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Wildnis, Moloch, Zärtlichkeiten...

Erstellt von Stalker, 02.11.2009, 19:01 Uhr · 93 Antworten · 32.221 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von tira

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    Re: Wildnis, Moloch, Zärtlichkeiten...

    Zitat Zitat von Charly",p="791828
    Neien kein EVA-Air Service
    Schade eigentlich
    hmm,

    bin mit denen noch net....


  2.  
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  3. #12
    Avatar von Stalker

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    Re: Wildnis, Moloch, Zärtlichkeiten...

    @tira

    Ist ein alter Insidergag...

    @Charly


  4. #13
    Avatar von marc

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    Re: Wildnis, Moloch, Zärtlichkeiten...

    halte dich gar nicht erst mit kurz kommentaren auf @stalker, schreibe einfach fein weiter deine story :-)

  5. #14
    Avatar von Charly

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    Re: Wildnis, Moloch, Zärtlichkeiten...

    Tira, wir werden es nicht veraten, galt eh nur ab Tegel

    Ansonsten Stalker, starke Schreibe, mach weiter so.

  6. #15
    Avatar von Claude

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    Re: Wildnis, Moloch, Zärtlichkeiten...

    Auch aus Samui ein kleiner Applaus - sehr vielsprechender Titel, gut geschriebene Einleitung und jetzt geht es weiter.... oder?

  7. #16
    Avatar von Stalker

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    Re: Wildnis, Moloch, Zärtlichkeiten...

    Der Anblick erschreckt mich hoffentlich nicht - im Gegenteil, ich glaube sie hat ihre Bestimmung gefunden….

    Noch einmal zur Erinnerung - Juni 2006, Deutschland im Fußballrausch und Stalker auf dem Weg zu „Liebe, Lust und Schmerz“…



    Es war eines der ersten Fotos, die ich von Kid machte. Aber nun stehe ich ja über zwei Jahre später vor ihrem Haus, klopfe an ihr Eisentor in Sakeo - und mir wird hoffentlich geöffnet, oder muss ich mich in der Soi Gohok trösten lassen….???

  8. #17
    Avatar von Jon Doe

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    Re: Wildnis, Moloch, Zärtlichkeiten...

    Der Anfang war wirklich SUPER ....

    ... bitte so weiter machen

    Bitte nicht nur so´ne kleinen Brocken reinwerfen...


  9. #18
    Avatar von Hippo

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    Re: Wildnis, Moloch, Zärtlichkeiten...

    ...macht er doch nur zum Anheizen :-)
    ist ja auch richtig so

  10. #19
    Avatar von Stalker

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    Re: Wildnis, Moloch, Zärtlichkeiten...

    Das ganze hat übrigens letztes Jahr im Sommer stattgefunden...

  11. #20
    Avatar von Stalker

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    Re: Wildnis, Moloch, Zärtlichkeiten...

    2. Sesam öffne Dich

    Nach meinem Paparazzi-Attentat auf die vom Balkon herunterlinsende Person höre ich einiges an Gezeter. Mr. Peter, der hinter mir steht, kann sein Lachen kaum unterdrücken. Ich weiß das Kid rabiat sein kann. Im günstigsten Fall kommt ein Eimer Wasser vom Balkon herunter, wenn es schlechter geht werden wir vielleicht mit einem Vogelkatapult oder automatischen Waffen beschossen. Ich habe Mr. Peter über diese Gefahren nicht aufgeklärt. Würde ja auch nichts bringen, sich so kurz vor dem Tode noch Sorgen um denselben zu machen.

    Plötzlich wird es still im Haus. Das Eisengitter wird einen kleinen Spalt geöffnet und Kids 18jähriger Neffe steckt den Kopf heraus. Mit einem aus der Tiefe seiner Kehle heraus gestoßenen „Oi Farang!“, verschwindet er wieder in den dunkeln Bereich des Hauses. Nun erkenne ich Kids Stimme die ihn fragt, was oder wen er gesehen hat.

    Schließlich ist es soweit. Beherzt und unbewaffnet schiebt sie ihre Gittertür beiseite und ich in Kombination mit dem hellen Blitz meiner Ixus verfehle die Blendwirkung nicht.



    Die Tür ist offen. Vor mir steht eine Bäuerin. Wer sie das erste Mal so sieht, kann sich eigentlich nicht vorstellen, dass diese Frau auf eine fast zehnjährige Karriere als Bar- und Gogogirl in Pattaya zurückblicken kann. Ich bin auf Grund dieses Anblickes amüsiert und zutiefst erfreut, weil ich ihn für so richtig halte.

    Kid ist sichtlich verstört. Ungläubig glotzt sie mich an. Ihr Gesichtsausdruck übertrifft den meines 7eleven-Abenteuers aus „Stunden im August“ um Längen. Während sie sich schließlich fängt und beginnt mich zu schubsen und unter meinem Feixen mir Schläge auf Arm und Schulter zu geben, kann sich auch Mr. Peter nicht mehr halten.

    Wir gehen zum immer noch auf dem Schulhof wartenden Taxi zurück. Kid folgt uns mit einem Abstand von ca. 10 Metern und ist sich immer noch nicht wirklich im Klaren darüber, ob das wirklich passiert. Sie ist verwundert, dass ich sie überhaupt aufgespürt habe. Als das Taxi längst abgefahren ist und mein Gepäck schon vor ihrem Haus steht umschlingt sie mich schließlich und lässt mich nicht mehr los. Wer dieses Gefühl kennt, weiß was es bedeuten kann einen Menschen zu lieben. Minutenlang bleiben wir so stehen.

    Als wir es dann doch schaffen den Rest der Nacht nicht draußen und im Freien stehend zu verbringen, tauchen auch Kids Sohn und die Nichten Ming und Moi auf.



    Bon im Bombenleger-Outfit, Moi und Ming

    Der eben noch Tür-öffnende Cousin ist ein smarter Bursche und weiß die Situation auszunutzen. Er holt nicht nur auf mein Geheiß Bier, sondern bringt sich auch noch zur Steigerung seines Ansehens zwei jugendliche Kumpane zum Saufen mit. Kid scheint davon nicht begeistert zu sein, lässt ihn aber gewähren.



    Der Cousin (rechts) mit seinen „halbstarken“ Saufkumpanen…

    Der Bursche wechselt sich mit ihrem Vater beim Hüten der Kühe ab, denn Kid ist zurzeit mit dem Pflanzen des Reises und der Beaufsichtigung ihrer Khmer-Subotnik-Truppe ausgelastet. Trotzdem wird sie Zeit haben, wenn der „Sami“ - wie sie mich nennt - den weiten Weg aus Deutschland macht, um sie zu sehen.



    Kurz vor dem Schlafen gehen muss ich von Kid und Ming noch ein Balkonfoto machen. Auch in den nächsten Tagen wird Ming ihre Schulkameradinnen hier nach oben schleifen, damit ich sie bzw. sie sich mit mir fotografieren lassen können….



    Schließlich sind wir alleine…. jedenfalls in diesem Zimmer…

    Mir fällt auf, dass neben dem Cousin, den Nichten und Kids Sohn auch noch auf der Galerie ein Bett gemacht ist. Durch das dichte Moskitonetz kann ich jedoch nicht erkennen wer da schläft. Das Moskitonetz bewegt sich leicht raschelnd durch das Gebläse eines Ventilators. Das Zirpen der Zikaden ist deutlich zu hören. Kids gleichmäßige Atemzüge schläfern mich schließlich ein. Bin ich nach Hause gekommen, ein Teil meines Herzens schon - eines Tages wird es mich sicher zerreißen….



    Morgenstund hat Gold im Mund… was für ein dämlicher Spruch - oder soll das Gähnen bei Sonnenaufgang damit gemeint sein???

    Am nächsten Morgen wird das Geheimnis des Schlafplatzes auf der Galerie gelüftet. Nach dem ich ein Foto vom Balkon aus gemacht habe, begrüßen mich Kids Sohn Bon und die kleine King.





    King bei meinem ersten Besuch im April 2007 - „Road to Nowhere“

    King kennen aufmerksame Leser meiner Berichte schon aus „Road to Nowhere“. Dort wurde sie mir von ihrem Vater - Kids zweitältestem Bruder - stolz vorgestellt. Kings Mutter, seine inzwischen vierte Ehefrau stammt aus Kambodscha. Inzwischen ist er wieder in Rayong in einer Fabrik arbeiten, und hat inzwischen eine neue Kambodschanerin die 15 Jahre jünger als die Ex-Frau ist. Kid hat sich über ihren Bruder sehr geärgert, weil er sich in keinster Weise um sie oder sein Kind kümmert. Kid hat ihr in ihrem Haus gegen den Willen ihres Bruders Asyl angeboten, da das Leben in Kambodscha für sie noch schlimmer wäre. Sie hilft Kid bei der Haus- und Feldarbeit will dann King auch später hier zur Schule schicken und schafft es hin und wieder aus dem „goldenen Westen“ ein paar Baht zu ihrer Mutter nach Kambodscha zu schicken. In den letzten Monaten war die kleine King öfter krank. Sie hat Schwierigkeiten zu atmen. Eine Lungenentzündung musste auch schon mit den für Thai-Verhältnisse charakteristischen chemischen Keulen bekämpft werden



    Die zur Schule gehenden Kinder beäugen den Farang und auch Kings Mutter wirtschaftet in typisch südostasiatischer Weise bereits ums Haus herum. Sie war es, die ich am gestrigen Abend blendete, als sie sehen wollte, wer da vor dem Haus steht.



    Kings Mutter beim - Handtuchschleifen???

    Kid will aufs Reisfeld um mit den Arbeitern die weitere Vorgehensweise abzustimmen. Danach möchte sie mir ihre Kuhherde zeigen, die aber einige Kilometer vom Dorf weg ist. Da ihr Moped gerade einmal wieder zu Reparatur in Thra Phraya ist, muss sie noch einen fahrbaren Untersatz besorgen. Sie hat mir schon eine Reissuppe zum Frühstück vorbereitet, als ich von der Frau ihres ältesten Bruders und Mutter von Ming und Moi ebenfalls zu einen deftigen Frühstück eingeladen werde….

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