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Wie der Farang zur Thai kam

Erstellt von jerry, 07.09.2005, 15:50 Uhr · 39 Antworten · 3.033 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von jerry

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    Re: Wie der Farang zur Thai kam

    Das Verhalten oder die Eigenheiten der (Deutschen)Frauen könnte man fast in einem neuen Thread diskutieren, denn das würde allein schon Seite füllen.

    Nur noch eines dazu: mit über 40 zähle ich mich nicht mehr zu dem Typus Jungmänner die Frauen nur auf primitive Weise anbaggern können(das soll jetzt aber kein Pauschalurteil sein). Ich weiß schon wie ich die Sache angehen muß und ich kann nicht behaupten, daß ich keinen Erfolg damit hätte. Was ich mit kompromißlos oder überzogene Ansprüche meine (und macht euch mal den Spaß und schaut euch Internet-Kontaktanzeigen an, denn sie spiegeln das Real-Live wider) sind Dinge wie z.B.:
    -daß es schon fatal sein kann das falsche Auto oder die falsche Wagenfarbe zu haben
    -da müssen die Interessen, von Urlaub bis Sport über Intellektuell und Essensvorlieben zu 105% übereinstimmen
    u.v.m. Da werden Auflistungen von Eigenschaften und Nicht-Eigenschaften gemacht, die nicht nur grobe Richtlinie sondern absolute Vorgabe sind und bei einem nicht-zutreffen auch nur eines Bruchteiles dieser bist Du auch schon ausgebotet.

    Das alles hat nichts mit einem Überangebot an Männern zu tun, aus denen man sich den Passenden raussuchen kann. Denn wenn man sich mal mit den Frauen unterhält stellt sich schnell heraus, daß viele selbst darüber gefrustet sind schon Heerscharen von Interessenten getroffen zu haben von denen aber keiner in Frage kam.

    Soviel hierzu, aber jetzt gehts weiter.

  2.  
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  3. #22
    Avatar von jerry

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    Re: Wie der Farang zur Thai kam

    Der befreiende Gedanke kam mir dann irgendwann später. Beim Durchblättern meiner Fotoalben, die durch meine vielen Urlaubsreisen quer durch die Welt auf eine beachtliche Anzahl angewachsen sind, viel mir wieder ein dass es außerhalb unseres Landes ja auch eine Menge schöner Frauen gab. Auf einigen Bildern lächelten mich, von weiß über kaffeebraun bis schwarz Schönheiten an, die vom Optischen her unseren Einheimische um ein vielfaches überlegen waren. Und seien wir doch mal ehrlich, welcher Deutsche träumt nicht davon eine exotische Schönheit neben sich zu haben. Wenn es auch im Urlaub schön war, dass ich so eine Schönheit auch zu Hause haben wollte erschien mir doch sehr fragwürdig, schließlich waren mir auch bestens die ganzen Vorurteile und Klischees bekannt: von den heißblütigen Südamerikanerinnen, über die unersättlichen Afrikanerinnen bis zu den hingebungsvollen Asiatinnen und natürlich nicht die treuen Osteuropäerinnen zu vergessen, die zwar nicht exotisch aber auch nicht ‚ohne‘ sind. Und allesamt per Katalogprospekt mit Umtausch- bzw. Austauschrecht von proletenhafen, mit Minderwertigkeitskomplexen behafteten Deutschen zu bestellen, die alle die klassische Traumfrau mit den 3 Schaltern suchen: kochen, b...sen, Notaus, integriert mit den Zusatzfunktionen: putzen und Bier holen.

    Nein, unter diesen Typus Mann wollte ich mich nicht einordnen lassen. Das war für mich nicht der Zweck einer Beziehung. Ich brauchte weder was zum angeben noch brauchte ich ein Schmuckstück zum flanieren. Meine Komplexe hielten sich in Grenzen und per Katalog suche ich noch nicht mal meine Kleidung aus, dann werde ich das auch bestimmt nicht mit einer Frau machen.

    Aber ich wäre nicht ich, wenn ich nicht versuchen würde Alternativen zu finden. Und wie ich es im Job mache, wenn ich an meine Grenzen stoße muß ich versuchen Alternativen zu finden wie ich diese Grenzen umgehen kann. Außerdem hat es mich noch nie interessiert, was andere Menschen über mich denken, ich gehe meinen Weg und ob der jemandem passt oder nicht ist nicht mein Problem. So besann ich mich auf das Wesentliche und machte mir Zielvorgaben, um mal ganz nüchtern und objektiv die Angelegenheit zu betrachten. Fakt war, ich suchte eine Partnerin, eine Deutsche sollte es nicht sein...und...da ich nicht vorhatte bis zum bitteren Ende mein Leben in Deutschland zu verbringen sollte sie aus einem Land kommen, das mit meinem in ferner Zukunft angedachten Altersruhesitz vereinbar sein sollte. Alles andere war mir selbst überlassen, dass ich irgendwelchen Vorurteilen oder Klischees gerecht werde lag an mir; und da ich das verneinen konnte sollte es mir auch egal sein.

  4. #23
    Avatar von jerry

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    Re: Wie der Farang zur Thai kam

    Und so fing ich an Länder zu selektieren, als erstes die Länder die als Altersruhesitz in Frage kamen. Das war relativ schnell erledigt, es kam schon immer nur Asien in Frage. Ursprünglich war es zwar mal Indonesien, aber aufgrund der instabilen politischen Situation und der damit aufgetretenen Unruhen schied es aus; Philippinen-war ich mir nicht sicher; aber wo ich mir sehr schnell sicher war, war Thailand. Ich war zwar erst 2 mal dort, aber es war jedesmal traumhaft schön. Die Menschen waren mir sympatisch und ich fühlte mich dort in jedem Urlaub wie zu Hause; ich liebte das Essen und auch wenn ich es als Pauschaltouri vorzog organisiert rumzureisen und mich nur in exklusiven Hotels niederzulassen, meine Ausflüge in die Tiefen der Nachtmärkte wo sich nur Einheimische aufhielten und sich kein Touri hin verlief waren mir alleine schon die weite Reise wert.

    Der nächste Schritt war somit auch vorgegeben. Welche Länder, aus denen meine Zukünftige stammen sollte, wären mit Thailand kompatibel. Natürlich Thailand, alternativ fielen mir noch die osteuropäischen Staaten ein; alles andere wäre zu utopisch geworden. Mit diesen Vorgaben bemühte ich wieder Google und effektiv blieben 2 Seiten übrig, die sich vornehmlich mit der Vermittlung Russischer und Thailändischer Damen beschäftigten; das ohne große Honorarvereinbarungen oder anderweitiger Haken.

    Meine Ausflüge in die russische Damenwelt haben sich schnell zerschlagen; es wimmelte nur so von Fake‘s die mehr auf Geld aus waren als auf sonstwas. Die wenigen die übrig blieben machten zwar einen guten und ernsthafen Eindruck, der Kontakt war auch sehr vielversprechend, aber trotzdem blieb ein ungutes Gefühl im Bauch zurück. Die parallel dazu laufende Suche auf der wohl allseits bekannten Thailändischen Seite erwies sich am Anfang weniger erfolgreich, Antworten auf die versandten Mails kamen doch äußerst wenige. Was, wie sich im Nachhinein herausstellte, an der mir nicht bekannten Tatsache lag dass der Großteil der Korrespondenz zuerst Zwischenstation bei der Deutschen Anzeigen-Aufgerberin machte und anschließend einen zeitraubenden Postweg nach Thailand hinter sich bringen musste, von wo dann das oK (oder auch nicht) zu einer weiteren Kontaktaufnahme kam.

  5. #24
    Avatar von Peter-Horst

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    Re: Wie der Farang zur Thai kam

    @all,

    jerry versucht hier eine (seine) Geschichte zu erzählen, lassen wir ihn doch und verlegen wir die sozio demografische Diskussion auf einen anderen TEil.

    @Jerry,

    Danke weiter so !


    Gruß Peter

  6. #25
    Avatar von x-pat

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    Re: Wie der Farang zur Thai kam

    Bakwahn: Männer haben – im Gegensatz zu Frauen – viel schlechtere Optionen, deutlich geringere Möglichkeiten eine zu ihnen passende Frau kennenzulernen.

    Du kannst froh sein, dass du keine Seerobbe bist. Die haben nämlich noch schlechtere Chancen. Das stärkste Männchen übernimmt gleich den ganzen Harem und die anderen haben das Nachsehen. Die meisten kommen ihr ganzes Leben lang nicht zum Zug.

    Cheers, X-Pat

  7. #26
    Avatar von x-pat

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    Re: Wie der Farang zur Thai kam

    jerry: meine Ausflüge in die Tiefen der Nachtmärkte wo sich nur Einheimische aufhielten und sich kein Touri hin verlief...

    Ich hoffe doch du sprichst nicht vom Chiang Mai Night Bazaar.

    Cheers, X-Pat

  8. #27
    Avatar von jerry

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    Re: Wie der Farang zur Thai kam

    Zitat Zitat von x-pat",p="273451
    Ich hoffe doch du sprichst nicht vom Chiang Mai Night Bazaar
    Wenn es ironisch gemeint ist war ich schon mal da. Ich weiß natürlich den Namen nicht, aber es war ein recht großer Platz mit vielen Ständen an denen man sehr gut essen konnte. Was auch das einzige dort war was noch einen Bezug zu TH hatte, denn die Leute dort hatten nicht viel mit Thailändern zu tun. Würde mal sagen 80% Deutsche und Amerikaner und der Rest Japaner.
    Den meinte ich aber nicht. In der Regel hab ich einen Einheimischen gebeten mich auf einen Markt zu bringen auf denen keine Touris sind und abgesehen von ein paar wenigen waren schon Größtenteils nur Thais dort.

  9. #28
    Avatar von jerry

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    Re: Wie der Farang zur Thai kam

    Und so gingen Tage und Wochen ins Land, mit mehr oder weniger erfolgversprechenden Antworten. Bis zu dem Tag, an dem mir eine Thailänderin direkt aus meiner Nähe zurückschrieb und kundtat, dass sie mich treffen wollte. Aber sie war nicht nur irgendeine derer die für ihre Freundin inseriert hatte, sie war diejenige die hinter meiner Favoritin steckte. Denn in dem ganzen Wirrwarr an Bildern auf der Internetseite ist mir eine ins Auge gefallen die auf Anhieb Platz 1 belegte.

    Das Treffen verlief sehr angenehm und wir verabredeten, dass sie mit ihrer Freundin reden wird und sich wieder meldet. Was sie auch kurze Zeit später tat, mit dem Hinweis dass einem Treffen mit der Angebeteten nichts im Wege stände und ich die Formalitäten für ein Visum in die Wege leiten sollte. Nun, dank Nittaya wurde mir schnell klar dass dieses Vorhaben eigentlich schon vor Beginn zum scheitern verurteilt sein wird, da die Erfüllung der Kriterien für ein Schengenvisum absolut nicht gegeben waren. Und, ich will es nicht leugnen, eine so weitreichende finanzielle Haftung für jemanden abzugeben den ich noch nie gesehen habe und von dem ich noch keine einzige persönliche Zeile erhalten habe war mir nicht geheuer. Letztendlich verblieb ich so, dass ich zumindest mal etwas persönliches von der Holden haben wollte; eine Mail oder ein Brief, etwas wo ich mal von ihr persönlich erfahre was sie von der ganzen Sache hält. Es sollte kein Buch sein, nur ein paar Zeilen aus ihrer Feder, was für meine Begriffe jetzt wirklich nicht zuviel verlangt war. Ich wußte ja dass sie weder unserer Sprache mächtig war noch gut Englisch konnte.

    Und so verging die Zeit, in dem Wissen dass zwischen D und TH ein langer Postweg liegt wartete ich geduldig, sehr geduldig. Ein Wohnungswechsel tat sein übrigens und beschäftigte mich so sehr, dass mir gar nicht auffiel wie die Zeit dahin lief. Aber es kam keine Mail, kein Brief; die bisherigen Mails wurden aufgrund ihres Alters bereits automatisch gelöscht und die Anzeige auf der Internet-Seite war auch verschwunden. Und somit verlief auch dieser Kontakt im Sande und damit auch meine Motivation nochmal aktiv zu werden. Das einzige was mich noch interessierte waren Hersteller von Drehtüren.

  10. #29
    Avatar von ling

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    Re: Wie der Farang zur Thai kam

    nicht aufhören!

    Grüße vom ling

  11. #30
    Avatar von jerry

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    Re: Wie der Farang zur Thai kam

    Monate später, ich hatte zwar immer noch keine Drehtür dafür aber wieder ein paar Beziehungen mehr verschlissen, führte mich die Neugier doch wieder zur Thai-Kontaktseite. Und wenn ich schon mal dort war konnte ich ja auch mal wieder ein paar Mails verschicken, diesmal schrieb ich aber nur an Leute die bereits in D waren. Das waren zwar nicht viele aber die Visadiskussion war für mich abgehakt und es würde daher nichts nützen Jemande in TH zu kontaktieren. Hier war die Resonanz wesentlich schneller. Bereits am nächsten Tag kamen schon Antworten. Und, man mag es nicht glauben, gleiche Dame die ich bereits vor Monaten getroffen hatte meldete sich; diesmal jedoch als Vermittler (ich belasse es mal bei dieser Bezeichnung wenn es auch etwas negativ assoziierend ist, ist es nicht beabsichtigt) für eine andere Freundin und da diese bereits bei ihr war, war das Treffen mit den Beiden schon wenige Tage später.


    Wie gesagt, das Treffen folgte sehr schnell. Nach einem kleinen Smalltalk mit der Vermittlerin über die vergangenen Monate kam dann doch das Gespräch auf die daneben sitzende, etwas vernachlässigte Hauptperson für diese Begegnung. Und ganz nebenbei, nach dem Motto ‚da fällt mir noch was ein‘ überreicht mir die Vermittlerin einen Brief mit den Worten: den hat Dir xxx von damals geschrieben, ich konnte Dir den Brief leider nicht zukommen lassen weil ich deine Telefonnummer nicht mehr hatte und die (Mail)Adresse auch nicht mehr. Sie habe die Kontaktanzeige auch wegen fehlendem Erfolg gelöscht.

    Der Brief war in Thai geschrieben und sie hatte die deutsche Übersetzung druntergeschrieben. Wenn auch im nachhinein gesehen etwas unhöflich, hab ich zuerst mal alles gestoppt und den Brief gelesen. Er bestand nur aus ein paar wenigen Sätzen; die Quintessenz war: ich möchte Dich kennenlernen, Dich treffen, mit Dir zusammen sein. Mir war zwar fraglich wie jemand, der einen noch nie gesehen hat (außer auf einem Foto) so eine Aussage machen kann. Aber nachdem ich diese Zeilen gelesen hatte und endlich das in den Händen hielt auf was ich so sehr gehofft hatte, war das Treffen für mich beendet. Um nicht Knall auf Fall von der Bildfläche zu verschwinden und der eigentlichen Hauptperson zu sehr auf die Füße treten zu wollen hab ich dann die Unterhaltung noch etwas fortgeführt. Am nächsten Tag hab ich dann zurückgeschrieben, dass mein Interesse an xxx nach wie vor besteht und ich sie gerne in TH treffen möchte (wenn sie noch will); mit dem Hinweis, dass ich bei gestriger Begleiterin keine großen Hoffnungen habe. Diesmal ließ die Antwort nicht lange auf sich warten, wenige Tage später kam die Zustimmung, dass xxx mich noch treffen möchte.

    Als hätten nicht schon genug Steine auf dem bisherigen Weg gelegen, jetzt kam ein neues Problem hinzu. Die Möglichkeit des Urlaub machens, was für die nächsten 2-3 Monate auf jeden Fall ausgeschlossen war; und nach dieser Zeit war es zum momentanen Zeitpunkt mehr als fraglich. Also blieb nichts anderes übrig als abzuwarten und für meine kommende Abwesenheit zu organisieren. Und zu guter letzt, ich hatte selbst schon nicht mehr daran geglaubt, hat sich die Möglichkeit geboten für 2 Wochen nach TH zu fliegen.

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