschwerlich. Kein Arzt, keine Medikamente sondern fand heraus, wenn ich keinen Kaffee trank, dafuer aber viel Wasser, dass keinerlei Beschwerden mehr im Knie auftauchen. Monatelang kein Kaffee mehr obwohl ich ja den Geschmack eigentlich liebe. Die stimmulierende Wirkung war eher sekundaer, denn ich kam auch bestens ohne Koffein durch den Tag. Jetzt halte ich es so, dass ich morgens wenn ich den Kaffee fuer meine Frau bereite einen oder zwei Schluck aus dem Becher nasche. Aber nicht mehr und mindestens die dreifache Menge Wasser dazu. Fazit ist, dass das Knie keine Probs macht, ich den Kaffeegeschmack geniesse und die stimmuliernde Wirkung auf das Nervensystem auf ein Minium reduziert wird.

    Nikotin, Alkohol und Koffein haben eine sehr stimmulierende Wirkung. Der Kick setzt nach eigenen Erfahrungen sofort ein. Der Schwindel durch den Nikotin, die Durchflutung den Koerpers durch den Alkohol und nach einem Durstbier auf ex auch unmittelbar im Kopf, der neurologische und kardiologische Kickstart des Koffeins.

    Kann man aber nach meinen Erfahrungen bestens ohne auskommen, was ich ja auch tue. Abwaegung des Nutzen/Lasten Verhaeltnisses und dann entsprechende Umsetzung gemaess meiner Philosophie. Einstellung aus eigener Entscheidung, obwohl ich das Zeug nach dem Gesetz eigentlich konsumieren koennte. Ich tue es trotzdem nicht. Genausowenig wie ich nicht auf der Autobahn auf Teufel komm raus 180km/h fahre nur auf der Basis, dass es nicht verboten ist. Selbst waenn z. B. Haschisch oder irgendwelches anders Zeugs legalisiert werden wuerde, mein Desinteresse wuerde nicht umschwenken.

    [Quote]Und...? Möglicherweise sind deine "neurologischen Erkenntnisse" falsch. Möglicherweise liegst du daneben. [/Quote}

    Moeglicherweise. Moeglicherweise bin ich die Reinkarnation Buddhas, der Erzengel Michael oder auch des Teufels Brut. Interessiert mich nicht. Mich wuerde es auch nicht belasten, wenn mir meine Mutter heute gestehen wurde, dass mein Vater eigentlich gar nicht mein biologischer Vater gewesen sei. Was wuerde all dieses Wissen an meinem derzeitigen Sein aendern? Kurzum, nichts. Ich waere trotdem noch in diesem Jetzt, das nur zaehlt, Richard Hall alias Tramaico. Auch wenn ich des Teufels eigener Sohn waere, wuerde mich dies nicht zu mehr oder weniger Teufeleien als jetzt inspirieren. Warum sollte es? Ich habe 51 Jahe lang MEIN Leben in Eigenverantwortung gelebt und meine Entscheidungen in Eingenverantwortung getroffen. Jetzt soll mir eine Substanz auf einmal die Augen oeffnen, dass ich 51 Jahre lang eigentlich falsch lag. Ich haette mein Leben eigentlich als Gentleman Gaga leben muessen. Das waer zwar lustig, aber nicht deprimierend und ich wuerde deswegen sicherlich auch nicht Buhnmie einfach so im Stich lassen.

    Bezueglich meiner neurolgoischen Erkenntnisse forsche ich aber noch weiter. Interessiert mich einfach, wobei ich aber diese Forschungen auf meine Weise durchfuehre. Das reicht mir bereits, das befriedigt mich bereits, weil ich bereis fuer mich ausreichende Anworten finde. Aber Du koenntest doch besser, mehr, hoher, weiter... das Grass koennte gruener sein. Ich weiss, ich weiss, das Grass kann natuerlich immer gruener sein, but who cares? Wer nach den Sternen greifen will, nur zu. Ich warte solange hier im meiner kleinen lausigen Soi in der Blech und Betonwueste. Wird es mit zu langweilig koenne ich mich draussen zu den Hunden setzen und ein bisschen sinnieren. Z. B. ueber mein Dasein, neurologische Zusammenhaenge und so, aber net ob irgendwo und irgendwie das Grass gruener sein koennte. Haette ich den Drang danach, dann koennte ich mir 'nen brasilianischen Pass holen und mir 'nen Flug zur geheimnisvollen Mystik des Amazonas buchen. Moegliche Erkenntnis vs. schnoedes Altagsleben in BKK. Hm, weil ich Richard Hall bin entscheiden ich mich fuer BKK. Waere ich Gentleman Gaga waere es wohl anders ausgefallen. Wird aber wohl nie passieren, da ich mit Sicherheit auf diese Augen oeffnende Sustanz verzichten werde? Unbelehrbar? Jein.

    Werde ich mit dieser Einstellung eines Tages unerleuchtet im Nichts verschwinden, daher wo ich einst herkam? Moeglich, aber vielleicht auch nicht. Anyway, who's gonna give a hoot? Wir werden sehen. So oder so.

  7. #86
    Avatar von x-pat

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    Richard, wir sind doch schon einen Schritt weitergekommen. Immerhin sind wir uns einig über Drogen und Drogenkonsum, vielleicht mit Ausnahme der Entheogene, die ich eigentlich gar nicht mit dem Wort "Droge" belegen möchte. Auch wenn du nicht nach Peru mitkommen willst, kann ich dich ja vielleicht eines Tages zu einer kleineren Reise nach Chiang Mai überreden. Wir sind uns scheinbar ebenfalls einig über die Mitarbeiterführung in Thailand. Gemäß deines Wahlspruchs "der beste Mitarbeiter ist kein Mitarbeiter", habe mittlerweile ich auf 0 Mitarbeiter reduziert, abgesehen von Hauspersonal natürlich, und lebe damit kopfschmerzenfrei. Zugegeben der Schritt war nicht freiwillig, aber er passte mir letztendlich gut in den Kram. Scheinbar nicht ganz einig sind wir uns auf dem Gebiet der Philosophie des Geistes, aber ich respektiere deine Ansicht. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Ansichten so ausführlich zu schildern; es war interessant. Bei den Mitlesern bitte ich um Entschuldigung, dass wir so weit vom vorgegeben Thema "gelebter Buddhismus" abgekommen sind; das passiert bei solchen Diskussion leider schnell.

    Also Richard, wenn es dir nichts ausmacht, eine letzte Frage zum Thema noch: was bedeutet "gelebter Buddhismus" für dich eigentlich? Du bezeichnest dich ja als Buddhist, und obwohl ich deinen Auslegungen desselben am Anfang nicht ganz folgen konnte, muss es irgendeine praktische Gemeinsamkeit geben? Ich vermute mal, dass es nicht die selben Dinge sind, die ein Thailänder als "gelebten Buddhismus" bezeichnen würde. Ist deine Frau Buddhistin? Begleitest du sie zu zeremoniellen Anlässen? Gibt es bestimmte Grundsätze, Praktiken, oder Methoden die für dich von Bedeutung sind?

    Cheers, X-pat

  8. #87
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Also Richard, wenn es dir nichts ausmacht, eine letzte Frage zum Thema noch: was bedeutet "gelebter Buddhismus" für dich eigentlich? Du bezeichnest dich ja als Buddhist, und obwohl ich deinen Auslegungen desselben am Anfang nicht ganz folgen konnte, muss es irgendeine praktische Gemeinsamkeit geben? Ich vermute mal, dass es nicht die selben Dinge sind, die ein Thailänder als "gelebten Buddhismus" bezeichnen würde. Ist deine Frau Buddhistin? Begleitest du sie zu zeremoniellen Anlässen? Gibt es bestimmte Grundsätze, Praktiken, oder Methoden die für dich von Bedeutung sind? Cheers, X-pat
    Nein, kein Problem Deine Frage zu beantworten, da ich unseren Dialog sehr genossen und viel Nutzen daraus gezogen habe. Auch wenn manche unserer Ansichten nicht konform oder gar kontraer gehen, ist mein Respekt fuer Dich weiter angestiegen als gesunken. Respekt hatte ich Dir gegenueber immer schon, praktisch seit unserem zufaelligen Treffen damals in der Botschaft. Damals konnte ich eine Sache nicht nachvollziehen, naemlich warum Du Dir als heller Kopf die thailaendische Sprache noch nicht angeeignet hattest, obwohl Du dies offenbar zwischenzeitlich nachgeholt hast. Deine Anmerkung bezueglich eines buddhistischen Forums in thailaendischer Sprache.

    Zur Fragestellung. Die buddhistische Lehre besteht fuer mich ja ausschliesslich aus der Zielsetzung SICH SELBST von Leid permanent zu loesen und staendige Zufriedenheit zu erreichen. Hierbei nicht der Zwang dieses unbedingt erreichen zu muessen sondern wenn es gelingt schoen, wenn es nicht gelingt mai pen rai. Die Notwenigkeit an etwas nicht zu stark anzuhaften, weil dieses mit grosser Wahrscheinlichkeit zu Leid fuehren wuerde und somit kontraproduktiv waere. Ein Grundsatz fuer mich.

    Die Dinge nicht zu eng sehen und stattdessen lieber Sanuk vorziehen selbst dann wenn mir auf einmal von heute auf morgen ein Buckel wachsen wuerde. Nicht damit hadern sondern darueber sinnieren, wozu so ein Buckel gut sein koennte. Immer das Beste aus den unvermeidlichen Gegebenheiten machen. Ein weiterer Grundsatz.

    Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Noch ein Grundsatz.

    Nur in einem starken Koerper befindet sich auch ein starker Geist und Koerper und Geist, also Physis und Psyche, muessen sich in Ausgewogenheit befinden. Salopp gesagt, Nutzen aus brain AND brawn ziehen. Noch ein Grundsatz.

    Dieses zeichnet bereits auf, dass meine primaeren Grundsaetze, Regeln und Praktiken stark von denen des orthodoxen Buddhismus abweichen. Die Prioritaten scheinen anders gesetzt zu sein, wenn man meine Leitsaetz mit den 5 Silas vergleicht. Fünf Silas Ich gelobe nicht und ich verspreche nicht sondern lebe und handle im Einklang mit der Notwendigkeit in Abhaengigkeit von der Situation und meiner eigenen sittlichen Moralvorstellung. Koennte man ebenfalls als einen Grundsatz sehen.

    Habe also durchaus ebenfalls "Doktrien", die aber weitaus pragmatischer gepraegt sind obwohl doch die Grundzielsetzung identisch ist. Mit sich und seiner Umwelt in staendiger Harmonie stehen. Versuche nicht zu veraendern, was ausserhalb meiner Macht steht, denn die unerfuellte Hoffnung koennte Enttaeuschung, Frustation, Depression und somit Leid ausloesen. Meine Mitmenschen kann ich nicht veraendern, den Raubbau an diesem Planeten auch nicht und auch gegen Dummheit und Idiotie bin ich machtlos. Das einzige was ich wirklich erfolgreich veraendern kann bin ich selbst und zwar durch meinen beschriebenen und gelebten Buddhismus. Noch ein Grundsatz.

    Statt zu Zeremonien zu gehen betreibe ich Yoga-Uebungen, staendige Meditation im Wachzustand, tausche mich z. B. mit Leuten wie Dir im Forum aus, gehe in's Fitness-Center, betreibe praktisches Tambuhn auf der Strasse. Meine Frau war vor kurzem im nahen Wat, nachdem sie ein Moench angerufen hatte, weil bei einer kastrierten Huendin dort die Naht geplatzt ist und die Eingeweide heraushingen. Der Moench wollte sich an den Tierarztkosten durch Spendengelder beteiligen, worauf aber meine Frau natuerlich verzichtete. Gelebter Buddhismus.

    Meine Frau und ich sind beide Buddhisten, die im Einklang stehen. Nicht sie hat mich, sondern ich habe sie wesentlich gepraegt. Nicht durch orthodoxen pragmatischen Buddhismus sondern durch gelebten Buddhismus. Furcht vor Geistern hat niemand in meiner Familie mehr.

    Unser Hausaltar-Buddha hat seine Blumen und an besonderen Tagen, bekommt er einen Bonus offeriert. Wenn meine Frau kredenzt, dann wait sie. Das ist aus meiner Sicht in Ordnung, weil es lediglich ein Ausdruck des Respekt an einen verstorbenen Lehrmeister ist und nicht gegenueber einem Gott. Der Lehrmeister kann uns nicht mehr direkt helfen oder beistehen, weil er eben nicht mehr unter uns weilt, doch er hat uns befaehigt durch den gelebten Buddhismus uns selbst zu helfen und furchtlos zu sein. Meine Frau versteht meine unverbluemte Sicht der buddhistischen Lehre und erkennt die Logik in ihr. Sie ist ein kluger Kopf. Dennoch sitzen da im Hinterkopf noch alte Traditionen, doch das alte Buddha-Amulett liegt zwischenzeitlich zu 99% der Zeit in der Schublade. Legt sie es an, dann wait sie es wohl immer noch vorher, hatte sie jedenfalls vor kurzem noch gemacht. Sollte ich sie dafuer kritisieren? Nein, warum solange sie kein Leid dadurch erleidet oder falsche Hoffnungen in Irreales setzt. Wuerde sie allerdings sagen, dass ihr nichts passieren kann, weil ihr Buddha-Amulett bei ihr ist, dann wuerde ich den Dialog mit ihr suchen. Ist aber nicht notwendig, weil dieser Irrglaube schon lange nicht mehr vorhanden ist.

    Weder sie noch ich gehen zu zeremoniellen Anlaessen in's Wat. Meine Frau geht manchmal dorthin, um nach den Tieren dort zu sehen oder zum dortigen Markt. Wir spenden keine Kerzen, keine gefuellten Eimer ode aehnliches sondern verwenden dieses Geld lieber fuer die Tiere in Not. Die Menschen in unserer Umgebung respektieren dies und wohl auch die Moenche, die uns kennen. Man sagt uns nach sehr viel Djai Buhn zu haben, obwohl wir keinen orthodoxen Buddhismus betreiben und nicht an Zeremonien im Wat teilnehmen. Wir streben an mit unseren Mitmenschen und unserer Umgebung in staeniger Harmonie zu stehen und in Zufriedenheit zu leben, scheuen aber nicht die Konfrontation, wenn es die Situation erfordert um Leid abzuhalten.

    Wir koennen uns somit sicherlich als Buddhisten zeigen, die aber ihren eigenen Weg gehen. Haette meine Frau das Beduerfnis in's Wat zu gehen und dort an einer Zeremonie teilzunehmen koennte sie dies natuerlich. Unwahrscheinlich, dass dies passiert. Angenommen es passiert und sie wuerde mich fragen ob ich sie begleite, dann haengt es ganz davon ab. Geht es um ein Meeting mit dem besagten Moench, den sie kennt, waere ich sicherlich mit dabei, geht es um eine Massenveranstaltung, dann mit Sicherheit nicht.

    Mein oder sagen wir unser Buddhismus ist still und unscheinbar. Wir zeigen nicht, dass wir Buddhisten sind sondern wir leben einfach als Buddhisten.

    Hoffe, alle Fragen beantwortet zu haben.

    Cheers,
    Richard

  9. #88
    Avatar von waltee

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    2.832
    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Das ist eine sehr interessante Frage. Was ist denn deine Hypothese, waltee?
    Zum einen wird es von den Tibetern und Castaneda beschrieben dass die Bewusstseinsebene unter der sogenannten Realität einher geht mit Abstumpfung der Sinne und Kontrollverlust. Zum anderen hat diese Erfahrung wohl schon jeder selbst oder in seinem Umfeld gemacht dass die Droge Alkohol die Stimme lähmt, den Gang schwanken lässt, die Erinnerung löscht und sogar zur Bewusstlosigkeit [sic] führt.

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Nur in einem starken Koerper befindet sich auch ein starker Geist...
    Das stimmt schlichtwegs nicht und endet(e) in letzter Konsequenz in Eugenik, Physiognomie, Rassenhygiene und Euthanasie.

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    ...weil es lediglich ein Ausdruck des Respekt an einen verstorbenen Lehrmeister ist...
    Der 'Respekt' führt in Thailand mehr und mehr dazu dass bald jedes Wat einen verblichenen ehrenwerten Mönch konserviert und ausstellt oder als überdimensionierte Götzenfigur aufstellt auf dass der Respekt sich auszahlt.


  10. #89
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von waltee Beitrag anzeigen
    Das stimmt schlichtwegs nicht und endet(e) in letzter Konsequenz in Eugenik, Physiognomie, Rassenhygiene und Euthanasie.
    Koerper und Geist sollen ja im Einklang sein und ich gehe grundsaetzlich immer von mindest normalgeistigen Menschen aus und keinen Schwachsinnigen. Wer eine Zielsetzung einer ........ Rasse anstrebt im Sinne von blond, blauaeugig, bloed ist mit meiner Philosophie sowieso grundsaetzlich ueberfordert und wird somit auch gar nicht erst angesprochen.

    Mein Lehrsatz basiert auf eigenen Erfahrungen. Wenn Dich das "Zipperlein" plagt und es hier und dort zwackt, wie soll da eine Staerkung des Geistes moeglich sein? Somit waere dann diese physischen Bewerden erst zu beseitigen durch Identifizierung des Kernproblems. Zu wenig Ruhephasen, zu wenig Bewegung, zu schwache Muskeln, unzureichende Ernaehrung, Dehydrierung etc. Dehydriere Dich einmal ganz bewusst und frueher oder spaeter wirst Du mit Sicherheit feststellen, dass sich dieses auch auf Deine geistige Leistungsfaehigkeit auswirkt, weil eine Stoerung zwischen Koerper und Geist besteht.

    Auf dieser Basis fungiert ja z. B. Thai Chi um eine Systemharmonie wieder herzustellen oder gegebenenfalls auch ueberhaupt erst zu schaffen.

    Der 'Respekt' führt in Thailand mehr und mehr dazu dass bald jedes Wat einen verblichenen ehrenwerten Mönch konserviert und ausstellt oder als überdimensionierte Götzenfigur aufstellt auf dass der Respekt sich auszahlt.
    Das hat nichts mit Respekt oder gar Buddhismus zu tun sondern eher mit Goetzenverehrung und Korruption, weil man sich, wie Du anmerkst, auf diesem Wege Unterstuetzung "vom Himmel" ausrechnet.

  11. #90
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    In diesem Zusammenhang http://www.thaivisa.com/forum/topic/...r-black-magic/


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