Seite 13 von 13 ErsteErste ... 3111213
Ergebnis 121 bis 127 von 127

Gelebter Buddhismus

Erstellt von Tramaico, 11.05.2012, 04:53 Uhr · 126 Antworten · 6.120 Aufrufe

  1. #121
    Avatar von siamthai1

    Registriert seit
    02.02.2011
    Beiträge
    5.710
    tag tramaico

    jetzt musst du nur noch die roman schreiberei einschränken oder ganz sein lassen, dann bist du noch ein stückchen weiter.

  2.  
    Anzeige
  3. #122
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von siamthai1 Beitrag anzeigen
    tag tramaico

    jetzt musst du nur noch die roman schreiberei einschränken oder ganz sein lassen, dann bist du noch ein stückchen weiter.

    Das werde ich sicherlich, naemlich in dem Augenblick, wenn ich tatsaechlich am Ziel angekommen bin. Derzeit dient meine "Romanschreiberei" noch dazu, mich mit der Materie intensiv gedanklich auseinanderzusetzen. Nennen wir es Meditationsfutter. Manchmal setzte ich mich noch Stunden spaeter mit den hier geschriebenen Rueckmeldungen auseinander. Meist morgens nach dem Aufstehen, wenn ich den Hinterhof wische und ehe ich mich an den Computer setze. Somit sind die Romane derzeit noch Mittel zum Zweck.

  4. #123
    Avatar von Waitong

    Registriert seit
    03.06.2010
    Beiträge
    2.636
    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Weil ich stetig zufriedener und ausgeglichener werde und mich von Tag zu Tag die Idiotie des Dasein, meiner Umwelt und vieler meiner Mitmenschen mehr und mehr am Hintern vorbeigeht.

    Zufriedenheit und Ausgeglichenheit sind sicherlich ein Indikator fuer Menschen mit wenig Problemen.

    Das finde ich irgendwie besonders in der Foren-Welt interessant zu beobachten.

    Wenn man zufrieden und ausgeglichen ist, braucht man sich nicht ueber andere Zeitgenossen sonderlich

    aufzuregen, auch wenn sie laesstig wie Fliegen sein koennen.



    Was die Verlusste egal welcher Art angeht da bin ich vorsichtig geworden, denn hier zeigt die buddhistische

    Lehre ein duesteres wenig hoffnungsvolles Bild zu vermitteln. Diese Art voellig

    unberuehrt zu sein dient der falschen Sache und den falschen Zeitgenossen.

    Das kann man nicht auf Anhieb erkennen, dazu kann man verschiedene Situationen theoretisch durchspielen,

    um zu sehen wer dabei einen Vorteil hat.

    Nach meiner Ansicht wird mit dieser Einstellung erst viel Leid moeglich. Das klingt jetzt nur widerspruechlich.



    Gefuehle (Emotionen) darf man nicht ignorieren, sie sind wertvolle Ratgeber - das ist nicht nur meine Ansicht.

  5. #124
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Gefuehle (Emotionen) darf man nicht ignorieren, sie sind wertvolle Ratgeber - das ist nicht nur meine Ansicht.
    Deine/Eure Ansicht, aber bin selbst zu einer anderen Ansicht gekommen. Jeder sollte der Philosophie folgen, die fuer ihn angemessen erscheint und wird sicherlich damit immer am besten fahren, da er sich sonst gegen seinen Willen verbiegen muss. Mein jetztiger Weg tut mir merklich besser als der fruehere, als ich noch unter zuvielen Emotionen litt, was ich nun teilweise bereits korrigiert habe und noch korrigiere.

  6. #125
    Avatar von Waitong

    Registriert seit
    03.06.2010
    Beiträge
    2.636
    Nach meiner Erfahrung sind Emotionen durchaus gute Ratgeber, wenn man sich bemueht diesen "Bauchgefuehlen" auf den Grund zu gehen.

    Ich hatte ja schon mehrfach geschrieben, dass ich mit der buddhistischen Theorie und Praxis gut vertraut bin. Aus der Praxis ist mir daher bekannt,

    dass "Westler" zum Teil sehr grosse Probleme haben 'Gefuehle und Verstand unter einen Hut' zu bekommen...

  7. #126
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Das mag ja sein, aber es hat mit Sozialdarwinismus nur wenig zu tun. Vielleicht sollten wir uns den Begriff kurz in Erinnerung rufen: der Sozialdarwinismus ist die Hypothese, dass eine Gesellschaft nach darwinistischen Prinzipien der Evolution funktioniert. Insbesondere geht es dabei um den Kampf um die Existenz, bzw. das Sich-Behaupten. Weiterhin wird im Sozialdarwinismus zwischen guten/fitten/angepassten und schlechten/kranken/unangepasten Individuen unterschieden.

    Abgesehen davon dass die Idee von "gesellschaftlichem Erbmaterial" eine pseudowissenschaftlicher Hirnblähung ist, sehe eigentlich keine Anzeichen dafür, dass die Schlecht-Angepassten massenweise aussterben. Das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Was genau sind denn wertvollere Individuen oder wertvollere soziale Eigenschaften? Kannst du das überhaupt definieren?
    Thomas, wie Du weisst, bin ich ein relativ ungebildeter Mensch und so richte ich mich meist nicht nach den Interpretierungen von anderen Menschen, sondern definiere lieber selber. Somit gibt es fuer mich auch keine "wertvolleren Individuen" oder "wertvollere soziale Eigenschaften" sondern schichtweg der Staerkere setzt sich durch. Staerke kann pysisch und psychisch sein, wobei es von der jeweiligen Situation abhaengt, welche Eigenschaft vorteilhafter ist. Ideal ist physisch und psychisch stark und dominant zu sein um sich in einer Ellbogenwelt durchzusetzen. Nein, nicht zum reinen Selbstzweck sondern manchmal auch zum Nutzen seiner Mitmenschen und seiner Umgebung. Somit uebertrage ich den Darwinismus direkt auf die menschliche "Zvilisation" wobei Zivilisation im Grunde Augenwischerei ist, weil diese Welt im Grund eben darwinistisch gepraegt ist.

    Mit gesellschaftlichem Erbmaterial kann ich nichts anfangen, mit genereller Genetik schon eher. Die Grundgenetik bildet die Basis fuer die physischen und psychischen Grenzen, das heisst die natuerliche Limitierung was bei optimaler Nutzung zu erreichen ist. Kurzum, ein Pencilneck wird niemals zum Hulk oder ein durchschnittlich Intelligenter niemals zum Einstein. Man kann sich zwar im Rahmen seiner genetischen Voraussetzungen erheblichen verbessern aber das ist auch alles. Talent also die in die Wiege gelegten Eigenschaften geben einen Vorsprung, die ein Untalentierter selbst bei den groessten Bemuehungen nicht aufholen kann. Der Untalentierte rackert und ist fleissig kommt zu beeindruckenden Erbenissen waehrend der Talentierte sich mal kurz und temporaer zusammenreisst und vorbeizieht.

    Die Gesellschaft ist ansich ungerecht und somit wird sie von den Starken dominiert. Wie z. B. von den von und zu Guttenbergs, Bushs etc.. Darwinistisch gesehen lediglich Durchschnitt und ohne "gesellschaftliches Erbmaterial" (ah, diesbezueglich koennte ich mit dem Passus sogar was anfangen) waeren sie eben nur das was sie sind. Durchschnitt. Hier ist dann der Unterschied zwischen Darwinismus und Sozialdarwinismus. Pfeifen koennen in der Gesellschaft vermeintlich aufsteigen, waehrend sie im Naturdarwinismus nur Kanonenfutter waeren. Sie sind es jedoch nicht, die aufsteigen sondern sie werden von dem Bullies geformt und zu dem gemacht was sie sein sollen weil Blut oftmals dicker als Wasser ist. Dennoch werden die Dominanten sicherlich nicht das Zepter aus der Hand geben, sondern eben die Pfeife als Marionette nach ihrem eigenen Gusto und Vorteil tanzen lassen. Wirklich Paroli geben koennen ihnen eigentlich nur die wahren Alphatiere, die genetisch bedingt ueber eigene physische und psychische Staerke verfuegen. Die werden dies aber auch nur dann machen, wenn es ihrer Philosophie entspricht, denn warum sollen sie ihre Talente verschwenden um zu versuchen eine Traumwelt zu schaffen. Dies ist nicht moeglich sondern sie koennen bestenfalls ihre eigene kleine perfekte Welt schaffen, weil natuerlich auch ihre Kapazitaeten begrenzt sind. Ein Leitwolf im Schwarzwald kann nur schwerlich das Rudel seines sibirischen Buddies unterstuetzen. Macht er sich naemlich auf den Weg nach Sibiren, dann fangen im Schwarzwald naturlich sofort die Maeuse auf dem Tisch zu tanzen.

    Siehe den maechtigsten Mann der Welt. Kuemmert sich um Gott und die Welt weil er meint dazu erkoren zu sein, waehrend ihm die eigene Bude zusammenbricht. Sicherlich kein Alphatier sondern lediglich eine Marionette von Bullies im Hintergrund.

  8. #127
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Micha Beitrag anzeigen
    Gehört so eine Entwicklung nicht auch zum normalen menschlichen Alterungsprozess?
    Nicht unbedingt. Altersvereinsamung, Hadern mit dem altersbedingten Abbau der Leistungsfaehigkeit, Zotigkeit, Alterstarrsinn bis hin zu einer Rueckkehr zu Infalitaet sind doch oftmals die Norm. Warum wuerden sonst so viele Menschen ein Hehl aus ihrem Alter machen. Schau, ich bin 51 und habe keine Probleme damit, versuche aber auch den sich natuerlich ergebenen Abbau staendig zu kompensieren. Physisch wie psychisch, waehrend viele den "Verfall" als gegeben hin nehmen und dann oftmals in Frustration enden.

    Sage mir selbst, wenn ich ein Fall fuer die Pflegeversicherung bin, dann bin ich ein Fall fuer die Tonne. So Clint Eastwood Style eben. Daran zu arbeiten einem 25-jaehrigen Gruenling zu zeigen, was ein richtiger Hammer ist, wenn es darauf ankommt. "Make my day, Punk". Wenn man mir ueber die Strasse helfen will oder im oeffenlichen Verkehrsmittel einen Platz anbietet, dann ist es Zeit die Anstrengungen zu verstaerken, da es sonst sicherlich ziemlich schnell mit der Zufriedenheit und Ausgeglichenheit vorbei ist, weil man schnell zum Spielball der Idiotie des Daseins, der Umwelt und vieler seiner Mitmenschen wird.

Seite 13 von 13 ErsteErste ... 3111213

Ähnliche Themen

  1. Konvertieren zum Buddhismus
    Von Bajok Tower im Forum Treffpunkt
    Antworten: 114
    Letzter Beitrag: 15.10.10, 20:16
  2. Engstirniger Buddhismus ?
    Von siajai im Forum Sonstiges
    Antworten: 37
    Letzter Beitrag: 05.08.09, 00:16
  3. Buddhismus als Nationalreligion
    Von x-pat im Forum Thailand News
    Antworten: 15
    Letzter Beitrag: 22.04.07, 16:31
  4. Buddhismus
    Von sabai-sabai im Forum Treffpunkt
    Antworten: 20
    Letzter Beitrag: 26.04.05, 08:59
  5. Buddhismus
    Von siddhartha im Forum Sonstiges
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 06.01.01, 20:04