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Das Leben einer Marionette

Erstellt von MadMac, 13.05.2012, 09:28 Uhr · 332 Antworten · 25.113 Aufrufe

  1. #121
    Avatar von MadMac

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Nun wird man als Gelbhemd erstmals gezwungen, einzugestehen...
    Dazu muesste man ja erstmal Gelbhemd sein, lieber Wanja. Was allein aufgrund der Tatsache, dass man hier nur Gast ist, ziemlich irrational waere. Genauso irrational, wie Du ein Rothemd sein koenntest. Sicher gibt es ein paar Praeferenzen in diese oder die andere Richtung. Aber ich wuesste nicht, was ich ernsthaft an irgendeiner der bunten Farcen gutheissen koennte. Daher bleibe ich auch ein interessierter Betrachter und erfreue mich an farbenpraechtigen Spielchen so ich sie sehe . Aber das bin nur ich, Andere sind da weitaus verschaerfter drauf...

  2.  
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  3. #122
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    und erfreue mich an farbenpraechtigen Spielchen so ich sie sehe . Aber das bin nur ich, Andere sind da weitaus verschaerfter drauf...
    Genau deshalb ist es so wichtig, die Leute mit lange Zeit fixierten Glaubenseinstellungen darüber aufzuklären, dass auch ihre Idole Parolen ausgegeben haben, die sie heute kritisieren.
    Warum? Damit sie das nächste Mal nicht wieder auf die Parolen von Leuten wie Sondhi L. hereinfallen. Aber vielleicht wollen sie es ja auch, um ihren Ehefrauen zu gefallen.

  4. #123
    Avatar von beran

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Nun wird man als Gelbhemd erstmals gezwungen, einzugestehen, dass weder die Konjunkturprogramme von Abhisit und seines Finanzministers Korn, noch Korns Investitions- und Wachstumsprogramm "Macht Thailand steif" wohl doch nicht von Thaksin eingefädelt und gesteuert wurden.
    Jetzt meinen die gleichen Propagandisten die Wachstumsprogramme der Folgeregierung als unsinnig, gar als gefährlich charakterisieren zu müssen.
    Es gibt da einen gewaltigen Unterschied:

    Das Konjunkturprogramm unter Abhisit wurde beschlossen, nachdem die Weltkonjunktur nach der Lehmann-Pleite weltweit eingebrochen war. Derartige Konjunkturprogramme gab es nicht nur in Thailand sondern weltweit, unter anderem auch in Deutschland. Durch diese Konjunkturprogramme wurde eine Verschlimmerung der Krise verhindert und die Wirtschaft wieder zum Laufen gebracht.

    Die Konjunkturspritzen der Regierung Yingluck aber haben einen ganz anderen Hintergrund: Es geht hier um populistische Wahlversprechen, mit denen die Wähler in Thailand geködert wurden und so mit Versprechen, die mit Staatschulden finanziert werden, eine Parlamentsmehrheit erreicht wurde. Vergleichbar ist dies mit dem jahrzentelangem Verhalten in Griechenland, wo auch den Wählern Versprechungen gemacht wurden, die dann mit Staatsschulden finanziert wurden.

    Noch ist die Staatsverschuldung in Thailand nicht dramatisch. Aber wenn diese Politik längere Zeit fortgesetzt wird, dann wird sich dies ändern, dann werden die Probleme in Thailand wachsen.

  5. #124
    Avatar von waanjai_2

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    Ja,nee,is klar

    Als das Investitions- und Wachstumsprogramm noch "Macht Thailand Stark" (Thai Khem Khaeg) hieß unter Abhisit und Korn, da waren Investitionen in die Infrastruktur noch was unheimlich gutes. Erst mit der Abwahl der alten Regierung hat sich dies ploetzlich geändert.

    Aber vielleicht glauben sehr viele Gelbhemden, dass die Forenmitglieder von Nittaya nur ein Kurzzeitgedächtnis haben.

  6. #125
    Avatar von strike

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    Dabei ist alles so einfach.


  7. #126
    Avatar von beran

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen

    Als das Investitions- und Wachstumsprogramm noch "Macht Thailand Stark" (Thai Khem Khaeg) hieß unter Abhisit und Korn, da waren Investitionen in die Infrastruktur noch was unheimlich gutes. Erst mit der Abwahl der alten Regierung hat sich dies ploetzlich geändert.
    Es sind doch nicht die Investitionen in die Infrastruktur, die in der Kritik stehen.

    Es sind die populistischen Wahlversprechen der Regierungspartei wie das First-Car-Programm oder das Reis-Ankaufsprogramm, die über Schulden finanziert werden und die Thailand nicht weiterhelfen, sondern nur Probleme machen.

    Mit solchen Programmen kann man zwar Wahlen gewinnen, weil viele Bürger die Folgen solcher Programme leider nicht erkennen. Aber derartige Programme sind keine Investition in die Zukunft.

  8. #127
    Avatar von waanjai_2

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    Diese Projekte - ohnehin keine Investitions- und Wachstumsprojekte - werden so gut wie politisch nicht mehr diskutiert. Warum auch immer. Jedenfalls sind die Aufgeregtheiten zu Ende.

    Jetzt geht es um die neuen alten Infrastrukturprojekte die die PM skizziert. Schon in Beitrag #92 vorgestellt, dort aber wurde es nicht begriffen oder man war nicht willens zu begreifen:

    Megaprojects yes, but cui bono? | Bangkok Post: opinion

    Inequality of opportunities and infrastructure in Thailand | Asia News – Politics, Media, Education | Asian Correspondent


    Bewußtes am Thema vorbei reden war immer schon ein Faible von Sondhi. Mit oder ohne Damenbinde.
    Und so konnte man auch mit kleinen Sachen sich als Gelbhemd eine Freude machen.

  9. #128
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von beran Beitrag anzeigen
    Es sind doch nicht die Investitionen in die Infrastruktur, die in der Kritik stehen.
    Was Infrastrukturprojekte betrifft, muss man den wirtschaftlichen Sinn oder Unsinn immer im Einzelfall betrachten. Daran dass die Reissubvention und die Autokaufsubvention der Regierung misslungene Schildbürgerstreiche sind zweifelt ja heute kaum jemand. Bei manchen Infrastrukturprojekten die jetzt im Gespräch sind, wird das ähnlich sein.

    Die rotgefärbte Lokalregierung von Chiang Mai möchte zum Beispiel einen neuen Flughafen bauen, obwohl der existierende Flughafen bei weitem nicht ausgelastet ist. Was Chiang Mai jedoch viel dringender benötigt ist ein öffentliches Verkehrssystem. Bisher sind drei oder vier Anläufe unternommen worden ein solches aufzubauen. Es ist jedesmal gescheitert. Warum? Weil die Herren, die das gegenwärtige private Transportsystem besitzen in der Lokalregierung von Chiang Mai sitzen.

    Eine Stadt mit zwei Flughäfen und keinem öffentlichen Verkehrssystem wäre sicherlich auch für Thailand ein wüster Schildbürgerstreich. Leider ist hier nichts unmöglich. Amazing Thailand.

    Cheers, X-pat

  10. #129
    Avatar von beran

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Diese Projekte - ohnehin keine Investitions- und Wachstumsprojekte - werden so gut wie politisch nicht mehr diskutiert. Warum auch immer. Jedenfalls sind die Aufgeregtheiten zu Ende.
    Ich kann ja verstehen, dass es dein Wunsch ist, dass das Reisankaufsprojekt nicht mehr diskutiert wird. Nur dieses Projekt ist so katastophal falsch, dass es zwangsläufig Schlagzeilen produzieren wird. Die Probleme werden ja mit jeder neuen Reisernte immer größer.

    Schon jetzt quellen die Reislager über, weil die Regierung den teuer angekauften Reis nicht mehr los wird. Die groß angekündigten staatlichen Reisverkäufe an andere Regierungen sind weitgehend heiße Luft ohne Inhalt. Jedenfalls bleibt die Regierung den Anfragen der Opposition hierzu die Antwort schuldig. Stattdessen verdirbt teilweise der Reis in den Lagern.

    Rice 'going bad' in warehouses | Bangkok Post: news

  11. #130
    Avatar von MadMac

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    Was dazukommt, trotz ASEAN hat gerade Indonesien den Import von Fruechten aus Thailand stark limitiert. Betroffen z.B. Durian und Longan. Nicht nur hat Thailand den Rang als Reis-Exportweltmeister verloren, die Landwirtschaft allgemein ist ist in einer Krise. Aber das Pueppchen wird es schon wieder richten, nach dem naechsten Anruf .

    "The Agriculture Ministry will try to negotiate with Indonesia for the lifting of a new ban on fruit from Thailand, and durian in particular, Agriculture Minister Yukol Limleamthong said.
    [...]
    Fruit exporters are urging the government to solve their problems."

    Durian exports hit by Indonesia ban


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