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Auf dem Wege zur nationalen Versöhnung

Erstellt von waanjai_2, 17.04.2009, 07:10 Uhr · 230 Antworten · 7.492 Aufrufe

  1. #81
    KKC
    Avatar von KKC

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    Re: Auf dem Wege zur nationalen Versöhnung

    Na ja, wenn man keine Argumente mehr hat muß man halt mit Kinderkram anfangen.
    Aber ich finde es wirklich schade, das man offensichtlich im Nittaya, das ja so ca. 3000 Mitglieder hat, einen solchen Diskussionsstil pflegt, der eine Bala Bala und der andere Trala Trala.
    Keine Empfehlung, Jungs.
    Gruß

  2.  
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  3. #82
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: Auf dem Wege zur nationalen Versöhnung

    Zitat Zitat von KKC",p="717219
    Keine Empfehlung, Jungs.
    Gruß
    kein Problem - einfach nicht lesen :-)

  4. #83
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Auf dem Wege zur nationalen Versöhnung

    Auf dem Wege zur nationalen Versöhnung gibt es etwas Positives zu vermelden. Ganz langsam beginnt selbst die Nation damit, ab und an, kritische Texte zu bringen.

    Da gab's am Freitag im Rahmen des Institute for Democratic Studies and Development - welches Thaksin nahesteht - eine Diskussion über den sog. crowd dispersal während des letzten Songkran.

    Und dennoch bringt man diesen Bericht auf der Titelseite. Da war lange Zeit auch in D nicht so einfach, wenn z.B. die Konrad-Adenauer-Stiftung eine Tagung für die CDU oder die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Tagung für die SPD ausgerichtet hatte. Es gehörte zur Entwicklung einer minimalen Zuhörbereitschaft - als Voraussetzung für das Funktionieren von Demokratien - in D, die jeweiligen Berichte der "anderen Seite" nicht sofort als "Ausgeburt des Teufels" zu verdammen, sondern einfach einmal zur Kenntnis zu nehmen.

    Gleiches versucht man nun auch in Thailand.

    Hier der Bericht der Nation:

    "A symposium has condemned the use of soldiers in suppressing the Songkran red-shirt riot.
    Sirote Klampaiboon told Friday's discussion by the pro-Thaksin Shinawatra Institute for Democratic Studies and Development that the military crackdown on rioters of the pro-Thaksin Democratic Alliance Against Dictatorship on April 13 and 14 had been excessive and a bad precedent for Thai society.

    "The government used the violence around the main protest sites as an excuse to pressure the protesters at Government House to end their protest ... This was a serious political mistake," said the independent political scientist. "What did the protesters at Government House do wrong? They were unarmed."

    Sirote said the Abhisit Vejjajiva administration could not shirk responsibility for "excessive force" by bringing out soldiers with M-16 and Uzi rifles and humvees. He said that even if blank bullets had been used, the weapons had had a real intimidating effect on the largely peaceful crowd.

    Sirote warned that the government was dangerously relying on the military to maintain its power and would soon find itself unable to control that military. Once the military is let out, it is hard to contain, he said.

    "What government has relied on the military and not ended up with the military sitting on its neck?" he asked, adding that the government had now become part of the political feud with the protesters, whom it regarded as its enemy.

    Another speaker, television anchorman ML Nattakorn Devakul, said the media had tried to justify the crackdown by labelling the red-shirt protesters a mob funded by Thaksin.
    "Most people who followed the mainstream media think some force [by the military] is alright and the red shirts floating dead in the Chao Phaya are no big deal, because the overall picture is that the reds have been deligitimised." He was referring to two deaths that the authorities insist were unrelated to the crackdown.

    Police General Achirawit Suphanpesat, deputy police chief under the Thaksin government, said it went against international standards to have soldiers instead of riot police clear up the protesters. "It's shameful in the eyes of the world," he said. He claimed the mainstream Thai media had censored a lot of disturbing footage from being aired or reported."

    Die Kernaussagen der 3 Hauptreferenten wird vielen nicht gefallen - als ob es darauf ankommen würde.

    http://www.nationmultimedia.com/2009...s_30101325.php

  5. #84
    Avatar von J-M-F

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    Re: Auf dem Wege zur nationalen Versöhnung

    interesant finde ich auch, dass sich scheinbar immer mehr leute aus dem süden an den demos beteiligen wollen. wird vielleicht doch noch was mit der versöhnung :bravo: :bravo:

  6. #85
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Auf dem Wege zur nationalen Versöhnung

    Und die weiteren Demos müssen wieder gewaltfrei ablaufen. Wie damals in der Zeit vom 26. März bis zum 8. April - D-Day mit 100.000 Demonstranten.

    Sollte doch vielen Protestlern einsichtig sein. Sie haben von Abhisit den Amnestie-Vorschlag, den Vorschlag wieder auf die Verfassung von 1997 zurück zu kehren. Sie haben vernommen, dass es Neuwahlen geben kann, sobald die Strukturreform durch ist. Sie haben ihre Führer auf Kaution frei bekommen. Und bald wird Abhisit - so glaube ich persönlich - noch einmal die Polizei in Sachen der Verfahren gegen die Gelbhemden drängen.

    Da bleiben nicht mehr viele aktuelle Forderungen übrig. Und wenn man sieht, dass Thaksin nicht mehr zum Phone-In eingeladen wurde, man die finanzielle Basis der Proteste aus Eigenmittel bestreiten will, dann sehe ich eigentlich keinen bei den demonstrierenden Rothemden, die noch etwas für Thaksin bewerkstelligen wollten. Schon im Amnestie-Plan von Abhisit war der ja draußen vor.

    Das Schicksal der angeklagten Führer der Gelb- und Rothemden wird gerne heutzutage wieder vermengt mit der Diskussion zur Amnestie. Aufrufe zur Gewalttätigkeit sind jedoch kriminelle Akte, kein unbeeinflussbares politisches Schicksal wie bei den 220 verbannten Parteifunktionären. Die Verfahren gegen jeden einzelnen laufen im übrigen getrennt.

  7. #86
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Auf dem Wege zur nationalen Versöhnung

    Abhisit kann - wenn er will - auch das Schwafeln lassen. Heute hat er wichtige Beobachtungen in ziemlich prägnante Sätze gebracht:

    "PM: We underestimated the UDD

    The governemnt made mistakes in its assessment of the anti-government United Front for Democracy against Dictatorship (UDD), Prime Minister Abhisit Vejjajiva admitted on Thursday.

    Mr Abhisit, in address to a seminar organised by the National Economic and Social Advisory Council, said it was clear that the red-shirts wanted to stir up unrest in the country.

    He believed the cause of the problem was the information presented by different sides in the dispute, and that people accepted only what they wanted to believe.

    The political situation would remain fragile for another next six to seven months, he said.
    The prime minister said he would not oppose a House dissolution after the 2007 constitution is amended."

    Insbesondere die Aussage, dass jede Seite nur glauben würde, was sie zu glauben bereit wäre, trifft ein riesiges Problem auf dem thail. Weg zur Versöhnung. Also mindestens 6 oder 7 weitere Monate, in denen die z.Zt. gesuchten Kompromisse auf der Kippe stehen könnten?

    http://www.bangkokpost.com/breakingn...udd-assessment

  8. #87
    Avatar von Samuianer

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    Re: Auf dem Wege zur nationalen Versöhnung

    Zitat Zitat von waanjai_2",p="719071
    Abhisit kann - wenn er will - auch das Schwafeln lassen.
    Well und du deine Luegen!

    Beitrag #135/135

    http://www.nittaya.de/viewtopic.php?...&look=1#719123

  9. #88
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Auf dem Wege zur nationalen Versöhnung

    Wer sich informieren will, wie es mit der nationalen Versöhnung auf der Basis:
    1. Amnestie und
    2. Verfassungsänderung
    weitergehen soll, kann sich in diesem Bericht informieren:

    http://www.nationmultimedia.com/2009...s_30101679.php

    Snoh Thienthong müßte auch für die Pheu Thai akzeptabel sein, wenn sie nun bald "an den Tisch" kommt.

    Snoh Thienthong selbst hat seine Vorstellungen zum Thema vor ca. einer Woche öffentlich gemacht. Für viele in der PAD mit Sicherheit ein Horrorkabarett:

    1. Rückkehr zur Verfassung von 1997
    2. Alle Übergangsklauseln werden aufgehoben. Das waren diejenigen, mit denen sich die Putschisten straffrei machten.
    3. undifferenzierte Amnestie, das hieße dann auch Amnestie für die Verfahren vor den Gerichten, wo es keine Berufungsmöglichkeit gab.
    4. Rücktritt von Abhisit als jetziger Regierungschef, aber er solle Chef einer Regierung der nationalen Einheit werden, die zentral von der DP gestellt werden würde. Das wäre also nur eine Regierungsumbildung und keinesfalls schon Neuwahlen.

    http://www.nationmultimedia.com/2009...s_30100947.php

    Das sind seine persönlichen Ausgangs-Vorstellungen. Sie sagen ja noch nichts über das Ergebnis von Verhandlungen unter Gleichen aus. Aber um einmal ein Gefühl dafür zu bekommen, was u.a. diskutiert werden wird, ist es ganz gut, es zu kennen.

  10. #89
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Auf dem Wege zur nationalen Versöhnung

    Der Weg zur nationalen Versöhnung kann keine Einbahnstrasse sein.
    Dementsprechend muß auch versucht werden, mehr Verständnis für die Motive der Gelbhemden in der Bevölkerung zu wecken.

    In der renommierten Zeitschrift Foreign Policy ist ein Beitrag erschienen, der gerade dieses versucht.

    Überschrieben ist er mit:

    The Bourgeois Revolution

    [jegliche Ähnlichkeit mit der Verwendung dieses Begriffs in anderen, mehr aktuelleren Vorgängen, wäre rein zufällig]

    http://www.foreignpolicy.com/story/c...?story_id=4900

  11. #90
    Avatar von J-M-F

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    Re: Auf dem Wege zur nationalen Versöhnung

    wenn ich mir die politiker so ansehe, denke ich es wird nur noch eine versöhnung der politiker geben um ten trog zu optimieren.

    die dummen dabei sind das volk.

    irgendwie sehe ich auch immer schwärzer für eine alternative. nein! nicht weil abhisits truppen so gut sind, sondern alle anderen wollen keinen deut mehr ändern.

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