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Geld und Zukunft in Thailand noch sicher?

Erstellt von jonrek, 31.05.2014, 18:46 Uhr · 105 Antworten · 13.480 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von sombath

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    Ist schon so lange her , aber alles wurde damals für Farang aufgerundet u. kostete 10 THB .
    1972 habe ich im damals sehr kleinen Wongamat in Pattaya für 110 THB gewohnt .
    Wenn ich mich recht erinnere im Nana BKK 90 THB .

    Sombath



    Zitat Zitat von alder Beitrag anzeigen
    Ich habe 1985 so 10,x bekommen. Ich fand das alles Andere als billig. Ein einigermassen brauchbares Hotel kostete um 500 Baht - also 50 DM. Bier war eigentlich nicht unter 30 Baht zu haben und ein Kao pat auch nicht.

    Also billiger war das damals auf gar keinen Fall. Nicht zu vergessen - ein Flug war damals so teuer wie ein durchschnittliches Monatseinkommen (1600-1700 DM)

    Was ist heute ein durchschnittliches Monatseinkommen? 1800€?

    Da würden uns aber die Augen Tränen.

  2.  
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  3. #42
    ccc
    Avatar von ccc

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    Zitat Zitat von alder Beitrag anzeigen
    Ich habe 1985 so 10,x bekommen. Ich fand das alles Andere als billig. Ein einigermassen brauchbares Hotel kostete um 500 Baht - also 50 DM. Bier war eigentlich nicht unter 30 Baht zu haben und ein Kao pat auch nicht.

    Also billiger war das damals auf gar keinen Fall. Nicht zu vergessen - ein Flug war damals so teuer wie ein durchschnittliches Monatseinkommen (1600-1700 DM)

    Was ist heute ein durchschnittliches Monatseinkommen? 1800€?

    Da würden uns aber die Augen Tränen.
    Kleine Milchmädchenrechnung, eben mal Pi x Daumen, nur um die Größenordnungen zu verstehen. Ich verwende dazu die Zahlenangaben von @alder, die natürlich auch nur Pi x Daumen sind:

    1985:
    1DM=10 Baht, das entspricht 1€=20 Baht
    Hotel 500 Baht (25€) (einfaches Zimmer mit AC)
    Bier 30 Baht (1,5€)
    Von seinem Monatseinkommen von 1700 DM (850€) konnte man sich also folgendes leisten: 34 Hotelnächtigungen oder 567 Flaschen Bier.

    2014
    1€=45 Baht
    Hotel 1500 Baht (33€) (einfaches Zimmer mit AC)
    Bier 70 Baht (1,4€)
    Von seinem Monatseinkommen von 1800€ kann man sich heute folgendes leisten: 54 Hotelnächtigungen oder 1285 Flaschen Bier.

    Verglichen mit 1985, und bereinigt um Lohnsteigerungen/Inflation lebt ein DACHler mit €-Einkommen heute sogar billiger als vor 30 Jahren. Das gilt jetzt einmal zumindest für Bier und Hotel.

    Die Wechselkurse sind amtlich und die Preise für Bier auch mehr oder weniger. Beim Hotel kann man streiten, ob die 500/1500 Baht vergleichbare Qualität haben und diskutieren kann man auch über das Monatseinkommen im DACH, aber die Größenordnungen stimmen wohl!

    -----------------------------

    Wenn man 1985 als Backpacker im LOS unterwegs war, sah das mit den Hotelpreisen vermutlich für die meisten anders aus. 1987 zahlten wir für den Bungalow direkt am Strand in Ko Samui 80 Baht (Ventilator, und kein Strom ab 22:00 Uhr). In dieser Unterkunftskategorie stimmen die Relationen wahrscheinlich nicht mehr (und Ko Samui hat natürlich 24h Strom heute).

    ------------------------------

    Zitat Zitat von alder Beitrag anzeigen
    ... Bier war eigentlich nicht unter 30 Baht zu haben und ein Kao pat auch nicht.
    Khao Pad habe ich, so wie die meisten anderen Speisen an den Garküchen bis in die 1990er mit 10 Baht in Erinnerung.

  4. #43
    Avatar von chang di

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    Zitat Zitat von jonrek Beitrag anzeigen
    Dann bin ich ja etwas beruhigt. Panik hab ich weil eben alle meine Ersparnisse hier liegen.
    ...
    Vielleicht werde ich mir sicherheitshalber einen safe anschaffen und einen kleinen teil dollar da reinlegen. Ist dann zumindest mal vom Gefühl doch beruhigender.
    Safe oder gut verstecktes Gold, Diamanten etc machen sicher Sinn. Dollars sind auch gut, dann hat man wenigstens Klopapier, wenn's kracht Ernsthaft, man muss keine Verschwörungstheorie aufmachen, um den Dollar auf dem absteigenden Ast zu sehen. Ich halte die Gefahr eines plötzlichen internationalen Banken- und Dollar-Crashs für wesentlich grösser, als eine schleichende Geldentwertung. Und das Entscheidende, wenn es zum Crash kommt, ist, wie die Banken international verflochten sind, also konkret, ob thailändische Banken von einem internationalen Crash mit runtergerissen würden. Dazu wäre es hilfreich, zu wissen, welche thail. Bank wo investiert (was ich nicht weiss).

    Und im worst-case dann in TH als Ausländer einem Einlagenschutz hinterherrennen zu wollen, scheint mir in etwa so aussichtsreich, wie als Kahlköpfiger für vollen Haarwuchs zu beten. Wenn nichts da ist, kann auch keine Einlage ersetzt werden, da kann der Farang so laut schimpfen, wie er will. Und wenn er seine 400.000 auf dem Konto (oder entsprechendes Einkommen) nicht mehr nachweisen kann, muss er das Land verlassen, und darf sich dann von Deutschland aus in die Reihe der Einlagen-Gläubiger stellen.

    Tut mir leid, dass das so negativ klingt. Aber so sehe ich das, und darum versuche ich mein Non-B so lange es geht, zu halten. Wenn's in 10-20 Jahren in Rente geht, sind die wirtschaftlichen und anstehenden politischen Tumulte in TH hoffentlich vorbei.

  5. #44
    Avatar von hupe

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    Ich befuerchte, dass es ja eigentlich nicht um Geld geht, sondern ev. um ein Visum, das nicht ganz den Regeln entspricht!?

    Daher spielt das Geld ja eigentlich keine Rolle. Ausser man muss es verstecken un/oder man will Steuern umgehen. Daher wohl auch das Ueberweisen gleich allen Geldes nach Thailand?

    ... aber zur Beruhigung. Schlechter als die Vorgaengerregierung kann es hier beinahe niemand machen. Je weniger Geld in
    den Korruptionstaschen verschwindet, je besser sollte es auch Thailand gehen. Verliere nicht die Neven. Es gibt gute, ehrliche
    Beratungsbueros, .......

    Wenn die Sache allgemein i.O. ist, werden Dich diese wohl auch gerne beraten.

  6. #45
    wasabi
    Avatar von wasabi
    Alle Papierwährungen der Welt befinden sich seit Aufhebung der Goldbindung des US Dollar im Jahre 1971 durch Nixon in einem Abwertungswettlauf. Im letzen Jahrhundert wurde die Einlösbarkeit verschiedener Währungen gegenüber Gold vor allem in Kriegs- und Depressionszeiten mehrfach aufgehoben. Wichtig sind nicht irgendwelche Wechselkurse sondern die Kaufkraft. Um der ständigen Abwertung der Währungen zu entkommen empfehle ich einen Vermögensaufbau in Sachwerten und möglichst wenig Geldwerte und Forderungen (z.B. Anleihen) zu halten. Von Diamanten würde ich abraten, zu illiquide und schwer zu bewerten. Gold und Silber in physischer Form (Anlagemünzen/Barren) sind besser.

  7. #46
    Avatar von funnygirlx

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    Zitat Zitat von wasabi Beitrag anzeigen
    Alle Papierwährungen der Welt befinden sich seit Aufhebung der Goldbindung des US Dollar im Jahre 1971 durch Nixon in einem Abwertungswettlauf. Im letzen Jahrhundert wurde die Einlösbarkeit verschiedener Währungen gegenüber Gold vor allem in Kriegs- und Depressionszeiten mehrfach aufgehoben. Wichtig sind nicht irgendwelche Wechselkurse sondern die Kaufkraft. Um der ständigen Abwertung der Währungen zu entkommen empfehle ich einen Vermögensaufbau in Sachwerten und möglichst wenig Geldwerte und Forderungen (z.B. Anleihen) zu halten. Von Diamanten würde ich abraten, zu illiquide und schwer zu bewerten. Gold und Silber in physischer Form (Anlagemünzen/Barren) sind besser.
    sowie dividenstarke aktien ,die realativ unabhaengig vom index steigen oder fallen, weil sie news driven sind, dabei sollten sie auch in den letzten kreisenzeiten dividende ausgeschuettet haben,kaum schulden und ebenfalls die anlagen in sachwerten,mit einem konjunktur unabhaenigen (oder weitesgehends) geschaeft.
    diese gibt es an allen boersen der welt
    in thailand zb eigenen sich sugarterminals wie tste ,sst oder defensive versicherungen oder wasser und ernegie und einige def. foodwerte wie Changmaifrozenfoods (CM)-diese hielten sich auch relativ gut waehrend der asienkrise.
    sind werte zur vermoegenserhaltung(below BV,EK ueber 80%) und nicht zum vermoegensaufbau (wie werte mit hohem fremkapital wo ROA ueber alles geht). bei den feinen defensiven ist ROA und ROE zweitrangig

    GOLD je nachdem welchen masstab man ansetzt ist gold billig oder teuer
    2010 notierte das gold-dow ratio auf all time high bei 4 heute bei 14 , all time low bei 53-von der warte eher noch teuer
    Gold vs M3 ist verdammt billig
    Gold vs inflationsbereingt im mittelfeld
    Gold Oz vs produktionskosten relativ preiswert

    also je nachdem welche zahlen man herannimmt.
    ich denke weit unter die 1000 geht es nicht,zz stabilisierung, nach oben je nach entwicklung der zinsen,krisen ,inflation ,ist der himmel offen fuer gold, zumindest nominal, real (kaufkraftmaessig) vielleicht noch 100% von hier in den naechsten 10 jahren

  8. #47
    Avatar von alder

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    Zitat Zitat von wasabi Beitrag anzeigen
    Alle Papierwährungen der Welt befinden sich seit Aufhebung der Goldbindung des US Dollar im Jahre 1971 durch Nixon in einem Abwertungswettlauf. Im letzen Jahrhundert wurde die Einlösbarkeit verschiedener Währungen gegenüber Gold vor allem in Kriegs- und Depressionszeiten mehrfach aufgehoben. Wichtig sind nicht irgendwelche Wechselkurse sondern die Kaufkraft. Um der ständigen Abwertung der Währungen zu entkommen empfehle ich einen Vermögensaufbau in Sachwerten und möglichst wenig Geldwerte und Forderungen (z.B. Anleihen) zu halten. Von Diamanten würde ich abraten, zu illiquide und schwer zu bewerten. Gold und Silber in physischer Form (Anlagemünzen/Barren) sind besser.
    Anstatt sich Gedanken über thail. Banken zu machen sollte man sich lieber überlegen, wie man seine Kröten hier in DACH retten kann.
    Jeden den der glaubt, dass das fröhliche Gelddrucken ohne Konsequenzen bis zum St. Nimmerleinstag weiter geht, den beneide ich aus tiefstem Herzen.
    Wer glaubt, dass bein einem " Global Meltdown" noch irgendwas von einer Thaibank zu holen ist, kommt in den Himmel.
    Wer glaubt, dass bei einer deutschen Bank vielleicht noch 30% zu holen sind, sieht das Ganze schon realistischer.

    Wer sich nur ein bisschen mit der Materie beschäftigt, und versucht, gute Quellen von Geschäftemachern (wie etwa Links zu Verschwörungstheoretikern und Goldseiten), zu trennen, der weiss, dass es soweit kommen MUSS.

    Es ist bemerkenswert, wie sich die ganze Blase noch am Leben hält. Hätte man sie 2008 platzen lassen - vielleicht wären wir dann schon wieder auf dem Weg der Besserung.
    Stattdessen wurde bspw. die Amerikanische Regierung von der Wallstreet erpresst: " Wir brauchen sofort 800 Mrd $ für uns sonst bekommen wir eine fürchterliche Wirtschaftskrise"
    Okay, da waren jetzt keine Nobelpreisträger für Mathematik anwesend, aber warum ist da niemand aufgestanden und hat gesagt:

    "Hey, selbst wenn wir 2 Millionen Arbeitslose dazu bekommen - wir zahlen jedem im Monat 1000$, das reicht dann für 400 Monate und ihr könnt uns am A.rsch lecken......"

    So ist das Geld halt in den Banken versickert und für sinnlose Projekte verdampft.

    Ich bin mir sicher - jedem einzelnen Mensche auf der Welt werde die Augen tränen, und sogar denen, die jetzt schon nix haben.




    edit - für die englischsprachigen



  9. #48
    Avatar von Ralli

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    Geld und Zukunft in Thailand noch sicher?

    Falsche Frage, es sollte heissen: Geld und Zukunft in Europa noch sicher ...

  10. #49
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von jonrek Beitrag anzeigen
    Nun durch den Putsch weiss ich nicht wie sicher es hier im Land ist.
    Einfach mal in die Vergangenheit schauen. Während der letzten drei Jahrzehnte gab es drei Coups, mindestens eine schwere Finanzkrise, und mehrere Börseneinbrüche. Die Aufenthaltstitel der Ausländer in Thailand hat dies nicht berührt; vielmehr wurden Visabedigungen über diese Zeit kontinuierlich angepasst. Die Bankkonten von privaten Sparern in Thailand haben diese Entwicklungen auch nicht beeinträchtigt. Also gibt es keinen Grund zur Sorge.

    Natürlich sind die Zahlungsunfähigkeit einer einzelnen Bank oder eine weitere Finanzkrise nie auszuschließen. Da die Finanzmärkte global operieren sind eventuelle zukünftige Finanzkrisen ebenfalls global und daher ist ein Auslandskonto wahrscheinlich nicht sicherer als ein Thai Konto. Wenn man viel Bargeld zu horten hat, empfiehlt sich natürlich in jedem Fall eine Streuung. Hong Kong ist die logische Wahl. Giro- und Sparkonten können dort problemlos eröffnet werden, man kann mehrere Währungen in einem Konto führen (Multi-currency account), und die Kapitalertragssteuern sind moderat. Das Konto muss persönlich eröffent werden.

    Cheers, X-pat

  11. #50
    Avatar von siamthai1

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    moin , einfach alles so belassen wie bisher ! wenn es aber verluste geben sollte, sollte man die auch verschmerzen können,so einfach ist das.

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