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Abschaffung der Familienversicherung?

Erstellt von Beachboy, 09.05.2013, 19:57 Uhr · 36 Antworten · 3.011 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von joachimroehl

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    ..wer nichts einzahlt, bekommt gar nichts. Und wer zu viel kostet, wird irgendwann hinausgeschmissen..
    2mal Korrektur, in der Bundesrepublik besteht seit 01.Januar 2009 die sogenannte Pflicht zur Versicherung, heißt auch wer über lange Zeiträume keine Beiträge einzahlt bekommt Leistungen und wird schließlich im Basistarif der PKV weiterhin versichert. Zweitens: wegen verursachter hoher Kosten wurde auch vor 2009 keinem Versicherten bundesweit gekündigt. Die deutsche PKV hat seit den Fünfzigern das Kündigungsrecht bei privaten Vollversicherungen ihrerseits vollständig ausgeschlossen.

    In Thailand jedoch wird diese "Kostenbremse" von vielen, gerade angloamerikanischen Gesellschaften weiterhin praktiziert und schon aus diesem Grunde ist es angeraten ein deutsches Produkt zu wählen, was dieses Risiko nicht besitzt und logischerweise mehr kosten muss, als ein Billigprodukt ohne Leistungsgarantie auf Lebenszeit.

  2.  
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  3. #32
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von ffm Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, nichts gegen die Mitversicherung von Kindern, Vätern und Müttern in der GKV. Aber die Sonderbehandlung von Nur-Ehefrauen finde ich extrem unsolidarisch und diskriminierend gegenüber denjenigen die eine andere Konstellation als die Ehe bevorzugen.
    So gesellschaftliche Konstrukte wie die GKV in D sind natürlich historisch gewachsen und auch mit einem bestimmten "Menschenbild" und Wertentscheidungen entstanden. Die RVO gab es schon unter Bismarck. Und damals war es selbstverständlich, dass jeder normal denkende Mann eine Ehe anstrebte. Wurde ja auch ansonsten von der Rechtsordnung besonders geschützt.

    Realiter war die Frauenerwerbstätigkeit i.S. der Verdingung bei einem Dritten ja auch noch nicht so weit fortgeschritten. Die Hausfrau eher die Regel als die Ausnahme. Inzwischen hat sich dies ja deutlichst verändert. Und die Familienversicherung greift nicht, weil die Frauen eigene Berufstätigkeit haben. Und so ist die Familienversicherung heute eher ein Relikt aus früheren Zeiten. War aber damals geradezu konstituierend für die "Solidarität". Wie koennte sie jemals entsolidarisieren, es sei denn die Leute vergessen die Ursprünge?

  4. #33
    Avatar von Beachboy

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    Zitat Zitat von ffm Beitrag anzeigen
    Als Single muss ich nach der Arbeit einkaufen gehen, Essen kochen, meine Wäsche waschen und meine Hemden bügeln, die Wohnung putzen, und ich muss wegen jedem Kleinkram Urlaub nehmen wenn z.B. Handwerkertermine anstehen. Mein verheirateter Kollege dagegen kommt nach Feierabend in eine saubere Wohnung in der das Abendessen auf dem Tisch steht, die Hemden hängen ordentlich gebügelt im Schrank, und anfallende Termine werden selbstverständlich von der Ehefrau wahrgenommen.
    Das klingt ja ein wenig nach Neid. Heirate doch auch, dann hast du die gleichen Vorteile.

  5. #34
    Avatar von Shiai

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    Zitat Zitat von ffm Beitrag anzeigen
    Mein verheirateter Kollege dagegen kommt nach Feierabend in eine saubere Wohnung in der das Abendessen auf dem Tisch steht, die Hemden hängen ordentlich gebügelt im Schrank, und anfallende Termine werden selbstverständlich von der Ehefrau wahrgenommen.

    Wie gesagt, nichts gegen die Mitversicherung von Kindern, Vätern und Müttern in der GKV. Aber die Sonderbehandlung von Nur-Ehefrauen finde ich extrem unsolidarisch und diskriminierend gegenüber denjenigen die eine andere Konstellation als die Ehe bevorzugen.
    Und hier liegt der Denkfehler. Die Ehefrau erbringt damit ja ebenfalls ein Tätigkeit. Nur weil diese nicht vergütet wird und ins Bruttosozialprodukt eingeht, heißt das nicht, dass durch das Einkaufen, Bügeln, Handwerkertermine managen KEINE Leistung erbracht wird.
    Ferner trifft diese sogenannte "Nur-Hausfrau" ja nur noch auf einen recht kleinen Teil zu. Die meisten Ehefrauen sind mitversichert, weil sie einfach keine sozialversicherungspflichtigen Jobs haben. Die Freigrenze wurde ja vor kurzem sogar noch erhöht. Jetzt muss man also mindestens 450 EUR verdienen um überhaupt sozialversicherungspflichtig zu sein.

  6. #35
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    On ges.Krankenversichrungs- wie auch Rundfunkbeitragszwang,schlechte Leistung der man sich nicht entziehen kann.

    Ob die Private besser ist wage ich zu bezweifeln,wenigstens nicht bei den Beamten die laufend aus eigener Tasche draufzahlen müssen.

  7. #36
    Avatar von sombath

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    Na na Otto , du als Beamter hast es doch besonders gut , du hast doch eine " RESTKOSTENVERSICHERUNG " !
    Ca. 70% der Krankenkosten zahlen doch wir , die Steuerzahler für dich .
    Du mußt dich doch nur für die fehlenden 30% versichern .
    Ein Selbstständiger ohne Beihilfe muß fast den dreifachen Beitrag zahlen um die gleiche Leistung
    zu erhalten wie du .
    Und du bist verärgert ?

    Sombath



    Zitat Zitat von Otto-Nongkhai Beitrag anzeigen
    On ges.Krankenversichrungs- wie auch Rundfunkbeitragszwang,schlechte Leistung der man sich nicht entziehen kann.

    Ob die Private besser ist wage ich zu bezweifeln,wenigstens nicht bei den Beamten die laufend aus eigener Tasche draufzahlen müssen.

  8. #37
    Avatar von Micha

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    gelöscht ...............

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