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The changing face of Thai populism

Erstellt von ILSe, 13.06.2013, 18:01 Uhr · 7 Antworten · 577 Aufrufe

  1. #1
    ILSe
    Avatar von ILSe

    The changing face of Thai populism


  2.  
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  3. #2
    Avatar von strike

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    Wer von euch ist Bernd Weber?

  4. #3
    Avatar von clavigo

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    Ich glaube der twittert wie'n Weltmeister à la ST und schreibt jede Menge rote Leserbriefe. Das sich Asia Sentinel so kritisch äußert ist schon bemerkenswert!

  5. #4
    Avatar von Dieter1

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    Man quasselt mir zuviel von "Umverteilung".

  6. #5
    Avatar von clavigo

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    Versteh' ich nicht, Dieter. Als Steuerzahler (bzw. deine Lebensgefährtin) solltest du doch auch interessiert sein an einer transparenten Ausgabe der Steuermittel!

  7. #6
    Avatar von DisainaM

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    dass nach 2006 die thail. Politik anders läuft, ist jedem klar,
    jeder rechnet jederzeit mit einem Militärputsch,
    jeder rechnet jederzeit damit, dass Politiker von heute, bei einem Putsch morgen, inhaftiert, angeklagt und zu einem Showprozess verurteilt werden.


    Wer diesen hintergrund ausblendet und die politische Entwicklung so betrachtet,
    als handele es sich um einen westlichen Rechtsstaat, mit der verbundenden Sicherheit für die Politiker,
    der macht sich was selbst vor.

    Politiker laufen in Thailand in der Regel mit scharfen, durchgeladenen Waffen, durch ihren Alltag,
    weil sie jederzeit mit einem Liquidierungsakt rechnen.
    Unfälle beim essen, wo man auf das Spiel, zeig mir Deine Wumme, ich zeig Dir meine, passieren halt,
    wenn es wichtiger ist, ungesichert und damit jederzeit schussbereit, mit der Waffe vorbereitet zu sein.

    Thailändische Politik ist davon geprägt, wieweit sich ein Politiker mit dem Risiko,
    sich neue Feinde zu schaffen, weil er sich für eine Lösung stark macht,
    durch die eine andere Interessensgruppe Einbussen erleben wird,
    abfinden können, was am Ende eine Frage ihres Nervenkostüms ist.

    Thailändische Politiker leben mit einem ständigen Fluchtplan,
    wenn die Meldung kommt, es ist wieder Putsch,
    zuerst die Familie sicher ins Ausland bringen zu lassen,
    und dann den richtigen Zeitpunkt für sich selber abzupassen, wenn wirklich die Lage aussichtslos ist.


    Das Ausland ist voll von Thais, die in den letzten 35 Jahren das Land fluchtartig verlassen mussten, wegen politischer Probleme.

    Nicht allen gelingt die Flucht, und ein Leben, wie Thaksin, neue Pässe hier, Aufenthaltserlaubnis da,
    sicheres Auslandskonto dort,
    dass muss alles vorbereitet sein,
    ist es da nicht verlockender,

    als Politiker einfach eine lahme Ente zu sein, die selber gar nichts bewirkt,
    und halt alle geschäfte, die sich so nebenher anbieten, mitzunehmen ?

    Auch könnte ich mir vorstellen, dass es auch für Yingluck nicht verlockend aussieht,
    ein Schicksal, wie das von Jiang Qing anzustreben.


    Genau deswegen kann man den Drahtseilakt, den man in Thailand vollbringen muss,
    nicht negieren.

  8. #7
    Avatar von clavigo

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    Oh mein Gott, Disi! Yingluck mit Qing auch nur ansatzweise zu vergleichen ist ja wohl an den Haaren herbeigezogen. Und kannst du die Zahl der Thailänder die aus politischen Gründen das Land verlassen mussten mal quantifizieren? Do wirst immer mehr zum "doom and gloom" professor!

  9. #8
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    Oh mein Gott, Disi! Yingluck mit Qing auch nur ansatzweise zu vergleichen ist ja wohl an den Haaren herbeigezogen. Und kannst du die Zahl der Thailänder die aus politischen Gründen das Land verlassen mussten mal quantifizieren? Do wirst immer mehr zum "doom and gloom" professor!
    in traditionellen asiatischen Gesellschaften ist es historisch eine Ausnahme,
    wenn eine Frau in politisch wichtigen Ämtern ist,
    und sich gegen eine, von Männern dominierte Welt, durchsetzen muss.

    Welche anderen Frauen, in SOA und China würden Dir sonst noch einfallen,
    die oben, an der Spitze Einfluss auf Entscheidungen nehmen konnten ?

    Die Zahl der Thailänder, die aus politischen Gründen ihr Land verliessen,
    sind statistisch bisher noch nicht erfasst.
    Neben den Auswanderungen nach der Studentenrevolte, gab es auch in den 80ger Jahren verschiedene Wellen,
    ist aber nun ziemlich OT und würde eher einen eigenen Fred füllen.

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