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Zugang zur Einsicht

Erstellt von Johann_B, 22.09.2013, 03:32 Uhr · 138 Antworten · 7.032 Aufrufe

  1. #101
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Aber dieses Evam hat mich doch ein wenig neugierig gemacht...
    Interessant dass dich das neugierig macht. Hast du beim Googeln auch herausgefunden, dass es sich um ein Sanskrit Word handelt? Es heisst "so, das, auf diese Art", auf Englisch "thus" und steht am Anfang fast jeder Sutta als erstes Wort, da die Suttas mit der Formel "Thus I have heard... / Das habe ich gehört...", "Thus spoke the blessed one... / So sprach der Erhabene..." eingeleitet werden.

    Zitat Zitat von Tanha Beitrag anzeigen
    Kein Problem. Ich bin aber immer noch der Verfasser des Artikels. Das müsste noch geändert werden.
    Würde ich gerne tun. Das lässt das Programm leider nicht zu. Nochmals Entschuldigung.

    Cheers, X-pat

  2.  
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  3. #102
    Avatar von Johann_B

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    In Südostasien, vor allem in Thailand wird es stets als Abschluss einer Zeremonie verwendet. Ähnlich wie im Christentum das Ahmen und hat da sicherlich auch schon die Wertigkeit von "So ist das" für viele.

    Wie auch Ahmen, wird Evam dadurch auch zur "Vereppelung" verwendet, wenn einer predigt. Zumindest hier in Kambodscha. Nicht das ich da jetzt auf "dumme" Gedanken bringe. Ihr wisst ja was auf Lästerung steht.

  4. #103
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Interessant dass dich das neugierig macht. Hast du beim Googeln auch herausgefunden, dass es sich um ein Sanskrit Word handelt? Es heisst "so, das, auf diese Art", auf Englisch "thus" und steht am Anfang fast jeder Sutta als erstes Wort, da die Suttas mit der Formel "Thus I have heard... / Das habe ich gehört...", "Thus spoke the blessed one... / So sprach der Erhabene..." eingeleitet werden.
    Würde ich gerne tun. Das lässt das Programm leider nicht zu. Nochmals Entschuldigung.

    Cheers, X-pat
    Habe ich, aber erst beim zweiten Mal guggeln. Naemlich, als der Johann was von Wellness-Buddhisten schrieb und sich offensichtlich somit nicht in seinem Post auf die New Yorker Evamer bezog.

    Wie schon erwaehnt, meine Sanskrit-Kenntnisse sind eher rudimentaer und ich bin bekanntlich der Meinung, dass ein Buddhist sehr gut auch ohne tote Sprachen zurechtkommt. Wie eben auch ein Stoiker ohne Griechisch oder Latein, ein Christ ohne Aramaeisch etc.

    Erstaunlich finde ich, dass man anscheinend als Jude Hebraeisch drauf haben muss oder als Muslim Arabisch.

    Das ganze mag zwar zweckmaessig sein um im globalen Kollektiv Erloesung zu finden, aber kaum fuer einen Autodidakten wie mich. Somit habe ich dann auch die thailaendische Sprache ausschliesslich im Selbststudium erlernt, wie ich dies auch bei der buddistischen Lehre tue und zwar ohne mich vorher mit Pali, Sanskrit etc. auseinanderzusetzen.

    Okay, manche Menschen sind nur im Team, im Rudel, wirklich gluecklich und fuehlen sich nur an einer helfenden und fuehrenden Hand sicher und wohl. Am besten der Hand eines in Metaphern schwaetzelnden weissbaertigen Methusalems oder eines gewoehnlich auf einem Nagebrett sitzenden unterernaehrten Asketen, aber nicht so meine Welt. Die des Buddhas war es aber anscheinend auch nicht.

    Das dieser nun in Pali und Sanskrit paliert hatte war wohl auch nur so, weil es sich um seine gewoehnlichen Kommunikationsmittel handelte.

    So wie bei mir Deutsch, Englisch und Thailaendisch.

    Shalom.

  5. #104
    Avatar von Tanha

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    Zitat Zitat von Johann_B Beitrag anzeigen
    Wer hat den jetzt auf das Post reagiert? Und wer hat herausgeguckt?
    Etwa der Hanzze mit seinem üblichen Avatar?

  6. #105
    Avatar von Johann_B

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Habe ich, aber erst beim zweiten Mal guggeln. Naemlich, als der Johann was von Wellness-Buddhisten schrieb und sich offensichtlich somit nicht in seinem Post auf die New Yorker Evamer bezog.

    Wie schon erwaehnt, meine Sanskrit-Kenntnisse sind eher rudimentaer und ich bin bekanntlich der Meinung, dass ein Buddhist sehr gut auch ohne tote Sprachen zurechtkommt. Wie eben auch ein Stoiker ohne Griechisch oder Latein, ein Christ ohne Aramaeisch etc.

    Erstaunlich finde ich, dass man anscheinend als Jude Hebraeisch drauf haben muss oder als Muslim Arabisch.

    Das ganze mag zwar zweckmaessig sein um im globalen Kollektiv Erloesung zu finden, aber kaum fuer einen Autodidakten wie mich. Somit habe ich dann auch die thailaendische Sprache ausschliesslich im Selbststudium erlernt, wie ich dies auch bei der buddistischen Lehre tue und zwar ohne mich vorher mit Pali, Sanskrit etc. auseinanderzusetzen.

    Okay, manche Menschen sind nur im Team, im Rudel, wirklich gluecklich und fuehlen sich nur an einer helfenden und fuehrenden Hand sicher und wohl. Am besten der Hand eines in Metaphern schwaetzelnden weissbaertigen Methusalems oder eines gewoehnlich auf einem Nagebrett sitzenden unterernaehrten Asketen, aber nicht so meine Welt. Die des Buddhas war es aber anscheinend auch nicht.

    Das dieser nun in Pali und Sanskrit paliert hatte war wohl auch nur so, weil es sich um seine gewoehnlichen Kommunikationsmittel handelte.

    So wie bei mir Deutsch, Englisch und Thailaendisch.

    Shalom.
    Tramaico,
    zurückgezogen zu lernen und das was man gelernt hat als Ofper und Gabe anderer zu sehen und es sogar als "Druck" für sein ehrliches und wahres Bestreben zu sehen ist sehr löblich.
    Sich jedoch wie eine "Ratte" zu verhalten und sich die Kekse zu holen und nicht mal dankbar zu sein nicht. Zum ersten nennt man das unrechtschaffenden Fort-Schritt und zum zweiten tut man sich selbst nichts gutes damit.
    Sich mit einer Sprache zu beschäftigen, die nicht dem weltlichen Strom der verweltlichung in der allgemeinen Vorstellung der Bedeutung zu beschäftigen ist immer schon das mittel für Weise gewesen. Denk an das Wort Leidenschaft, oder an Fortschritt oder an Entwicklung. Typische Worte, die unbrauchbar in der Kommunikation geworden sind auch wenn deren Bedeutung so gut und war dargestellt ist. Lebende Sprachen, sprich die Sprache der Allgemeinheit, ist nicht hilfreich in der Kommunikation von Dingen, die nicht so oberflächlich wie der Alltag sind.
    Ganz und gar nicht ist es notwendig ein Paligelehrter zu sein, aber die wichtigesten Worte zu verstehen ist wichtig und in anderen Sprachen kommen sie in tausend verschiedenen Fassetten an.

    Und um es hier auch anzumerken, es gibt ja auch sehr starke jüdische Tendenzen zum Buddhismus, prächtigstes Beispiel, wie sie sich wieder ein Eigentor schießen ist. Diese Tendenz passt natürlich wie angegossen zu der allgemeinen Gierlsatigen Tendenz Asiens und Artet dann in Meinungsbildung auf Globalerer Ebene aus, siehe den Kapitalisten David mit seinem Dhammawheel und Dhammawikik wo er seine Ideologie Peace Through Wealth auch noch ungeniert so darstellt, daß es seine ganze Sippe trifft.

    Da ist ein Unterschied zwischen Autoditakten und Narzzismus und der ist nicht so leicht zu erkennen, zumindest merkt man es schwer an sich selbst.

    Appamada! Die gesamte Praxis in einem Wort Ist alles was notwenig wäre.

  7. #106
    Avatar von Johann_B

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    Zitat Zitat von Tanha Beitrag anzeigen
    Etwa der Hanzze mit seinem üblichen Avatar?
    Welcher ist denn der übliche?

    file.php?avatar=633_1289220719.jpg

    oder

    file.php?avatar=2786_1286999123.jpg

    oder

    monkey.jpg

    oder



    oder



    Also welcher Apostel schaut dich gerade an

  8. #107
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Johann_B Beitrag anzeigen
    Sich jedoch wie eine "Ratte" zu verhalten und sich die Kekse zu holen und nicht mal dankbar zu sein nicht.
    Hey, welche Kekse werden sich einverleibt? Diei Ratte hat lediglich die frei verfuegbare Aufschrift auf der Kekspackung gelesen und findet sie gut. Nun sagt sie, "Kekse finde ich gut, weil..." und ist dem Kekspackungshersteller durchaus dankbar fuer die Inspiration. Sie macht auch kein Hehl daraus, dass die Kekspackungsaufschrift nicht auf ihren Mist gewachsen ist.

    Wo ist jetzt genau das verwerfliche? Das die Ratte die Kekse nicht fressen will, sondern sich bereits mit der Aufschrift der Verpackung zufrienden gibt und sich als Kekspackungsaufschriftfan outet.

    Du versuchst hier anscheinend alles oder ganz nichts an den Mann zu bringen, also wer die Keksaufschrift liest muss auch die ganze Packung nehmen. Ist das nicht viel einnehmender und ist genau das, worauf z. B. Sekten und Religionsscharlatanie basiert?

    Die buddhistische Lehre hat mir lediglich Inspiration gegeben und das Konzept sich permanent vom Leid befreien zu wollen finde ich gut. Mehr moechte und brauch ich eigentlich nicht. Ich fordere z. B. vom Niemanden etwas sondern rate lediglich an grundsaetzlich sich nur auf den eigenen Verstand zu verlassen. Ein Konzept, das nach meinem Verstaendnis wesentlicher Bestandteil der buddhistischen Lehre ist. Ob dieses letztendlich wirklich so ist, kann nur der eigentliche Lehrvater bestaetigen oder verwerfen. Speziell weil im Laufe von mehr als 2.500 Jahren unendlich viele Koeche den Brei bereiten.

    Der Unterschied zwischen einem Autodidakten und einem Narzissten ist offensichtich. Der Autodidakt gibt sich mit auf individuelle Weise erworbenen Wissen zufrieden waehrend der Narzisst dagegen die Bestaetigung benoetigt wie unfehlbar er doch sei. Der christliche Glaube geht ja generell von einem gewissen Narzissmus aus, durch das Gebot "liebe Deinen Naechsten wie Dich selbst". Somit faellt es mir dann auch schwer Christ zu sein, da ich mich weder liebe noch hasse sondern so toleriere wie ich bin. Trifft auch auf meine Mitmenschen zu bzw. ich autodidakte da noch zur Zeit daran herum.

    Es gibt in der Tat solche immense ..........n, da ist Toleranz ein extrem hartes Brot, egal was auch die Prediger und Gurus so meinen, mit ihrem im Grunde sind alle Menschen gut Blabla, wenn man sie nur von ganzen Herzen liebt. Weltfremder geht es wohl kaum, wie letztendlich auch z. B. Herr Gandhi erfahren musste.

    Bist Du eigentlich ein Narzisst, Johann? Ein Autodidakt sicherlich nicht, da Du permanent auf die Philosophie, Denkkonstrukte und Aussagen von anderen Menschen in Deinen Argumentationen verwendest, anstatt Deine Philosophie in Deine eigenen Worte zu fassen.

    Den Kapitalisten David kenne ich nicht und er interessiert mich auch nicht. Auch nicht ob ich Parallelitaeten zu dem habe oder nicht.

    Du versuchst hier staendig irgendwelche Kekse an den Mann und die Frau zu bringen? Warum? Was motiviert Dich? Soll der Prozess in's Paradies fuehren? Fuer rein Altruismus basierende Beweggruende kommt Dein Gebahren zur fundamentistisch rueber? Somit die Gretchenfrage. What's your agenda?

    Mit Gruss,
    Die Ratte aus Bangkok

  9. #108
    Avatar von Johann_B

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    Ja, ja und dann einen auf "arme Ratte" machen... wie beschieden. Der Unterschied zwischen einen Autoditaktismus und Narzzismus ist eben nicht so leicht zu unterscheiden. Beide verhalten sich meist gleich, doch beide haben ein unterschiedliches Ziel das sich zwischen Selbst-Verwirklichung und Selbst-Aufgabe entzweit.

    Hast du "Selbste und Nicht-Selbst" schon gelesen? Das klärt viel und um was es geht.

    Was den drang nach eigenen Worten betrifft, ist dir vielleicht aufgefallen, das sich 2500 Jahre niemand bemüht hat, sich selbst darzustellen, sondern wahre Worte nutzt. Buddhismus ist keine Tradition der Selbstdarstellung, auch wenn man es selbst auslegen könnte, ist das nicht notwendig solange das gute Dhamma noch vorhanden ist.

  10. #109
    Avatar von Talok

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    Zitat Zitat von Ironman Beitrag anzeigen
    Ich will euch jetzt nicht unbedingt bei euren wichtigen Diskussionen stören, aber mir fällt gerade mal wieder auf, warum ich mich so ungern mit jeglicher Form von Religion beschäftige. Das meiste erscheint mir nämlich immer absichtlich Wischi-Waschi fomuliert zu sein, damit man es so frei deuten und hineininterpretieren kann wie man nur möchte...
    hallo Ironman

    ... "Werde, der du bist" ist ein Zitat und du sagst zu recht, das ist interpretierbar. Scheint mir aber "religiös" ziemlich unverdächtig zu sein. Der Spruch ist ca. 2500 Jahre alt und stammt vom griechischen Dichter Pindar. Seit dieser Zeit ist das "Genoio, hoios essi" unzählige male interpretiert worden. Meine kann ich dir gerne andeuten:

    es ist ja eine Aufforderung "werde", aber anstatt dir zu raten ... werde dies, das oder jenes... oder ... tue dies, lasse das... verweist er lediglich auf dich selbst zurück. Mal eine Frage: ist das nicht ein ungeheures Vertrauen das der Ratgebende dir da entgegen bringt und eine enorme Wertschätzung? Er, der so rät, nimmt einfach an, dass alles was du je werden kannst bereits jetzt vollkommen da ist. Mit dem "werde" sagt er das Maximum dessen aus was du praktisch selbst erledigen musst, und das auf minimalste Art und Weise.

    In meinen Augen lieber Ironman; klarer, kürzer und einfacher gehts nicht.

  11. #110
    Avatar von Johann_B

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Talok Beitrag anzeigen
    hallo Ironman

    ... "Werde, der du bist" ist ein Zitat und du sagst zu recht, das ist interpretierbar. Scheint mir aber "religiös" ziemlich unverdächtig zu sein. Der Spruch ist ca. 2500 Jahre alt und stammt vom griechischen Dichter Pindar. Seit dieser Zeit ist das "Genoio, hoios essi" unzählige male interpretiert worden. Meine kann ich dir gerne andeuten:

    es ist ja eine Aufforderung "werde", aber anstatt dir zu raten ... werde dies, das oder jenes... oder ... tue dies, lasse das... verweist er lediglich auf dich selbst zurück. Mal eine Frage: ist das nicht ein ungeheures Vertrauen das der Ratgebende dir da entgegen bringt und eine enorme Wertschätzung? Er, der so rät, nimmt einfach an, dass alles was du je werden kannst bereits jetzt vollkommen da ist. Mit dem "werde" sagt er das Maximum dessen aus was du praktisch selbst erledigen musst, und das auf minimalste Art und Weise.

    In meinen Augen lieber Ironman; klarer, kürzer und einfacher gehts nicht.
    Samen des Werdens, von Thanissaro Bhikkhu (2002; 3 S./21KB) Übersetzung von Laien für ZzE Der Autor beschreibt den Punkt wo wir alle Angelegenheiten, die die Welt bewegen, erkennen und verstehen lernen können. Eine Lehrrede über Bhava (Werden/Bekommen) und wie man Geburt, Alter, Krankheit und Tod genau hier und jetzt durchschauen kann.

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