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Zugang zur Einsicht

Erstellt von Johann_B, 22.09.2013, 03:32 Uhr · 138 Antworten · 7.051 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Johann_B

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    Zugang zur Einsicht

    Werte Forengemeinde von Nittaya,
    Werte Forenbetreuer,

    ich vertraue darauf, daß mein Thema hier wird nicht als aufdringlich verstanden wird und auch, daß ich den richtigen Formbereich gefunden habe.

    Ich möchte der Forengemeinde ein "Projekt" vorstellen, daß vielleicht für den einen oder anderen Thailand-Fan, im Hinblick auf Kultur und Verständnis von alter Kultur interessieren mag.

    Zugang zur Einsicht ist ein Versuch die weltbekannte buddhistische Seite von John Bullitt's Jahrzehnte lange gepflegter Seite Access to Insight in deutsche Sprache zu übersetzen und zweisprachig auszubauen, vielleicht auch zukünftig sogar Sammlungen in Thailländisch und anderen Sprachen (aber das ist eine ferne Vision).

    Das Unterfangen ist Arbeit von Laien und steht in keinerlei Verbindung mit irgend einer institutionalisieren Vereinigung, basiert gänzlich auf Großzügigkeit und betreibt keinerlei Fondraisung und die alle beteiligten Mithelfer haben keinerlei Interesse an irgend einer Vergütung.

    Viele enthaltene Lehrreden sind von Meistern der Thailändischen Waldtradition Kammathana die von Ajaan Mun, Ajaan Sao gegründet wurde. Die meisten Suttaübersetzungen sind von Ajaan Thanissaro, einem amerikanischen Mönch der Linie, der unter Ajaan Fuang gelernt hatte.

    Auch befinden sich zahlreiche Arbeiten von deutschen Mönchen und Nonnen, wie auch Laienschriftstellern in den Schätzen von ATI, die wir ebenfalls versuchen ausserhalb der Writschaftsinteressen den deutschsprachig Interessierten zugänglich zu machen.

    Ich möchte diese Thema hier zu einer Gabe und auch zu einer Einladung (ohne Bedingungen) machen. Sie sind alle herzlich eingeladen zu lesen, zu stöbern und natürlich auch Kritik zu übern und Vorschläge einzubringen. Selbstverständlich freuen wir uns auch über Rückmeldungen und gerne können Sie sich auch direkt einbringen, wenn Sie den Wunsch verspüren, vielleicht etwas übersetzen und teilen zu wollen.

    Gerne führe ich hier direkt noch eine kurze Zusammenfassung der möglichen Mitarbeit an:

    Mitarbeiten

    Arten wie Sie sich einbringen können

    it Zugang zur Einsicht möchten wir die Großzügigkeit, die so vielen über Access to insight erfahren durften, so sie der englischen Sprache mächtig waren und sind, teilen und diese Großzügigkeit auch im deutschsprachigen Raum zugänglicher zu machen. Für die generelle Widmung hier und das Entstehen von ZzE siehe auch: "Segen,Widmung und Einleitung". Dinge, und dazu gehört auch eine buddhistische Tradition, entstehen nicht von alleine, wie auch alle anderen Phänomene, und daher benötigt es viel ein Kraft und Einsatz, eine ganz andere "Welt" vorzustellen, verständlich zu machen und zu erhalten.
    Wenn Sie Interesse, Zeit und vorallem Vertrauen in Großzügigkeit und heilsame Arbeit haben, ist Zugang zur Einsicht vielleicht ein Platz, an dem sie nicht nur Texte studieren und kennenlernen können, sondern auch aus Mitgefühl und Wohlwollen Ihre Hilfe und Kritik einbringen können. In weiterer Folge finden sie eine kurze Auflistung von Ideen und Vorschläge hier etwas beitragen zu können:

    "Es gibt nichts Gutes, es sei denn man tut es."

    Hier ein paar Möglichkeiten im Rahmen von Zugang zur Einsicht geschickte und heilsame Arbeit (Puñña) zu tun.

    Unterstützen Sie die Sangha und jene die täglich daran arbeiten all dies zu erhalten

    Abertausende Webseiten werden uns die Lehren Buddhas weder in kompletter Weise überliefern, noch werden sie die gelebten Gepflogenheiten sichern. Daher ist das wichtigeste die Großzügigkeit jenen zu widmen, die Garanten für eine Fortbestehen der Lehre sind und diese finden sich in der Sangha. Unterstützen sie Mönche, Nonnen und ernsthaft Praktizierende, die sich an Vinaya und gute Tugend halten, mit Nahrung, Kleidung, Unterkunft und Medizin, und jene Leute, die sie dabei unterstützen und uns immer wieder ermöglichen Bhikkhus und Bhikkhunis zu treffen. An dieser Stelle sei vielleicht auf eine kleine Gruppe in München aufmerksam gemacht, die sich nicht nur darum kümmert, Mönche und Nonnen einzuladen und zu versorgen, sondern auch noch viele dieser hier geteilten Seiten in freudvoller und mitfühlender Weise übersetzt und für alle zugänglich gemacht hat und sicher noch wird. Die Gemeinschaft der Arbeitsgruppe finden Sie hier: BG - München.

    1. Durch Ihr Interesse und häufigen Besuch

    Nichts ist wichtiger als mit all dem vorhandenen zu wachsen, zu lernen und ein paar Schritte in Richtung Frieden und Freiheit zu tun und ein wichtiges Insturment dafür ist, regelmäßig einen guten Freund oder Lehrer aufzusuchen. Manchmal ist dieser "nur" durch seine Texte erreichbar und dennoch finden sich sicher zu jeder Fage eine Antwort hier, um Zweifel auszuräumen und rechte Sichtweise zu gewinnen. Lesen Sie allgemein dazu in: Mit den Suttas Anfreunden
    Die Möglichkeiten hier sind alle für diese Zwecke bewusst gegeben worden, dafür gewidmet und können gerne für diese Zwecke ohne Einschränkungen genutzt werden.

    2. Andere auf den zugangzureinsicht.org aufmerksam machen

    Gerne können Sie die Verdienste mit anderen teilen (anumodana) und wir freuen uns, wenn wir vielen Menschen einen Zugang zur Einsicht ermöglichen können. Da die Seite zweisprachig (derzeit) ist, beschränkt sie sich nicht nur auf den deutschprachigen Raum. Gerne können Sie, ohne darum im Detail fragen zu müssen, Links auf Ihrer Seite angeben oder auf anderen Seiten diese einbringen und Teilen. Sicherlich macht es nur dort Sinn, wo Interesse an den Lehren Buddhas besteht. Gerne können Sie auch Teile der Seite in Blogs, Foren, sozialen Netzwerken und wo auch immer es heilsam wirkt, teilen. Bitte vergessen Sie nicht im Sinne der ursprünglichen Gönner, die entsprechenden Querverweise anzubringen. Siehe im Detail auch die Nutzungsbedingungen.

    3. Fehler jeder Art aufzeigen und ev. auch gleich berichtigen

    Eine wohlwollende Kritik, so schaf sie auch sein mag, ist immer eine Handlung aus Mitgefühl. Sicherlich sind noch zahlreiche Fehler auf der Seite zu finden und wir freuen uns über jede Ermunterung und Kritik. Ob es sich nun um "Kleinigkeiten", wie eine fehlende Übersetzung in eine Link-Information, Rechtschreibfehler, Layoutprobleme, tote oder fehlgeleitete Links bis zu Inhaltlichen Fehlern handelt, jeder Hinweis ist uns eine Hilfe und wird auch so schnell und gute wie möglich als Handlungsnotwendigkeit aufgenommen und nach Möglichkeiten behoben. Zögern Sie nicht, solches anzubringen und lieber einmal zu genau, als einen groben Fehler übersehen. Sie können Fehler aber auch Anregungen generell auf zwei Arten machen:
    Ein unformales Email an den derzeitigen Administrator: Fehler oder Anregung per Email melden
    Im Eingabethema des Arbeitsforum (sangham.net) direkt einen Beitrag erstellen: Beitrag im Arbeitsforum posten

    4. unübersetzte Texte und Seiten übersetzen

    Jeder kleine Text bedarf einer Übersetzung. Ob nun ein umfangreiches Essay, oder eine Informationsseite, jede Übersetzungs ist für viele eine großzügige Gabe und hilfreich. Mit dem Übersetzen von Texten, befasst man sich nicht nur selbst genauer mit dem Inhalt, sondern kann seine eigenen Verdienste, die im Zuge der Ausseinandersetzung mit dem Dhamma entstehen, auch gleich multiplizieren und teilen. Sie sind herzlich Eingeladen an diesen Verdiensten teilzunehmen, und scheuen Sie nicht mit Gedanken wie "andere können das Besser" "Ich kann nicht so gut Englisch..." oder "Was ist, wenn das nicht stimmt..." zurück.
    Sie können uns Ihre Übersetzungen (wenn gewünscht auch anonym) via Email senden: Email zum Eingang von Übersetzungen
    Sie können es dem derzeitigen Administartor senden: Fehler oder Anregung per Email melden
    Sie können Ihre Übersetzung direkt im dafür vorgesehenen Thema im Arbeitsforum unterbringen: Übersetzung im Forum teilen (Auch als Anlage/File und anonym möglich)

    Gut ist es, wenn Sie sich über laufende Übersetzungsarbeiten im Forum (ZzE Mitarbeitsforum) erkundigen und auch andere über Ihr Vorhaben und Arbeit informieren. Dadurch kommt es nicht nur zu einer Gemeinschaftsarbeit (Dhamma samagii), sondern auch zum Austausch und gegenseitiger Unterstützung und Information. Gerne können Sie im Forum auch kleine und große Projekte starten und von der direkten Unterstützbarkeit durch leichten Zugang für alle Interessierte profitieren.

    5. frisch übersetzte Texte Korrektur lesen bzw. gegenlesen

    Um nicht die Arbeiten durch fehlende Informationen aufzuhalten oder zu behindern, sind noch viele Texte weder korrekturgelesen noch gegengelesen worden. Sie nehmen damit viel Arbeit ab und helfen an einem soliden Aufbau eines guten Grundstockes. Im Arbeitsform befinden sich ebenfalls zahlreiche Übersetzungen, die einer Nachbearbeitung bedürfen. Gerne können Sie sich direkt im Forum einbringen und vielleicht sogar ein kleines Projekt gemeinsam mit anderen aufbauen oder verwalten, oder die Emailkontakte für Einbringungen nutzen.

    6. im eigenen Besitz befindliche Texte zur Verfügung stellen

    Es gibt dort und da schon einige Übersetzungen und vielleicht sind Sie ja auch an dieser guten Arbeit bereits beteiligt gewesen. Bewusstes geben und teilen hat viel mehr wert, als solche Dinge vielleicht fast unbemerkt abzulegen und für jene zur Verfügung stellen, die es vielleicht zufällig finden. Mit Zugang zur Einsicht besteht die Möglichkeit eventuelle bereits schon etwas Verlaufenes wieder zu bündeln und so leichter zugänglich zu machen. Wir freuen uns wenn Sie uns die Möglichkeit geben wollen, Ihre Großzügigkeit auf ZzE teilen zu dürfen und damit Ihre Verdienste zu multiplizieren (Das Teilen von Verdiensten mindert keineswegs, sondern mehrt den eigenen Erfolg daraus). Auch wenn Sie über gegebene Texte von dritten Verfügen und diese teilen dürfen, freuen wir uns diese wieder etwas breiter verfügbar zu machen.

    7. Quellen zu frei verfügbaren deutschen Übersetzungen teilen oder/und wegen der Verwendung nachfragen

    Wenn Sie über Quellen bescheid wissen, wo jemand gütig Texte und Übersetzungen (speziel Sutten) zum Zwecke des weiteren Teilens zur Verfügung stellt, informieren Sie uns doch mit einem kurzen Email oder fragen und bitten Sie vielleicht sogar gleich selbst und teilen diese Schätze weiter.

    8. Webverwaltungsarbeiten

    Der derzeitige Administrator ist mehr als ein absoluter Laie in allen Internet und EDV-Fragen zu verstehen und wird über dies hinaus nicht immer für all die umfangreichen Wartungs und Anpassungsarbeiten zur Verfügung stehen können. Ganz zu schweigen von wachsenden Aufgabenumfang. Wenn Sie etwas Erfahrung in diesem Bereich haben und sich ernsthaft und gewissenhaft darum annehmen möchten, richten wird gerne die nötigen Zugangskonten und Berechtigungen ein. Zögern Sie nicht mit Gedanken von möglichen Schwierigkeiten und Hemmnissen und treten Sie einfach mit uns direkt, im Forum oder via Email in Kontakt

    9. Sortier- und Datensammlungsarbeiten

    Um die Texte und Sutten so gut wie möglich zu "verwalten", zu warten und für die Nachwelt übersichtlich zu ordnen, sind zahlreiche administative Nebenarbeiten notwendig. Wenn Sie Interesse an solch eine Tätigkeit, die wohl sehr einem Bibliothekar nahe kommt, haben, scheuen Sie nicht davor zurück, mit uns in Kontakt zu treten. Wenn Sie über gute übersichtliche Listen verfügen, freuen wir uns, wenn Sie diese mit uns teilen.

    10. Einarbeiten von Texten in html Vorlagen

    Wenn Sie sich etwas mit HTML-Sprache und Textverarbeitung auskennen und solche Arbeiten gerne machen, gibt es zahlreiche Aufgaben, die genau darauf passen. Bisher gibt es noch keine allgemein Verfügbare Dokumentation (Richtlinien) zur Einarbeitung. Scheuen Sie sich dennoch nicht, mit uns über solche Arbeiten in Kontakt zu treten und seinen Sie vielleicht sogar der Anlass für die Gestaltung einer guten übersichtlichen Dokumentation.

    11. Direkt und allgemein zugänglich im Arbeitsforum mitarbeiten

    Wie schon in den oberen Punkten öfter erwähnt, ist das Arbeitsforum der zentrale Punkt für einen leicht zugänglichen Austausch und gemeinsame Arbeiten. Auch hier benötigt ZzE jederlei Unterstützung, sei es nun durch gelegentliches Einbringen in laufende Dinge, oder aber auch Moderations und Projektsleitungsangelegenheiten. Sie sind herzlich eingeladen sich für eine noch leichtere Einbringung, ein Konto im Forum einzurichten oder geben Sie uns Bescheid, wenn sie dieses wünschen, sodaß wie Ihnen passendes einrichten können.

    12. Know how und technische Tips einbringen

    Wenn sie sich mit technischen Dingen wie Server, Programmierung, Webdesign... auskennen, freuen wir uns über jeden Tip und jede Art der Unterstützung.

    Die alles sind nur ein paar Anregungen und Beispiele. Keines wegs sind hier auch nur annähernt alle Arten der Anteilnahme, Mitarbeit und Unterstützung angeführt und Ihrem Einfallsreichtum soll damit kein Limit gesetzt sein. Die einzige Sache, die wir um ZzE nicht einführen wollen, oder annehmen werden ist Geld. Wenn Sie auf irgend eine Weise materiell Unterstützen wollen, und Dinge wie Software, Serverplatz oder was auch immer, rund um die EDV teilen wollen, gibt es sicherlich mehr als gute Verwendung. Was immer bekommen haben, werden wir nach besten Möglichkeiten nutzen und weiter teilen und so ist es eine Freude noch so viel aus all dem, was da ist machen zu können und Teilnnahme ist sicher das größte Geschenk für alle die daraus Nutzen ziehen können und für einen lehrreichen Weg bis zum oder gar schon auf dem achtfachen Pfad und zu nachhaltigem Glück.
    Um letztlich auch die höchste Weise der Vergütung von Großzügigkeit umzusetzen, ist keine Form der Dankbarkeit größer, als das gelernte selbst in die Praxis umzusetzen.
    Einen antiker Pfad wiederentdeckt

    "So als ob ein Mann, in der Wildnis reisend, einen ehemaligen Pfad sehen würde, einen ehemalige Staße, bereist von Leuten früherer Zeit. Er diesem folgen würde. Ihm gefolgt, eine ehemalige Stadt sehen würde, eine ehemalige Hauptstadt, bewohnt von Leuten aus früherer Zeit, gefertigt mit Parks, Hainen und Teichen, ummauert, entzückend. Er würde aufbrechen den König oder des Königs Minister aufzuwarten und sagen: ‚Herr, Ihr sollt wissen, daß ich, während ich in der Wildnis reiste, einen ehemaligen Pfad sah... Ich folgte ihm... Ich sah eine ehemalige Stadt, eine ehemalige Hauptstadt... gefertigt mit Parks, Hainen und Teichen, ummauert, entzückend. Herr, bau diese Stadt wieder auf!' Der König oder des Königs Minister würden die Stadt wiederaufbauen, sodaß diese Stadt später kraftvoll, reich und gut besiedelt, voller Wachstum und Blüte, werden würde.

    "In selber Weise sah ich einen ehemaligen Pfad, eine ehemalige Straße, bereist von den Rechtens Selbsterwachten früherer Zeit. Und was ist dieser ehemalige Pfad, diese ehemalige Straße, bereist von den Rechtens Selbsterwachten aus früherer Zeit? Einzig dieser edle achtfache Pfad: rechte Ansicht, rechter Entschluß, rechte Sprache, rechte Handlung, rechte Lebensweise, rechte Anstrengung, rechte Achtsamkeit, rechte Konzentration... Ich folgte diesem Pfad. Ihm gefolgt, kam ich zu direktem Wissen über Geburt... Werden... Anhaften... Begehren… Fühlen… Berührung… die sechs Sinnesträger… Name-und-Form… Bewußtsein, direktes Wissen über den Ursprung von Bewußtsein, direktes Wissen über daß Beenden von Bewußtsein, direktes Wissen über den Pfad der zum Beenden des Bewußtseins führt. Ich folgte diesem Pfad.

    "Ihm gefolgt, kam ich zu direktem Wissen über Gestaltung, direktes Wissen von dem Ursprung von Gestaltung, direktes Wissen von der Beendigung der Gestaltung, direktes Wissen über den Pfad der zur der Beendigung von Gestaltung führt. Das direkt wissend, habe ich es Bhihhus und Bhikkhunis, männlichen Laienanhängern und weiblichen Laienanhängern offen gelegt, sodaß dieses heilige Leben kraftvoll kraftvoll, reich, eingehend, gut besiedelt, weit verbreitet, von himmlischen und menschlichen Wesen verkündet wird."
    SN 12.65


    Wohlwollende Grüße aus Kambodscha
    metta & mudita
    Johann

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Navita

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    Gibts davon eine Zusammenfassung um was es geht?

  4. #3
    Avatar von Joerg_N

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    Ich dachte Thailand bedeutet Sanuk ?

    Mit so etwas brauchst nicht mal meiner Frau kommen und deren Vater ist buddhistischer Mönch

  5. #4
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von Navita Beitrag anzeigen
    Gibts davon eine Zusammenfassung um was es geht?
    verständlich, denn gerade in Thailand ist durch den Wettbewerb der buddhistischen Interpretationen,
    eine Minimalisierung der lehren erfolgt,
    die so auf die Schnelle dem Aussenstehenden vermitteln wollen,
    wie sich die Eine oder Andere Richtung gegenüber den anderen Akteuren unterscheidet.

    Mal ein Zitat
    wie wird sich der th. Buddhismus in der Zukunft entwickeln,

    die Sicht eines Mönches, der als Führer der Sekiya Dhamma Richtung gilt,
    Phra Paisal Visalo
    Phra Paisal Visalo - Wikipedia, the free encyclopedia
    What has already happened and will happen more in the next decade is the proliferation of independent faith groups and cults in the clergy which teach and practice differently. Even though they might violate the teachings of the Buddha, the clergy cannot do much about it. The widespread use of connections in the clergy on every level will further aggravate the situation, preventing the clergy from being the refuge for the public.

    In this scenario, the Buddhist group that will play an important role in the next decade is the Dhammakaya Temple. It has a very strong organization with a corp of 3,000 monks who have been through intense training. Moreover, it is backed with gigantic funding and a nation-wide network of monks and lay supporters. The temple also enjoys good relationship with many elders in the Ecclesiastic Council. Its influence at the top, in the middle, and at the grassroots levels combined with its ownership of modern communications media will have a significant impact on the beliefs and practices of a large number of Buddhists in the next decade.

    One last point is the increasing roles of women. In the past two decades, women have been playing more roles in Thai Buddhism, not only as the supporters of monks but also as an important force in Lay Buddhism. Their roles in the realms of academics and practices have helped Thai Buddhism to be relevant to the way of life of people in modern society.
    Thai buddhism in the next decade - Phra Paisal Visalo

    Natürlich kann man die unterschiedlichen buddhistischen Richtungen nicht mit wetteifernden Fussballvereinen vergleichen,
    die in Form der Spendensammlungen miteinander wetteifern,

    aber fern der Lehre, kristallisiert sich oft bei vielen Richtungen ein Zugeständniss heraus,
    womit manche buddhistische Richtung sich gefälliger gegenüber den suchenden Menschen darstellen wollen.

    Ein wesentlicher Punkt für mich ist zB. die Frage,
    welche Elemente des Nationalismusses eine buddhistische Richtung unterstützt.

    Der Kult des reinen Blutes, der durch Pol Pot zur Perversion getrieben wurde,
    und in Thailand durch den Hinweis von 100% Thai Blut ein Inbegriff des Nationalismusses darstellt,
    wird dabei von manchen buddhistischen Richtung direkt oder indirekt unterstützt,
    zB., durch klares Handeln, oder fehlende Distanzierung.

    Kristalisiert sich am Ende die Positionierung der jeweiligen buddhistischen Richtung klar heraus,
    ist es für einen Nicht-Thai in der Regel der Scheideweg,
    weil eben all die anderen Lehren dadurch in den Hintergrund treten,
    denn welchen Sinn macht es, einer Lehre eines Adjarns zu folgen,
    die einen nicht zu 100% aus Thai Blut bestehenden Menschen zu einem Teilnehmer zweiter Klasse qualifiziert.

    Für viele Nicht-Thais ist dieser Punkt so entscheident,
    dass sie am Ende nicht Jahre ihres Lebens einer Interpretation der Lehre folgen wollen,
    die sie am Ende durch die Nationalismuskarte als Gemeinschaftsteilnehmer zweiter Klasse qualifiziert.

    Man sagt,
    Thailand habe sehr viele Tempel, weil jedes Dorf, dass sich mit den Kritiken ihres Tempelmönches nicht abfinden wollte,
    kurzerhand einen neuen Tempel bauen liess, und in diesen Tempel ein neuen Mönch plazierten,
    der ihnen gefälligere Dienste erwies.
    Später habe der Wettstreit der Tempel zu einem Wettstreit der gefälligeren Lehren geführt,
    wobei der nationalismus in den letzten jahren eine immer wichtigere Rolle spielte,

    deswegen verständlich,
    warum viele Ausländer schnell auf den Punkt kommen wollen.

  6. #5
    Avatar von Johann_B

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    Zitat Zitat von Navita Beitrag anzeigen
    Gibts davon eine Zusammenfassung um was es geht?
    Was möchte Navita genau wissen?
    Im Wesentlichen Handelt es sich um eine "Bibliothek" der antiken Tradition der buddhistischen Lehren und hat sehr viel Schwerpunkt auf jene übernommenen Traditionen, wie sie in der Region des heutigen Thailands für viele Jahrhunderte und selbst heute noch zumindest imitierend belebt werden.
    Ist mit Sicherheit hilfreich alte Traditionen zu verstehen und von neuartigen Ausartungen unterscheiden zu können und vor allem letztlich sehr Volksneutral und für jedermann.

    Ganz kurz zusammen gefasst ein "Zugang zur Einsicht."

    Gerne erläutere ich mehr, wenn diese gewünscht ist. Also bitte nicht Scheuen Fragen zu stellen.




    Zitat Zitat von Joerg_N Beitrag anzeigen
    Ich dachte Thailand bedeutet Sanuk ?

    Mit so etwas brauchst nicht mal meiner Frau kommen und deren Vater ist buddhistischer Mönch
    Werter Jörg,

    es ist gesund, wenn die Frau den Mann folgt aber manchmal verstecken sich hinter Sinnlichen Vergnügen und weltlichem Wohl auch Geschenke die kostbarer wären. Buddhistischer Mönch zu sein bedeutet (leider gerade heute in Thailand) nicht sehr viel und dennoch kann es durchaus sehr bedeutend sein.
    Bitte nicht aufgezwungen verstehen und man muß ja nicht annehmen, wenn man etwas für nicht gut hält, auch wenn es leicht etwas versperren kann.
    Wenn mit "Sanuk" Freude und Glück gemeint ist, dann ist dies wohl der höchste Ausdruck von Sanuk und geht weit über das banale hinaus. Wenn "Sanuk" jedoch für "niedriges" und meist verletzendes Sinnesvergnügen steht, dann ist es vielleicht ein Zeichen, daß Thailand nicht völlig dem "Sanuk" verfallen ist.

    Einmal kurz nachgesehen was man als "Sanuk" versteht:

    "Sanuk"

    The word "sanuk" means to have a good time, to enjoy oneself and to derive pleasure and joy from something. A slang variant for the word is "man", which describes the feeling one can get when munching one's favorite food.
    It is almost a rule of living for Thai people that whatever they do have to be "sanuk". The concept of "sanuk" goes beyond the having of a good laugh or a good time at a dance or a performance. Here are examples of "sanuk" activities.

    thamngan sanuk
    khui sanuk
    daa sanuk
    thuuk daa sanuk
    = to enjoy one's work
    = to enjoy talking; to be a good speaker
    = to enjoy scolding other
    = to enjoy being scolded
    The same concept of deriving pleasure from whatever one does is reflected also in the use of the word "len", which literally means to play as in these examples.

    len tuktaa
    len keela
    len klong
    = to play with dolls
    = to play sports
    = to play a drum


    However, the meaning of "len" goes beyond to play. The word indicates the extent of attention and concentration for an activity. It also implies enjoyment and satisfaction.

    len sataem
    len kaan myang
    len kompewter
    len kaanson
    = to collect stamps
    = to be in politics
    = to work with computer
    = to specialize in teaching methodology

    Another interesting aspect of the meaning of the word "len" is noticed in negative expressions such as "mai len duay", which means not wanting to have anything to do with.
    With linguistic expression as discussed in this section, it would appear that the Thais are more inclined to play than to work or that they mix work with play. However, a closer examination of the meaning of the word "sanuk" and "len" should show that whether it is work or play, the important requisite is that one should be able to derive satisfaction and pleasure in what one does.
    ...denke ich, daß es sehr viel zum Verstandnis das althergebrachten im "Sanuk [Stative Verb, Adjective, of Khmer origin]" beiträgt, denn reines Vergnügen ist damit nicht gemeint, aber ehrlich Verdienstes bis zum höchsten Glück.
    Das Wort "len" (spielen, unernst und ohne besseren Ziel handeln) wird im Kambodschanischen ebenfalls Benutz und passt wohle eher zum sagen wir mal etwas Kopflosen Vergnügen.

    Also alles in allem 100% wahres bis gar zum immerwährenden Sanuk, das nicht durch Vergänglichkeit erschüttert werden kann und unabhängig ist.

    Wie in der Aufstellung zu sehen ist, auch wenn es heute schon verschommen scheint ist "len" immer mit weltlichen Dingen in Verbindung gewesen und "Sanuk" hat mehr mit verdienten Früchten aus der Arbeit zu tun. Das befassen mit Dhamma würde man nicht als "len" bezeichnen aber dessen Früchte aus dem befassen kommend genießen sehr wohl.

    Freut mich das Wort "Sanook" kennengelernt zu haben. Danke dafür! Könnte mir vorstellen, das es eine Abkürzung des Pali wortes "Santi Soohk (sukha)" ist. Ein eigenschaftswort, daß für das Erlebnis von Nibbana, höchstes Glück verwendet wird. (Santi = Frieden, Sukha = Wohl; Glück, Das Wohl des Friedens), aber ist nur eine Annahme.

    Wünsche jedenfalls Santi Sookh!

  7. #6
    Avatar von Johann_B

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    verständlich, denn gerade in Thailand ist durch den Wettbewerb der buddhistischen Interpretationen,
    eine Minimalisierung der lehren erfolgt,
    die so auf die Schnelle dem Aussenstehenden vermitteln wollen,
    wie sich die Eine oder Andere Richtung gegenüber den anderen Akteuren unterscheidet.
    Danke für die Eingabe DisainaM,

    ja, in Thailand wie in den meisten SOAsiatischen Ländern ist die buddhistische Religion als Sozial und National-Werkzeug verkommen. Dhammakaya und andere esoterische Dinge und Kulte haben oberhand gewonnen.
    Gerade im deutschen Sprachraum gibt es leider sehr wenig Information die von Thailändischen Mönchen, die sich wirklich an Vinaya (Mönchsregeln) halten, ausserhalb von Marktplätzen und gerade Sekten wir Dhammakaya, die ein riesen Budget haben ändern nicht nur 2500 Jahre alte überlieferungen, sonder überschwemmen den Markt auch mit Junk-food.

    Siehe zum Beispiel eine ihrer Dhamma-Geschenkseiten: ?????????? kalyanamitra : webkal ?????

    Dehalb ist es sehr wichtig sich gut zu informieren. Zwar gibt es die überaus großzügigen Seiten palikanon.de und palikanon.com, aber Deutschland hat bisher nur enge Verbindung zu der Missionarsabteilung der oft Nationalistischen Sri Lanka Verbindungen gehabt, welche am Anfang des letzten Jahrhunderts starten.

    Nationalismus (Bezug und Identitätsgebung) und Sozialismus (Nahrung und sicherheit für die Gruppe, Sozialdienste...) sind heute leider in fast allen Traditionen den Buddhismus eingekehrt und nach der Überschwemmung mit den national sozialen Aktivitäten der Tibeter, ist als die anderen Nationen mit ihren Nationalhelden nur zu warten und die werden noch ganz andere Mittel verwenden.
    Deshalb ist Information und Aufklärung (auch der Frauen, die ja sehr oft sehr leichtgläubig sind) sehr wichtig. Aber über den Gruppeninteresse, bitte immer stets das beste für einen Selbst heraus ziehen und nicht in Politik oder Philosophie verlieren aber nicht so gutes und deren Einflüsse meiden.

    Schwere Sache hier umzusetzen, da auch sehr viel hierzulande unter der Verwaltung von "Pfründesicherer" und Geschäft steht. Aber wenn andere gewillt sind, dann mag man es umsetzen können und ist wie alles wirklich Fruchtvolle immer mit vorhergehender Arbeit verbunden.

    Ergänzung: Vielleicht noch bemerkend, ATI (accesstoinght.org) wie auch Zugang Zur Einsicht, haben werden nationale noch Sekten Verbindungen und es finden Sich Lehren aller Nationen darin somal sie mit den wahren Lehren zusammen passen und für den Pfad selber förderlich sind. So also wenig Politik und andere ablenkenden Dinge.
    Die Übersetzungen von Thanissaro Bhikkhu des Kanons sind sehr erfrischend und nicht so ganz veraltet wie die meisten gewohnten Deutschen übersetzungen

  8. #7
    Avatar von Johann_B

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    Zum Thema Entwicklung der Schulen und Traditionen ist hier eine gute Aufabeitung (bereits übersetzt):

    Upasika Kee Nanayon und die soziale Dynamik der buddhistischen Praxis des Theravada

    aber auch der Aufsatz "Die Sitten der Edlen," von Thanissaro Bhikkhu mag etwas hilfreich zum Verständnis des Wandelns sein.

  9. #8
    Avatar von DisainaM

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    Interersanterweise sind es gerade die negativen Beispiele im buddhistischen Alltag, der viele Menschen sensibel gemacht hat,
    neben den veröffentlichten Lehren, eine Richtung zu beurteilen.
    Ohne die Sangha in Thailand, die buddhistische Richtungen sofort ausschliesst, wenn ihre Lehren nicht einem festgelegten Standart entsprechen,
    achten sie auch auf die praktische Umsetzung.

    So wurde unlängst der Abt eines Tempels von der Polizei abgeholt, in einen anderen Tempel gebracht, dort von dem dortigen Abt aufgrund von festgestellten Verfehlungen "exkommuniziert", und dann von der Polizei gewaltsam von seiner Robe getrennt, die er nicht freiwillig ablegen wollte.

    Buddhistische Richtungen, die nicht von der Sangha anerkannt sind, werden in der Regel von den Menschen gemieden,
    und ihre Lehren, so zutreffend sie auch sein mögen, ignoriert, weil das anerkennende Siegel ihnen fehlt,
    wodurch man die Mitglieder in Roben eher als Schausteller ansieht, wie manche koreanischen Touristenmönche auf Thailands Strassen.

    Es gab und es gibt einfach zuviel Missbrauch von religiösen Gemeinschaften, die nicht von der Sangha anerkannt werden,
    weshalb sich nur wenige Menschen mit den Lehren von "noch nicht geprüften" buddhistischen Richtungen beschäftigen.

    In Ländern, ausserhalb Thailands, wo der Theravada-Buddhismus ebenfalls praktiziert wird,
    sind so manche Vorkommnisse der Instrumentalisierung passiert,
    die eher ein Eigeninteresse verfolgen,
    wie die Thailänderin, die sich in Sri Lanka zum Mönch weihen liess,
    um anschliessend in Thailand eine buddhistische Diskussion über die Anerkennung von Frauen, als Mönche, in Bewegung zu setzen.

    Dieses andere Regelwerk von Ländern, die den Theravada-Buddhismus anders interpretieren, bz. eine etwas laxere Einstellung in der Anerkennung der buddhistischen Richtungen pflegen,
    werden von Thais meistens ignoriert,
    weil die jeweiligen buddhistischen Missbrauchskontrollorgane in diesen Ländern noch nicht so entwickelt sind.

    Wer will sich schon für eine Gemeinschaft Jahre einsetzen, wo sich der Mönch am Ende mit einem Spendenkoffer in einem Privatjet ins Ausland absetzt, unabhängig davon, wie geistreich und inhaltsvoll seine frühere Lehre gewesen war,
    weshalb die Notwendigkeit eines buddhistischen Monitorings durch ein anerkanntes Kontrollorgan allgemein als Vorraussetzung angesehen wird.

    Während für viele Westler die rein geistige Lehre wichtiger war,
    als die Umsetzung in einer konkreten Gemeinschaft,
    fragten sich später die Leute, ob hinter einer Interpretation einer Lehre überhaupt eine Gemeinschaft steht,
    wie diese sich zusammen setzt, und wer, als Hauptfinzanzierer, dort im unsichtbaren, die Zügel in der Hand hält.
    Erst durch die Erfahrung von viel Vereinsmeierei, zogen sich danach viele Westler in die individuelle Vertiefung in den Buddhismus,
    fern aller Gemeinschaften zurück,
    wogegen für Westler, die mit Thais verheiratet waren, die Frage von der Entfernung aus der Familie,
    sprich die Distanzierung von der buddhistischen Gemeinschaft der th. Partnerin,
    dieses oft als Loyalitätsbruch mit einhergehender Ehekrise verbunden wurde,
    gekrönt von der wiederkehrenden Frage,
    - wo hilft Dir Deine neue Gemeinschaft, wenn Du Probleme hast ? -

    bz. der Botschaft, - wundere Dich nicht, wenn Du bei Problemen alleine im Regen stehst -,

    denn Lehre alleine, ist für die Meisten nur Gameshow, entscheident ist, wie die Vitalität einer Gemeinschaft dahinter aussieht.

    So stehen in Thailand Mitglieder einer buddhistischen Gemeinschaft in der indirekten Verpflichtung,
    ausschliesslich in Geschäften von anderen Gemeinschaftsmitgliedern einzukaufen,
    denn ausschliesslich durch diese Verbindungen im Praktischen, definiert sich das umgesetzte Leben in dieser Gemeinschaft.

  10. #9
    Avatar von Johann_B

    Registriert seit
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    Beiträge
    80
    DisainaM,

    freut mich all diese Reflektionen zu lesen. Sangha (hier die Gemeinschaft der klösterlichen Lehrfolger) und auch die Verbindung zu Laien, ist nun mal kein Sozialprojekt, aber dafür missbraucht. Mit allen nachteilen die Verbindlichkeit nun mal hat und genau um diese ganz gewöhnlich aufkommende Korruption zu verhindern gibt es ja (für jene, die es noch nicht natürlich verstehen) die Regeln und die stehen nun mal über soziallen und nationalen Identifikationsinteressen.

    Wenn heute Thailändische, Kambodschanische, Laootische... Klöster im Westen gegründet werden, dann sind diese Polit und Wirtschaftsprojekte und dienen dazu den Einfuß und die Kraft der Exilleute in der Heimat zu nutzen aber nur sehr selten bis gar nicht als Einsiedelein für Praktizierende.

    Das ist Schade, denn das Wissen, daß sicher in Europa leichter zugänglich ist, um Dhamma und Vinaya, hätte guten Einfluß auf die heimatlichen Un-Gepfolgenheiten.

    Wenn heute Westler die mit Thailändern in Beziehung stehen, Allergisch auf Buddhismus sind, dann verstehe ich das, aber das hat weniger mit den Lehren selbst zu tun, sondern mit der Fehlinformation und oft der Unfähigkeit diese Dinge in westlichen Spären zu erklären.
    Und so übernehmen beide Weslter wie auch Asiaten, leider nur die schlechten Angewohnheiten von einander, dabei hätten sie so perfekten Zugang zu Besseren damit offen stehen.

    Eine Sache die für Westler sicher schwer zu verstehen ist, ist die Jahrhunderte lange Abhängigkeitmache dieses Systems, und das Asiaten in der Regel nicht frei sind, so wie wir das vielleicht schon zusammen bringen.

    Viele Beobachtungen von DisainaM sind sehr richtig und haben Ihre Gründe. Was vielleicht zum Verständnis des Systems hilft, sind 'Die Lehren über Dankbarkeit' aber auch 'Ohne Bedingungen' und dazugehörig Ökonomie von Gaben, von Thanissaro Bhikkhu.

    Dieses Sytem kann auch perfekt missbraucht werden und es hängt von beiden ab, den Laien wie den Bhikkhus und kann auch von beiden gerichtet werden.

  11. #10
    Avatar von x-pat

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    Hmm, interessante Initiative. Allerdings scheint noch nicht allzuviel in Deutsch vorhanden zu sein. Ein kurzer Blick auf die wichtigen Suttas in SN, MN und DN lässt nur englische Titel erkennen. Auch muss ich mir die offensichtliche Frage stellen: warum zwei Webseiten mit dem gleichen Inhalt? Da palikanon.com schon vollständiger erscheint, warum nicht die Ressourcen kombinieren? Oder gibt es eine wesentlich unterschiedliche Zielstellung?

    Gehe ich richtig in der Annahme, dass hier die kanonischen Texte aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt werden?

    Cheers, X-pat

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