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Demonstranten = Kommunisten?

Erstellt von Samuianer, 28.05.2009, 07:25 Uhr · 56 Antworten · 2.612 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Demonstranten = Kommunisten?

    Zitat Zitat von LJedi",p="729585
    Zitat Zitat von kcwknarf",p="729580
    Ja, genau. Wie ist die DDR gescheitert? Durch militärischen Angriff?
    Durch den Wegfall der Unterstützung von Väterchen Russland, was u.a. auf Rüstung, Kohl, Reagen etc. zurückzuführen ist
    Unsinn. Es ist ganz alleine Gorbatschov zu verdanken, der diesem Unsinn endlich ein Ende bereiten wollte. Und ohne Genscher würde Kohl heute noch aufrüsten.
    Auch die DDR hat sich damals von der UdSSR abgewandt. Das war also kein Wegfall von Seiten der UdSSR, sondern von eigener Seite aus.

    Zum Glück gab es wenige kluge Köpfe in der BRD, Gorbatschov und das DDR-Volk, so dass dann auch der USA nichts anderes übrig blieb, als der Waffenlobby zu sagen: "sorry, the cold war is history".

    Dass die deutschen Medien und die Geschichtsbücher die Sache etwas anders darstellen ist logisch.

  2.  
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  3. #32
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Demonstranten = Kommunisten?

    Zitat Zitat von Samuianer",p="729588
    Tatsache ist das die "Investition" in das "Starwar" Konzept, auch in die Unterstuetzung der Taleban gegen die Russen, sich voll ausgezahlt hat!

    Das wie Saddam seinerzeit die Taleban den Spiess umdrehen damit konnte nicht gerechnet werden!
    Ha, wer konnte damit nicht rechnen? Hätte es das Nittaya-Forum damals schon gelesen, hätte ich genau davor gewarnt.
    Man kann die Zukunft nämlich durchaus lesen, wenn man nur wirklich will.
    Anstatt mit den Russen gegen eine echte Bedrohung zu arbeiten, wollte man halt gegen sie. Denn das war ja viel reizvoller für die Rüstungsindustrie.
    Darauf hatten damals jede Menge Friedensaktivisten hingewiesen.

    Zitat Zitat von Samuianer",p="729588
    Das die Ruestungsindustrie auch Arbeitsplaetze schafft... das diese wiedrrum Folgearbeitspaletze schafft, das es nicht nur Lockheed und US Ruestungsindustrien gibt weisst du aber auch, oder?
    Das ist ja das bekloppteste Argument überhaupt.
    Warum gibt es dann keine öffentkichen Hinrichtungen mehr? Man könnte doch so viele Arbeitsplätze für Henker schaffen.
    Es gibt Berufe, die gehören abgeschafft. Und dazu gehören alle, die etwas mit Militär und Waffen zu tun haben. Sofort. Sch... auf die Arbeitslosen. Lieber kurze Zeit arbeitslos als ein Leben mit Schuldgefühlen und später in der Hölle oder ähnlichen Gefielden. Das Seelenheil ist ja wohl wichtiger als ein Arbeitsplatz auf dem Schlachtfeld, wo man eh für sein Vaterland stirbt. Wie beknackt.

    Jeglichess Militär und alle Waffen haben auf der Erde nichts zu suchen!!!

    Zitat Zitat von Samuianer",p="729588
    Das z.B. die "neutrale Schweiz" ein grosser Waffen- und Munition5exporteur ist, sagt Diehl (Leopard) oder Krauss-Maffai Wegmann (Fennek, Puma, Gepard) Heckler & Koch und Mauser vielleicht was?
    ja, und? Dann gehen die Firmen halt bald zum Glück insolvent. Selber Schuld. Aber der Staat hält sich ja aus allem raus. Und trotzdem hat er Jahrhunderte überlebt. Ist doch komisch, oder? Die Schweiz ist das allerbeste Beispiel, dass Kriege gewollt und völlig unnötig sind. Es geht nur um Geld, Gier und Macht. Wer von Verteidigung spricht, lügt das Volk bewusst an. Das Geld wird verbrannt. Unser aller Geld! Für das Töten von Menschen. Für das Ermorden von Frauen und Kindern! Jeder Steuerzahler macht sich schuldig am Tod von unschuldigen Menschen. Das sollte einem immer wieder klar sein.
    Jeder Bürger bezahlt Berufskiller aus niederträchtigen Gründen. Unsere Schwester und Brüder in aller Welt.

  4. #33
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Demonstranten = Kommunisten?

    Zitat Zitat von Lamai",p="729598
    Und unser irres Knarfilein applaudiert dem Irren von Pjönjang. Toll.....
    Ach Lamai, hast du es nötig, mit solchen Unterstellungen billige Polemik zu verbreiten?
    Jeder Leser, der mit meine Beiträge gelesen hat, wird genau das Gegenteil erkennen. Da hilft auch deine Behauptung nichts. Aber genau so arbeiten halt schmutzige Politiker.
    Mit falschen Unterstellungen das Volk aufputschen und dann mit diesen falschen Argumenten andere Völker auslöschen.

    Aber noch mal für dich: ich apllaudiere micht. Der Mann muss natürlich weg. Aber nicht für andere Länder, sondern für das Volk. Damit es endlich frei wird.
    Wenn man sich nun auf die Provokation einlösst, erreicht der Irre genau das, was er will. Reaktion erzeugt Gegenreaktion. Und genau dann wird er die Bombe zünden.
    Die Lösung heißt friedliche Revolution aus dem Volk heraus mit helfenden Maßnahmen der UN.

    Wenn die USA jetzt Nordkorea angreifen sollte, wäre ich mir zu dem frühen Zeitpunkt nicht sicher, ob China und Russland nicht doch Bedenken hätte. Der dritte Weltkrieg wäre da. Und das würde Nordkorea praktisch schon zum Sieger machen. Und das kann ja wohl auch nicht in deinem Sinne sein.
    Die Welt kann nur einheitlich und gemeinsam für die Freiheit der Nordkoreaner kämpfen.

    Das gilt natürlich, wenn man es ernst meint.
    Wenn man Arbeitsplätze im Sinn hat, dann geht man auf die Verlockung Nordkoreas ein. Doch dann sollte eben jeder wissen, wer einen Krieg und Milliarden Tote hätte verhindern können.

  5. #34
    hello_farang
    Avatar von hello_farang

    Re: Demonstranten = Kommunisten?

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="729628
    Der dritte Weltkrieg wäre da. Und das würde Nordkorea praktisch schon zum Sieger machen.
    ...aber ansonsten ist alles klar in Bangkok, ja?!



    Chock dii, hello_farang

  6. #35
    Avatar von Samuianer

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    Re: Demonstranten = Kommunisten?

    Zitat Zitat von hello_farang",p="729631
    Zitat Zitat von kcwknarf",p="729628
    Der dritte Weltkrieg wäre da. Und das würde Nordkorea praktisch schon zum Sieger machen.
    ...aber ansonsten ist alles klar in Bangkok, ja?!



    Chock dii, hello_farang



    Das kann er mit Gewissheit noch steigern...ist Alles moeglich in seinem PC-Spiel... das er sein Leben nennt!

    Oder halt Ueberstunden auf der Sonnenbank... ;-D


    haette es das Nitty "damals" schon gegeben haette er den Ausbruch das Vesuvs vorausgesagt!

    Und "die DDR hat sich von der UdSSR abgewandt!"

    Der ist die Haerte, der Typ, kein Boris Yeltsin, keine Panzer in Moskau....kein Honecker der sagte: "Diese Mauer steht noch in 100 Jahren!"

    Ne... und Beifall fuer Kim... jau knarfis Welt.

  7. #36
    Avatar von jai po

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    Re: Demonstranten = Kommunisten?

    Zitat Zitat von Samuianer",p="729437
    Sind Leute die derlei Ansichten haben dann im rechten Lager angesiedelt, wenn die Demonstranten als "Kommunisten" sehen?
    Ja die andere Seite macht es ja nicht viel anders.

    Eine Sozialistische Partei darf es nicht geben

    Die Vorsitzende der Wahlkommission (EC), Sodsri Sattayatham, hatte die Neugründung einer Partei mit der Begründung abgelehnt, im Namen befinde sich das Wort „Sozialismus“.

    Der Vorfall soll sich bereits vor drei Monaten zugetragen haben. Sodsri sagte, eine „sozialistische“ Partei könnte als „kommunistische“ Partei definiert werden, und solch eine Partei könnte antidemokratisch sein, daher sei aufgrund des Namens eine Zulassung der Partei nicht erfolgt.

    Sodsri rief die Sicherheitskräfte auf, nach Leuten Ausschau zu halten, die möglicherweise eine sozialistische Partei unter einem anderen Namen registrieren wollen. Erst kürzlich beschwor Premierminister Abhisit die Gefahren, die von kommunistischen Elementen ausgehen und Thailand bedrohen

    Quelle:http://www.thailandtip.de/tip-zeitun...ben//back/208/


    Man benötigt halt Feindbilder, sonst funktioniert die ganze Argumentation nicht mehr. Auf der einen sowie auf der anderen Seite.

  8. #37
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Demonstranten = Kommunisten?

    Zitat Zitat von hello_farang",p="729631
    Zitat Zitat von kcwknarf",p="729628
    Der dritte Weltkrieg wäre da. Und das würde Nordkorea praktisch schon zum Sieger machen.
    ...aber ansonsten ist alles klar in Bangkok, ja?!
    Na, überleg doch mal.
    Es war noch nicht so lange her, dass Russland, China und Nordkorea kommunistische Länder und trotz einiger Differenzen sozusagen Brüder im kommunistischen Geiste waren.

    Nun hat sich China zwar kritisch gegenüber den Atomversuchen Nordkoreas geäußert. Doch was passiert bei einem schnellen militärischen Eingreifens der Nato?
    Würde es sich nicht ganz schnell ändern und China und Russland plötzlich doch Nordkorea die Stiefel lecken?

    Es kann also dnan durchaus wieder zum Ost-West-Konflikt kommen. Und Russland hätte sogar Verstärkung vom erstarkten China. Diese Situation könnten dann auch die arabischen Länder und Pakistan ausnutzen. Die Welt wäre also im kompletten Chaos und das würde alle bisherigen Weltkriege in den Schatten stellen.

    Lachhaft ist das nur, weil die meisten von euch gar nichzt mehr wissen, was echte Kriege überhaupt sind. War ja alles schön friedlich in der bundesdeutschen Hängematten oder am Strand von Pattaya.

    Aber noch ist der Weltfrieden leider nicht gefestigt. Es gab jüngst immer mal wieder neue Konflikte zwischen Ost und West (man denke nur an Georgien). Russland ist leider noch nicht in der EU. Da kann noch viel passieren.

    Daher sollte jeder unbedachte Schlag beachtet werden. Es droht nich nur ein atomarer Gegenschlag von Nordkorea, sondern vielmehr eine potentielle Unterstützung der asiatischen Großmächte. Daher müssen diese erst voll und ganz auf die Seite der westlichen Welt geholt werden. Natürlich mit Feingefühl und nicht mit Druck oder militärischen Waffen.

    Wer das nicht kapiert oder nicht ernst nimmt, darf sich nicht darüber wundern, wenn die Welt bald in Asche liegt.
    Denn das kann das einzige sein, was Nordkorea im Sinn haben kann: sich wieder Freunde zu beschaffen. Und das geht eben nur, wenn man künstlich Feinde schafft.

    Ich bin aber sicher, dass Obama auf diesen Trick nicht reinfallen wird. Er heißt ja nicht Bush oder Reagan. Bei den Europäeren, Russen und Chinesen wäre ich mir aber nicht so sicher. Da sehe ich nur Dummheit und Arroganz - ohne Ende.

  9. #38
    Avatar von Samuianer

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    Re: Demonstranten = Kommunisten?

    Zitat Zitat von jai po",p="729638
    Zitat Zitat von Samuianer",p="729437
    Sind Leute die derlei Ansichten haben dann im rechten Lager angesiedelt, wenn die Demonstranten als "Kommunisten" sehen?
    [highlight=yellow:40f6f52b3e]Ja die andere Seite macht es ja nicht viel anders.[/highlight:40f6f52b3e]

    Eine Sozialistische Partei darf es nicht geben

    Die Vorsitzende der Wahlkommission (EC), Sodsri Sattayatham, hatte die Neugründung einer Partei mit der Begründung abgelehnt, im Namen befinde sich das Wort „Sozialismus“.

    Der Vorfall soll sich bereits vor drei Monaten zugetragen haben. Sodsri sagte, eine „sozialistische“ Partei könnte als „kommunistische“ Partei definiert werden, und solch eine Partei könnte antidemokratisch sein, daher sei aufgrund des Namens eine Zulassung der Partei nicht erfolgt.

    Sodsri rief die Sicherheitskräfte auf, nach Leuten Ausschau zu halten, die möglicherweise eine sozialistische Partei unter einem anderen Namen registrieren wollen. Erst kürzlich beschwor Premierminister Abhisit die Gefahren, die von kommunistischen Elementen ausgehen und Thailand bedrohen

    Quelle:http://www.thailandtip.de/tip-zeitun...ben//back/208/


    Man benötigt halt Feindbilder, sonst funktioniert die ganze Argumentation nicht mehr. Auf der einen sowie auf der anderen Seite.

    Funktioniert bei dir, einige Anderen und beim TIP besonders gut, das mit den "Feindbildern", wie es scheint!

    Die "Roten" hatten den Mann mit seinem "sozialistischen Manifest mit in ihren Reihen!

    Wofuer "Rot" politisch steht, ist auch klar!

    Das hat KEINEM was Gutes gebracht!

    Vielen den Tod und als Auswahl Verbannung, Gulag, Bautzen oder Aehnliches!

  10. #39
    Avatar von jai po

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    Re: Demonstranten = Kommunisten?

    Zitat Zitat von Samuianer",p="729657
    Die "Roten" hatten den Mann mit seinem "sozialistischen Manifest mit in ihren Reihen!
    Vielen den Tod und als Auswahl Verbannung, Gulag, Bautzen oder Aehnliches!
    Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie die SPD gewählt, nur möchte ich nicht wissen wo Deutschland heute ohne sie stehen würde. Die Mischung machts, daß ist Entscheidend. Soweit ich weiß hat es unter der SPD weder Verbannung, Gulag noch Bautzen oder Ähnliches gegeben. Aber anscheinend sind wir hier in Thailand in den 50´ern stehen geblieben, wie damals unter McCarthy in den USA. Alles was nicht passt sind Kommunisten, ganz einfach und die "dummen" glauben es auch noch. So etwas nenne ich Politik, einfach Genial. Und so wird jetzt aus Gelb Grün und aus Rot Braun, bleibt nur noch die Frage was für eine Farbe sich die Regierung gibt. Wir werden sehen.

  11. #40
    Avatar von Dieter1

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    Re: Demonstranten = Kommunisten?

    Zitat Zitat von jai po",p="729666
    Zitat Zitat von Samuianer",p="729657
    Die "Roten" hatten den Mann mit seinem "sozialistischen Manifest mit in ihren Reihen!
    Vielen den Tod und als Auswahl Verbannung, Gulag, Bautzen oder Aehnliches!
    Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie die SPD gewählt...
    Die SPD traegt die Bezeichnung "Sozial" in ihrem Namen, mit Sozialismus haben die nichts am Hut.

    Sonst alles klar :-) ???

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