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Flut-Politik: Wer hätte welches Hochwasser am besten verhindert?

Erstellt von AndyLao, 15.09.2012, 15:30 Uhr · 42 Antworten · 3.308 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von siamthai1

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    tag bukeo

    du weisst ganz genau,das sie gerade mal ein paar monate an der regierung waren ! die mussten sich doch erst mal finden.
    das hat dann später das volk auch eingesehen.

  2.  
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  3. #22
    Avatar von clavigo

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    @Siamthai, YS ja, muss man ihr zweifeldohne zu gute halten. Aber ihr Staff hatte geballte Zigjahre Erfahrung im "regieren ". Herr Plodprasop z.B. darf sich nicht so billig heruasreden!

  4. #23
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von siamthai1 Beitrag anzeigen
    tag bukeo

    du weisst ganz genau,das sie gerade mal ein paar monate an der regierung waren ! die mussten sich doch erst mal finden.
    das hat dann später das volk auch eingesehen.
    ok, aber mittlerweile hat sie sich wohl selbst verloren, nicht gefunden. Es sind ja nicht die einzigen Patzer, alle ihre Aktionen gehen bzw. gingen den Bach runter.
    Sei es Tablets, sei es die Mindestlöhne für Hochschulabgänger, sei es das Reis-Projekt (das den grössten Schaden produzieren wird) usw.
    Alles was sie biher angepackt hat, ging schief. Wieviel Tage sollte man ihr den noch zugestehen - bis zum Ende der Periode?

  5. #24
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Bukeo Beitrag anzeigen
    Wieviel Tage sollte man ihr den noch zugestehen - bis zum Ende der Periode?
    Selbstverständlich, auch wenn du einen Putsch vorziehst.

  6. #25
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Selbstverständlich, auch wenn du einen Putsch vorziehst.
    ja, es kommt langsam der Zeitpunkt, wo ich einen Putsch befürworten würde, bevor der Schaden für Thailand beim Reisprojekt die Milliardengrenze erreicht, wenn sie nicht schon erreicht ist.
    Aber da halt ich mich an Chavalit, es muss ein "guter Putsch" sein - kein schlechter. Also wenn das schon mal die Rothemden so sehen, was spricht dann gegen einen guten Putsch und einem vom König eingesetzten, fähigen PM.

    Wie kommen 20 Millionen Thais, die die meisten Steuern zahlen - dazu, das ihre Steuergelder in sinnlosen Wahlversprechen verpulvert werden.

  7. #26
    Avatar von DisainaM

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    ob es in dem befürchteten Flutgebieten gutversicherte Reislager geben wird ?

    "Dass ihr Versprechen teuer werden würde, wusste Thailands Ministerpräsidentin wohl schon vor der Wahl im vergangenen Jahr. Ein gesichertes Einkommen hatte Yingluck Shinawatra den Reisbauern des Landes damals großzügig versprochen und die Abstimmung für sich entschieden. Seither können die Farmer ihre Erzeugnisse unbegrenzt an die Regierung verkaufen - zu einem Preis, der bis zu 50 Prozent über dem am Weltmarkt liegt.

    Doch Yingluck hatte wohl nicht mit der Hinterlist ihrer Landsleute gerechnet. Denn inzwischen sitzt die Regierung nicht nur auf enormen Reisbergen, sie fühlt sich auch zunehmend über den Tisch gezogen: Von Oktober 2011 bis Ende Juli 2012 kaufte Thailand gut 23 Millionen Tonnen des Grundnahrungsmittels. Die Produktion des Landes betrug im selben Zeitraum jedoch nur gut 20 Millionen Tonnen. Experten sind sich sicher: Es wird geschmuggelt und umverpackt, falsch etikettiert und betrogen, um die Subventionen abzugreifen.

    Inzwischen liegen gut zehn Millionen Tonnen Reis in den Lagerhäusern - der Export eines ganzen Jahres. Und es wird noch mehr: Die Regierung hat angekündigt, das Programm auf die jetzt anstehende Ernte auszuweiten. Geschätzte Kosten: 10 Mrd. Euro - für 15 Millionen Tonnen Reis.

    Dafür muss er jedoch zunächst abverkauft werden. Die Lager quellen über, und ewig hält auch Reis nicht. Wie passend, dass die Regierung wenigstens hier Erfolge vermelden konnte: 7,3 Millionen Tonnen der Vorräte seien an drei nicht genannte Staaten abgetreten worden. Dummerweise gaben die einzigen Länder, die solche Mengen normalerweise kaufen - die Philippinen und Indonesien -, umgehend zu Protokoll, nicht ein Gramm davon erworben zu haben und es auch nicht vorzuhaben. Zudem sind weltweit keinerlei Schiffe gebucht, die den Reis überhaupt transportieren könnten.

    Wer also hat den Reis? Und zu welchem Preis? Inzwischen kostet Thaireis am Weltmarkt nämlich rund 600 Dollar pro Tonne - rund 150 Dollar mehr als der Konkurrenzreis aus Indien und Vietnam. Und dennoch weniger, als der Staat zahlte.

    Experten rechnen deshalb bei einem derzeitigen Verkauf mit bis zu 5,3 Mrd. Euro Verlust. Eine ordentliche Summe, bei gerade einmal 42,5 Mrd. Euro Staatsausgaben. Schlimmer wiegt aber wohl die Schmach: Durch die staatsgetriebenen Preise wird das Land in diesem Jahr seinen Spitzenplatz als weltweit führender Rei5exporteur verlieren. In Bangkok rechnet man nur noch mit Platz drei. "
    Subventionen: Thailands Reis-Eigentor | FTD.de

    dann müssen sie sich ranhalten,
    dass man sich richtig aufgestellt hat.

  8. #27
    Avatar von J-M-F

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    Zitat Zitat von Bukeo Beitrag anzeigen
    aha, wegen dem Putsch also die ganzen Überschwemmungen. Naja, gottseidank hat die Mehrheit nicht so viel Phantasie, das auch so zu sehen

    das stimmt! um so einen Unfug aus meinem Post zu simulieren gehören Unmengen an Phantasie

    Zitat Zitat von Bukeo Beitrag anzeigen
    Aber die Katastrophenhilfe sollte wenigstens funktionieren und das tat sie bei Yingluck nicht.
    Die von Bangkok (Demokratengeführt und wollten sich nicht von der Regierung unterstützen lassen) hatte noch viel weniger funktioniert. also kann man nur sagen: zum Glück waren keine Demokraten mehr an der Regierung, nicht auszudenken was dann noch alles abgesoffen wäre

  9. #28
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von J-M-F Beitrag anzeigen

    Die von Bangkok (Demokratengeführt und wollten sich nicht von der Regierung unterstützen lassen) hatte noch viel weniger funktioniert. also kann man nur sagen: zum Glück waren keine Demokraten mehr an der Regierung, nicht auszudenken was dann noch alles abgesoffen wäre
    die Demokraten waren an der Regierung beim Hochwasser im April 2011. Dabei geht es ja nicht primär um das Hochwasser selbst, sondern um die Katastrophenhilfe - und die versagte bei Yingluck total.
    Hochwasser können natürlich auch die Demokraten nicht aufhalten.

    Der Gouverneur von Bangkok hat beim letzten Hochwasser getan was er konnte. Yingluck tat gar nichts, ausser - äh, äh,äh usw.

  10. #29
    Avatar von x-pat

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    Tja, ein Studium der Geschichte der Agrarsubventionen in der EU und den USA hätte gezeigt wo Agrarsubventionen normalerweise enden: in der Vernichtung von Ernten und erschöpften Haushaltskassen. Man braucht wirklich nicht viel Grips um das zu verstehen. Auf der anderen Seite wurde die Erdöl/Dieselsubventionen heruntergeschraubt, so dass es sich im Gesamtbild um eine Umverteilung zugunsten der von der PTP bevorzugten Wählergruppe handelt. -- Populismus pur.

    Ich glaube jedoch nicht, dass solche Maßnahmen den "allgemeinen Volkszorn" beschwichtigen kann, der bei einem wiederholten Mißmanagement von flutbedingten Notsituationen sicherlich wieder aufkommt. Im Gegenteil. Alle Maßnahmen seitens der Regierung bei der für ausgewählte Bevölkerungsgruppen Vor- bzw. Nachteile entstehen treiben die politische Spaltung der Bevölkerung weiter voran.

    Cheers, X-pat

  11. #30
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    ... Alle Maßnahmen seitens der Regierung bei der für ausgewählte Bevölkerungsgruppen Vor- bzw. Nachteile entstehen treiben die politische Spaltung der Bevölkerung weiter voran.
    Mir scheint aber auch, dass vorallem die Spiele der jeweiligen Provinzgouverneure das Ganze weiter verkomplizieren und somit ein qualifiziertes Management kaum zulassen.

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