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Die 6-Jahres-Feiern des letzten Putsches sind vorbei

Erstellt von waanjai_2, 20.09.2012, 20:19 Uhr · 11 Antworten · 1.083 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von waanjai_2

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    Die 6-Jahres-Feiern des letzten Putsches sind vorbei

    und selbst ein ständiges Hetzblatt für die Gelbhemden - The Nation - überlegt sich, ob es richtig politisch eingenordet ist. Schließlich haben die Gelbhemden ihre eigenen Medien und The Nation verliert ständig an Lesern.

    Und so kann es doch sogar soweit kommen, dass......

    burning issue
    Army reform is essential and overdue

    Pravit Rojanaphruk
    @PravitR September 19, 2012 1:00 am
    After 18 "successful" military coups over the past eight decades, it would be unwise at best to relegate the last one into the dustbin of Thai history.

    Today, six years after the September 19, 2006 coup, no respectable public figures would dare rule out a future military adventure.

    Six years on, no generals have been prosecuted for the 2006 coup. None of the coup makers and very few of the coup supporters has publicly expressed any sense of contrition.

    Many of those who supported the coup continue to cling to the notion of a "good coup" as a quick fix for Thailand's political ills, not realising that the coup itself is part of those political ills.

    As a matter of fact, these people later criticised the September 19 coup makers for not being "decisive" or competent enough in uprooting the influence of Thaksin Shinawatra, the megalomaniac prime minister ousted by the coup and later convicted of corruption under circumstances compromised by the junta-appointed Asset Examination Committee.

    Six years on, many coup supporters continue to long for yet another "perfect coup" supposedly to clean up corruption and dirty politics once and for all - but what about corruption and undue influence within the Army itself?

    This underlies the belief that those perceived as "good people" can do no wrong and don't need to be scrutinised or submit to the same rules as the rest. Thus staging a coup, which is unconstitutional, is "acceptable" and even "preferable" to these people because the coup makers are supposedly a bunch of good fellows.

    At the same time, such a problematic ethos enables coup supporters to justify the illegal nullification of the millions of votes of the majority of the electorate who supported Thaksin, because they argue that since he is bad and these people kept voting for him, they must either be bad or foolish, or both.

    Six years on, there exists no reform of the Army that would make it a truly disciplined and professional force under civilian rule, divorced from political interference. Instead, Army chief General Prayuth Chan-ocha continues to comment on politics at a whim while journalists ask him every now and then if there will be yet another coup.

    The Army continues to own two of the six free-television stations, 60 per cent of the radio airwaves, and significant shares in TMB Bank (formerly Thai Military Bank) with little questioning or resistance from society at large. One wonders how many armies in supposedly democratic societies wield such power and influence.

    Also, the Army's role in the bloody 2010 crackdown continues to escape penalty. Even the Truth for Reconciliation Commission of Thailand, which was created by then-premier Abhisit Vejjajiva, admitted that access to Army personnel for questioning over its role in the crackdown - which led to more than 90 deaths and 2,000 injuries on both sides, but mostly red shirts - had been restricted.

    Given such circumstances, reform of the Army is imperative and long overdue. Thailand needs a sustained campaign to reform the Army. The pro-coup mentality must be widely debated and confronted.

    Only a comprehensive reform of the Army, and widespread opposition and condemnation of the "quick-fix" mentality of the so-called "good people" that created more problems than it solved, can put an end to the status of Thailand as a permanent hostage to the military.

    The status of Thailand as one of the most coup-addicted nations on Earth is not something to be proud of and Thai society has only itself to blame.

    Quiet as it may be for the time being, one coup supporter recently told this writer that in the next coup, the Army would not only raid TV stations, but would shut down Internet access as well, as more and more critical political debate and networking were taking place online.

    Army reform is essential and overdue - The Nation

  2.  
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  3. #2
    Avatar von MadMac

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    und selbst ein ständiges Hetzblatt für die Gelbhemden - The Nation - überlegt sich, ob es richtig politisch eingenordet ist. Schließlich haben die Gelbhemden ihre eigenen Medien und The Nation verliert ständig an Lesern.
    Als Wendehaelse muessen sie mit sowas rechnen...

  4. #3
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    und selbst ein ständiges Hetzblatt für die Gelbhemden - The Nation - überlegt sich, ob es richtig politisch eingenordet ist.
    Kann es sein, dass du die letzten Jahre der Shareholder Entwicklung bei der NATION verschlafen hast? Bei der Nation haben sich in der jüngsten Vergangenheit einige "Fans" eingekauft. Es gabe darüber hinaus einige spektakuläre Entlassungen von Redakteuren, und siehe da, die NATION ist heute viel Schurkenregierungs©-freundlicher.

    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Given such circumstances, reform of the Army is imperative and long overdue. Thailand needs a sustained campaign to reform the Army. The pro-coup mentality must be widely debated and confronted.
    Blablabla. Natürlich muss die Armee reformiert werden, aber das ist doch vollkommen sinnlos wenn nicht vorher die politischen Strukturen in Thailand reformiert werden. Nicht die Armee ist das Problem, sondern die Korruption, der Nepotismus, und das Power Brokering der Oligarchen, denn die Topposten in der Armee werden letztendlich durch die Politik besetzt. Wir haben in den letzten drei Jahrzehnten keine Zeichen einer solchen politischen Reform gesehen.

    Cheers, X-pat

  5. #4
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Kann es sein, dass du die letzten Jahre der Shareholder Entwicklung bei der NATION verschlafen hast? Bei der Nation haben sich in der jüngsten Vergangenheit einige "Fans" eingekauft. Es gabe darüber hinaus einige spektakuläre Entlassungen von Redakteuren, und siehe da, die NATION ist heute viel Schurkenregierungs©-freundlicher.
    ja, die Yingluck Regierung möchte natürlich die Armee reformieren, d.h. mit Familienmitglieder besetzen um dann die volle Kontrolle über diese Armee zu haben.
    Das gleiche hat Yingluck ja schon mit der Anti-Korruptionsbehörde gemacht, sie hat sie dahingehend reformiert, das nun ein Vertrauter von ihr dort als Chef sitzt und sie bei Korruption seitens ihrer Verbrecher-Regierung nichts mehr zu befürchten hat.

  6. #5
    Avatar von siamthai1

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    moin bukeo

    es steht dir frei das land zu verlassen,machs doch endlich dann bist die regierung los! ich jedenfalls möchte in einem staat,so
    wie du ihn bezeichnest nicht leben wollen.da thailand noch lange die regierung hat solltest du schnell gehen.

  7. #6
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Bukeo Beitrag anzeigen
    ja, die Yingluck Regierung möchte natürlich die Armee reformieren, d.h. mit Familienmitglieder besetzen um dann die volle Kontrolle über diese Armee zu haben.
    Das gleiche hat Yingluck ja schon mit der Anti-Korruptionsbehörde gemacht, sie hat sie dahingehend reformiert, das nun ein Vertrauter von ihr dort als Chef sitzt und sie bei Korruption seitens ihrer Verbrecher-Regierung nichts mehr zu befürchten hat.
    Du schreibst eigentlich nur noch unbewiesenen Schwachsinn, Bukeo.

  8. #7
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Kann es sein, dass du die letzten Jahre der Shareholder Entwicklung bei der NATION verschlafen hast? Bei der Nation haben sich in der jüngsten Vergangenheit einige "Fans" eingekauft. Es gabe darüber hinaus einige spektakuläre Entlassungen von Redakteuren, und siehe da, die NATION ist heute viel Schurkenregierungs©-freundlicher.
    Das ist ja großartig. Dann steigen ja auch die Chancen, dass mehr Thais dieses Blatt - wenn auch immer noch mit Pinzette - in die Hand nehmen.
    Abgesehen davon würde ich Dir - aber nur rein funktional - eine überlegtere Wortwahl als Expat anempfehlen. Erst recht als Moderator eines oeffentlichen Forums. Ich will mich schließlich in Thailand nicht in einen Topf mit Vollidioten© werfen lassen.

  9. #8
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Abgesehen davon würde ich Dir - aber nur rein funktional - eine überlegtere Wortwahl als Expat anempfehlen.
    Danke, dass ist sicher nett gemeint, aber ich berufe mich darauf, dass die Institution der thailändischen Regierung nicht unter einem speziellen strafgesetzlichen Schutz wie die Institution des thailändischen Königshauses steht, und ich deshalb im Einklang mit thailändischen Gesetzen und Gepflogenheiten Kritik an ersterer üben darf, jedenfalls solange der Staat in Thailand dies nicht verbietet. Die Bezeichnung Schurkenpartei/-regierung wende ich bedacht nur auf politische Gruppierungen an, die vor allem durch Korruption, Geldherrschaft, und Nepotismus auffallen, und dem thailändischen Volk und dem Demokratisierungsprozess in Thailand aus meiner Sicht erheblichen Schaden zugefügt haben. Meine Wortwahl ist sicher nicht "PC"-gefiltert, aber auch nicht beliebig oder emotional. Der Begriff wurde inspiriert durch den Ausdruck "rogue state", der von einem vergangenen amerikanischen Präsidenten stammt. Es ist mir klar, dass die Meinungen dazu ausseinandergehen, jedoch besteht für Moderatoren von Nittaya kein Zwang sich politischen Aussagen zu enthalten.

    Cheers, X-pat

  10. #9
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Der Begriff wurde inspiriert durch den Ausdruck "rogue state", der von einem vergangenen amerikanischen Präsidenten stammt.
    Ja, dann stehst Du ja in einer guten Tradition mit G.W. Bush, der zuletzt sogar gut 60 Schurkenstaaten mal einfach weghauen wollte.

    Wikipedia definiert so:
    "In neuerer Zeit bekannt geworden ist der Begriff im Zusammenhang mit der deutschen Übersetzung „Schurkenstaat“ des von der Regierung der USA geprägten Begriffs Rogue State. Hiermit sind diktatorisch regierte Staaten gemeint, die sich angeblich aggressiv gegenüber anderen Ländern verhalten und nach Ansicht der US-Regierung – und teilweise auch ihrer Verbündeten – die Stabilität ganzer Weltregionen untergraben und sich internationalen Verhandlungen unzugänglich zeigen."
    Schurke

    Benennen wir also ruhig das Forum um in ein "Forum der Freunde des Schurkenstaates Thailand" Das oeffnet uns sicherlich alle Türen.

  11. #10
    Avatar von Waitong

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    Auf den Punkt gebracht .



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