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Zentral- und Nordspanien

Erstellt von KKC, 01.10.2014, 15:52 Uhr · 27 Antworten · 2.751 Aufrufe

  1. #1
    KKC
    Avatar von KKC

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    Zentral- und Nordspanien

    Vorletzte Woche waren wir in Spanien; Zentralspanien und im Norden an der Atlantikküste.

    Hier ein paar Bilder.

    Unsere Reiseroute:
    Ankunft Madrid – Toledo – Avila – Valladolid – Llanes – San Vicente – Burgos – Segovia – El Escorial – Consuegra – Cuenca – Guadalajara – Madrid/Rückflug.
    Dauer: 10 Tagen.

    Unser Mietwagen war ein Fiat 500 L; ein fast neuer Wagen mit allem heute normalerweise eingebauten Schnick-Schnack. Für zwei Personen absolut ausreichend.

    DSCN1667.jpg

    Wir sind am ersten Tag nach der Übernahme des Mietwagen gleich weiter nach Toledo gefahren. Sind ja nur ca 70 Km und mit dem Navi war es keine Schwierigkeit aus Madrid herauszuzukommen.
    Toledo ist neben Avila und Segovia eine der drei Städte in Zentralspanien, die mit einer Reihe von gut erhaltenen historischen Bauten (Burgen, Paläste, Kathedralen, etc) aufwarten.
    Toledo war während des Mittelalters eines der bedeutendsten europäischen Zentren.

    Die Toledo Schwerter machten die Stadt weltberühmt.
    DSCN1640.jpg

    Blick auf die Altstatdt; in der Mitte die Kathedrale, rechts das Alcazar.
    DSCN1666.jpg

    Das Stadttor Puerte de Bisagra:
    DSCN1659.jpg

    Ein weiteres Stadttor:
    DSCN1635.jpg
    Brücke über den Tajo:
    DSCN1678.jpg

    Die Kathedrale Santa Maria:
    DSCN1674.jpg

    Hier von nahem:
    DSCN1651.jpg

    Was zu Essen gabs auch; Tapas vom Feinsten und natürlich Schinken:
    DSCN1639.jpg

    Wird fortgesetzt;

    nächster Halt: AVILA

  2.  
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  3. #2
    Avatar von hueher

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    Hier ein Rezept für "CHURROS" die es überall in E gibt :
    400g Mehl+ (1 EL Olivenöl ) +Salz ......400ml Wasser zum Kochen bringen über das Mehl gießen und ca. 1min. zu einem Teig verrühren..........das Öl zugeben...kurz weiterrühren. Anschl. Teig in Spritzbeutel füllen und auf Backpapier Streifen spritzen!
    Fett erhitzen ( Topf od. Fritüre ) und die Streifen hineingleiten lassen, ca. 40sec. ausbacken lassen............herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen........mit Staubzucker bestreuen......... warmer Schokosauce tunken und........"lecker..lecker"!!

  4. #3
    Avatar von Chak

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    Unser Mietwagen war ein Fiat 500 L; ein fast neuer Wagen mit allem heute normalerweise eingebauten Schnick-Schnack. Für zwei Personen absolut ausreichend.
    Ihr seid offensichtlich mit deutlich leichterem Gepäck als wir gereist. Ich habe gerade mal alles in den C5 Kombi bekommen.

  5. #4
    KKC
    Avatar von KKC

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    Am nächsten Tag; unsere Fahrt von Toledo nach Avila durch das flache, ausgetrocknete Hochland Zentralspaniens.

    SAM_1135.jpg

    Nur im iberischen Scheidegebirge, das das kastilische Hochland in Altkastilien (im Norden) und Neukastilien (Süden) teilt, wurde es etwas grüner mit mit vereinzelten, schönen Pinienwäldern.

    SAM_1143.jpg
    SAM_1144.jpg


    Avila ist deutlich kleiner als Toledo und liegt etwa 100 km nordwestlich von Madrid. Die Altstadt ist komplett von einer 2,5 km langen, vollständig erhaltenen Stadtmauer aus dem 11.Jahrhundert umgeben, in die 88 Türme und 9 Stadttore integriert sind.

    Die Stadtmauer:

    DSCN1704.jpg

    Stadttor mit Blick auf die Kirche St. Teresa:

    DSCN1682.jpg


    Im Inneren der Kirche:

    DSCN1683.jpg


    Eines der neun Stadttore:

    DSCN1696.jpg

    Kathedrale:

    DSCN1686.jpg

    Kirche San Pedro:

    SAM_1150.jpg

    Nach einer kurzen Rast ging die Fahrt weiter nach Valladolid. Auf dem Weg dorthin und nahe der Autobahn liegt Medina del Campo. Das Sehenswerteste an dem kleinen Städtchen ist das auf einem Hügel thronende Castillo de La Mota.
    Das Castillo wurde im 11.Jahrhundert begonnen zu bauen, es besteht bis auf wenige Ausnahmen aus Ziegeln. Beherrschend ist der ca 40 Meter hohe, zentrale Turm.

    SAM_1158.jpg

    Zugang über die Zugbrücke.

    DSCN1706.jpg

    Der Burggraben

    DSCN1707.jpg


    Gegen Abend erreichten wir dann Valladolid, wo wir unweit der Tapasmeile in der Nähe des Plaza Mayor übernachteten.

    Santa María La Antigua:

    DSCN1715.jpg

    Kirche San Benito:

    DSCN1717.jpg

    Plaza Mayor:

    DSCN1722.jpg


    Nächster Halt:
    Die Atlantikküste (Costa Verde)

  6. #5
    Avatar von Chak

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    Sehr schöne Ergänzung um die Orte, an denen wir nicht gewesen sind.

  7. #6
    KKC
    Avatar von KKC

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    Ja, insbesondere der Norden am Atlantik ist sehr schön, kommen ja noch einige Bilder.

    Der Reiz von Spanien ist natürlich das Römern, Goten, Mauren und Christen ihre Einflüssen hinterlassen haben und das man diese heute noch bestaunen kann.

  8. #7
    KKC
    Avatar von KKC

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    Von Valladolid aus ging es am nächsten Tag über die gut ausgebaute Autobahn zügig in Richtung Atlantikküste. Mit der Überquerung des Kantabrischen Gebirges änderte sich innerhalb weniger Kilometer die Landschaft.
    Welche Gegensätze; in Zentralspanien die ausgetrocknete, braune Landschaft aufgrund des Festlandsklimas mit den heissen Sommern und kalten Wintern, dem gegenüber das satte Grün an der Atlantikküste aufgrund seiner milden Winter und kühlen Sommer.

    SAM_1224.jpgDSCN1764.jpg

    Unser Ziel war Llanes, ein direkt am Atlantik gelegenes kleines Städtchen in der Provinz Asturien mit auch heute noch aktiven kleinen Fischereihafen.
    Die Reste der Stadtmauer:
    DSCN1731.jpg

    Die Kirche:

    DSCN1735.jpg

    Teil des Hafens und der Altstadt:

    DSCN1736.jpg


    Um den Hafen herum gibt es eine Reihe guter Restaurants und Hotels, eines davon war unseres.
    Das Frühstück konnte man in der im Erdgeschoß befindlichen Cafetreria einnehmen; der bestellte Toast kam mir allerdings etwas ‚spanisch‘ vor.

    20140917_100359.jpg

    Ein beliebtes Getränk an der Küste ist aufgrund der vielen Apfelbäume der Cidra; ein Apfelwein.
    Wie der Cidra eingeschenkt wird kann man in dem folgenden Bild hinten rechts erkennen.
    Aaus der hoch erhobenen Flasche wird er in das etwa in Kniehöhe gehaltene Glas gegossen. Je nach Geschick des Kellners landet mehr oder weniger Apfelwein im Glas.

    20140917_171813.jpg

    Fabada; ein Gericht aus weißen Bohnen und Speck, Wurst und/oder Schinken wird nicht nur in Asturien gerne gegessen.
    Angeblich sollen die Asturianer vor einer Schlacht solch eine Bohnensuppe gegessen haben; die anschließenden ‚Winde‘ sollen die Gegner in die Flucht geschlagen haben. Das mit den Winden kann ich bestätigen.

    20140919_132004.jpg

    Die Küste ist sehr schön und abwechsungsreich, wie man an folgenden Bildern sehen kann.
    Weitläufige Strände, einsame Buchten oder tosende Steilküste, für jeden Geschmack etwas.
    Die Bilder sind zwischen Llanes und Suances aufgenommen worden, entspricht ca 80 km Küste.

    DSCN1738.jpg

    DSCN1744.jpg



    DSCN1772.jpg

    DSCN1748.jpg

    DSCN1759.jpg

    Alles vor dem Hintergrund des kantabrischen Küstengebirges:
    DSCN1773.jpg

    Nicht nur in Thailand kennt man die auf Stelzen gebauten Vorratshäuschen, auch Asturien hat seine Version davon. Nennen sich Horreo, quadratische Getreidespeicher. Die grossen Steinplatten auf den Standbeinen schützen gegen gefräßige Nager.

    DSCN1762.jpg

    Bevor es wieder ins Landesinnere ging übernachteten wir noch in San Vicente de la Barquera.
    Mehr über San Vicente de la Barquera im nächsten Posting.

  9. #8
    Avatar von ChangLek

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    ............ist der Cidra nicht eher ein Apfelmostgetränk - vielleicht vergleichbar mit dem Federweisen der Traubenweine - als ein Apfelwein. Zum erstenmal kam ich damit in den 70-ern in Nordfrankreich (Bretagne/Normandie), dort Cidre genannt, und in England (Wales), dort als Cider bezeichnet, in Berührung. Die Krone der verflüssigten Äpfel allerdings, ist nach wie vor der Calvados - hmmmmm.............

  10. #9
    KKC
    Avatar von KKC

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    Zitat Zitat von ChangLek Beitrag anzeigen
    ............ist der Cidra nicht eher ein Apfelmostgetränk - vielleicht vergleichbar mit dem Federweisen der Traubenweine - als ein Apfelwein. Zum erstenmal kam ich damit in den 70-ern in Nordfrankreich (Bretagne/Normandie), dort Cidre genannt, und in England (Wales), dort als Cider bezeichnet, in Berührung. Die Krone der verflüssigten Äpfel allerdings, ist nach wie vor der Calvados - hmmmmm.............
    Ich bin kein Experte, aber die Herstellung ist vergleichbar dem Federweissen, da hast Du recht.

  11. #10
    woody
    Avatar von woody
    Schöner Bericht mit aussagekräftigen Bildern Vielen Dank

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