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Wie wars in Thailand? Na-Ja!

Erstellt von Mang-gon-Jai, 08.11.2003, 21:45 Uhr · 130 Antworten · 6.070 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von MichaelNoi

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    Re: Wie wars in Thailand? Na-Ja!

    Hallo Hartmut
    welcome back im kalten, aber feinen Deutschland
    Ich wünsche euch, dass ihr die anstehenden Probleme meistert. :-)

    Ein Erlebnis zum Thema "Gemeineigentum" hatte ich letztes Jahr, als eine Cousine ( in D. verheiratet ) von Noi zu Besuch bei uns zu Hause war.
    Die dachte nämlich auch, sie brauche nur Noi´s Kleiderschrank zu öffnen und sich zu bedienen ( is ja auch billiger als kaufen ).

  2.  
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  3. #52
    pef
    Avatar von pef

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    Re: Wie wars in Thailand? Na-Ja!

    Das Motto, "was Deins ist ist auch meins" kenne ich auch. Habe aber damit im Elternhaus meiner Frau keine Probleme. Dafür hat meine Frau gesorgt. Erstens ist immer nur eine Kiste Chang im Haus und Cola. etc.; Nachkauf ist auf dem Dorf zu jederzeit möglich.Zweitens hat meine Frau ihren Brüdern klargemacht (dass dieses Motto bei Ihr und mir so nicht gilt), dass wenn Besuch kommt und wir nicht anwesend sind, durchaus aus dem vorhandene Bestand angeboten werden darf; aber nach unserer Rückehr entweder das berichtet wird zum rechtzeitigen Nachkauf oder selbst die Getränke zu besorgen. Das klappt immer, auch wenn ich die Getränke hinterher bezahlte.
    Wenn wir da sind, wird gefragt oder ich erkenne die Situation und sage fragt ihn/sie was sie trinken möchten. Auch mit unseren privaten Dingen gibt es kein Problem; es wird immer gefragt ob man etwas benutzen darf. Wenn ich etwas zurücklasse, mache ich immer vorher darauf aufmerksam ob man den Rest verbrauchen kann oder aufzubewahren ist. Als Anmerkung, die Brüder meiner Frau trinken fast keinen Alkohol.

    Aber kleine Geschichte am Rande. Die Schwester meiner Schwiegermutter -wohnt neben an - handelt nach diesem Motto. Wenn Gäste da sind, eingeladen wird ja nicht man kommt, trinken Kinder wie ältere Erwachsene Cola oder Fanta bis es ihnen zu den Ohren rauskommt. Na ja im Isaan sind das süffige Köstlichkeiten, die man nicht alle Tage bekommt.
    Die besagt Frau nun hatte aber die Angewohnheit immer zwei bis drei volle oder angebrochene Flachen zu verstecken um sie dann heimlich nach Hause zu nehmen.Das hatte ich ziemlich schnell gecheckt und in einem unbeobachteten Moment ihre Verstecke wieder geräumt und eine leere Flasche plaziert Es war köstlich ihr dummes Gesicht zu sehen, als sie ihre Verstecke abklapperte und nur leere Flaschen fand.
    Der Rest der Familie kannte diese Angewohnheit und als ich ihnen den kleinen Streich erzählte wackelte die Bude vor Lachen.

  4. #53
    Avatar von tira

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    Re: Wie wars in Thailand? Na-Ja!

    Zitat Zitat von pef",p="95845
    ...Der Rest der Familie kannte diese Angewohnheit und als ich ihnen den kleinen Streich erzählte wackelte die Bude vor Lachen.
    hallo pef,

    wenn wie geschildert die angelegenheit mit ein bisschen witz gehandhabt wird und darüber noch sanuk für die ganze family daraus wird, besser kann´s nicht kommen....

    gruss

  5. #54
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: Wie wars in Thailand? Na-Ja!

    Ich bin total erstaunt! Aber nicht über diese Geschichten von Mgj, denn wegen diesen Geschichten habe ich mich ja erstmals für die Forenwelt interessiert. Ich wollte nämlich herausfinden ob sie stimmen, und wann, wo, und vor allem WEM sowas passiert - um nicht zu sagen daß ich befürchtete daß mir etwa ähnliches in absehbarer Zukunft drohen könnte. Mangels Erfahrung und Einsicht in die Thaikultur, und vor allem weil ich meine zukünftige Frau (und besonders deren Familie) nicht sehr gut und nicht lange kannte, wollte ich meinem "guten Gefühl" nicht bedingungslos vertrauen.

    Seitdem ist eine Menge Wasser den Ping heruntergelaufen, und andere Themen über Thailand sind aktueller und wichtiger geworden. Die anfängliche Paranoia, die klassischen Befürchtungen haben sich in Luft aufgelöst - und mein gutes Gefühl hat sich bestätigt. Das einzige was geblieben ist, das auch andere Betroffene bereits erwähnt haben, ist die Frage: Was würde passierent, wenn meine Frau und ich uns nicht mehr verstehen würden und uns trennen wollten, was passiert dann mit dem "Familienbesitz"?

    Anstelle daß ich ausgenommen wurde, hat sich meine Geschäftssituation wesentlich verbessert und im Team sind meine Frau und ich viel effektiver geworden und die Last der Verantwortung ist auch ein wenig verteilt. Als wir vor über einem Jahr ein neuen Pickup anschafften, hat ein Schwager 100.000 Baht zugesteuert, und eine Schwägerin ihre ganzen Ersparnisse, also 30.000 dazugelegt. Ich vertraue mittlerweile allen Familienmittgliedern 100%, soweit daß wir der 16 Jährigen Nichte unsere ATM Karte anvertrauen wenn wir nicht in Thailand sind, über ein Konto auf dem oft mehrere hunderttausen Baht stehen. Wenn ich zurück komme liegen nicht nur Quittungen vor, sondern die ganze Bilanz feinsäuberlich in einem Excel Dokument festgehalten, - aber halt auf einem PC, den wir finanziert haben, und der nicht weggeschloßen wird wenn wir nach Lux müßen. Niemand hat je versucht Geld von mir zu leihen oder ähnliches.

    Ich bin eher der großzügige Typ, und niemand hat das je ausgenutzt. Meine alten Hemden werden zwar nicht weggeworfen, sondern als "Arbeitskleidung" von diversen Familienmitgliedern aufgetragen. Die Schokolade, die ich nicht aufesse vergammelt nicht im Kühlschrank, sondern wird vorher verzehrt. Das Bier säuft mir meine Frau zwar oft vor der Nase weg, aber damit kann ich ganz gut leben.

    Es gibt kleine Abmachungen, daß z.B. die letzte Scheibe Käse die ich am nächsten Tag zum Frühstück essen will mir nicht weggeputzt wird. Ansonsten sehe ich nicht ein wieso irgendein Getränk oder ein Lebensmittel mir mehr zustehen würde als jemand anderem der gerade Hunger oder Durst hat, oder umgekehrt. Kaufen tut derjenige, der gerade unterwegs ist und Geld dabei hat. Das bin zwar öfters ich, bzw. meine Frau, es wechselt sich dennoch ab. Einer Schwester haben wir vor ein paar Monaten eine Honda Dream gekauft. Sie konnte von unserem neuen Wohnort ihren Arbeitsplatz nicht mehr per Fahrrad erreichen. Sie hat nämlich eine Art Garküche an einer Schule und verkauft Essen an die Schüler. Aber alles verdiente Geld, zumindest ein Großteil davon, investiert Sie in unseren gemeinschaftlichen Haushalt.

    Meine Familie sind einfache Leute, ein Teil immer noch Reisbauern aus der Lampang Provinz, der andere Teil vor etwa 10 Jahren in die Stadt abgewandert und hat sich langsam aber sicher etwas aufgebaut.

    Was mich allerdings sehr wundert, ist, daß ein "Mang-gon Jai", mit zigjähriger Erfahrung in Thailand, (noch) mit solchen Dingen konfrontiert wird. Das bezieht sich jetzt wirklich nur auf mich selbst: ich würde mich ehrlich gesagt schämen solche Postings hier reinzustellen, alleine mit dem kleinen Quantum an Erfahrung das ich mir mitlerweile zuschreibe.

    @Mgj, Ich kann mir einfach nicht vorstellen daß dir sowas passiert! Sowas kommt doch nicht von heute auf morgen, das müßtest du doch nicht nur geahnt haben, sondern bereits längstens Konsequenzen gezogen haben. Mein Erstaunen und meine Verblüftheit will einfach dem Mitgefühl, das Andere bereits ausgedrückt haben, noch keinen Platz machen.

    Ist das denn nicht beinahe so als ob der Präsident des Billiardclub, vergißt sein Lieblingsqueu mit auf die Welmeisterschaft zu nehmen? Wie wenn ein wohlhabender Scheidungsanwalt einen Ehevertrag-, ohne Gütertrennung und ohne das Kleingedruckte zu lesen unterschreibt?

    Ich kann das einfach nicht glauben!

  6. #55
    Rawaii
    Avatar von Rawaii

    Re: Wie wars in Thailand? Na-Ja!

    Zitat Zitat von tira",p="95840
    wie es marc auch schon andeutete die frau hat eventuell darunter zu leiden.
    Deswegen sag ich ja das man kompromisse finden muss...

    Klar die frau muss eventuell drunter leiden, aber zu einer beziehung gehören zwei, warum muss sich immer alles um die frau drehen tira?

    Fragt denn jemand mal ob der mann drunter leidet?
    Denk mal drüber nach....

  7. #56
    onnut
    Avatar von onnut

    Re: Wie wars in Thailand? Na-Ja!

    wadee tuk khon,
    alles erlebt und auch gelebt!
    marotten die wir in diesem jahr abschaffen,werden bis zur nächsten ankunft durch neue,teurere ersetzt!
    da nützt es nichts,sich in die thail. kultur zu "versetzten",knallhart agieren ist gefragt.
    leider.weil vernunftsgründe werden nicht akzeptiert.
    onnut

  8. #57
    Avatar von Peter-Horst

    Registriert seit
    29.06.2002
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    2.314

    Re: Wie wars in Thailand? Na-Ja!

    Hallo Hartmut,

    herzlich Willkommen zurück in D.

    Deine "Geschichte" mit "Deiner" Familie ist schon ein echtes Kreuz.

    Hab für mich das So geregelt, das ich die "Familie" nicht mehr besuche um solche Probleme für mich zu vermeiden, finde es schon schlimm genug das meine Frau immer "ausgenommen" wird.

    GRuß Peter

  9. #58
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Wie wars in Thailand? Na-Ja!

    Zitat Zitat von MrLuk",p="95851
    ...Ich kann das einfach nicht glauben!
    Ich denke mal, die Geschichte ist zu komplex, als daß man den Inhalt allein auf den vermuteten bzw. nicht vermuteten Wahrheitsgehalt reduzieren könnte. Ich wollte ´soetwas´ auch nie wahr haben, bis ich dann meine eigenen Erfahrungen mit der Familie meiner Frau machte. Wohlgemerkt, ich meine nicht die in Thailand Verbliebenen, sondern die bereits hier Ansässigen.

    Das zeigt aber auch die Unterschiedlichkeit der Erfahrungen, und wenn Onnut von knallharter Konsequenz spricht, unterstütze ich das voll und ganz.

    Nur die Absicht allein und die Umsetzung in der realen Situation vor Ort sind zwei Paar Schuhe. Ich denke mal - so sehe ich´s auch an meiner Frau -, daß die ´Familienbande´ und der Wunsch nach Anerkennung in der Familie bei den Thais (mitunter genau wie bei uns) sehr stark ausgeprägt sind.

    Doch ich freue mich aufrichtig, MrLuk, daß Du anscheinend das Gelbe vom Ei gefunden hast.

  10. #59
    Avatar von AndyLao

    Registriert seit
    23.07.2003
    Beiträge
    949

    Re: Wie wars in Thailand? Na-Ja!

    @Mang-gon-Jai

    Dann bleibt mir nur, Dir zur dem Diamanten, der aus dieser Asche hervorgegeangen ist, zu gratulieren. Alle guten oder gutgemeinten Ratschläge kommen doch eh´ zu spät, oder?

    Nur eins: Halt sie fest und bringe ein paar Kontinente zwischen Euch und Sippe.

  11. #60
    CNX
    Avatar von CNX

    Re: Wie wars in Thailand? Na-Ja!

    Hallo MgJ,

    das kann einen ja schon vom Hocker hauen.

    Sind aber diese Erlebnisse nicht eher die literarische Darstellung vom Alpträumen einer Vollmondnacht ?

    Als extreme Beispiele für alle neuen Mitglieder sicherlich gut geeignet.

    Gruss
    C N X

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