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Finanzamt fordert Geld von Auslandsrentnern

Erstellt von Professional, 13.02.2012, 12:10 Uhr · 98 Antworten · 10.371 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von Joerg_N

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    Zitat Zitat von sombath Beitrag anzeigen
    Aber jeder kann selbst entscheiden was er tut und wo er lebt .

    Sombath
    Natürlich, da spricht ja nichts dagegen,

    es geht halt um die Höhe des Geldes was man dem auswanderen Rentner hinterherschickt,
    soll er nicht einen Teil des Geldes zurücklassen von dem Geld ?

    Wenn einer aus einer Gemeinschaft austritt in dem er stirbt - wird doch auch das Geld an die Hinterbliebenen weiter gegeben,

    warum nicht auch an die Solidargemeinschaft aus der er Austritt - also für diese Gemeinschaft sozusagen "gestorben" ist .


    ps. Ich würde sicher auch das ganze Geld "mitnehmen" wenn ich später mnal das Land verlassen sollte -
    sehe es jetzt einfach nur zweischneidig

  2.  
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  3. #52
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Joerg_N Beitrag anzeigen
    Wenn man dann aber zurückkommt darf man auch nicht von der staatlichen Hängematte aufgefangen werden
    ansonsten wäre es unfair
    Deutschland zwingt einen ja dazu, bei einer Rückkehr sofort in die Krankenversicherung aufgenommen zu werden. Und Sozialleistungen werden einem ja auch nicht verweigert. Liegt also nicht am Heimkehrer, wenn der deutsche Staat zwar auf der einen Seite teure Geschenke verteilt, auf der anderen Seite seine Bürger (selbst wenn sie im Ausland leben) bis aufs Hemd ausnehmen. Daher mein Vorschlag: Steuern und Sozialleistungen abschaffen. Dann hätten wir eine faire Gesellschaft, weil dann wirklich jeder sehen muss, wo er bleibt, aber eigene Leistungen auch selbst behalten darf, die er dann gerne und freiwillig bedürften Menschen spenden würde.

  4. #53
    Avatar von Joerg_N

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    Dann hätte ein Kind aus armen oder einfachen Verhältnissen aber sehr wenig Chancen,

    ein armes intelligentes Kind mit Keuchhusten hätte weit weniger Chancen als ein "blödes"
    aus einer reichen Famillie.

    Damit wären wir sicher wieder im Altertum.

    Mann müsste Erbschaft verbieten - so das jeder bei null anfängt - das wäre eher Chancengleichheit

  5. #54
    Avatar von sombath

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    Der Teufel steckt halt wie immer im Detail .
    Bei der Steuer reden wir über die gesamte Bevölkerung , bei der Rente nur über die Beitragszahler .
    Meine Frau " ist aus der Gemeinschaft ausgetreten " , sie ist leider verstorben .
    Von ihren Rentenbeiträgen ist NICHTS geblieben und es wurde auch nichts zurück gegeben .
    Leider ist die Solidargemeinschaft nur ein Teil der Bevölkerung !
    Die Rente ist nun mal keine Pension , die Rentenhöhe wird zum großen Teil durch die Höhe der
    eingezahlten Beiträge bestimmt .
    Leider wird das immer mehr durch versicherungsfremde Leistungen , durch Gesetze der pensionsberechtigten
    Politiker
    verwischt .

    Sombath

    Zitat Zitat von Joerg_N Beitrag anzeigen
    Natürlich, da spricht ja nichts dagegen,

    es geht halt um die Höhe des Geldes was man dem auswanderen Rentner hinterherschickt,
    soll er nicht einen Teil des Geldes zurücklassen von dem Geld ?

    Wenn einer aus einer Gemeinschaft austritt in dem er stirbt - wird doch auch das Geld an die Hinterbliebenen weiter gegeben,

    warum nicht auch an die Solidargemeinschaft aus der er Austritt - also für diese Gemeinschaft sozusagen "gestorben" ist .


    ps. Ich würde sicher auch das ganze Geld "mitnehmen" wenn ich später mnal das Land verlassen sollte -
    sehe es jetzt einfach nur zweischneidig

  6. #55
    Avatar von sombath

    Registriert seit
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    2.733
    Da habe ich aber große Zweifel !
    Jeder der geht , geht auch mit dem Wissen , daß einem der deutsche Staat im Falle eines Falles ,
    nicht verhungern läßt .

    Sombath


    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Sicher, diese Konsequenz wuerden aber sicher die Meisten gern in Kauf nehmen, die den Schritt ins Ausland machen.

  7. #56
    Avatar von waanjai_2

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    Hmmm, ich durchschaue noch nicht ganz die Vorstellungen von "sozialer Gerechtigkeit" hinter einigen Anmerkungen. Ich nehme mich einmal als konkretes Beispiel.

    Krankenversicherung:
    Ich habe mein ganzes Berufsleben einer solidarischen KV angehoert. Habe in jener Zeit als zunächst noch Junger, später dann als nur Gesunder fleißig für die Krankheitskosten der Kranken gezahlt. Nun verlasse ich D, ziehe um nach Thailand.
    Es wäre Bloedsinn in der dt. Krankenversicherung zu bleiben, denn die darf generell nicht für Behandlungen im Ausland bezahlen. Also trete ich aus. Alle Vorbedingungen für eine spätere, evtl. vollen Wiedereintritt in die KV ("Anwartschaften") habe ich erfüllt. Sollte ich den Schritt zurück nsach D machen wollen, dann trete ich wieder ein und darf auch ab dem 1. Tag wieder solidarisch einzahlen. Irgendwelche Probleme damit?

    Steuern:
    Ic habe mein ganzes Berufsleben Steuern bezahlt. Nach dem progressiven Tarif, also hauptsächlich nach Leistiungsfähigkeit. Früher wurden ja mit Steuern hauptsächlich die äußere und innere Sicherheit bezahlt. Also Sodaten und Polizisten der verschiedendsten Art. In den letzten Jahren werden aber aus Steuereinnahmen zunehmend auch Sozialleistungen gezahlt -z.B. Wohngeld. Habe also jahrezehntelang anderer Leute ihr Wohngeld finanziert. Jetzt ziehe ich um, und muß ggfs. für all das, was ich dem thail. Staat koste, auch hier in Thailand zahlen. Irgendwelche Probleme damit?

    Rentenversicherung:
    Habe mein ganzes Berufsleben in die gesetzl. RV eingezahlt. Werde es auch noch bis zum Eintreten des gesetzl. Rentenalters so tun. Nun ziehe ich um und werde dann die Rente in Thailand überwiesen bekommen. Das Geld, was ich bekommen werde, habe ich als Anspruch erworben. Nie hat einer gesagt, dass man Renten oder Pensionen nur in dem Land erhalten koennte, wo man die Ansprüche erarbeitet hat. Der Gedanke, dass man nicht gern Konsumenten verliert, ist recht neu. Ist ja eigentlich so etwas wie Kapitaltransfer, wie die Überweisungen der "Gastarbeiter" nach Hause.
    Will man moeglichst viel Kapital im eigenen Land behalten, dann muß man einmal damit beginnen, den Leuten zu erklären, warum sie im eigenen Land bleiben sollten. Weil es dort so schoen kalt sei? Weil das Leben dort immer unbezahlbarer wird? Immmer lebensunwürdiger wird?
    Ja, da wäre die Politik einmal gefragt.

  8. #57
    Avatar von MadMac

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    Zitat Zitat von sombath Beitrag anzeigen
    Jeder der geht , geht auch mit dem Wissen , daß einem der deutsche Staat im Falle eines Falles ,
    nicht verhungern läßt .
    Ich habe vor mehr als 10 Jahren alle Bruecken abgebrochen, und mir ist es absolut wurscht, was der deutsche Staat macht. Keine Steuern, keine Ansprueche.

  9. #58
    Avatar von Joerg_N

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Ich habe for mehr als 10 Jahren alle Bruecken abgebrochen, und mir ist es absolut wurscht, was der deutsche Staat macht. Keine Steuern, keine Ansprueche.
    Das ist dann auch eine gesunde Einstellung

  10. #59
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Bezieht man Pension oder
    Betriebsrente oder
    sonstige regelm. Einkünfte,
    dann obliegt die Besteuerung dieser Einnahmen auch weiterhin D. DBA D-TH hin oder her oder hin und zurück.
    Das gilt aber nur für Betriebspensionen, Rolex bezieht aber eine vom deutschen Staat.

  11. #60
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Was ich sagen will, Aufloesung des Wohnsitzes klingt zwar hilfreich, wird aber nicht Deine Probleme so einfach aus der Welt schaffen. Auf Anwaelte wuerde ich hier auch nix geben, hab selbst zuviel Scheisse erlebt. Am Besten in internationalen deutschen Auswandererforen suchen, wo viele Leute in einer aehnlichen Lage stecken und Erfahrungen machen (Thailand ist diesbezueglich evtl. zu klein, vielleicht in Richtung USA/Canada suchen).
    Mit Steuern zu Anwälten zu gehen ist sicherlich keine gute Idee, das sehen auch die meisten Anwälte so, deshalb haben wir auch einige als Mandanten. Sich das selbst zsuammen zu pfriemeln, zumal aus den Informationen aus Foren, ist aber sicherlich auch nicht immer zielführend.

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