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Der Mekong als Batterie Südostasiens

Erstellt von Antares, 13.10.2012, 19:48 Uhr · 10 Antworten · 1.198 Aufrufe

  1. #1
    Antares
    Avatar von Antares

    Der Mekong als Batterie Südostasiens

    Nachdem die Birmesische Regierung vom Bau des Irrawaddy Staudams absieht, hat Laos nun die Katze aus dem Sack gelassen.

    Verschiedene Staudämme am Mekong sollen zur Stromerzeugung gebaut werden.

    Laos: Wenn der Mekong stillsteht - Ausland - FAZ

    Ob sich Thailand das so ohne weiteres gefallen lassen wird das der Mekong quasi zum stehenden Gewässer verkommt?

    M.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von hans401

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    hm hast du überhaupt ahnung vom mekong? 2.was hat wasserkraft mit der durchfluss menge zutun? , zur zeit kannst du fats bis laos durch den mekong laufen sowenig wasser hat er!aber du du bist ja der richtig thailand kenner

  4. #3
    Avatar von clavigo

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    Tja, hier wird auch wieder gelogen was das Zeug hält. Im Juli soll angeblich die Arbeit gestoppt worden sein, jetzt geht sie anscheinend weiter. Offensichtlich wollen die anderen Anrainer klagen. Aber mit dem Hauptkontraktor 'ne thailändische Firma und der Absicht das 95% des erzeugten Stroms nach Thailand gehen soll fragt sich wer den größten Einfluss hat?

  5. #4
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    Tja, hier wird auch wieder gelogen was das Zeug hält. Im Juli soll angeblich die Arbeit gestoppt worden sein, jetzt geht sie anscheinend weiter. Offensichtlich wollen die anderen Anrainer klagen. Aber mit dem Hauptkontraktor 'ne thailändische Firma und der Absicht das 95% des erzeugten Stroms nach Thailand gehen soll fragt sich wer den größten Einfluss hat?
    Jetzt müsen wir uns nur noch überlegen, wie wir das der aktuellen Regierung unterschieben können. Nicht du, lieber clavigo, dafür bst du zu sehr Gentleman. Die Schmutzarbeit überlassen wir lieber Anderen.

  6. #5
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von Antares Beitrag anzeigen
    Verschiedene Staudämme am Mekong sollen zur Stromerzeugung gebaut werden.

    Laos: Wenn der Mekong stillsteht - Ausland - FAZ
    WWF: Laos wird zum Totengräber des Mekong - FARANG Magazin

    Dem Mekong gebe ich keine Zukunft mehr. Außer den geplanten Staudämmen wird die Wassermenge und die Wasserqualität dadurch bedroht, dass die Chinesen dem Mekong am Oberlauf erhebliche Wassermengen mit guter Qualität entnehmen um damit u.a. die riesigen Plantagen zu bewässern und zudem noch den Mekong zusätzlich belasten, indem sie ungeklärtes Abwasser wieder einleiten.
    Ich konnte das kurz vor dem Beginn der Regenzeit an der Grenze zwischen Thailand und Laos beobachten, als ich mit dem Fahrrad von Chiang Khan über Pak Chom nach Sang Khom fuhr:

    http://www.thailand-ticket.de/issan/issan-map.htm

    kaum noch Wasser im Mekong, sodass die Felsen im Flußbett gut zu sehen waren. (Kaum zu glauben: an manchen Stellen (westlich von Pak Chom) war der Mekong nur noch 40 m breit - ansonsten ausgetrocknet! ) Zudem war die Wasserqualität extrem schlecht.
    Die Pangasius - Fischfilets aus Vietnam dürften bald völlig ungenießbar sein, falls die Fische in den Fischfarmen am Unterlauf des Mekong überhaupt noch überleben sollten.

  7. #6
    Avatar von rocketass

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    Der Pangasius war noch nie genießbar !

  8. #7
    Avatar von siamthai1

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    abend

    warum macht ihr euch sorgen über ungelegte eier ! abwarten und tee trinken. war in soa schon immer so.

  9. #8
    Avatar von rocketass

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    WWF: Laos wird zum Totengräber des Mekong - FARANG Magazin

    Dem Mekong gebe ich keine Zukunft mehr. Außer den geplanten Staudämmen wird die Wassermenge und die Wasserqualität dadurch bedroht, dass die Chinesen dem Mekong am Oberlauf erhebliche Wassermengen mit guter Qualität entnehmen um damit u.a. die riesigen Plantagen zu bewässern und zudem noch den Mekong zusätzlich belasten, indem sie ungeklärtes Abwasser wieder einleiten.
    Ich denke auch, das die Chinesen den Fluß rücksichtslos ausbeuten werden; z.B. Staudämme, Überfischung, giftige Abwässer. Beim Bau des Yantze-Staudamms hat es auch niemanden interessiert. Was der Rest der Welt dazu sagt, geht den Chinesen eh am Allerwertesten vorbei. Die ziehen ihr Ding durch.

  10. #9
    Avatar von Dieter1

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    Bereits Ende Januar 2009, mein letzter Aufenthalt am Mekong in Vientiane, fuehrte der Fluss dort sowenig Wasser, dass er nicht mehr schiffbar war.

    Das ist zwar so ungefaehr der Hoehepunkt der Trockenzeit, aber die Locals erzaehlten mir, dass das nicht normal ist.

  11. #10
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von rocketass Beitrag anzeigen
    Der Pangasius war noch nie genießbar !
    Deshalb essen wir den auch nicht:

    Billig, billiger, Pangasius: So werden Verbraucher getäuscht

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