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Wie wars in Thailand? Na-Ja!

Erstellt von Mang-gon-Jai, 08.11.2003, 21:45 Uhr · 130 Antworten · 6.062 Aufrufe

  1. #81
    Avatar von Serge

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    Re: Wie wars in Thailand? Na-Ja!

    Zitat Zitat von CNX",p="96115
    Zitat Zitat von MrLuk",p="96112
    Wir hatten neulich den Fall, als ein Bruder meiner Frau geheiratet hat, und sich seine Holde als dämliche Kuh entpuppt hat. Und als ich merkte, daß meine Meinung zum Thema irgendwie gefragt war, und nicht nur von meiner Frau, da wußte ich daß ich irgendwie dazugehörte. Naja, und ich sagte halt daß ich auch denke daß sie 'ne Ziege ist - naja weil ich das auch so sehe....
    Hallo MrLuk,

    möchte jetzt aber doch noch gerne wissen, wie die Reaktion darauf war.

    Gruss
    C N X

    Hi Luk
    Ja, das wuerde mich auch interessieren? Wie hat den der Clan reagiert?
    Serge

  2.  
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  3. #82
    pef
    Avatar von pef

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    Re: Wie wars in Thailand? Na-Ja!

    @Mr.Luk,

    es ist durchaus als positives Zeichen zu werten - hinsichtlich Farangintegration - wenn man von seiner Frau bei Familienproblemen um Rat gefragt wird. Da ich noch nicht in Thailand wohne, kommen die Fragen eben nur über meine Frau. Und wenn man dann sieht, dass der gegebene Rat im Großen und Ganzen - wiederum thailändische Verhältnisse und Mentalität berücksichtigend - umgesetzt wurde, freut man sich.
    Dieses Jahr konnte ich selbst vor Ort zumindest bis auf weiteres ein Problem lösen. Der jüngere Bruder meiner Frau - verheirate mit zwei kleinen Kinder - hatte sich eine mia noi genommen oder besser gesagt sie hatte ihn sich geangelt. Wohl in der Hoffnung und im Wissen, dass seine Schwester mit einem Farang verheiratet war, und da etwas zu holen ist. Die Mittel, die die Dame einsetzte - aus dem Bereich Geisterglauben - um den Bruder zu halten waren beachtlich.
    Kurzum ich habe meiner Frau gesagt, wenn der geile Bock ...... will, soll er in einen billigen Thaipuff gehen aber wegen einer mia doch nicht seine Kinder im Stich lassen, die ihn übrigens sehr vermißt haben. Ausserdem gibtsd keinen müden Euro mehr. Im Grunde genommen, ist er wirklich ein anständiger Kerl, aber die fremden Frauen geizen nicht mit ihren Reizen. Als wir dann unten waren, habe ich ihn mir nochmals vo Mann zu Mann zur Brust genommen und ihm nochmals oben gesagte ausführlich klargemacht. Heute ist er wieder bei seiner Familie und neuer Nachwuchs ist auch unterwegs, was mich etwas weniger freut. Übrigens die ausgesprochenen Verwünschungen seiner mia mir gegenüber sind bisher nicht eingetroffen.

  4. #83
    Avatar von Mang-gon-Jai

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    Re: Wie wars in Thailand? Na-Ja!

    @MrLuk
    @Mgj,

    Ich verstehe auch nicht ganz, daß du dich die ganze Zeit als Mang-gon-Jai nicht meldest, wo über deine Geschichte verhandelt wird, aber sobald Nguu-Hau, angesprochen wird, meldest DU dich plötzlich - und das mitten in der Nacht?
    Was soll das? Ich denke, es ist allein meine Sache, weiteres zu dem Thema zu sagen - oder nicht.
    Auch werde ich allein entscheiden, zu welcher Uhrzeit ich poste, oder muss ich dich fragen?

    Mang-gon Jai

  5. #84
    woody
    Avatar von woody

    Re: Wie wars in Thailand? Na-Ja!

    An vielen Beispielen wurde hier berichtet, dass man mit der Heirat einer Thailänderin in die Familie einheiratet , ähnlich wie es in Europa in einigen ländlichen Gebieten immer noch ist.
    Die Frau bleibt, wenn nicht´s Aussergewöhnliches passiert, ihr Leben lang ein Teil ihrer Familie. Soweit so gut.
    Nun sollte man sich als zugeheirateter Farang Gedanken machen über die eigene Stellung in der Familie. Es gibt, wie vielfach glaubwürdig berichtet wurde und wie es ein Grossteil von uns erfahren hat, mehere Möglichkeiten.

    Der erste Gedanke den viele von uns wohl hatten, wenn man als unerfahrener Farang das erste mal die Familie der Frau in ihrem Dorf besucht, mir ging es jedenfalls so, ist wohl der: ´hier halte ich es nicht lange aus, ich bleibe ihr zur Liebe, aber nur so lange es unbedingt notwendig ist.´
    Einige bleiben bei dieser Rolle, kaufen sich nach kuzer Zeit frei und flüchten nach jedem Kurzbesuch zurück in die ´Zivilisation´, sprich nach Pattaya, Patong, Chaweng, CNX etc.
    Aber wir sind nicht alle gleich, manche halten durch und finden sich nach kurzer Aklimatisierng gut zurecht in dem Dorf in der Walachei.
    Wenn man zu diesen integrationsfähigen Farang gehört, wie ich gelesen habe, gehört die überwiegende Mehrheit des aktiven Forums zu dieser Gruppe, dann sollte man sich Gedanken machen über seine Stellung in dieser bäuerlichen Gesellschaft, will man dazugehören und Verantwortung tragen oder nur hin und wieder eine finanziellen Beitrag erbringen aber sonst aussen vor bleiben und nicht Teil des Famile werden. Endscheidet man sich für einen längeren Aufenthalt in der Familie, sollte man einen Platz in der Rangordnung der Familie einnehmen, bzw. sich einen Platz erarbeiten.
    Die Rangordung ist nicht für alle Zeiten festgeschrieben, in der Regel nimmt der Hauptleistungsträger die höchste Position ein, verplichtet sich für die Familie zu sorgen und trifft in letzter Instanz alle Entscheidungen, im Gegenzug ist die Familie ihm zur absoluten Loyalität verpflichtet. Will man sich schnell einen hohen Rang sichern, darf man nicht zurück schrecken, alles was man zur Verfügung hat für sein Ziel einzusetzen, es hört sich für unsere Ohren hart an aber es ist so.

    Das ist alles nicht´s Neues und wurde hier schon zigfach diskutiert.
    Was mich aber überrascht hat, es kommt ein MGJ, mit mehr als 30jähriger Thailanderfahrung zurück und tischt uns hier Anfängerstories auf, es tut mir leid aber für soviel Naivität habe ich kein Verständnis.

    Mit dem Verlegen von Elektrokabel in dem Haus des Familienvaters zemeniert man seine untergeordnete Stellung und man sollte nicht überrascht sein, wenn man entsprechend behandelt wird.

  6. #85
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: Wie wars in Thailand? Na-Ja!

    @Mgj,
    Was soll das? Ich denke, es ist allein meine Sache, weiteres zu dem Thema zu sagen - oder nicht.
    Selbstverständlich ist es das!
    Auch werde ich allein entscheiden, zu welcher Uhrzeit ich poste, oder muss ich dich fragen?
    Also ich hoffe doch sehr daß du das eigenständig entscheidest, es liegt mir äußerst fern, es für dich zu tun!

  7. #86
    pef
    Avatar von pef

    Registriert seit
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    Re: Wie wars in Thailand? Na-Ja!

    @Woddy

    Die Rangordung ist nicht für alle Zeiten festgeschrieben, in der Regel nimmt der Hauptleistungsträger die höchste Position ein, verplichtet sich für die Familie zu sorgen und trifft in letzter Instanz alle Entscheidungen, im Gegenzug ist die Familie ihm zur absoluten Loyalität verpflichtet.
    Das ist richtig. Das wird dann der Farang, da man unterstellt, dass er das meiste Geld hat. Zumindest sind das meine Erfahrungen aus dem Isaan.

  8. #87
    woody
    Avatar von woody

    Re: Wie wars in Thailand? Na-Ja!

    Zitat Zitat von pef",p="96151
    Das ist richtig. Das wird dann der Farang, da man unterstellt, dass er das meiste Geld hat. Zumindest sind das meine Erfahrungen aus dem Isaan.
    Ja pef so kann es sein, aber man muss etwas dafür tun, man muss sein Geld sinnvoll einsetzen, zum eigenen Wohl und damit zum Wohl aller Angehörigen, so findet man Anerkennung und gewinnt Gesicht.
    Die Gelegenheiten sich zum Hans-Wurst zu machen, sollte man natürlich meiden. Auch wenn es noch so schwer fällt und man es natürlich besser kann, niedere Arbeiten überlässt man den Rangniederen.
    Keine Thai-Hausherrin würde z.B. der Hausmaid die Arbeit abnehmen, nur weil sie diese nicht ordentlich verrichtet, das wäre genau das Falsche.

  9. #88
    Chak
    Avatar von Chak

    Re: Wie wars in Thailand? Na-Ja!

    Wann geht denn nun die Geschichte endlich mal weiter?

  10. #89
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: Wie wars in Thailand? Na-Ja!

    Das Thema bekommt ja dann doch noch etwas Elan, denn in der Hinsicht hatte Kali recht, es ist komplex!

    @woody,

    Ich stimme voll und ganz mit dir überein was den Platz in der Rangordnung anbelangt. Man kommt in der besagten Situation (falls man länger) in Thailand verweilen will nicht daran vorbei. Ich glaube auch daß man sich in dieser (du sprachst ja von der bäuerlichen Gesellschaft (man könnte sie auch liebvoll Feudal nennen) einen Platz (oder eine Stellung) zusichern muß. Und das ist sicherlich nicht so einfach wie man denkt. Und dann glaube ich auch, daß die Kriterien von Landesteil zu Landesteil leicht varieren, immer noch in der besagten Gesellschaftsschicht. Und ich denke ebenfalls, daß man sich seinen Platzt, oder besser gesagt erst einmal die Anerkennung bei den Männern auf ganz andere Weise verdienen muß als bei den Frauen. In Frauengesellschaft ist es beispielweise etwas leichter Hahn im Korb zu werden, im Vergleich dazu in der Männerrunde als Held gefeiert zu werden! Da wird man schnell erst zum Papiertiger und anschließend in der Luft zerrissen, ohne daß man auch nur andeutungsweise etwas davon merkt. Aber bei beiden Geschlechtern darf man keine Angst zeigen, sonst ist man schnell untendurch. Dann heißt es schlicht: "Jai mai thüng", das Herz "reicht nicht".

    Meine Frau regt sich beispielweise über die Farangs (haupsächlich Expats und solche die es werden wollen), die bei uns im Dorf und Umgebung wohnen, auf. "Weshalb kommen sie überhaupt zu den Festen, wenn sie Angst vor dem Lao-, dem Essen-, den unsauberen Gläsern, den Eiswürfeln - und dem anscheinend "ungewaschenen Gemüse" und erst recht vor den Leuten haben"? Weshalb gehen sie zu den Zeremonien, wenn sie nicht einmal zehn Minuten auf dem Boden sitzen können ohne 5 Mal die Position zu wechseln, um dann nach 20 Minuten hinauszuhumpeln als wären sie von einer Palme gefallen?

    Aber erst hat man einmal das Problem daß man absolut Ahnungslos ist. Man kennt weder Sitten und Gebräuche, spricht zumeist kein Wort Thai, und von der Rangordnung und wie sie sich aufbaut, versteht man ganz sicher nichts. Am Anfang genießt man zwar eine gewisse Narrenfreiheit, die trotz allem das Einhalten der elementarsten Manieren beinhaltet, um die man wirklich nicht herumkommt. Aber je länger man bleibt (die Thais fragen ja auch immer, wie lange man bereits in Thailand ist), desto mehr drängen sich gewisse (feinere) Spielregeln auf, wenn man weiterhin angenommen werden will. Ich denke aber auch daß dieser Werdegang viel mit der eigenen Persönlichkeit zu tun hat - und ob sie für ein solches Gesellschaftssystem geignet ist. Und das fängt bereits mit der Fähigkeit, diese Tasachen akzeptieren zu können an. Der oder die Thailänder(in) wächst damit auf, und lernt sehr früh damit umzugehen und im Besonderen seine/ihre Persönlichkeit darin zu integrieren, (manchmal auch nicht) unsereiner aber versteht nicht einmal worum es eigentlich geht.

    Und "hinter dir" steht deine Frau, die das Ganze mit einem kritischen, und mit einem verständnisvollen Auge betrachtet. Aber auch sie hat begrenzte Geduld mit dem Farang, der sich nur eine gewisse Zeit wie ein Idiot benehmen darf. Und so manches mal MUSS sie eh wegen temporärer Führungsunfähigkeit das Ruder übernehmen - und da muß man höllisch aufpassen daß daraus keine Gewohnheit wird. Das ist bereits die erste Lektion, die man in dieser Geselschaftsordnung lernen muß.

    Und die Kunst dabei, anders als im Abendland, besteht meiner Meinung darin, es zu bewerkstelligen ohne das berühmte Gesicht zu verlieren, mit dem Verständnis dafür: zu wissen wann Gesicht wichtiger ist und wann "Ehre" oder Stolz Vorrang hat.
    Ich habe mich einmal dämlicherweise viel zu lange von eine schwulen Chinesen belästigen lassen, in dem Glauben ich dürfe unter keinen Umständen die Geduld, und somit das Gesicht verlieren! Nachdem ich einem Thai (der ganz gut englisch sprach) die Geschichte erzählt habe, hat er sich halb weggelacht. Nein, meinte er - in solchen Situationen ist mein Gesicht mir egal, so einen jage ich sofort davon, sonst denken doch alle ich wäre schwul!!! Naja, dumm gelaufen mit meinen Kenntnissen der Thaikultur!

    Er meinte weiter, daß er sein Gesicht oft verlieren würde, besonders bei blöden Farangs. Es wäre ihm des öfteren vorgekommen daß er einen am Kragen gepackt hätte! Man höre und staune, seine Frau wäre genauso "Jai ron" (Hitzköpfig) wie er und es wäre nicht selten daß sie beispielweise ihr Gesicht verliert indem sie einen Songtaufahrer angeift, weil er sie durch die halbe Stadt gefahren hat, anstelle zu dem angegebenen Ziel. Ich hatte oft große Lust dazu diesen Jungs mal den Marsch zu blasen, habe aber immer gedacht daß es das allerletzte wäre was man sich so leisten dürfe, bevor man öffentlich gesteinigt wird. Ich habe danach einmal die Beherrschung bei einem Songtowfahrer verloren, und ihn mit Kruai (Büffel ,Starrhals, Sturkopf) be.....lt. Er hat die Tür aufgeschlagen, wollte aussteigen - hat es sich aber anders überlegt und ist davongedüst. Als ich meiner Freundin (jetztige Frau) die Geschichte erzählt habe, hat sie sofort gefragt: Und was ist passiert, habt ihr euch geschlagen? ("boxing or not"?). Und ich antwortete, nein, ich habe ihn mir vorher angesehen, und er mich nach dem Vorfall! Aber das sind wiederum Geschichten aus der Stadt unter Städtern, wo alles wieder ganz anders ist. Und es sind Geschichten, die außerhalb des Wirkungskreises und dessen Rangordnung stattfinden. Aber da muß man auch erst einmal den Unterschied verstehen lernen.

    Und wie du auch richtig bemerkst, woody, ist das alles nichts Neues - aber es wird (zumindest mir) dennoch immer plastischer, obschon ich zugebe daß ich diese gesamten Zusammenhänge bei weitem nicht alle und nicht ganz verstehe.

  11. #90
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: Wie wars in Thailand? Na-Ja!

    Ach ganz vergessen, Serge und CNX hatten gefragt wie der Familienclan auf meine Direktheit reagiert haben!

    Ganz locker, mit riesengelächter - und geschmunzel (je nach Temperament) Sie kennen mich ja schon länger - aber ich muß anhängen, daß wir innerhalb der Familie nicht sehr "traditionell" sind. Und die anderen hatten sich bereits ähnlich vor mir geäußert. Wörter wie "söh-böh" und das Möang (Nothern) Pendant, das verschärfte Sëng-thëng (Saublöd) waren bereits gefallen...Natürlich ohne die Anwesenheit des Bruders (Ehemann der Betreffenden), versteht sich! Der ist alleine deshalb noch nicht ganz untendurch wegen seiner miesen Wahl (bei uns allen), weil er sich bemüht nett mit uns zu sein.

    Sëng-thëng, mußt du dir aufschreiben CNX, das sind Wörter die (wenn ich mich nicht irre), deine Frau tunlichst vor die verheimlicht! ;-D

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