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Gelebter Buddhismus

Erstellt von Tramaico, 11.05.2012, 04:53 Uhr · 126 Antworten · 6.125 Aufrufe

  1. #1
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Gelebter Buddhismus

    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    In dem Fall hast du dann an einem philosophischen Konflikt zu nagen, denn die Todesstrafe ist mit der buddhistischen Lehre nicht vereinbar. Zur Veranschaulichung: Angulimala Sutta, Majjhima Nikaya 86. Möglicherweise hast du dir aber auch schon die faszinierende thailändische Art zu eigen gemacht, solche inneren Konflikte vollkommen zu ignorieren. Manche Thailänder haben ja auch kein Problem, frommen Buddhismus zu heucheln, aber kommen kaum einen Tag über die Runden ohne eins der fünf Silas zu brechen. Nicht das ich dir das unterstelle. Ich respektiere deine Meinung durchaus, auch wenn sie mir in diesem Fall nicht konsistent erscheint.
    Cheers, X-pat
    Nein, bedingt durch mein Verstaendnis der buddhistischen Lehre habe ich keinerlei philosophischen Konflikt. Fuer mich ist die buddhistische Lehre sehr simpel: "Sich selbst von jeglichem Leid im physischen Leben zu befreien". Mehr nicht. Ein philosophischer Konflikt waere da absolut fehl am Platz, wie auch manches was manche "Buddhismus-Experten" meinen, sagen, lehren. Es ist somit nur von Bedeutung, was mit meinem Verstaendnis der buddhistischen Lehre nicht vereinbar ist und mich vom Weg und von meinem Ziel abbringt. Dass ich mich auf dem richtigen Wege befinde weiss ich bereits, waehrend vielleicht dagegen mancher Moenche und vermeintliche Experte der Lehre herumirren mag. Man kann nicht erleuchtet werden sondern sich nur selbst erleuchten.

    Somit gibt es fuer mich auch keinen frommen Buddhismus und keinen geheuchelten Buddhimus, weil es ganz einfach Selbstbetrug ist und dem Ziel sich vom Leid zu befreien in keiner Weise beitraegt. Ein Buddhist ist somit grundsaetzlich ein Pazifist ist daher fuer mich auch hogwash. Wenn Gewalt notwendig ist um Leid von mir fernzuhalten, dann wende ich sie an. Mit fuenf Silas kann ich nichts anfangen und keine Ahnung ob ich konform mit diesen gehe oder auch nicht. Muesste ich erst googeln. Ist absolut unwesentlich fuer mich und meinen Weg. Mein Buddhismus basiert auf keinerlei Doktrien sondern ausschliesslich auf Logik und somit muss ich auch nie etwas heucheln.

    Wenn ich mich manchmal einem erstaunten Thai gegenueber als Buddhist oute und dieser dann meint, dass ich somit sicherlich regelmaessig in's Wat gehe und Tambuhn betreiben, dann verneine ich dies. Ich gehe nie in's Wat und betreibe mein Tambuhn auf der Strasse. Oftmals ernte ich dann voellig verwirrte Blicke. Vermutlich war mein Gespraechspartner nur ein Frommheit heuchelnder Pseudo-Buddhist, wovon es in der Tat Unmengen gibt. Auch hier in Thailand.

    Fuer mich ist die buddhistische Lehre unwahrscheinlich simpel, obwohl es Tausende literarische Werke und ebensoviele Stilarten gibt. Fuer mich ist Buddhismus kein Kung Fu, indem es ebenfalls unzaehlige Varianten gibt sondern es gilt sich lediglich selbst permanent vom Leid zu befreien. Meiner Meinung nach wuerde es manchem thailaendischen Moench besser tuen Muai Thai zu trainieren und hierdurch Geist und Koerper zu staehlen, als immer nur die Wange hinhalten zu wollen. Bin sicher, dass ich selbst durch Wange hinhalten mich niemals vom Leid befreien koennte, doch mit der richtigen Kampftechnik durchaus. Dabei ist unwesentlich ob diese Technik psychisch oder physisch ist, abhaenig von der Situation. Mein Buddhismus umfasst beides, um fuer jegliche Situation vorbereitet zu sein. Somit habe ich dann dem heuchelnden frommen "Buddhisten" auch einiges voraus.

    Ja, Du hast recht, ich bin durch thailaendischen Pragmatismus bereits sehr stark gepraegt, was aber nicht geheuchelt oder antrainiert ist sondern im Laufe meiner Zeit im Lande, auf meinen Erfahrungen und durch viel Nachdenken natuerlich gewachsen ist.

    Wer ist nun der "erfolgreichere" Buddhist? Ich, der "Anti-Buddhist" oder der durch Dokrien versklavte Asket? Diese Frage hat sich sicherlich der Begruender der Lehre vor ca. 2500 Jahren auch mehr als einmal gestellt und hat schliesslich dann zu seinem Weg gefunden, der nicht unbedingt mit dem meinigen identisch sein muss, diesen aber wesentlich gepraegt hat. Hinterfrage, analysiere, verwende oder verwerfe. Ein wesentliches Element im wahren Buddhismus. Essentieller als viele Doktrien der geheuchelten Gutmenschlichkeit.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Nein, bedingt durch mein Verstaendnis der buddhistischen Lehre habe ich keinerlei philosophischen Konflikt...[längeres Plädoyer abgekürzt]
    Das klang jetzt ein wenig nach persönlicher Rechtfertigung, aber du brauchst dich eigentlich nicht persönlich zu rechtfertigen; mir ging es eher um die Vereinbarkeit des Standpunktes mit der buddhistischen Lehre. Wir lernen ja alle vom Buddhismus in einer unterschiedlichen Art und Weise und entwickeln unser Verständnis mit unterschiedlichem Tempo. Außerdem streiten sich in den feineren Fragen der Auslegung der Lehre auch die Experten. Zusätzlich haben wir noch das Problem, dass wir den Buddhismus hier in einer Kultur verpackt vorfinden, die uns oft fremd ist. Trotzdem gibt es unverletzliche Prinzipien die die Dhamma definieren und universell akzeptiert werden. Dazu gehören auch die fünf Silas (English: five precepts) ebenso wie das Prinzip der Gewaltlosigkeit.

    Wenn deine Philosophie von diesen Prinzipien abweicht, ist das ja OK, ist schließlich dein gutes Recht, du kannst das dann aber nicht als Buddhismus bezeichnen, höchstens vom Buddhismus inspiriert. Mit anderen Religionen und Ideologien ist es ebenso: ein Marxist der den Kapitalismus gutheißt ist eben kein Marxist. Wenn du jedoch mit den fünf Silas (das erste lautet: nicht töten) und dem Prinzip der Gewaltlosigkeit übereinstimmst ergibt sich auf auf philosophischer Ebene die Frage wie das mit der Todesstrafe zu vereinbaren ist. Da gibt es durchaus geteilte Meinungen unter Buddhisten, obwohl mir wiegesagt der Argumentation der Befürworter suspekt erscheint.

    Auf der spirituellen Ebene liegt die Erkenntnis das alle Lebewesen miteinander vernetzt sind, umso mehr wenn es sich um andere Menschen handelt. Daher ist jede Gewalt von Menschen gegen Menschen letztendlich ein Akt der Selbstzerstörung, der -wenn man einmal das wahre Ausmaß der Vernetzung erkannt hat- sich als vollkommen sinnlos erweist. Diese Ebene spiritueller Einsicht erreichen jedoch viele Menschen nicht, bzw. sie ist blockiert von dem was die Buddhisten als Unwissenheit (avijja) bezeichnen, die sich wie ein Schleier über unser Bewusstsein legt. Vielleicht erkennen es manche erst wenn sie nach ihrem Tod wieder in die Welt der Geister eintreten, und dort bis zur nächsten Wiedergeburt der Schleier temporär gelüftet wird.

    Um jetzt wieder auf das Thema zurück zu kommen: es ist sicherlich nicht wünschenswert der Verunglimpfung des Königshauses freien Lauf zu lassen. Aber es ist auch nicht sinnvoll, dass durch Verbote abwürgen zu wollen, denn die Gedanken sind frei. Die Thais haben jedoch ein echtes Problem das zu verstehen, denn sie verwechseln -kulturbedingt- oft Schein und Sein und sind generell zufrieden wenn der Anschein gewahrt bleibt. In dieser Richtung fehlt noch das tiefergehende Verständnis, und daher ist die Zeit vielleicht wirklich noch nicht reif.

    Cheers, X-pat

  4. #3
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Thomas, Du traegst wie die meisten in Sachen Buddhismus Scheuklappen und laesst Dich zu leicht von "Experten" verwirren. In der buddhistischen Lehre geht es doch nur darum individuelle Erleuchtung zu finden, sich vom Leid im Leben permanent zu befreien. Das ist alles. Unendlich simpel. Da ich danach strebe bin ich Buddhist, auch wenn mein Weg nicht mit dem von "Experten" oder dem buddhistischen Lehrmeister nicht in jeder Hinsicht komform gehen mag. "Buddha" war ein Individuum, so wie Du, so wie ich, so wie ein jeder. Es gibt somit keine Patentloesung fuer alle und somit wird leicht das eigentlich Ziel aus den Augen verloren. Wer dieses tut, ist somit kein Buddhist sondern vom Weg abgekommen. Dies kann sogar der angesehenste Moench sein.

    Da wird gepredigt und gelehrt, interpretiert, mystifiziert auf die bizarrste Art, aber im Grunde auf der Stelle getreten. Vor einigen Monaten gab es einen kostenfreien Gesundheitscheck fuer Moenche und es stellte sich heraus, dass viele in einem extrem schlechten gesundheitlichen Zustand waren. Grund war, dass sie unter extremen physischen Stress standen um die tempalen Vorschriften und Riten zu erfuellen. Dazu kam schlechte Ernaehrung, denn die Tempelregeln schreibe vor, dass sie sich mit dem begnuegen muessen, was ihne gespendet wird, auch wenn es praktisch "Cholesterin pur" ist.

    Dies ist absolut wider des buddhistischen Sinns. Fehlgeleitete "Experten", da sie Extremismus praktizieren, wovon aber die buddhistische Lehre vehemment abraet. Die buddhistische Lehre soll psychisch und physisch staerken, was sie mit meiner Auslegung fuer mich tut.

    In meiner buddhistischen Lehre gibt es keine Mystik keine Fragen, keine Unklarheiten, waehrend unser lieber Freund Waitong durch die Doktrien, die Du anfuehrst, mit dem Buddhismus nichts anfangen konnte.

    Was fuer einen selbst keinen Sinn ergibt verwerfe, egal wer auch der Ratgeber ist. "Aber Buddha soll gesagt haben..." Buddha ist tot nachdem er seinen Weg zur Erleuchtung vor ca. 2.500 Jahren gefunden hatte. Ein Individuum, das gesucht, hinterfragt, analysiert hat und letztendlich durch die "Experten" so verwirrt wurde, dass er in seiner Verzweiflung beschloss nicht weiter zu hinterfragen sondern nachzudenken und zwar solange bis er begriffen hatte. Er kam letztendlich zur Erleuchtung. Nein, nicht durch den Rat von vermeintlichen Experten sondern fuer sich und mit sich, wie irre auch die Umwelt um ihn herum agierte. Dieses ist ebenfalls der Weg, den ich praktiziere und ich bin der festen Auffassung, dass es keine andere Loesung gibt. Erleuchtung ist sehr persoenlich, sehr individuell und findet im Inneren statt, wobei die Fassade voellig bedeutungslos ist. Eine Fassade ist letztendlich nur zum Blenden, zum Vorgaukeln da und somit in Sachen Erleuchtung ohne Sinn und Zweck, wie mir der Irrweg so manches Robentraegers zeigt.

    Manche "buddhistischen" Deppen gehen sogar soweit, von einer zweistufigen Erleuchtung zu sprechen:

    1. Der einfachen Erleuchtung, naemlich sich selbst vom Leid zu befreien
    2. Die "Uebererleuchtung", die da sein soll nach der eigenen Erleuchtung andere zur Erleuchtung bringen zu wollen und sozusagen zum Supperbuddha zu werden

    Nach meiner Auffassung ist 2 jedoch typisch menschlich idotisch und der buddhistischen Lehre sogar widersinnig, da durch den Wunsch nach Bekehrung anderer 1 kompromitiert wird, da dieser Wunsch utopisch und so unrealitisch ist, wie sich den Mond blau zu wuenschen. Ergo kann 2 nur zu Leid fuehren, was wider der buddhistischen Lehre ist.

    Du siehst, mein Buddhismus findet somit ausschliesslich und sehr tief im Inneren statt ohne jegliche Mystik, Doktrien, Riten etc. sondern mein Lehrmeister heisst noch nicht einmal Buddha sondern Logik. So wie damals fuer einen ehemaligen indischen Prinzen, der ohne bindende Leitsaetze zur Erleuchtung kam. "Ein Buddhist tut dies nicht, ein Buddhist tut dies und das...". Fundamentalismus pur, der wohl kaum jemanden zur Erleuchtung bringen wird, da der eigene Verstand ausgeschaltet und lediglich vermeintliche Weisheit Dritter adaptiert wird. Ein Irrweg, wie damals auch besagter indischer Prinz auf die harte und lange Tour realisieren musste. Dennoch, das buddhistische Murmeltier gruesst auch nach 2.500 Jahren so deppert wie je zuvor. Bis hin zur Irrwitzigkeit den indischen Prinzen gar zum Gott zu erklaeren und um seine Abhilfe zu bitten, obwohl er vor vielen Jahren laengst das Zeitliche gesegnet hat.

    Somit kann ich nur die Menschheit als das sehen, was sie im Grunde ist. Ein Riesenrudel von leminggleichen Deppen, die staendig auf einen Messias hoffen, der fuer sie die Kastanien aus dem Feuer holt, waehrend selbst weiter nichts getan wird, als den eigenen Sitzast abzusaegen. Verstandlos und mit dem irren Glauben, dass Buddha es schon richten wird.

    Ja, gebe Dir voellig recht, ich muss mich nicht rechtfertigen und tue es auch nicht. Ich erlaeutere lediglich meine innere Gedankenwelt. Ob hiermit ein Dritter etwas anfangen kann oder nicht ist voellig unerheblich, da es mir nur um meine eigene Erleuchtung geht. Natuerlich habe ich schon lange realisiert, dass ich niemanden retten kann ausser mich selbst und bin voellig im Reinen damit. Es ist so wie es ist und der Mond ist mit seiner natuerlichen Farbe perfekt. Dieser Gedankengang versetzt mich bereits wieder in einen Zustand der wohligen Harmonie und zwar voellig unabhaengig davon, was die wahnwitzige Menscheit um mich herum auch treiben mag. Es ist ohne jegliche Relevanz fuer mich. Muss es ja auch, denn sonst wuerde ich vom Weg abkommen, so wie die meisten und die Chancen mein Ziel zu erreichen waeren Null. So wie damals bei dem indischen Prinzen, ehe er sich entschloss sich unter einen Baum zu setzen und mit sich, seiner Umwelt, seinen Mitmenschen und seinem Dasein in's Reine zu kommen.

    Thomas, noch einmal zurueckkommend auf Deine Aussagen zum Buddhismus in Deinem Post. Du wirst jetzt vielleicht verstehen, dass sie fuer MICH mit Buddhismus nicht viel zu tun haben, "du sollst nicht toeten, du sollst dies nicht und das nicht", "Wiedergeburt", "Geisterwelt" sondern mehr etwas mit religioesem Hokuspokus, der eher verwirrt als leitet. Jeder bestimmt selbst sein Karma, hier und jetzt im Sein. Er bestimmt es selbst und verursacht lediglich durch Aktion Reaktion. Absolut nichts mystischen sondern ein voellig logischer Sachverhalt, der ansich nichts mit Spiritualitat zu tun hat. Wer mit dem Feuer spielt, kann sich leicht daran verbrennen. Logisch. Das hat jetzt nichts mit Philosophie, Spirtualitaet, Geisterwelt etc. zu tun. Wenn es draussen regnet, dann ist es ratsam einen Schirm mitzunehmen und diesen aufzuspannen, wenn man vor die Tuer geht und nicht nass werden will. Daran kann auch das innigste Stossgebet, die reinste "Seele" oder der uebermaechtigste Buddha nichts aendern. Es ist wie es ist und es ist gut so. Akzeptiere es, anstatt damit zu hadern und gewinne dadurch. Falls nicht, auch egal denn was interessiert mich persoenlich ein Reissack in China? Mein Buddhismus ist sehr stark und kann durch nichts und niemanden kompromitiert werden, ausser durch mich selbst indem ich mir etwas vormache und mich selbst beluege.

    Zur Lese Majeste Thematik: Ein Kompromiss waere sicherlich der beste Weg. Ja, die Gedanken sind frei, das gesprochene Wort aber nicht. Verleumdung, Beleidigung, Verunglimpfung etc. steht ja wohl ueberall unter Strafe. Was ist hoeher zu bewerten, die Wuerde und Ehre eines Menschen oder die Meinungsfreiheit? Ein wuerdevoller und ehrerhafter Mensch benoetigt tatsaechlich keine Verbote, aber schau, die wenigsten Menschen haben doch tatsaechlich Ehre und Wuerde. Durch ihre eigene Handlungsweise disqualifizieren sie sich selbst. Der groesste Proll hat dennoch das Recht auf eine Meinung? Durchaus, kann er auch, aber er sollte dennoch sehr sorgfaeltig damit umgehen, da es ihm sonst zur falschen Zeit und am falschen Ort leicht die Zunge kosten kann. Die groessten Schandmaeuler agieren deshalb auch meist in Anonymitaet oder geifern ueber Personen, von denen sie kein entsprechendes Echo erwarten muessen. Die wenigsten wuerden vermutlich einem Herrn Tyson in's Gesicht sagen, dass sie ihn fuer eine .......... halten. Obwohl sie ja das Recht zu freien Gedanken und einer Meinung haben.

    Kurzum, sorge dafuer, dass alle Menschen ehrvoll und niveauvoll sind und Verbote eruebrigen sich. Ueberall auf dieser Welt und sowohl in der Realitaet wie auch Virtualitaet. Dies schliesst natuerlich auch die (V)Forenwelt ein. Ist ein Forum ohne jegliche Regeln/Verbote zu realisieren? Wohl kaum, denn jegliche Versuche ersticken schnell im Keim. Nein Thomas, Du bist sicherlich ein Mensch, der im Grunde keine Verbote benoetigt und trotzdem nicht aus der Rolle fallen wuerde, aber nun ja, sagen wir es so, viele Deiner Mitmenschen sind es aber leider nicht. Somit ist zu befuerchten, dass der ganze Arm sehr schnell aus dem Gelenk gerissen wird, sobald die Hand gereicht wird. Wie schnell kommt es doch auch hier im Forum zur emotionalen Eskalation, was auch in Sachen des thailaendischen Koenigshauses der Fall sein wuerde. Oftmals geht es nicht um konstruktive Kritik sondern immer nur um Kritik der Kritik Willen. Die Freude am Meckern und Zetern, um von den eigenen Unzulaenglichkeiten abzulenken.

  5. #4
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    In der buddhistischen Lehre geht es doch nur darum individuelle Erleuchtung zu finden, sich vom Leid im Leben permanent zu befreien. Das ist alles. Unendlich simpel.
    Nein, das ist allzu sehr vereinfacht. Erleuchtung und Erlösung ist nicht nur das Ziel des Buddhismus, sondern auch von vielen anderen gegenwärtigen und vergangenen Religionen. Die buddhistische Lehre geht schon ein wenig weiter. Sie benennt die Ursache von Dukkha (des Leidens) und zeigt den Weg der Dukkha beendet. Dies ist ja schon in den vier edlen Wahrheiten, dem aller-elementarsten Grundsatz des Buddhismus, enthalten. Die Anleitungen zur Entstehung und Beendung von Dukkha, wie sie zum Beispiel in der Doktrin der bedingten Entstehung und des achtfachen Pfads ausgedrückt sind, sind außerdem sehr spezifisch. Der Buddhismus stellt also nicht nur die Diagnose, sondern liefert auch das Rezept, was eben spezifisch ist.

    Sein Leiden beenden will jeder. Das alleine macht noch keinen Buddhisten.

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Du siehst, mein Buddhismus findet somit ausschliesslich und sehr tief im Inneren statt ohne jegliche Mystik, Doktrien, Riten etc. sondern mein Lehrmeister heisst noch nicht einmal Buddha sondern Logik.
    Du kannst den Buddhismus, oder auch andere Religionen, als Vehikel verstehen. Die Aufgabe dieses Vehikels ist es dich auf die andere Seite zu bringen, deine Augen für die spirituelle Realität deiner Existenz zu öffen, dir zu helfen schädliche Anhaftungen und Fesseln abzuwerfen, und dich schließlich ans Ziel zu bringen, was im Fall des Buddhismus Nirvana heisst.

    Was du nun vorschlägst ist folgendes. Du kaufst einen Mercedes, aber der Motor gefällt dir nicht, daher tauscht du den Motor aus gegen einen Nissan Motor. Die Karosse sagt dir auch nicht zu, also lässt du dir deine eigene anfertigen. Schließlich wirfst du noch die Sitze heraus und machst einige Modifikationen am Getriebe. Du behauptest aber immer noch, dass du einen Mercedes fährst. Das macht doch keinen Sinn, oder? Dein Auto hat nach den vielen Modifikationen nur noch wenig mit einem Mercedes zu tun. Die wichtige Frage ist jedoch: bringt es dich ans Ziel? Ist auf dein Fahrzeug Verlass? Was ist mir der Hersteller-Garantie? Die fliegt spätestens nach dem Austausch des Motors aus dem Fenster. Mit der Marke Eigenbau gibt es keine Garantien und ob dich das Gefährt ans Ziel bringt kann niemand mit Verlass sagen.

    Der Buddhismus ist eine 2500 Jahre alte Tradition, die sich als spirituelles Vehikel bewährt hat. Die buddhistischen Methoden sind von fast hundert Generationen erprobt worden. Es kann sich also nicht bei allen Anhängern um "buddhistische Deppen" handeln. Kleinere Modifikationen sind natürlich gestattet; beim Mercedes gibt's ja auch Custom Options. Wenn du allerdings lieber ein anderes Fahrzeug hättest, dann must du dich halt bei der Konkurrenz umschauen. Oder weiterhin auf Marke Eigenbau setzen.

    Cheers, X-pat

  6. #5
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Thomas, wie viele Buddhisten schaffen es tatsaechlich bis zur Erleuchtung, also Befreiung vom eigenen Leid? Muesste nicht jeder Moench bereits nach wenigen Jahren erleuchtet sein, wenn er sich der Befreiung vom eigenen Leid so intensiv und praktisch ausschliesslich widmet und saemtlichen Anleitungen folgt? Viele Moenche moegen zwar "weise" sein, aber die wenigsten sind wohl tatsaechlich erleuchtet. Waeren sie es, muessten sie nicht mehr ihr Leben im Tempel verbringen und weiter die Riten praktizieren. Das Weltliche kann ihnen ja nichts mehr anhaben, selbst dann nicht, wenn sie inmitten einer laermenden GoGo-Bar sitzen wuerden. Warum also den Doktrien noch folgen, wenn das Ziel erreicht ist?

    Wenn ich einen Mercedes in dem Masse wie von Dir beschrieben modifiziere dann habe ich natuerlich keinen Mercedes mehr, aber das Wesentliche ist doch verblieben. Es handelt sich weiterhin um ein AUTO. Ergo, wenn ich an's Ziel kommen will benoetige ich keinen Mercedes sondern lediglich ein Auto, waehrend viele irrtuemlich meinen nur mit einem Mercedes ist an's Ziel zu gelangen.

    Hatte ja schon erwaehnt, dass mein Puzzlespiel zum Buddhismus bereits voellig zusammengesetzt ist. Jedes Steinchen passt und es gibt fuer mich keine offenen Fragen mehr. Jemand hier im Forum meinte dazu mal, wie das sein koennte, da selbst Moenche oftmals die buddhistische Lehre noch nicht voll und ganz verstanden haben. Nun ja, vielleicht unterliegen sie dem Irrglauben, dass sie nur ein Mercedes an's Ziel bringen kann ohne jemals auf den Gedanken zu kommen, warum dies so sein sollte. "Mein" Buddhismus ist so stark, dass ich nicht in ein Wat gehen, mich in eine Robe huellen und Doktrien geleitete Askese betreiben muss. Ist er somit nicht effektvoller als der von den "mercedesfahrenden Profis"?

    Du sollst nicht toeten? Das ist fuer mich nur eine irrefuehrende Latrinenparole wie die Wuerde des Menschen ist unantastbar. Realistisch ist, Du sollst nicht grundlos toeten wobei ich mich intelligent genug waehne selbst meine Entscheidungen zu treffen und zwar ohne jegliche leitende Worte von Dritten. Lehrt uns die buddhistische Lehre nicht Eigenverantwortung im salopp gesagten Sinne "hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott"? Benoetigt somit ein intelligenter Mensch tatsaechlich Doktrien, die ihn anleiten die richtigen Entscheidungen zu treffen?

    So viele Buddhisten, doch nur so wenige Buddhas? Sollte uns dies nicht zu denken geben? Mein eigenes Leid hat sich im Laufe der Jahre erheblich verringert, Furcht ist nicht mehr existent obwohl ich mich nicht sonderlich intensiv mit dien klassischen buddhistischen Stilen beschaeftigt habe. Fuer mich gibt es keine physische Wiedergeburt, keine Uebermenschen, keine Hoellenwesen, keine menschliche Unreinheit etc. etc. Mein Buddhismus ist simpel, unmystisch und effizient. Warum sollte ich somit einen anderen Weg einschlagen? Weil nur ein Mercedes mich an's Ziel bringen kann? Mit Verlaub, dass halte ich mit meinen 51 Jahren fuer schlichtweg unsinnig und selbst dann, wenn ich der Einzige unter 7 Milliarden Menschen mit dieser Einstellung waere. Niemand kann mich erleuchten, ausser ich mich selbst. Ich arbeite kontinuierlich daran.

  7. #6
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Thomas, wie viele Buddhisten schaffen es tatsaechlich bis zur Erleuchtung, also Befreiung vom eigenen Leid? Muesste nicht jeder Moench bereits nach wenigen Jahren erleuchtet sein, wenn er sich der Befreiung vom eigenen Leid so intensiv und praktisch ausschliesslich widmet und saemtlichen Anleitungen folgt?
    Nein, es ist kein leichtes Ziel, denn es gibt viele Hindernisse und Fallstricke. Es kommt auch darauf an, auf welcher Stufe sich der Praktizierende befindet. Wenn die Kilesas (den Geist trübende Leidenschaften) zum Beispiel stark ausgebildet sind, dann ist es wahrscheinlich dass der Praktizierende viele Wiedergeburten benötigt nur um mit einer einzigen Kilesa, wie z.B. Hochmut/Stolz, fertig zu werden. Um deine Frage zu beantworten: ja, jeder der die buddhistische Lehre praktiziert schafft es bis zu Erleuchtung, aber sehr wahrscheinlich nicht in einer menschlichen Lebenszeit. Ein weiterer wichtiger Faktor ist Karma, welches sich entweder günstig oder ungünstig auf die Möglichkeit spirituellen Fortschritts auswirken kann; aber ich will es nicht zu kompliziert machen.

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Warum also den Doktrien noch folgen, wenn das Ziel erreicht ist?
    Ja, du hast Recht. Der Buddha hat die Lehre mit einem Floß verglichen. Wenn man den Fluss überquert hat, dann benötigt man das Floß nicht mehr.

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Hatte ja schon erwaehnt, dass mein Puzzlespiel zum Buddhismus bereits voellig zusammengesetzt ist. Jedes Steinchen passt und es gibt fuer mich keine offenen Fragen mehr.
    Das ist meiner Ansicht nach keine ideale Situation. Wenn keine Fragen mehr offen sind, dann gibt es auch keine Suche, und ohne Suche gibt es keine Erkenntnis. Es ist möglich dass du auf deiner Reise an einem Plateau angekommen bist. Das sollte dich nicht davon abhalten weiterzugehen.

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Jemand hier im Forum meinte dazu mal, wie das sein koennte, da selbst Moenche oftmals die buddhistische Lehre noch nicht voll und ganz verstanden haben. Nun ja, vielleicht unterliegen sie dem Irrglauben, dass sie nur ein Mercedes an's Ziel bringen kann ohne jemals auf den Gedanken zu kommen, warum dies so sein sollte.
    Da gebe ich dir in beiden Punkten Recht. Der Buddhismus ist sicher nicht das einzige Fahrzeug und es ist auch nicht für alle gleichermaßen geeignet. Manche fahren mit einer anderen Religion besser, und andere (wie du) gehen ihren eigenen Weg abseits oder am Rande der Religionen. Es ist überhaupt nicht möglich zu sagen was am besten ist, denn das hängt immer von der einzelnen Person und Situation ab. Die Idee das nur ein Mercedes ans Ziel führt ist natürlich Unsinn, aber auf der anderen Seite ist es so, dass man mit einem Mercedes nichts falsch machen kann. Mir persönlich ist der thailändische Buddhismus oft zu dogmatisch und viel zu sehr an den Lettern der Tripitaka als an deren Sinn orientiert. Ich kann deine Einwände daher gut nachvollziehen. Auf der anderen Seite bietet Thailand exzellente Möglichkeiten zum Praktizieren.

    Was die Herren in den Safranroben angeht, tja, die repräsentieren eben das gesamte Spektrum der Bevölkerung. Es gibt verständige und unverständige, gebildete und ungebildete, ehrliche und unehrliche, weise und nicht-weise, erleuchtete und nicht-erleuchtete Mönche. Insofern ist der übertriebene Respekt, den die Thais oft der Robe und nicht den Menschen bezeugen, manchmal wirklich ein wenig befremdlich. Auf der anderen Seite muss man den ernsthaft praktizierenden Mönche zu gute halten, dass sie Mühe und Opfer für die eigene spirituellen Reise auf sich nehmen, und das ist nach meiner Ansicht wirklich Respekt wert. Die Dinge sind eben selten schwarz und weiß, sondern meist finden sich alle Schattierungen in der Wirklichkeit.

    Cheers, X-pat

  8. #7
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Einigen wir uns darauf, dass die buddhistische Lehre jedem Menschen erhebliches geben kann, wenn er sich nur damit befasst. Auf welche Weise muss wohl ein jeder fuer sich selbst entscheiden, weil eben ein jeder auch anders ist und unter den unterschiedlichsten Verhaeltnissen lebt.

    Selbst muss ich Familie, Geschaeft, meine vielen Hunde und den Buddhismus unter einen Hut bringen. Vor ca. 10 Jahren stellte ich meinem damaligen buddhistischen Berater die Frage, wie man denn zwischen Familie und Streben nach Erleuchtung waehlen solle. Er antwortete, dass dies keine entweder/oder Frage sei. Ein weiteres wichtiges Steinchen damals in meinem Puzzle und ich kann ihm zwischenzeitlich nur absolut recht geben.

    Damals vor 2.500 Jahren "erwachte" jemand und gab seine Erfahrungen, die zu seinem Erwachen gefuehrt haben, weiter. Sollte mir es ebenfalls jemals gelingen zu "erwachen" dann koennte ich es auch nicht anders tun. Keine Offenbarung geben ala "der Weg zur Erleuchtung" sondern lediglich "der Weg, der zu meiner Erleuchtung fuehrte". Einen Persilschein gibt es nicht, anders als bei Religionen, die klare Verhaltensdirektiven geben. Die buddhistische Lehre diktiert somit nicht, sie raet lediglich an. Wer das Absolute in seinem Verstaendnis fordert ist somit auf einem Irrweg. Somit kann ich selbst auch immer nur mitteilen, wie ich selbst die Dinge sehe, die stark in Kontrast mit anderen Verstaendnissen und Interpreationen stehen koennen, was aber nicht weiter schlimm ist.

    Nach meinem Verstaendnis gibt es fuer jeden nur ein physisches Leben und Tod und Wiedergeburt finden ausschliesslich in diesem einen irdischen Leben statt. Wenn somit ein Menschenleben nicht reicht um Erleuchtung zu erzielen so wird nur im Tod Erleuchtung erreicht, die Thematik im Leben ist ein und fuer alle Male passe. Warum? Weil es in meinem Buddhismus keine Seele gibt, kein fest definierbares ich, sondern dieses ich unterliegt staendigen Veraenderungen. Es ist nicht greifbar so wie der Wind und wenn ein Windhauch vorbei ist, dann ist er vorbei. Wie soll er, DIESER Windhauch, wieder in Erscheinung treten koennen? Das Erwachen steht fuer mich in einem Ausbrechen aus dem staendigen Zyklus der Tode und Wiedergeburten im irdischen Leben, dem Leid und der Freude durch staendige Veraenderungen im Dasein, die einen Menschen emotional zum Spielball machen. Durch das Erwachen wird nun erstmalig ein "ich" geschaffen, manifestiert, obwohl viele meinen der Erleuchtete haette natuerlich kein "ich" mehr, weil er eben frei von jeder egoistischen Denke ist. Dies ist fuer mich unlogisch. Ein "festes ich" ist nicht vorhanden, weil es durch Tod und Wiedergeburt staendigen Veraenderungen unterliegt, waehrend dieses beim Erleuchteten nicht mehr der Fall ist. Die Erleuchtung gibt eine "Seele", weil nun das "ich" unveraenderbar manifestiert wurde. Dieses "ich" erloescht aber ebenfalls mit dem physischen Tod und somit wird der Erleuchtete so wie jeder nicht Erleuchtete ebenfalls niemals wieder physisch wiedergeboren. Der Erleuchtete wie der Unerleuchtete sind beide nur Windhauche, nur das der Erleuchtete die Leidfreiheit frueher als durch den Tod erreicht.

    Karma wird lediglich durch mein eigenes Handeln im Leben beeinflusst. Meine Aktion loest Reaktion aus. Jeder ist seines Glueckes Schmied, aber nur bis zum physischen Tod. Hier driften dann die buddhistischen Stilarten dann voellig auseinander. Nein, die Erkenntnis, dass es keine physische Wiedergeburt gibt stammt nicht von mir sondern von "buddhistischen Profis". Ich habe sie aber adaptiert, weil sie am besten in mein Puzzle passte und ich somit die Frage von Geburt- und Wiedergeburt plausibel beantworten kann. Wuerde ich die Ansicht von physischen Wiedergeburten vertreten koennte ich dies nicht, weil dann da zuviele Unzulaenglichkeiten sind, aehnlich wie die Ansicht von einigen, dass der Dalilah Lama die Reinkarnation eines Buddhas sei. Einst fragte ich mich, wie das in's Bild passen sollte, bis dann der Betroffene die Frage selbst beantwortete: "Ich bin nur ein einfacher buddhistischer Moench". Jetzt passte es wieder.

    In diesem Sinne, moege nicht Gott, Buddha oder wer immer Deine Wege leiten, sondern Deine Weisheit ausreichen, Dich an's Ziel zu fuehren.

    Wenn ich sage, dass ich keine Fragen mehr habe, dann heisst dies nicht, dass ich am Ziel bin, sondern dass lediglich der leichte Teil abgehandelt ist. Ich weiss zwar wie viele Huehner ich habe, doch jetzt muss sie erst einmal alle in den Stall bekommen. Wenn man bereits schon beim Huehnerzaehlen auf der Strecke bleibt, wie soll man dann alle je in den Stall bekommen, da man ja noch nicht einmal die Anzahl kennt?

  9. #8
    Avatar von Joerg_N

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    Hat sich eigentlich schon mal jemand mit einem Erleuchteten unterhalten ?

  10. #9
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Joerg_N Beitrag anzeigen
    Hat sich eigentlich schon mal jemand mit einem Erleuchteten unterhalten ?
    Deine Frage ist unklar, aber wenn man sie beantwortet wie sie gestellt wurde, dann kann die Antwort nur "ja" sein, ausser der Begruender der buddhistischen Lehre hatte nach seiner Erleuchtung ein Schweigegeluebde abgelegt.

  11. #10
    Avatar von Joerg_N

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