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Wie der Farang zur Thai kam

Erstellt von jerry, 07.09.2005, 15:50 Uhr · 39 Antworten · 3.031 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Stefan

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    Re: Wie der Farang zur Thai kam

    Ich kann für mich keinerlei Parallelen erkennen, , trotzdem würde ich die Fortsetzung gerne lesen

  2.  
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  3. #12
    Avatar von MadMovie

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    Re: Wie der Farang zur Thai kam

    Zitat Zitat von jerry",p="273204
    In diesem Zusammenhang fiel mir gleich die Alternative ein eventuell besser eine Auktion bei Ebay zu eröffnen.
    Das wäre mal eine Idee Aber für mich würd´s ohnehin nur 1,09 € geben. ;-D

    Mach weiter Jerry!

  4. #13
    Avatar von Frank und Supaporn

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    Re: Wie der Farang zur Thai kam

    Würde ich auch gerne weiter lesen

  5. #14
    Avatar von Bakwahn

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    Re: Wie der Farang zur Thai kam

    Jerry, Du schreibst:
    "… wurde mir langsam aber sicher das Hauptproblem bewusst. Unsere lieben deutschen Frauen sind mittlerweile so abgehoben anspruchsvoll geworden, dass sie schon selbst nicht mehr wissen was sie überhaupt wollen"

    Man muss die Frage nach den Ursachen eines solchen weiblichen Verhaltens und eines solchen weiblichen Bewusstseins stellen.
    Ein paar Stichworte dazu.

    Wir haben in Deutschland einen in meinen Augen besorgniserregenden (Jung-)Männerüberschuß.
    (Ich habe mal vor Jahren ausführliche Texte zur demographischen Situation Deutschlands auf dem ThaiRing und auch hier auf dem Nittaya veröffentlicht.)
    In den Alterskohorten der heute 25 bis 49 Jährigen beträgt das Verhältnis von Junggesellinnen zu Junggesellen (Unverheiratete und Geschiedene) ca. 5,9 Millionen Frauen zu ca. 7.9 Millionen Männern; also einen Überschuß von ca. 2 Millionen Männern(!!!), denen in diesen Altersklassen keine weiblichen Partnerinnen gegenüberstehen. Das sind mehr als acht Stalingradarmeen! Oder 20 Großstädte mit jeweils 100.000 ausschließlich männlichen Bewohnern im Alter zwischen 25 und 49 Jahren! Das muß man sich mal vorstellen!!!

    Wenn man jetzt noch weiterrechnet und die Anzahl der Single-Männer im Vergleich zu den Single-Frauen herausfiltert, dann ergibt sich ungefähr ein Verhältnis von 3:1.

    Die Erfahrung des Mangels an jungen Frauen gräbt sich tief ins Unbewußte, Vorbewußte der Männer ein. Das Sein bestimmt das Bewußtsein. Sehr viele Männer machen immer wieder die Erfahrung, wie schwer es ist, an eine Frau, die ihnen gefällt, zu der sie einen intensiveren Kontakt und Austausch wünschen, "heranzukommen". Sie werden nicht beachtet, sie "blitzen ab", oft genug jedenfalls. Männer haben – im Gegensatz zu Frauen – viel schlechtere Optionen, deutlich geringere Möglichkeiten eine zu ihnen passende Frau kennenzulernen. So könnte man das "Anmachgehabe" der Männer damit erklären, daß Single Männer jede sich bietende Gelegenheit nutzen müssen, um eine weibliche Bekanntschaft zu machen.

    Das Gegenteil gilt (in der Regel) für Frauen:
    Die Erfahrung des Überangebots an Männern gräbt sich tief in ihr Unbewußtes, Vorbewußtes ein. Junge Frauen klagen ja oft darüber, daß sie in der Öffentlichkeit laufend angesprochen, daß sie "angebaggert" werden, und ständig männlichen "Avancen" und eindeutigen Blicken ausgesetzt sind. So entwickeln sie diverse Schutzstrategien, um diesen – aus ihrer Sicht - wenig angenehmen, ja aufdringlichen männlichen Nachstellungen zu entgehen. Ja, sie entwickeln sehr hohe Ansprüche an den potentiellen Partner sowohl was sein Aussehen anbelangt als auch an seinen sozio-ökonomischen Background.
    Auch ihr Sein, ihre Erfahrungen bestimmen ihr Bewußtsein.
    Die Frauen haben in diesem Spiel halt alle Trümpfe in der Hand.

    Diese zunehmende Verdinglichung auch der Liebesbeziehungen von der Du, Jerry, entnervt und enttäuscht berichtest, ist Thema und Gegenstand von Michel Houellebecqs Roman "Ausweitung der Kampfzone".
    Die knallharten Prinzipien unternehmerischen, wirtschaftlichen Handelns werden zunehmend auf die Ökonomie der Geschlechterbeziehung angewandt.
    Besonders sind es die Frauen, die den üblichen ökonomischen Regeln folgen, bei uns auch noch verstärkt durch den für sie überaus günstigen Liebes-, Beziehungs-, Heiratsmarkt. Angebot und Nachfrage bestimmen eben den Preis.
    Da haben wir Männer meist das Nachsehen.

    Bakwahn

  6. #15
    Avatar von MadMovie

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    Re: Wie der Farang zur Thai kam

    Ich habe es damals gelesen - hier für Member, die noch nicht so lange dabei sind, der Link:
    Frauenüberschuss

  7. #16
    Avatar von Modus

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    Re: Wie der Farang zur Thai kam

    Zitat Zitat von Bakwahn",p="273309
    Ja, sie entwickeln sehr hohe Ansprüche an den potentiellen Partner sowohl was sein Aussehen anbelangt als auch an seinen sozio-ökonomischen Background.
    Aus meiner Erfahrung ist es sogar noch "schlimmer" - die Frauen suchen sich den guten Freund, mit dem man ueber alles reden kann und den Bodybuilder, der dann fuer die koerperlichen Sachen zustaendig ist. Wenn ich jemals einen Mord begehen werde, dann wegen "lass uns doch einfach Freunde sein"

  8. #17
    Avatar von Micha

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    Re: Wie der Farang zur Thai kam

    Bakwahn,

    und was können denn diese ach so bösen und eingebildeteten Frauen dafür, dass sie permanent aufs massivste umworben, umgeifert und umschleimt werden ?

  9. #18
    Avatar von Bakwahn

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    Re: Wie der Farang zur Thai kam

    Lieber Micha,
    warum verstehst Du meinen kleinen Beitrag (möglicherweise absichtlich) falsch und wendest Dein mißverständliches Verstehen als einen Vorwurf gegen mich?

    Ich habe an keiner einzigen Stelle des Textes den Frauen irgendwelche Vorwürfe gemacht!
    Ich habe lediglich so sachlich und neutral wie möglich beschrieben, was objektiv der Fall ist!
    Ich habe aufgezeigt, daß dieser doch sehr große Männerüberschuß ein durchaus strukturbildendes Element ist. Strukturbildend soll in diesem Zusammenhang heißen, daß die Erfahrung des für alle Beteiligten spürbaren Männerüberschusses bzw. Frauenmangels die Einstellungen und Verhaltensweisen der betroffenen Individuen prägt und beeinflußt.

    Daß das dazu führt, daß – wie Du schreibst - „diese ach so bösen und eingebildeteten Frauen“… „permanent aufs massivste umworben, umgeifert und umschleimt werden ?“
    ist scheinbar Dein Problem!

    Aber, lieber Micha, Dein Hinweis bringt mich auf drei weitere Ideen:

    1. die sogenannte weibliche Emanzipation
    Die Rede von den angeblich ach so emanzipierten und selbstbewußten jungen Frauen; emanzipiert und selbstbewußt jedenfalls, was ihr Verhältnis zur Männerwelt anbelangt, erscheint da in einem anderen Lichte. Es fällt leicht, sich selbstbewußt in einer Partnerschaft oder generell zur Männerwelt zu verhalten, wenn man weiß, daß da immer schon ein anderer auf der Matte steht und nur auf ein entsprechendes Zeichen wartet. Die Frauen haben in diesem Spiel alle Trümpfe in der Hand.
    Noch ein paar Anmerkungen, ein kurzes "Brainstorming", zu dem, was im allgemeinen Sprachgebrauch "Emanzipation" genannt wird. Emanzipation, Selbstbewußtsein hat auch etwas zu tun mit Arbeit an sich selbst, ein Kampf gegen sich selbst, mit Verzicht, mit geistiger Anstrengung, mit bewußten Entscheidungen, die getroffen werden im Lichte erarbeiteter und als richtig befundener Prinzipien des Handelns. Ich vermisse oft genug bei Frauen diese Spuren der Anstrengung, durch die diese Autonomie, dieses Selbstbewusstsein, diese Emanzipation erworben wird. Hier wird oft genug Emanzipation verwechselt mit einem eigensüchtigen weiblichen Verhalten, das zumeist prinzipienlos und – ich verwende ein altmodisches Wort – oft genug als nur ungezogen zu bezeichnen ist. Sie nutzen schlicht und einfach nur die für sie so günstige Marktsituation.

    2. Ein Beispiel für Machos
    Wir reden alle von den mittel- und südamerikanischen Männern als Machos.
    Ihr Machismo besteht hauptsächlich in folgenden Einstellungen und Handlungen:
    Sie behandeln ihre Frauen schlecht, sie vernachlässigen sie, sie verlassen sie, sie haben eine Freundin neben ihrer angetrauten, sie haben in der Beziehung, in Ehe und Familie das Sagen usw.
    Soweit – plakativ und klischeehaft genug – die Kurzbeschreibung eines Machos.
    Die Frage ist nun, warum können sich die Latinos so ein Bewusstsein leisten?
    Ein Bewusstsein von unangekränkelter latinohafter selbstbewusster Männlichkeit, möglicherweise aufs zauberhafteste überzuckert mit europäischen guten Manieren – einem Cocktail aus hart und weich, aus brutal und liebevoll.
    Hier die ganz kurze Antwort:
    Von Mexiko über die Karibik bis Brasilien handelt es sich um wachsende Bevölkerungen mit einem nicht unerheblichen Überschuß an jungen Frauen. Diese Männer befinden sich in der beneidenswerten Lage, aus einem schier unversieglich nachwachsenden Vorrat an jungen Frauen schöpfen zu können. Die können sich diesen Machimo auch aus diesem Grund leisten.
    (Klar, es gibt auch andere Gründe, die ebenso wichtig sind: die rechtliche Stellung der Frau in diesen Gesellschaften ist alles andere als gleichberechtigt; und viele andere mehr.)


    3. und die Thai Männer?
    Wir kennen alle die vielen Geschichten, dass thailändische Frauen von ihren Männern nach ein paar Jahren Ehe einfach mir nichts Dir nichts verlassen werden. Viele von uns wissen aus eigener Anschauung wie harsch viele Thai Männer ihre Frauen behandeln.
    Auch hier spielen gesellschaftliche Gründe eine Rolle. Trotz aller Modernisierungsschübe der letzten 25 Jahre ist Thailand immer noch eine traditionale Gesellschaft, in der in Ehe und Familie (Familie hier immer noch als Großfamilie, als Mehrgenerationenfamilie definiert) die Rollen weitgehend fest definiert sind. Frauen fallen dabei in erster Linie die dienenden Aufgaben zu. Sie sind u.a. für die Versorgung und Pflege der älteren Generation zuständig.
    Im Moment gibt es in Thailand noch keinen Mangel an jungen Frauen, was sich aber in wenigen Jahren ändern wird. Auch die Thai Männer sind im Moment noch in der beneidenswerten Lage, auf einen – wenn auch leichten – Frauenüberschuß zurückgreifen zu können. Das ist die Basis ihres thailändischen Machismo!

    So, und jetzt lasst den Jerry mal weitererzählen.

    Bakwahn

  10. #19
    Avatar von Micha

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    Re: Wie der Farang zur Thai kam

    Bakwahn,

    mein einziger „Kommentar“ zu Deinem Beitrag war dieser hier :

    Will heißen, vollste Zustimmung !

    Der Satz danach, bezog sich ausschließlich hierauf:
    Zitat Zitat von jerry",p="273204
    Unsere lieben deutschen Frauen sind mittlerweile so abgehoben anspruchsvoll geworden, dass sie schon selbst nicht mehr wissen was sie überhaupt wollen; ganz zu schweigen von ihrer Fähigkeit noch Kompromisse in irgendeiner Art und Weise eingehen zu wollen...
    Denn nach Deiner differenzierten Sichtweise, kommen die hiesigen Frauen, imho gar nicht mehr so (unnormal) anspruchsvoll und abgehoben rüber.

  11. #20
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Re: Wie der Farang zur Thai kam

    ganz zu schweigen von ihrer Fähigkeit noch Kompromisse in irgendeiner Art und Weise eingehen zu wollen...
    Koennte aber auch auf eine Thai zutreffen,habe da so meine Erfahrungen,leider.

    Ich bin sehr kompromisbereit muss aber darueber diskutieren koennen und viele Thais lieben nicht die Problemdiskusion,schade!

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