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Abschaffung der Familienversicherung?

Erstellt von Beachboy, 09.05.2013, 19:57 Uhr · 36 Antworten · 3.014 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von joachimroehl

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    Zitat Zitat von Hans.K Beitrag anzeigen
    ...nebenbei darf man auch nicht vergessen, dass uns die Bürger der ehemaligen DDR auch eine Menge gekostet haben, Geld kosten, was auch irgendwo herkommen muss ohne das es von Seiten der DDR hier eingezahlt wurde..
    Ossi2.jpg Man Du triffst ja den Nagel auf den Kopf und bist mit Thatcher, Mitterand und Lafontaine auf Wellenlänge. Die Banane zog aber dennoch stärker Millionen von Wirtschaftsflüchtlingen aus ganz Mitteldeutschland an und da auch Gorbatschow nicht mehr wollte, musste das Gebiet ja von irgendeinem übernommen werden, selbst wenn es nach westdeutscher Lesart in der DDR nur Land und Leute gab und sonst nichts ..

  2.  
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  3. #22
    Avatar von strike

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    Da niemand interessiert war die wirklichen Kosten zu bilanzieren, wurde eben wie immer verschleiert, Kritiker mundtot gemacht.
    Denn es gab durchaus Vorschlaege z.Bsp. die Renten und andere Sozialzahlungen fuer die DDR-Buerger via Steuer bzw. Sonderfond - also transparent - zu finanzieren.
    Das haette aber moeglicherweise die Chancen bei den naechsten Wahlen verringert, also wurde immer "Portokasse" suggeriert.

    Und auch spaeter wurde weiter beschönigt.

    Aufbau Ost: Die stillen Kosten der deutschen Vereinigung - Politik - FAZ

  4. #23
    Avatar von Beachboy

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    Zitat Zitat von Hansi Beitrag anzeigen
    Weshalb soll die Solidargemeinschaft der Pflichtversicherten die Beiträge einer thailändische Hausfrau mitfinanzieren?
    Warum nicht?

  5. #24
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Hansi Beitrag anzeigen
    Weshalb soll die Solidargemeinschaft der Pflichtversicherten die Beiträge einer thailändische Hausfrau mitfinanzieren?
    Die Frage ist schon falsch gestellt. Weil es sonst keine Solidargemeinschaft wäre.

    In der Privaten KV gibt es keine Solidargemeinschaft, es herrscht im Prinzip das Äquivalenz-Prinzip. Jeder wird hinsichtlich seiner Risiken abgesichert, sofern er auch eingezahlt hat. Wer nichts einzahlt, bekommt gar nichts. Und wer zu viel kostet, wird irgendwann hinausgeschmissen.

    Nun ist aber die GKV ein voellig anderes Geschäft. Da gibt es die Solidargemeinschaft. Und diese spielt eine immense Rolle. Denn die Gesunden bezahlen für die Kranken. Der Wohlhabenere bezahlt für die Krankheiten der weniger Wohlhabeneren mit. Und erst recht die jüngeren Versicherten zahlen zu den Kosten der älteren Versicherten kräftig mit. Deshalb wollen so viele Jüngere erst wenn sie älter werden in die GKV gelassen werden.

    Und die Familien(mit)versicherung der nicht berufstätigen Frauen und Kinder, das gehoert halt wesensmäßig zu einer Solidargemeinschaft, die diesen Namen verdient. Noch Fragen? Dann PM an mich.

  6. #25
    Avatar von Frankie

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    Zitat Zitat von sombath Beitrag anzeigen
    Nicht verstanden ?
    Je mehr man durch geschickte Politik ( wie zB die FDP ) von der GKV in die PKV bringt ,
    je größer werden die Versichererpaläste .
    Mehr Kunden - mehr Gewinne .

    Sombath
    Je höher mehr Menschen in die PKV gehen, umso größer die Paläste der GKV? Interessante These.

  7. #26
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Frankie Beitrag anzeigen
    Je höher mehr Menschen in die PKV gehen, umso größer die Paläste der GKV? Interessante These.
    Ich glaube Dir schlicht nicht, daß jemand so doof ist, wie Du hier tust. Aber ich lasse mich eines Besseren belehren.

  8. #27
    Avatar von tuxluchs

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    Eventuell ein sansom.jpeg Missverständnis, um diese Uhrzeit

  9. #28
    Avatar von Frankie

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Ich glaube Dir schlicht nicht, daß jemand so doof ist, wie Du hier tust. Aber ich lasse mich eines Besseren belehren.
    Du hast den Nachtrag mit der "interessanten These" nicht gelesen oder nicht verstanden?

    Oder hätte ich dafür zum Verständnis noch einen :-) dazu hängen sollen?

  10. #29
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Ich glaube Dir schlicht nicht, daß jemand so doof ist, wie Du hier tust. Aber ich lasse mich eines Besseren belehren.
    Kombiniert mit:

    Zitat Zitat von Frankie Beitrag anzeigen
    Ihr macht Euch über den Threadstarter und über den "Disiana" lustig"?
    erhöht die Wahrscheinlichkeit ungemein.

  11. #30
    ffm
    Avatar von ffm

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Und die Familien(mit)versicherung der nicht berufstätigen Frauen und Kinder, das gehoert halt wesensmäßig zu einer Solidargemeinschaft, die diesen Namen verdient.
    In einer Solidargemeinschaft sorgt die Allgemeinheit für diejenigen, die nicht in der Lage sind für sich selbst zu sorgen. Dass Kinder mit versichert sind ist daher logisch und sinnvoll. Auch dass Elternteile, die mit der Kindererziehung beschäftigt sind, von der Solidargemeinschaft mit versorgt werden, ist systemkonform. Wer Kinder erzieht und versorgt hat weniger, manchmal sogar gar keine Zeit dazu um sich selbst zu versorgen.

    Aber warum soll die Solidargemeinschaft dafür einstehen wenn bei Verheirateten ohne Kinder sich ein Ehepartner den Luxus erlaubt zu Hause zu bleiben? Ich bin ledig, mein Kollege ist verheiratet. Ist mein Kollege deshalb weniger leistungsfähig? Die Solidargemeinschaft, so wie sie derzeit besteht, scheint das so zu sehen. Aber das Gegenteil ist der Fall. Als Single muss ich nach der Arbeit einkaufen gehen, Essen kochen, meine Wäsche waschen und meine Hemden bügeln, die Wohnung putzen, und ich muss wegen jedem Kleinkram Urlaub nehmen wenn z.B. Handwerkertermine anstehen. Mein verheirateter Kollege dagegen kommt nach Feierabend in eine saubere Wohnung in der das Abendessen auf dem Tisch steht, die Hemden hängen ordentlich gebügelt im Schrank, und anfallende Termine werden selbstverständlich von der Ehefrau wahrgenommen.

    Wie gesagt, nichts gegen die Mitversicherung von Kindern, Vätern und Müttern in der GKV. Aber die Sonderbehandlung von Nur-Ehefrauen finde ich extrem unsolidarisch und diskriminierend gegenüber denjenigen die eine andere Konstellation als die Ehe bevorzugen.

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