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117,923 Geschosse gegen die Rothemden - wo doch garnicht geschossen wurde?

Erstellt von waanjai_2, 28.03.2011, 18:23 Uhr · 247 Antworten · 15.915 Aufrufe

  1. #171
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    So oder so, die thail. Armee hat hier die Arschkarte.
    Es gibt einwandfreie Fotos von "Soldaten" die auf der Trasse der BTS vor dem Kloster im Anschlag stehen.
    jetzt müsste man halt nur noch wissen, unter welchem Befehl die Soldaten standen.

    Waren es tahan pawns - als Rangers, die unter dem Befehl Seh Daengs standen.
    Wassermelonen-Soldaten - die zwar unter dem Befehl der CRES standen, aber dessen Befehle missachteten und lieber mit den Demonstranten Kaffee schlüften, als die Befehle zu befolgen.

    Waren es ev. doch reguläre Soldaten und wurde ev. doch auch aus dem Tempel heraus geschossen - also immer noch Fragen über Fragen.

    Interessant wäre es eigentlich nur zu wissen - hat diesen Schiessbefehl, also auch auf Unbewaffnete zu schiessen - tatsächlich die CRES ausgegeben?

    Wenn nicht, dann würde das gleiche gelten, wie angeblich bei Thaksin beim Tempel-Massaker. Dieser hat seinerzeit ja erklärt, die Soldaten hätten dabei
    ohne seinen Befehl gehandelt.

    Also kommt es letztendlich nur darauf an, hat Abhisit & Co diesen Befehl gegeben. Der offizielle Schiessbefehl war ja eindeutig:

    Nur auf bewaffnete militante Demonstranten bzw. Terroristen (mit Kriegswaffen ausgerüstete Demonstranten gibt es ja weltweit wohl nicht bzw. nennt man sie nicht so) darf geschossen werden oder wenn diese die Armee überrennen und näher als - ich glaube um die 50 m - an die Soldaten herankommen.

  2.  
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  3. #172
    Avatar von waanjai_2

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    Die verräterische Lüge ist die: Die Flüchtlinge hätten aus dem Kloster geschossen, wahrscheinlich die dortigen Kinder. Pure Erfindung.

    Und wie will dies denn die Armee wissen, wenn die doch angeblich gar nicht da war?

    Also, ich finde, die "vornehme Zurückhaltung" die sich da die Zeugen unterziehen sollen, ist schon aus dem Blickwinkel der Armee "verständlich".

  4. #173
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Die verräterische Lüge ist die: Die Flüchtlinge hätten aus dem Kloster geschossen, wahrscheinlich die dortigen Kinder. Pure Erfindung.
    naja, immerhin hat der Abt gebeten, keine Waffen in den Tempel zu bringen. Warum wohl?

    Wichtig wäre auch zu wissen, falls es doch reguläre Soldaten waren - ob dieses Schiessen in den Tempel mit dem Schiessbefehl gedeckt war. Ich denke nicht, wenn im Tempel keiner bewaffnet war. Dann hätten aber Soldaten eigenverantwortlich gehandelt und wären dann natürlich auch zu bestrafen. Hätte dann aber nichts mit Abhisit und der CRES zu tun - wie ja auch das Massaker in der Moschee nie Thaksin angelastet wurde. Dieser wusste von nichts - wie immer.

  5. #174
    Avatar von waanjai_2

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    Inzwischen wissen wir, dass die Zahl von 117.923 Salven ohnehin nur eine Notlüge war. In Wirklichkeit waren es knapp 200.000 rounds of ammunition. Ich finde, dass man runde Zahlen einfach besser bestreiten kann. Wetten?

    Army ammo count differs from TRC's | Bangkok Post: news

  6. #175
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Inzwischen wissen wir, dass die Zahl von 117.923 Salven ohnehin nur eine Notlüge war. In Wirklichkeit waren es knapp 200.000 rounds of ammunition. Ich finde, dass man runde Zahlen einfach besser bestreiten kann. Wetten?

    Army ammo count differs from TRC's | Bangkok Post: news
    muss nur noch geklärt werden, wo die 200.000 Kugeln hingeflogen sind, ev. doch Richtung Nirwana. Man sah ja deutlich, wie Unmengen von Salven in die Luft gefeuert wurden.
    Bei 200.000 Kugeln auf die Demonstranten, müssten wohl einige tausend Tote zu beklagen sein, oder?

  7. #176
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Bukeo Beitrag anzeigen
    Bei 200.000 Kugeln auf die Demonstranten, müssten wohl einige tausend Tote zu beklagen sein, oder?
    Jetzt beleidige nicht die Armee.
    Natürlich ließen die ja Tante Sansern behaupten, dass die Soldaten nur in die Luft schießen würden.
    Und die Rothemden entsprechend erst viel später lernten, in der Luft zu schweben.

  8. #177
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Jetzt beleidige nicht die Armee.
    Natürlich ließen die ja Tante Sansern behaupten, dass die Soldaten nur in die Luft schießen würden.
    Und die Rothemden entsprechend erst viel später lernten, in der Luft zu schweben.
    eigentlich hab ich das nicht von Sasern, sondern im TV selbst gesehen. Da gingen ganze Kompanien auf die Rothemden zu und schossen dabei in die Luft.
    Ev. etwas mehr TV gucken, muss man gar nichts verstehen - einfach gucken.

  9. #178
    Avatar von Siamfan

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    Ich war nur "Zeitzeuge" insofern , dass ich in 600 km Entfernung taeglich TV-news und Zeitungsberichte im Internet verfolgt habe.


    ....Army Chief Gen Prayuth Chan-ocha's statement that the military used rubber bullets during the red-shirt riots in 2010
    Genau das kann ich bestaetigen!
    Das wird natuerlich von den Roten abgestritten, was ja zum Teil auch stimmt , aber die zeitliche Reihenfolge ist wie so oft wichtig.
    Army had no rubber bullets in 2010, Weng says - The Nation

    Ich war heute auch etwas ueberrascht bzgl der deutschen und englischen Darstellung im Wikipedia.
    The military initially claimed that it used rubber bullets and tear gas in the clash, while firing live rounds only into the air. However, video footage from the international media showed soldiers firing assault rifles in fully automatic fire mode in the direction of protesters. Protest leaders claimed that a number of protesters were hit by army snipers from nearby buildings.The military later admitted that troops fired live rounds directly at protesters, allegedly shooting only single rounds to protect injured troops retreating from the clashes.
    richtig falsch am 10.4. falsch, spaeter richtig

    Richtig: Am 10.4.2010 war die Armee nur mit Plastikmunition und Traenengas (und Knall-/Schreckpatronen) ausgeruestet.

    Der Schluss, dass es sich um Gefechtsmunition gehandelt haben muss, weil man in Filmen Soldaten im Feuerstoss (fully automatic fire mode) hat schiessen sehen, ist falsch, da man mit der eingesetzten Plastikmunition mit Messinghuelsen, ebenfalls im Feuerstoss schiessen kann.
    Dieses weitverbreitete Unwissen hat aber bereits zur Vorverurteilung der Regierung Abhisit und der Armee gefuehrt.

    Ich verstehe nicht, warum man hier nicht eine Gegendarstellung durchzieht.

    Man sollte auf 30 Meter Entfernung im Feuerstoss mit der Plastikmunition* auf eine in einem Holzrahmen eingespannte Tageszeitung (Sonntagsausgabe) schiessen lassen und den Film entsprechend weltweit verteilen.

    Dann waere Ruhe!



    *Mit der Plastik-Mun der Bundeswehr (blau) kann man das nicht, da funktioniert nur Einzelfeuer (halbautomatisch).

  10. #179
    Avatar von Siamfan

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    Wie so oft ist auch hier der zeitliche Ablauf entscheident.

    Am 7.4.2010 wurde der Notstand ausgerufen.

    Am 10.4.10 trat die Armee mit Plastikgeschossmunition und Traenengas zur Raeumung an.

    Diese Plastik-Mun hat zwar eine sehr hohe Anfangsgeschwindigtkeit, bei der Geschossenergie verliert sie aber auf die ersten ca.30 Meter soviel, dass toedliche Verletzungen auszuschliessen sind.
    Die Auftreffenergie ist in etwa mit der eines Steinschleudergeschosses zu vergleichen.
    Der Vorteil, die Soldaten konnten im Feuerstoss schiessen und hatten somit die vielfache Feuerkraft von Demonstranten.
    Im Prinzip wurden die Demonstranten mit Traenengas auf Distanz (>30 Meter) gehalten und dann durch den Beschuss aus "Vollautomatischen-Steinschleudern" (=Sturmgewehr mit Plastikgeschossen) zurueckgedraengt.

    Diese Rechnung ging aber nicht auf, da bereits am 10.4. tagsueber die roten Demonstranten aus Seitenstrassen unmittelbar vor den Soldaten auftauchten und somit unter (!) der Mindestentfernung waren, wo absolutes Schussverbot bestand!

    Nach Einbruch der Dunkelheit wurden sie mit Granaten und GefechtsMunition beschossen. Die Soldaten schossen teilweise mit Feuerstoss-Plastikmunition zurueck, was aber dann in Panik und Flucht ueberging.
    Die roten Demonstranten erbeuteten an diesem Tag mehrere Sturmgewehre.

    Darauf reagierte man, und gab am 14.4.2010 (Achtung Datum!!) den Schiessbefehl heraus und ruestete kurzfristig Offiziere/Unteroffizier mit Pistolen und Live-Mun aus.
    Danach kam es dazu, dass mit diesen Waffen auch Warnschuesse in die Luft abgegeben wurden! Von gezielten Schuessen war nie etwas zu sehen/hoeren/lesen.

    Am 20.4.2010 wurde an die Soldaten (nur Silaom-Road/Bankenviertel) Gefechts-Munition zur Verteidigung des Gebietes ausgegeben. Ab diesem Tag gab es keine getoeteten Soldaten mehr.

    Gegen die Demonstranten (ausserhalb der SilomRoad) wurden weiterhin nur Plastikgeschosse und Traenengas eingesetzt.

    ENTSCHEIDENT ist , der Schiessbefehl ist fuer alle nachpruefbar erst vom 14.04.2010! Die Soldaten wurden aber schon am 10.04.2010 mit Granaten und LiveMunition niedergemacht!

  11. #180
    Avatar von Tukkae

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    Zitat Zitat von Siamfan Beitrag anzeigen
    Am 10.4.2010 war die Armee nur mit Plastikmunition und Traenengas (und Knall-/Schreckpatronen) ausgeruestet.
    Und weil die friedliebende königlich thailändische Armee nur mit rosaroten Wattebäuschen um sich werfen durfte, hatten sie extra 6 Schützenpanzer mit aufgeboten, die den entscheidenden Durchbruch erzielen sollten.

    An der Ecke der Khao San Road sind auch nach 3 Jahren zahlreiche Einschusslöcher die Fassade hoch zu sehen. Plastikmunition dürfte schon nach wenigen Metern Entfernung keine Löcher mehr in den Putz reissen.

    Mit dem von der Armee erschossenen Reuters - Fotografen fangen wir erst gar nicht an !

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