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Zugang zur Einsicht

Erstellt von Johann_B, 22.09.2013, 03:32 Uhr · 138 Antworten · 7.029 Aufrufe

  1. #111
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Eines ist auf jeden Fall offensichtlich. Du bleibst Deiner Linie treu und zwar in einer Weise, die klarer als 65-seitige Pamphlete verdeutlicht, dass Du in der Tat kein Selbst hast. Anscheinend noch nicht einmal ein momentaeres. Lediglich ein Sprachrohr von vielen anderen Leuten. Geistige Selbstversklavung. Cool.

    Hast Du eigenstaendiges Denken schon voellig aufgegeben oder passiert dies erst mit Eintritt ins Nibbana?

    Buddhistischer Fundamentalist. Haette ich nie erwartet, dass es tatsaechlich so etwas gibt, weil es nach meinen Verstaendnis (Narzisst, Narzisst) der buddhistischen Lehre genau gegenlaeufig ist, die doch im Grunde nur eines lehrt. Selbstverantwortung.

    Ach ja, Bescheidenheit. Bescheidenheit ist der Rettungsanker der Talentlosen. Das ist jetzt nicht buddhistisch sondern philosophisch.

  2.  
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  3. #112
    Avatar von Talok

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    Zitat Zitat von Johann_B Beitrag anzeigen
    Gedanken über die Motivation zu machen ist sehr gut. Zu meinen, daß man Ratschläge nie brauchen kann schlecht, werter Talok. Und warum hast du uns den Ratschlag gegeben oder warum fürchtest du "Priester"? Du mußt nicht antworten darauf, aber vielleicht darüber nachdenken.

    Manche wollen dich ja genau und ausschließlich zu dem bewegen appamada! Sei Gewissenhaft!

    Oder wie Buddha am Ende des Kalama Suttas sagt:
    ... der eine Ratschlag ist ja nicht kein Ratschlag, lieber Johann, und erst recht ist guter Ratschlag teuer und wenn ich ihn erhalte weis ich ihn zu schätzen. Jedoch gibt es einen innersten Kern der menschlichen Existenz den ich für so achtenswert halte, das ich jedweden Rat in Bezug auf diesen suspendiere. Bis auf eben jenen Rat, der rät eben genau darauf zu setzen. Wie gesagt es ist eben nicht "kein" Rat, aber eine Art homöopatisches Minimum, das gleichzeitig den höchsten Respekt des Ratgebenden gegenüber dem Beratenen zum Ausdruck bringt.

    Der Priester als Funktion ist nun jahrhunderte lang das gewesen was sich zwischen den einzelnen Menschen und seinen möglichen Bezug zur Transzendenz gesetzt hat um hier als vermittelnde Instanz aufzutreten. Ebenso lange hat es gedauert bis Menschen auf die Idee kamen zu hinterfragen wie es dazu kommen konnte das sich daraus Generationen übergreifende Institutionen haben bilden können und woher wohl diese ihre Legitimation in solchen Fragen beziehen. Seltsamerweise schwindet die Aktzeptanz dieser "Superfunktion" in Bezug auf die christlichen Kirchen und deren Vertreter zunehmend mit dem interessanten Effekt, das die Inanspruchnahme dieser Funktion durch die Vertreter u.a. buddhistischer "Lehren" kritiklos hingenommen wird.

  4. #113
    Avatar von Johann_B

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    Naja vielleicht gefällt euch das besser: ‘No more Pope’: Femen activists get naked in Notre Dame to mark Pope’s resignati

    Wenn's dann hilft. Man kann ja dann immer noch singen: "And now, the end is near...I did it may way..." Vielleicht noch ein schöner Grab Stein. "Er blieb seinen Ideen stets treu."

    Es ist nicht seltsam das Tugend und Moral verschwindet, nichts kommt von alleine und es ist ja auch kein alleiniges Buddhistisches Problem, sondern die Illusion, daß man abseits vielleicht andere Weg findet. Purer Materialismus und Nihilsimius heute auf allen Ebenen. Mehr als warnen kann man nicht, muß jeder für sich entscheiden.

    Na so lange man noch Verdienste über hat, wird es nicht weiter kratzen. Hier vielleicht eine Geschichte zum besseren Verständnis:

    Die pāramīs

    Kamma und die pāramīs

    In einer Gefängniszelle lebten vier Menschen. Der Erste war ignorant und faul, der Zweite war ignorant und tüchtig, der Dritte war geschickt und faul und der Vierte war geschickt und tüchtig. Jeder hatte die Möglichkeit etwas zu arbeiten um sich etwas Geld zu verdienen.

    Der faule ignorante Mensch hatte ein wahrhaftig trauriges Dasein. Er machte den ganzen Tag nichts, war fürchterlich gelangweilt und tat niemals etwas das über das Nötigste zum leben hinaus ging.

    Der tüchtige ignorante Mensch genoss mehr Komfort in seinem Leben, weil seine Arbeit ihm erlaubte etwas extra Speise und Kleinigkeiten, wie Magazine oder eine Flasche Wein zu erstehen.

    Der geschickte faule Mensch hatte nicht gerade das glücklichste Leben. Wenn er sich nicht anstrengte, verdiente er kein Zusatzgeld, das es ihm erlaubte Dinge ein besseres Leben zu genießen. Aber, wissend wie man alles macht und die Dinge richtig angeht, leidete er weniger als der faule ignorante Mensch. Er wählte den leichten Weg und gab sich mit wenig zufrieden. Seine Faulheit hielt ihm jedoch davon ab klüger zu denken.

    Der geschickte Mensch war tüchtig in seiner Arbeit. Er wusste klug zu denken und wie man mit Geld weise umgeht. Er erlernte wie er mit wenig auskommt um das meiste Geld zu sparen. Auch benötigte er außergewöhnlichen Speisen, Getränke und andere angenehme Ablenkungen. Letztlich, nach einiger Zeit die er benötigte, hatte er die Möglichkeit seine Kaution zu hinterlegen und kam aus dem Gefängnis heraus.


    Um einen Vergleich aus dieser Geschichte zu ziehen, können wir folgendes sagen:

    Das Gefängnis repräsentiert unsere ständige Unzufriedenheit in unserem Dasein (dukkha), mit seinen Höhen und Tiefen, der Kreislauf der Wiedergeburt (saṃsarā).

    1. "Ignoranz" steht für Ignoranz.
    2. "Geschick" repräsentiert Weisheit.
    3. "Faulheit" repräsentiert das fehlen der Motivation heilsame Taten zu vollbringen.
    4. "Tüchtigkeit" steht für Anstrengung (Anstrengung heilsames zu entwickeln und zu kultivieren, die Anstrengung zur angemessenen Praxis)
    5. "Geld" repräsentiert die Konsequenz aus heilsamen Taten, segensreiche Verdienste (kusala).
    6. Die Entlassung aus dem Gefängnis die Freiheit (von jeder Form der Unzufriedenheit)

    Schlussfolgerung: Um heilsame Verdienste zu ernten, ist notwendig heilsame Taten zu vollbringen, Anstrengungen zur Großzügigkeit zu pflegen und offen sowie konzentriert zu sein.

    Wenn immer dies mit Ignoranz (Irrglaube) passiert werden die Verdienste schlecht genutzt und sind somit "verschwendet". In diesem Fall bleibt alles profitlos. Um heilsame Verdienste zu mehren, müssen Taten mit Weisheit kultiviert werden und heilvolle Taten sollten stets mit der Absicht das dhamma weiter zu entwickeln (für seinen eigenen Entwicklungsprozess und den aller anderen) gesetzt werden.

    Anmerkung: Je mehr heilsame (gute) Taten man vollbringt, desto weniger destruktive (unheilsame) und wertlose Taten werden gesetzt.

    Dies erklärt, warum es unerlässlich ist, Taten (kamma) die wir setzten klar zu verstehen und wie wir richtig auf sie achten mit dem Wunsch diese wirklich profitabel zu gestalten.

    Die Gefängnisgeschichte zeigt uns weiters, dass Weisheit ohne die richtige Anstrengung und Fleiß, hinderlich zur Weiterentwicklung von Weisheit ist. Nur mit der Weiterentwicklung und Kultivierung der pāramīs ist es uns möglich einen Fortschritt auf dem Pfad der Befreiung zu erreichen, auf welcher Stufe wir auch immer sind.

    Wenn jemand davon alle diese Elemente in seinem/ihrer Existenz zu einem Training im dhamma (Geburt als menschliches Wesen in einem günstigen Umfeld, zu einer Zeit in der die Lehre Buddhas (sāsana) greifbar ist, das Verständnis eines solchen Trainings drängt von selbst zum Ziel, die Fehlen von ernsten Hindernissen wie schlechte Gesundheit und ähnliches) machen kann und davon profitiert, bedeutet dieses, dass er/sie bereits zahlreiche pāramīs in der Vergangenheit entwickeln konnte. Wenn sich jemand neben diesen Voraussetzungen, auch der Meditation (Training zum satipaṭṭhāna) zugeneigt fühlt und sich darin übt bedeutet dies, das er/sie weitere pāramīs. in der Vergangenheit kultiviert und entwickelt hat. Wenn nun jemand ein Leben des Verzichts, in ganz natürlicher Weise gewählt hat und ein klösterliches Leben (saṃgha) führt, bedeutet dies, dass er/sie noch mehr pāramīs in der Vergangenheit kultiviert und entwickelt hat. Wenn die pāramīs in uns die vollkommene Reife entwickelt haben, können wir nibbāna , die Beendigung allen Leidens, erleben.
    Und noch eines, man braucht sich keine Sorgen zu machen, daß man Ratschlägen nicht ausweichen kann. Für gewöhnlich würden weise Leute erst gar nicht sprechen, wenn da keine entsprechende Haltung ist. So etwas machen nur Dumme Leute.

  5. #114
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    So etwas gibt es auch in anderer Farbschattierungen:

    Moroni 7:48.

    islam.de / Quran Übersetzung - Suren /

    Wohl immer nur eine Frage der Stilart oder des Phropheten.

  6. #115
    Avatar von Johann_B

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    Na ein Weiser der dir den Bauch krault wäre dir lieb was. Was meinst du wohl warum Mara nie Probleme hat. Na dann hoffe mal schön das du vielleicht sogar eine Darkini triffst. Da sind so viele, die dich in der Welt halten wollen. Keine Sorge.

    Vielleicht liegt dir ja Ajahn Chah

    chah-chithurst.jpg

    Mit dem Dhamma in der Welt leben
    Oder "Dhamma Krieg
    Vom Studieren und Praxis
    "

    Ihr alle habt nun für so viele Jahre an Buddhismus, durch das hören über Buddhas lehren aus vielen Quellen, speziell von verschiedenen Mönchen und Lehreren, geglaubt. In manchen Fällen wurde Dhamma auf eine sehr breite und wage Weise, bis zu einem Punkt wo es sehr schwer ist, zu wissen wie man es in die tägliche Praxis umstezt, gelehrt. In anderen Fällen wurde Dhamma in einer sehr hohen Sprache und mit speziellen Jargon gelehrt, in denen es die meisten Leute schwierig finden zu verstehen, ganz speziell wenn das erläutern zu literarisch, anhand von Schriften, passiert.
    - Fragmente einer Lehre

    So sagte Buddha: “Oh Bhikkhus, seht die Welt wie eine geschmückte und mit Juwelen umhängte königliche Kutsche, von der die Einfältigen bezaubert, welcher für die Weisen jedoch ohne Bedeutung ist.“ Als ich Nak Tham Ehk studierte (den dritten und höchsten Grad der Prüfungen in Dhamma und Vinaya in Thailand) dachte ich oft an diese Aussage. Sie erschien mir wirklich bedeutungsvoll. Aber als ich begann dies zu praktizieren, würde die Aussage klar. „Oh Bhikkhus“, daß bedeutet, alle die wir hier sitzen. „Seht diese Welt“: die Welt der Menschen, ākāsaloka, die Welten aller lebenden Wesen, alle existierenden Welten. Wenn jemand die Welt wirklich kennt, ist es nicht notwendig irgend eine spezielle Art der Mediation zu machen. Wenn jemand, entsprechend der Realität, weiß: „Die Welt ist diese“, gibt es da nichts was fehlt.
    - Rechtes Zurückhaltung

    In der Vergangenheit hatte ich einen Dhammagefährten, der mehr Interesse am Studieren als ins Praxitizieren entwickelte. Er strebte danach Pāli and abhidhamma zu studieren, ging um für eine Zeit in Bangkok zu leben und letztes Jahr schloß er letztlich die Studien ab und erhielt ein Zertifikat und Titel die zu seinem Erlerneten passten. So hat er nun eine Markenbezeichnung. Hier habe ich keinerlei Markenbezeichnung. Ich lernte ausserhalb von Modellen, denke über die Dinge nach und praktizierte, denken und praktizieren.. So bekam ich keinen Markennamen wie die anderen. In diesem Kloster hatten wir nur gewöhnliche Mönche, Leute die nicht viel erlernt hatten, aber die zielstrebig praktizierten.
    - Aufrichtiges Training

    Als alle meine Freunde die Robe ablegten, legte ich all Verpflichtungen ab, da war niemend mehr um den ich mich kümmern hätte mußen. Ich hohlte mir das Pātimokkha und verblieb dabei es zu lernen. Da war keiner mehr übrig der mich störte oder meine Zeit verschwendete und so steckte ich mein ganzes Herz in die Praxis.
    Leute die viel Vertauen haben, die eingehüllt in Überzeugung und Glaube sind, doch denen es an Weisheit fehlt, mögen gut in samādhi sein, aber es mag sein, daß sie über wenig Einsicht verfügen. Sie sehen nur eine Seite der Sache und folgen einfach dieser. Sie reflektieren nicht. Das ist blinder Glaube. Im Buddhismus nennen wir das saddhā-adhimokkha, bindes Vertrauen. Sie haben alle rechtes Vertauen, aber es ist nicht aus Weisheit entstanden. Da sie es jetzt nicht sehen, denken sie, sie besitzen Weisheit, und sehen so nicht wo sie falsch liegen.
    Deshalb lehren sie über die fünf Kräfte (bala): saddhā, viriya, sati, samādhi, paññā. Saddhā ist Überzeugung; viriya ist fleißige Anstrengung; sati ist Erinnern; samādhi ist die Sammlung des Geistes; paññā ist allumfassende Weisheit. Sag nicht, daß paññā einfaches Wissen ist, paññā ist allumfassend, vollkommenes Wissen. ...All meine Praxis, seit den frühen Tagen bis in die jetzige Zeit war wie dies. Ich baute nicht auf die Texte, aber ich wies sie auch nicht zurück. Ich baute nicht auf einen Lehrer, aber ich machte es auch nicht ganzlich auf „geh alleine“. Meine Praxis war immer „weder dies noch das“. ...

    Tatsächlich hatte ich in meiner Paxis keinen Lehrer, der mir soviele Lehren gab, wie ihr alle von mir hier bekommt. Ich hatte nicht viele Lehrer. Ich ordinierte in einem einfachen Dorfkloster und lebte in diesem Dorfkloster für gut ein paar Jahre. Da war niemand der irgend eine Lehre in diesen Klöstern gab, aber die Inspiration zur praktizieren stieg an. Ich reiste und sah mich um. Ich hatte Ohren, so horchte ich. Ich hatte Augen, und so sah ich mich um. Was immer ich Leute erzählen hörte, dachte ich mich: „Nicht sicher.“ Was immer ich sah, sagte ich mir: „Nicht sicher.“, oder wenn die Zunge einen süßen, sauren, saltigen, genüßlichen Geschmack berührte, oder Gefühle von Wohlbefinden oder Schmerz im Körper aufkamen, sagte ich zu mir selbst: „Es ist keine sichere Sache!“. Und so lebte ich mit Dhamma.

    Aniccam (Buddha) nicht verwerfen: das ist was es bedeutet, wenn man sagt das Buddha noch immer lebt. Zu sagen, das Buddha ins Nibbāna dahingeschieden ist, ist nicht notwendiger Weise wahr. In einer tieferen Weise ist Buddha immer noch am Leben. Es ist ungefähr so wie wir das Wort „bhikkhu“ definieren. Wenn wir es als „Einer der bittet“ definieren, ist dessen Bedeutung sehr groß. Wir können es in dieser Weise definieren, aber diese Definition zu oft zu benutzen ist nicht so gut – wir wüßten nicht wann wir aufhören sollten zu bitten! Wenn wir daran gingen das Wort in einer tieferen Weise zu definieren, würden wir: „Bhikkhu – einer der die Gefahren in samsāra sieht“, sagen. Ist das nicht viel tiefer? Es geht nicht in die selbe Richtung wie die erste Definition, es geht viel tiefer.
    - „Nicht sicher!“ – Die Gebräuche der Noblen

  7. #116
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Nein, mir muss niemand den Bauch kraulen, dazu bin ich gut selbst in der Lage.

    Wer zum Teufel ist denn jetzt Mara schon wieder oder was eine Darkini?

    Kannst Du eigentlich noch in ausschliesslichem Hochdeutsch schreiben. Ist ein bisschen anstrengend dauert irgendwelchen fremdsprachlichen antike Begriffe zu guggeln.

  8. #117
    Avatar von Tanha

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    208
    Zitat Zitat von Johann_B Beitrag anzeigen
    Welcher ist denn der übliche?

    Anhang 11810




    Also welcher Apostel schaut dich gerade an
    Ich glaube es war ersterer. Auf dem Foto siehst du schon wesentlich sympathischer aus. Wir hatten wohl vor etwa drei Jahren einen auch unfruchtbaren Disput in irgendeinem Forum. Zumindest habe ich den Inhalt gleich korrekt eingeschätzt, ohne zu wissen, wer du bist.

    Hätte ich aber vorher gewusst, wer du bist, wäre ich aber etwas freundlicher gewesen. (Trotz T. B.)

    Gruß
    Tanha

  9. #118
    Avatar von Johann_B

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Nein, mir muss niemand den Bauch kraulen, dazu bin ich gut selbst in der Lage.

    Wer zum Teufel ist denn jetzt Mara schon wieder oder was eine Darkini?

    Kannst Du eigentlich noch in ausschliesslichem Hochdeutsch schreiben. Ist ein bisschen anstrengend dauert irgendwelchen fremdsprachlichen antike Begriffe zu guggeln.
    Googlenabhänigkeit hast du nur, wenn du glaubst das Dinge ohne Fragen und ohne Verbindlichkeiten kommen. Google will was zurück von dir, und das ist der Unterschied. Ich laß dich mit dem alleine, denn dort hilft es dir ohne das du etwas für andere tun früher oder später müsstest und ohne das du abhängig wirst.

    Teufel, Mara, Verführung, Tod...

    Das ist ein ganz gutes Werk in einfachen Wörtern um das alles zu verstehen: Die Dämonen der Veruntrübung: (Kilesa Mara)

    Und hier noch ein letztes (Achtung Unautorisierte Übersetzung lt. dem Deutschen Abt der Ajahn Chahs Nachlassenschaft verwirtschaftet)

    In einfacher Sprache: 108 Dhamma-Gleichnisse, von Ajahn Chah, übersetzt aus dem Thailändischen von Thanissaro Bhikkhu (2011; 33 S./100KB) Übersetzung: Laien für ZzE. Ein wunderbare Sammlung von Dhamma-Gleichnissen des großen Meisters der Thai Waldtradition.

    Flaschenwasser, Quellwasser

    Es ist wie Wasser in eine Flasche zu füllen und es jemanden zum Trinken zu geben. Wenn er es getrunken hat, muss er zurückkommen und nach einer weiteren fragen, denn dieses Wasser ist keine Quelle. Es ist Wasser in einer Flasche. Aber wenn du der Person die Quelle zeigst und ihr sagst, dass sie dort Wasser bekommt, kann sie dort sitzen, weiter trinken, und sie würde nicht nach mehr fragen, denn das Wasser geht nicht aus.


    Wenn wir Unbeständigkeit, Leiden und Nicht-Selbst sehen, ist es dasselbe. Es wirklich zu wissen, geht tief, und wir wissen jeden Weg hinein. Gewöhnliches Wissen kennt nicht alle Wege hinein. Wenn wir alle Wege hinein wissen, wird es nie abgestanden. Was immer aufkommt, wir verstehen es korrekt - und die Dinge lösen sich auf. Wir wissen auf korrekte Weise, pausenlos.

  10. #119
    Avatar von Johann_B

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Tanha Beitrag anzeigen
    Ich glaube es war ersterer. Auf dem Foto siehst du schon wesentlich sympathischer aus. Wir hatten wohl vor etwa drei Jahren einen auch unfruchtbaren Disput in irgendeinem Forum. Zumindest habe ich den Inhalt gleich korrekt eingeschätzt, ohne zu wissen, wer du bist.

    Hätte ich aber vorher gewusst, wer du bist, wäre ich aber etwas freundlicher gewesen. (Trotz T. B.)

    Gruß
    Tanha
    Da müßte ich mich eher entschuldigen, wenn ich Dir durch den Avatar ein falsches Bild gegeben habe. Trotz dem ich mit vielen Leuten viele Diskussionen hatte und ja auch schon nahezu überall verbannt bin, könnte ich mich nicht erinnern verletzt worden zu sein. Man tut sich immer nur selbst weh. Wenn ich das was da abläuft nicht verstehen würde, oder gar nachtragend wäre, wäre das nicht gut.
    Vor drei Jahren war ich auch das erste mal im Internet und kannte diese sehr tanha-lastige Gemeinde noch nicht so sehr und damals fürhte ich auch noch ein 10 Sila Haushälterleben.

    Das erste hatte ich auf satinanda.de benutzt, aber das Dritte passt wohl besser

    Zu dem Thema habe ich mir einmal erlaubt etwas ausführlicher zu schreiben, aber die Leute in den diversen Foren mögen das nicht so sehr.

    Avatar and User placements - Avatar und Benutzereinstellungen

  11. #120
    Avatar von Johann_B

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    So nachdem das alles nun wieder an Personen picken bleibt, möchte mich auch hiermit wieder verabschieden und Danke für die Möglichkeiten und die viele Geduld die ihr aufgebracht habt. Die Einladung gutes zu tun wie auch die Möglichkeiten nutzen aus der Originalpost hier im Thema ist natürlich bedingungsloses Geschenk und von Herzen.

    Ich wünsche euch allen hier viel Erfolg in all euren guten Unternehmungen und stets gute Freunde, die euch von schlechten Taten abhalten.

    Dem Betreiber und Moderator Team würde ich gerne noch ans Herz legen, vielleicht ein "Kultur und Ethik" Forum hier anzulegen um neben dem Konsumhilfen auch etwas anderes besser ermöglichen zu können. (Nachfrage gibt es ja, wenn auch etwas scheu gutes zu tun. Aber das könnt ihr überwinden, indem ihr es vormacht)

    Möge der Platz nicht nur gewöhnliche Begierden stillen sondern auch wirklich erstrebenswertes bieten können, für jene die wenig Staub auf den Augen haben.

    Danke euch allen!

    Ayu Vanna Sokha Balam Panna

    Ein hohes Alter, stets gutes Ansehen wo immer ihr hinkommt, Glück und Wohlbefinden möge euch begleiten, an Kraft und Ausdauer zu Gutem soll es euch nie fehlen, und möge euch damit Weisheit und Friede zu teil werden.

    _()_
    metta & mudita

    Einleitung und Segen




    • Absicht und Vision:


    • Selbstverständlich sind Absichten vorwiegend für die eigene Person wirksam, dennoch wird speziell im Kreise der Teravada Tradition die Auswirkung von sogenanntem "überfließenden Kamma" sehr unterschätzt und bestenfalls als Nebenwirkung angesehen.
    • In den traditionellen Ländern der alten Tradition ist Samagii (Einigkeit oder Gemeinschaftsarbeit) - wenn auch schwindend - etwas Althergebrachtes und ausschlaggebende Grundlage für das gesamte Leben der Gesellschaft und deren Funktion. In unseren Breiten hat sich der Individualismus so stark verfestigt, daß vielerorts ein gemeinschaftliches Arbeiten nur mehr im Rahmen von vorgefertigten Prozessablaufsystemen und künstlichen Regelungen passiert, und Teamgeist durch das notwendige Gegenwirken mit Eigeninteresse ersetzt wird. Dieses Projekt soll so offen und abhängig wie möglich von Gemeinschaftsarbeit und Gemeinschaftsinteresse im Sinne von Buddha, Dhamma, Sangha sein, und möchte diesen Willen auch als Antriebskraft sehen - und nicht etwa die Notwendigkeit des eigenen Überlebens an erster Stelle.
    • Speziell im letzten Jahrhundert sind zahlreiche Lehren Buddhas über die verschiedensten Schulen und Kulturen der Länder, in denen heute Dhamma Vinaya auch heute noch lebendig praktiziert wird, nach Europa und auch in den deutschen Raum gedrungen. Es ist ganz natürlich, daß all diese Gepflogenheiten auch ihre persönliche (sei es nun persönlich bezogen auf Einzelpersonen oder persönlich bezogen auf einzelne Schulen) Färbung haben. Diese Seite soll so viele Perspektiven wie möglich geben, um den Kern und die ursprüngliche Lehre Buddhas im eigenen Herzen wiederzuerkennen. Tatsächlich gibt es im deutschen Raum zahlreiche Übersetzungsarbeiten, doch sind diese oft Einzelarbeiten, und auch nicht immer frei zugänglich.
    • Diese Seite soll einerseits ermöglichen wirkliche Dhamma-Dana Arbeit zu leisten und eine Plattform darzustellen, auf der man seine Arbeit frei anderen zur Verfügung stellen kann, und jenen, die auf der Suche nach Einsicht sind, einen freien Zugang ohne Verbindlichkeiten durch Nehmen, das nicht gegeben ist, zu schaffen.
    • Auch soll hier Treffpunkt der Sangha (Gemeinschaft) entstehen, und Arbeiten aus dem entlegenen Hinterzimmer davon profitieren sich mit Gleichgesinnten abzustimmen, auszutauschen, aber auch etwaige Fehler zu korrigieren.
    • Vision ist es, mit dieser Seite einen Anstoß zu einer internationalen multilingualen Plattform mit nationalen Spiegelseiten zu geben, und damit einen uneingeschränkten Zugang zur Einsicht für alle Suchenden zu ermöglichen.
    • Was meinen persönlichen Anteil am Projekt betrifft, möchte ich ein paar Grundlagen schaffen, daß dieses Projekt so gut wie möglich "eigenständig" weiter wachsen kann und das teilen, das hierfür vielleicht hilfreich für Nachfolgende, zukünftige Zugpferde und Mitwirkende ist. In keinster Weise stelle ich irgendwelche Besitzansprüche auf nur irgend eine hier hinterlassene Arbeit, seien es nun Ideen, Texte oder sonstiges. Ich freue mich, wenn jemand hier Anregungen findet und selbst ähnliche Dinge in Angriff nimmt, oder sich vielleicht sogar entschließt aktiv an diesem Projekt mitzuarbeiten.

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