Seite 1 von 4 123 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 37

Finger weg vom Geld!

Erstellt von Dart, 27.09.2013, 06:19 Uhr · 36 Antworten · 4.210 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Dart

    Registriert seit
    03.05.2009
    Beiträge
    1.917

    Finger weg vom Geld!

    Drei Monate nach dem Skandal mit dem Luxusmönch Wiropol ergab eine Studie der National Institute of Development Administration (Nida) das 37.075 Tempel in Thailand jährlich rund 100-120 Milliarden Baht an Spenden erhalten.


    Die Äbte haben die alleinige rechtliche Befugnis, das Tempel-Geld zu verwenden, wie sie es für richtig halten. Die meisten Tempel haben keine richtigen Buchhaltungssysteme. Auch unterliegen sie keiner externen Überwachung.


    Dies ist ein Rezept für eine Katastrophe.


    Es gab viele Politikempfehlungen, dieses chaotische System zu beheben. Die Nida-Studie schlägt beispielsweise eine Ausbildung im Rechnungswesen für Mönche und eine externe Revision von Profis vor.


    Allerdings halten die Mönche trotz dieser Vorschläge alle Geldangelegenheiten noch in ihren Händen, was gegen die Vinaya oder den klösterlichen Verhaltenskodox verstößt.


    Interessanter Artikel in der Bangkok Post: Money, monks just don't mix | Bangkok Post: opinion

  2.  
    Anzeige
  3. #2
    Avatar von Johann_B

    Registriert seit
    20.09.2013
    Beiträge
    80
    Ohne korrupte Laien, gibt es keine korrupte Mönche und umgekehrt.

    Du kannst auch nichts dagegen machen, wenn sich Korrupte zu einem System zusammen organisieren.

    Aber das alles ist kein Thema in Wirtschaft und Politik, denn wenn die "Regel-Woller" Hand anlegen, wird's noch schlimmer.

    "If money is allowable for somebody then the five sensual pleasures (Káma-guná) are allowable for him as well. And are the five sensual pleasures allowable for somebody, then one should with definiteness regard him in this way: 'He does not have the quality of an ascet and not of an Sakyaputtiyas (son of the Buddha). Because in no way, I tell you, one should be accept money or seek after it.'" [S. iv. 326]
    Es ist vielleicht auch erwähnenswert, daß das Geld in der Vinaya explizit deshalb als Regel Formuliert wurde, weil Mönche begonnen hatten sich Fleisch zu kaufen und zu organisieren und das trifft genau den Kern des "Problems".

    Geld = Energie, Energie = Leben so einfach ist das. Wer immer mit Geld agiert agiert mit dem Leben anderer.

    Als Laie der die Tradition Buddhas unterstützen möchte, gilt es mit Nahrung, Unterkunft, Kleidung und Medizin zu versorgen, in dem Umfang in dem er Teilen kann (kein Nehmen für Geben!)

    Für's allgemeine Verständnis des Systems des "Erhaltens" Buddhas ganz nützlich zwei kurze und auf den Punkt bringende Essays:
    Ohne Bedingungen
    Ökonomie von Gaben

  4. #3
    Avatar von Johann_B

    Registriert seit
    20.09.2013
    Beiträge
    80
    Nachteile des sittlichen Verfalls

    "Da sind diese vier Befleckungen, o Mönche, der Sonne und des Mondes, bei welchen die Sonne und der
    Mond nicht scheinen, nicht leuchten, und nicht strahlen. Welche vier? Wolken ... Nebel... Rauch ... und Verfinsterung.
    Genauso, o Mönche, gibt es da vier Befleckungen der Einsiedler und Geistlichen, bei welchen
    manche Einsiedler und Geistliche nicht scheinen, nicht leuchten, und nicht strahlen. Welche vier? Es gibt da,
    o Mönche, manche Einsiedler und Geistliche, die Bier od. Wein/Alkohol trinken..., die Geschlechtsverkehr
    ausüben..., die Gold und Silber/Geld52 annehmen ..., die von falschem Lebensunterhalt leben, und sich nicht
    [von diesen] enthalten. ... Diese, o Mönche, sind die vier Befleckungen der Einsiedler und Geistlichen.

    Verwirrt, blind, ihrer Wünsche Sklaven,
    Von heftiger Begierde voll,
    Vergrößern sie die Leichenfelder
    durch immer wieder Nehmen von Geburt." (A ii. 53)


    "Wenn da ein Mann, der gezügelt werden muß, sich nicht der Verhaltensethik fügt, dann empfindet der Tathāgata
    es nicht als wert, diesen Mann anzusprechen und zu belehren, noch empfinden es seine verständigen
    Gefährten im Reinheitswandel es als wert, ihn anzusprechen und zu belehren. Dies ist die Hinrichtung,
    ..., in der Verhaltensethik der Edlen, wenn weder der Tathāgata ...noch seine verständigen Gefährten im
    Reinheitswandel es als wert empfinden, ihn anzusprechen und zu belehren." (A ii. 112)
    18. Welcher Mönch auch immer Gold oder Silber [Geld]
    nimmt, den Empfang veranlaßt oder hinterlegtes annimmt,
    muß es aushändigen und dafür sühnen.

    18. Yo pana bhikkhu jātarūparajataŋ uggaõheyya
    vā uggaõhāpeyya vā upanikkhittaŋ
    vā sādiyeyya, nissaggiyaŋ pācittiyaŋ.

    19. Welcher Mönch auch immer mit Geld (rūpiya)88 verschiedene
    Waren89 erwirbt, muß [das Erworbene] aushändigen
    und dafür sühnen.

    19. Yo pana bhikkhu nānappakārakaŋ rūpiyasaŋvohāraŋ
    samāpajjeyya, nissaggiyaŋ
    pācittiyaŋ.

    20. Welcher Mönch auch immer mit verschiedenen Gütern
    Tauschhandel treibt, muß sie aushändigen und dafür sühnen.
    Bhikkhu-PĀTIMOKKHA - Das Hauptregelwerk der buddhistischen Bettelmönche


  5. #4
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Wat Co., Ltd.

    Buddhismus heute.

  6. #5
    Avatar von Johann_B

    Registriert seit
    20.09.2013
    Beiträge
    80
    Und warum es heute für all dies schlecht aussieht... in einer Welt voll Vajjiputta Mönchen

    Missbrauch des Systems.
    Der Kanon führt zwei Anlässe an, wo die Gemeinschaft fälschlich einen Bhikkhu ein Verfahren auferlegt hat. Im erste Fall (Mv. IX.1), verläßt der ehrwürdige Kassapagotta seine Wege und kümmert sich um die Bedürfnisse besuchender Bhikkhus. Nachdem diese gut gefestigt waren, reflektierte er, daß diese nicht in der Lage waren, sich selbst zu helfen und beendete die speziellen Dienste, die er für sie tat. Diese, unerfreud, beschuldigten ihm eines Vergehens im Nichtweiterführen dieser Dienste. Er sah nicht ein, ein Vergehen begangen zu haben, und so susoendierten sie ihn für das Nichteinsehen eines Vergehens.

    Im zweiten Fall (Cv.XII.1-7) besuchte der ehrwürdige Yasa Kākaṇḍakaputta Vesālī, wo er vorfand, daß die Vajjiputta Bhikkhus für die Laien eine Schale zum Geldspenden organisiert hatten, welches dann unter den Mitgliedern der Gemeinschaft aufgeteilt würde. Der ehrwürdige Yasa vesuchte die Laienanhänger zu überzeugen, daß dies falsch ist, aber diese hörten nicht auf ihn. Nachdem das Geld gespendet war, offerierten die Vajjiputta Bhikkhus Yasa seinen Anteil. Er lehnte dies ab und so verhängten die Vajjiputta Bhikkhus, beschuldigend, er wurde die Laien beleidigen und beschimpfen, ein Versöhnungsverfahren über ihm. Als er daran ging die Laien zu besuchen, rezetierte er anstelle um Vergebung zu bitten, die Abschnitte der Suttas und Vinaya in denen gezeigt wird, daß Buddha den Bhikkhus die Annahme von Geld nicht erlaubte. Zu dieser Zeit konnte er die Laien durch seine Argumente überzeugen und erklärte, daß er von all den Bhikkhus in Vesālī, der wahre Sohn der Sakyans ist. Die Vajjiputta Bhikkhus sind verärget und bezichtigen ihn des Vergehens, die Vinaya Laien wiederzugeben ohne die Erlaubnis dafür erhalten zu haben. Als Resultat, schmiedeten sie Pläne um ihn zu suspendieren, aber er, stellte sich heraus, hatte etwas psychische Kräfte und schwebte auf der Suche nach älteren Bhikkhus aus der Stadt, welche die Taten der Vajjiputta Bhikkhus stoppen sollten.

    In beiden Fällen, die disziplinären Verfahren von den Bhikkhus falsch angewendet, fanden sie Zuflucht in höheren Autoritäten. Im ersten Fall gibt der ehrwürdige Kassapagotta direkt zu Buddha, der ihm bestätigt nichts falsches getan zu haben und nicht wirklich suspendiert ist. Die zweite Situation ist etwas relevanter für unsere Zeit, da sie sich nach dem parinibbāna von Buddha abspielte und der ehrwürdige Yasa musste sich umsehen, eine Gruppe von respektierten Älteren zu finden, um den Fall zu schlichten. Die Geschichte ist zulange um sie hier wiederzugeben, aber es lohnt sich sie zu lesen, da sie die involvierten Schwierigkeiten im Schlichten so eines Falles gut aufzeigt, speziell als die Vajjiputta Bhikkhus ihr bestes geben um den Fall zu bekämpfen. (jeder der schamlose Bhikkhus heut zu Tage kennengelernt hat, im Benehmen gleich den Vajjiputta Bhikkhus, wird sehen, daß die Strategien noch immer die selben sind.) Wie auch immer, sei hier in Kurze eine Anleitung für Bhikkhus, die sich ungerechter Weise einem Disziplinarverfahren ausgesetzt sind:

    • Suche ältere Bhikkhus, deren Meinung von beiden Seiten des Falles respektiert wird
    • Suche genug Bhikkhus auf der Seite des Dhammas um die Zahl derer auf der anderen Seite des Dhammas zu überwiegen
    • Lass sie eine Versammlung an der Stelle wo das Verfahren angehängt wurde abhalten.

    Wenn im Verlauf des Treffens die von beiden Seiten respektierten Mönche auf Basis des Dhammas erklären, daß einer unrecht geächtet wurde, ist es so , daß ein falsch geächteter Bhikkhu niemals als geächtet zählt. Wenn die richtenden Bhikkhus, hier wieder auf Basis des Dhamma, zu dem Entschluss kommen, das die ursprüngliche Entscheidung richtig war, sollte der jene die Pflichten gut erfüllen sodaß das Disziplinarverfahren aufgehoben werden kann. Wenn jedoch die richtenden Bhikkhus dennoch von Nicht-Dhamma-Entscheidungen eingenommen sind, sollte man weiter nach angesehenen Bhikkhus Ausschau halten, um den Fall zu schlichten.



    Frei übersetzt aus Disciplinary Transactions

  7. #6
    Avatar von Johann_B

    Registriert seit
    20.09.2013
    Beiträge
    80
    Kenne kaum irgend welche Mönchsgemeinschaften die sich nicht dieses schweren Vergehens schuldig machen, sich damit in den Abgrund ziehen:


    Saghādisesa 13.

  8. #7
    Avatar von Dart

    Registriert seit
    03.05.2009
    Beiträge
    1.917
    Hallo Johann
    Danke für deine interessanten Ausführungen. Grundsätzlich hast du natürlich recht, das Thema passt nicht optimal zum Forum Politik u. Wirtschaft, obwohl der Luxusmönch seine Betrügeren schon wie ein florierendes Wirtschaftsunternehmen aufgebaut hat.

    Frage ich die Thais in meinem Umfeld, so trifft den Mönch gar keine Schuld, die Schuldigen sind die Gläubigen die freiwillig spenden.
    Etwas merkwürdige Denkweise aus meiner Sicht, frei nach dem Motto "Es kann nicht sein, was nich sein darf"

  9. #8
    Avatar von x-pat

    Registriert seit
    06.11.2003
    Beiträge
    7.208
    Zitat Zitat von Dart Beitrag anzeigen
    Drei Monate nach dem Skandal mit dem Luxusmönch Wiropol ergab eine Studie der National Institute of Development Administration (Nida) das 37.075 Tempel in Thailand jährlich rund 100-120 Milliarden Baht an Spenden erhalten.
    Das wären ca. 1% des Bruttosozialprodukts von Thailand. Erscheint mir ein bischen hoch, aber es ist ganz bestimmt eine signifikante Zahl.

    Zitat Zitat von Dart Beitrag anzeigen
    Die Äbte haben die alleinige rechtliche Befugnis, das Tempel-Geld zu verwenden, wie sie es für richtig halten. Die meisten Tempel haben keine richtigen Buchhaltungssysteme. Auch unterliegen sie keiner externen Überwachung. Dies ist ein Rezept für eine Katastrophe.
    Das ist in der Tat ein Rezept für eine Katastrophe, und die ist ja auch schon in vollem Gang. Die Äbte sind gar nicht immer die Schuldigen, sondern oft sind es die Stewards, die Verwalter und Vermittler, die in Sanghas tätig sind. Ich kenne das Beispiel eines sehr beliebten Abtes, der inzwischen nicht nur einen, sondern zahlreiche Tempel gegründet hat, bei welchen laut glaubhaften Berichten schon mancher Kämmerer und Spendenbeschaffer verschwunden ist oder seines Amtes enthoben wurden.

    Es handelte sich in diesem Fall um einen selbstorganisierenden Prozess. Der Ruhm des Abtes hat sich verbreitet, es kamen immer mehr Leute, und damit immer mehr Spenden. Es entstand ein Netzwerk von "Sangha-Zellen", jeweils mit eigenen Organisatoren, Leute die wieder neue Leute brachten und Fundraiser durchführten, und so kam zu dem Ring der Mönche ein weiterer Ring von "hauptberuflichen" Laien und Spendenverwaltern die mit dem Abt und dem Tempel assoziiert waren. Fast schon wie in der Politik. Ich glaube, die Mönche haben da mehr oder weniger machtlos zugeschaut.

    Zitat Zitat von Dart Beitrag anzeigen
    Es gab viele Politikempfehlungen, dieses chaotische System zu beheben. Die Nida-Studie schlägt beispielsweise eine Ausbildung im Rechnungswesen für Mönche und eine externe Revision von Profis vor.
    Das wäre wirklich das Mindeste. Obwohl es auch Korruptionserscheinungen bei manchen Robenträgern gibt, sind es meist eher die Laien, die das Geld entgegennehmen, verwahren, veralten, und ausgeben. Eine gegenseitige Kontrolle von Laien und Mönchen wäre daher am effizientesten, und zwar durch designierte Personen die das mit einem gewissen professionellen Anspruch tun. Ab einer gewissen Größe sollte es einen Haushaltsplan, eine reguläre Finanzbuchhaltung, und ein jährliches Auditing geben, wie das bei Firmen der Fall ist.

    Wir wissen ja, dass das ihn Thailand ohnehin nicht so gut funktioniert. Im Fall der thailändischen Kleriker kommen noch zwei erschwerende Faktoren hinzu: die Unwilligkeit der Sangha sich von obsoleten Regeln und Formalismen zu trennen, und das Phu Yai System das manchen Vertretern der Sangha unangemessene Freiheiten einräumt.

    Cheers, X-pat

  10. #9
    Avatar von Johann_B

    Registriert seit
    20.09.2013
    Beiträge
    80
    Zitat Zitat von Dart Beitrag anzeigen
    Hallo Johann
    Danke für deine interessanten Ausführungen. Grundsätzlich hast du natürlich recht, das Thema passt nicht optimal zum Forum Politik u. Wirtschaft, obwohl der Luxusmönch seine Betrügeren schon wie ein florierendes Wirtschaftsunternehmen aufgebaut hat.

    Frage ich die Thais in meinem Umfeld, so trifft den Mönch gar keine Schuld, die Schuldigen sind die Gläubigen die freiwillig spenden.
    Etwas merkwürdige Denkweise aus meiner Sicht, frei nach dem Motto "Es kann nicht sein, was nich sein darf"
    Werter Dart

    Nein, wenn du zb. Beamtenbestechung (ich kenne es nur aus dem Österreischen Gesetztbuch) her nimmst, so ist vorrangige der Bestechende Schuld, warum? Weil der Beamte abhängig ist und ihm nicht so viel Vermögen zugesprochen wird als dem jenen, der Geld hat.

    Also aus dieser Sicht, völlig richtig. Was man nährt bekommt man und das Geld haben ja Grundsätzlich die Laien in der Hand. Darum auch die wichtige Notwendigkeit Laien, auch wenn es den Mönchen nicht gefällt, über Vinaya aufzuklären. Es kann jeder nur auf seine Sache sehen.

    Wenn wir das Beamtending jetzt Ummünzen, wäre es, wenn man etwas Politisch und Gesetzlich Regeln möchte, sehr legitim seinen Bürger das Spenden von Geld an Mönche zu verbieten jedoch kontraproduktiv als weltliche Institution Mönchen Vorschreibungen zu machen, denn daß ist eine offizielle Erklärung, das sie wertlos sind.

    Jeder trägt seine eigene "Schuld", ein Mönch obliegt der völligen Auslieferung seiner Handlungen wobei ein normaler Bürger noch von der Gemeinschaft oder einem ässeren Richter und Regler geschützt wird.

    Diese Freiheit der Mönche geht mit der strengen Einhaltung von Tugend einher. Wenn das wegfällt, gibt es keinen Grund ihnen Freiheit zu gewähren, im Gegenteil, werden sie zur Gefahr.

  11. #10
    Avatar von Johann_B

    Registriert seit
    20.09.2013
    Beiträge
    80
    Vielleicht noch eine kleine Geschichte am Rande, um zu verstehen wie verstrickt das ganze ist. Man darf ja nicht vergessen wer aller am Betrieb von 40.000 Pagoden mitverdient und sich einen Lebenunterhalt verdient. Denke an all die Priester, Sila-Nonnen, acht Sila Leute, Betreuer... alles ein Stab der das ja nicht wirklich um sonst macht.

    Ich hatte mich letzten Vassa in einem offenen Tempel an einem Kloster zurückgezogen und dort streng Vinaya eingehalten. Jeden morgen bin ich in eines der Dörfer um Almosen gegangen. Nun sind die Leute gewohnt das Mönche Geld annehmen und so wollten sie auch dem seltsamen Einsiedler Geld anbieten. Es hat sich natürlich wie ein Lauffeuer herumgesprochen und die Leute, die nicht direkt involviert waren im lokalen Klostergeschäft hatten sehr viel Freude daran und konnten dadurch sehr viel an Vertrauen in die Sangha gewinnen.

    Nach drei Tagen sind die Lautsprecher der Pagoden in der Umgebung heiß gelaufen mit Lehren von den Predigern über "Was Mönche nehmen dürfen und warum sie Geld annehmen dürfen"... Also es ist gar nicht so sehr das Problem des einzelnen Mönches, sondern, daß man sich um das Ganze ein fürchterliches System der Korruption und Geschäftigkeit geschaffen hat.

    Bedenke, zu Buddhas Zeiten gabe es vielleicht 10, 15 Kloster. Es ist nicht möglich, es kann nicht sein, daß in einem Land 40.000 Klöster die rechtmäßig gegeben und genommen wurden, und betrieben werden, existieren.

    Dhamma ist ein mehr als potenter Wirtschaftszweig geworden und nicht umsonst sagen alte Leute SOAsien, wenn du dich wirklich mit Dhamma auseinander setzten möchtest, meine Kloster wo es nur geht und bring dich nicht direkt ein.

Seite 1 von 4 123 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. 2 Finger Japaner verhaftet
    Von DisainaM im Forum Thailand News
    Antworten: 12
    Letzter Beitrag: 14.02.10, 14:02
  2. Hilfe bei der Partnersuche - lieber Finger weg
    Von Küstennebel im Forum Ehe & Familie
    Antworten: 65
    Letzter Beitrag: 13.01.09, 15:08
  3. 10 Finger schreiben lernen
    Von wansuk im Forum Computer-Board
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 30.06.05, 10:05